1. Erkennen der Stimme des Guten Hirten oder
unmittelbare Seelsorge Gottes
„Die Meinen erkennen die Stimme des Guten Hirten“,
lautet eine Verheißung Jesu Christi, die u. a. im Neuen Testament unter Johannes 10, 27
nachzulesen ist. Jesus Christus sagt hier unmißverständlich, daß Seine
Stimme den Seinen stets erkennbar sein wird, eben auch nach Seinem
leiblichen Tod, Seiner Auferstehung und Seiner Himmelfahrt. Vor noch nicht ganz 2000 Jahren sprach Jesus diese
Ver-heißung aus. Sie wurde Wirklichkeit, sie erfüllte sich im Verlaufe
der vergangenen Jahrhunderte an vereinzelten, tiefgläubigen Men-schen, die in
ihrer Liebe zu Christus ein Leben in Seiner Nachfolge führten. Nicht immer konnten dergleichen
geistige Erlebnisse und Erfahrungen an die Nachwelt weitergegeben werden.
Oft hatte das direkte Wirken Jesu durch Seinen Geist in sprachlich
offenbarender Form leider nur Bedeutung für einen kleineren Kreis von
liebewilligen Menschen, weil diese eben solche
Offenbarungen erkennen und deshalb achten konnten. Im Grunde ist die Situation heute nicht anders. Auch im
gerade vergangenen Jahrhundert erging an einen Mitmenschen, – an die
Schneiderin Bertha Dudde aus dem schlesischen Liegnitz –, durch den Heiligen Geist eine
solche Offenbarung. Obwohl dieses Wort, kontinuierlich empfangen und
niedergeschrieben zwischen 1937 und 1965, der gesamten Menschheit geschenkt
wurde, wird es bisher nur von wenigen erkannt und wirklich als das
geschätzt, was es ureigentlich ist, – eine Göttliche Offenbarung, .... das
Wort Gottes. „Die Meinen erkennen die Stimme des
Guten Hirten.“ Wer sich von dieser Verheißung wirklich berührt fühlt,
hat den ersten Schritt getan, um die Glaubensgrundlagen zu gewinnen, die für
rechtes Erkennen und Aufnahmefähigkeit des Offenbarungswerkes
niedergeschrieben durch Bertha Dudde unumgänglich nötig sind. Dieses Offenbarungswerk dürfte wohl eines der
umfang-reichsten seiner Art sein. Es umfaßt 9030 Kundgaben, jeweils
Einzeltexte, die Bertha Dudde fast täglich 28 Jahre lang empfangen durfte
und niederschrieb. Das gedruckte Werk umfaßt ca. 8200 DIN A4-Seiten. Den Vorgang des Empfangs schildert sie selbst in ihrer
Autobiographie. Danach sind die Kundgaben keineswegs mediale oder
spiritistische Botschaften, sondern eine direkte Einsprache Gottes ins Herz,
ein Vorgang, der in völlig freiem Willen und bei klarem Bewußtsein
geschieht, wie Bertha Dudde wiederum bestätigte. Die Stimme des innersten Geistes, die Stimme Gottes,
empfand sie als klare Gedanken in ihrem Herzen und schrieb das „Gehörte“
einfach nur nieder ohne gedanklich oder konstruktiv daran beteiligt zu sein. Weitere Informationen hierzu finden Sie
mit einer
Autobiographie
unter —►
Wer war Bertha Dudde? Das Neue Testament gibt dem ernsten Wahrheitssucher
viele Hinweise zum unveränderten und stetigen Geistwirken Gottes. Danach spricht Gott zu jedem Menschen, der sich von ihm
ansprechen läßt, denn nach der Himmelfahrt Jesu und dem ersten
Pfingsterlebnis (Apg
2, 4) kann sich Gott durch Jesus Christus jedem
einzelnen Menschen unmittelbar und persönlich offenbaren, so die
Voraussetzungen erfüllt sind laut Verheißung Joh. 14, 21:
„Wer Meine
Gebote hat und sie hält, der ist es, der Mich liebt. Wer Mich aber liebt,
der wird von Meinem Vater geliebt werden, und Ich werde ihn lieben und Mich
ihm offenbaren.“ Auch die Niederschriften durch Bertha Dudde sind eine
Bestätigung und Erfüllung dieser Verheißung Jesu Christi und inhaltlich eine
überaus wertvolle Hilfe zum „Ausreifen“ der Menschen auf dieser Erde, ....
eine direkte „Seelsorge“ Gottes! Es ist durchaus vernünftig, einmal für einen Moment
anzunehmen, daß Gott uns Menschen auch heute noch anspricht. Viele Menschen
reagieren ablehnend oder verunsichert, wenn dieser Gedanke oder diese
Behauptung unerwartet oder neu an sie herantritt, – vielleicht wird auch ein
Tabu gebrochen. Aber kann es glaubhaft sein, daß ein allmächtiger
liebevoller Gott, ein unendlich weiser Schöpfer alles Seienden, es sich
selbst verbietet, mit denen zu kommunizieren, die Er liebt? Wenn die Glaubensgrundlage gilt, unser Gott ist ein
wesenhafter Gott der Liebe, Weisheit und Allmacht, dann ist es ein Gebot der
Vernunft, besser der Liebe, auch anzunehmen, daß dieser Gott sich auch heute
nicht verleugnet, – sondern eher sich brennend danach sehnt, mit Seinen
Geschöpfen in sprachlich offenbarende Beziehung zu treten, – und sie
anzusprechen auf Seine Weise, nach Seiner Weisheit und Seinem Willen. Dem Leser dieser Zeilen wird natürlich schon ein gewisses Maß an
Bereitschaft und Klugheit abverlangt, will er nicht
sofort
ohne Prüfung das
eben Gelesene als irrational deklarieren und dabei das eigene Wissen „über
alles“ stellen. Diese Einführung in die Niederschriften durch Bertha
Dudde möchte erreichen, daß der Leser erkennt, er selbst kann und soll diese
Kundgaben prüfen und das gerade vor dem Hintergrund des immer wieder
deutlich offenbarten Wahrheitsanspruchs der Kundgaben. Lassen Sie sich doch einmal auf einige Originaltexte
ein! Sie erkennen einen Link zu einem Originaltext durch Bertha Dudde auf
dieser Website immer an den Initialen BD. gefolgt von der Nummer einer
Kundgabe.
Originalkundgaben –►
BD. NR. 4399
BD. NR. 4726
BD. NR. 7710
Natürlich wäre die Prüfung aller Kundgaben immer das
Ideale. Auch dazu kann Ihnen diese Website durch ihr
kostenloses Downloadangebot der
Gesamtausgabe des Werkes verhelfen.