Buch 72           NR.   6673 – 6794

empfangen von  Bertha Dudde  in der Zeit  vom  18.u.20.10.1956 – 28.3.1957

Eine Einsicht ins Gesamtwerk Bertha Duddes - 1891-1965 - mit ihrer Autobiographie, einer Einführung ins Werk, vielen Hinweisen und Klarstellungen, allen Downloads (auch mehrsprachig), mit Schriftenangeboten verschiedener Herausgeber (gedruckte Bücher, Themenhefte u.v.m.),  Ausdruckversionen aller Texte (Kundgaben) finden Sie >hier<, eine Auswahlliste mit allen Dudde-Büchern finden Sie >hier<.

B.D. 6673                empfangen am  18.u.20.10.1956

Beantwortung von Fragen

über unbefleckte Empfängnis

und Vorzug der Lichtseelen ....

In jeder irdischen und geistigen Not will Ich euch beistehen, auf daß ihr glaubet an Meine Liebe, an Meine Weisheit und Macht ....

Denn Ich liebe euch, Meine Geschöpfe, unendlich, und Ich will auch eure Liebe gewinnen ....

Ich weiß um eure Not und auch, wie sie zu beheben ist, und Ich besitze die Macht, sie zu beheben. Und wie gern beweise Ich Meine Liebe, Weisheit und Macht den Kindern, die sich an ihren Vater wenden und Ihn zutraulich bitten, ihrer zu gedenken und ihnen zu helfen. Irdische und geistige Not will Ich von euch nehmen, doch in irdischer Not fordere Ich zuweilen eure Geduld, weil Ich allein es weiß, weswegen sie über euch kommen mußte. Aber Ich nehme sie von euch ....

Wer aber in geistiger Not sich befindet, der wird nicht lange zu warten brauchen, denn so er nur Mich anrufet, seiner zu gedenken, bin Ich auch schon bereit zu helfen. Geistige Not ist: seelische Schwäche, also geschwächter Wille, Finsternis des Geistes und immer wiederkehrende Zweifel .... geistige Not ist Meines Gegners Wirken und Einfluß, der sich sehr oft gerade an die Menschen heranwagt, die schon Mein sind und die er wieder zurückgewinnen möchte unter seine Gewalt ....

Und solange der Mensch auf Erden lebt, wird er diesen seinen Einfluß auszuüben suchen und immer wieder ihn schwächen wollen. Doch sowie sich der Mensch an Mich wendet, verdrängt er jenen, und Ich lasse Meine Kraft überströmen und bringe dem Menschen Licht und Erkenntnis, Ich erfülle seine Bitte, die geistige Not abzuwenden ....

Ihr müsset wissen, daß es Meinem Gegner daran gelegen ist, das Licht der Wahrheit zu verlöschen, das allerorten mit seinem hellen Schein durchbricht und die Finsternis verjagt, in deren Bereich allein Mein Gegner wirken kann. Also wird er versuchen, das Licht zu verlöschen. Er wird Schatten darüber breiten wollen, indem er also zweifelnde Fragen den Menschen einflüstert und dadurch das Licht der Erkenntnis zu trüben suchet. Aber Ich lasse letzteres nicht zu, sondern desto heller wird Mein Licht der Wahrheit herniederstrahlen, und das Licht, das er zu verdunkeln suchte, wird desto heller in die Nacht hineinleuchten ....

Und wo noch ein Schatten vorhanden ist, wird dieser von dem alles durchstrahlenden Licht aus Mir aufgezehrt, denn in diesem Licht kann nichts bestehen, was dunkel ist ....

Und so wird euch das „Ewige Licht Selbst“ künden:

Ihr, die ihr auf Erden lebet .... sowie alles Geistige, das schon einmal durch das Erdenleben hindurchgegangen ist als Mensch .... ihr seid „einst gefallenes Geistiges“, mit wenigen Ausnahmen; denn es verkörpern sich auch Lichtwesen auf dieser Erde. Also es steigen aus dem Reiche des Lichtes Wesen zu euch Menschen herab, um euch zu helfen in tiefer geistiger Not. Ihr müsset also unterscheiden: von Gott abgefallene und bei Gott verbliebene Urgeister .... erstere als Anhang Meines Gegners sich in der Tiefe befindlich und letztere in aller Vollkommenheit bei Mir verblieben. Ihr müsset weiter unterscheiden: den Willen des Gegners noch in sich tragende und schon in Meinen Willen eingegangene, aber noch nicht vollendete Wesen, die darum seinem Einfluß noch ausgesetzt sind. Und dann werdet ihr es auch verstehen können, daß letzteren geholfen werden muß, weil sie zu schwach sind dessen Einfluß gegenüber. Also wird euch auch die Mission jener Lichtwesen erklärlich sein, die sich freiwillig auch auf Eden verkörpern, um jenen zu helfen. Und dann begreifet ihr auch die Mission des Menschen Jesus .... der als ein solches Lichtwesen ein Rettungswerk vollbringen wollte, das die Macht Meines Gegners brach .... (19.10.1956) Alle waren Kinder Meiner Liebe .... sowohl die gefallenen als auch die bei Mir verbliebenen Wesen, aber es blieben diese Wesen nicht gleich, sie waren nun unterschiedlich geworden .... es waren strahlende und lichtlose Wesen, die auch nicht in gleichen Sphären weilen konnten. Und also war das „Reich des Lichtes“ und das „Reich der Finsternis“ Aufenthalt geworden dieser verschieden gearteten Wesen. Und es gab keine Brücke zwischen diesen beiden Reichen bis zur Niederkunft Jesu, eines bei Mir verbliebenen Engelsgeistes, Der diese Brücke schlagen wollte und geschlagen hat durch ein Erbarmungswerk einmaliger Art. Die Wesen, die einstmals ihre Vollkommenheit einbüßten durch ihre Auflehnung wider Mich, benötigten einen Helfer, weil sie allein zu schwach waren, auch wenn eine Brücke geschlagen war, weil auch Mein Gegner über große Kraft verfügte, die er seinen einstigen Anhängern gegenüber anwenden konnte. Aber auch die bei Mir verbliebenen Wesen waren kraftvoll, weil sie unausgesetzt von Meiner Liebekraft sich durchstrahlen ließen ....

Also hätte die Kraft eines nicht gefallenen Engelsgeistes vollauf genügt, um einen Sieg zu erringen über Meinen Gegner und ihm seinen Anhang zu entreißen .... Doch solches widersprach Meinem Gesetz ewiger Ordnung, weil dann der freie Wille ungeachtet geblieben wäre aller der Wesen, die einst Meinem Gegner freiwillig gefolgt sind, und ein solcher errungener Sieg ein Vervollkommnen der Wesen ausgeschaltet hätte. Darum also mußte ein anderer Weg gesucht werden .... Die „Liebe“ mußte ein Opfer bringen, und es mußte einem jeden gefallenen Wesen freistehen, sich jenes Opfers zu bedienen, also zu wollen, daß es auch für es gebracht worden sei ....

Ein Opfer bringen kann aber nur ein Mensch; ein Lichtwesen kann wohl den Willen haben, sich selbst zu opfern, es muß aber dann als Mensch das Opfer leisten, weil es als Lichtwesen nicht leiden kann und auch über so viel Kraft verfügt, daß ihm alles möglich ist. Ein Mensch aber ist ein schwaches, mangelhaftes, für Leid und Qual empfindliches Wesen, das nun eine übergroße Willensstärke aufbringen muß, wenn es freiwillig Leiden und Qualen auf sich nimmt, um nicht für sich selbst, sondern für seine Mitmenschen etwas zu erreichen, das seine Liebe den unglücklichen Menschen schenken möchte .... Es mußte als „nur Mensch“ ein Opfer bringen für seine Mitmenschen ....

Es mußte zu leiden und zu sterben fähig sein ....

Und so werdet ihr nun begreifen, daß der Mensch Jesus keinerlei Vorzüge aufweisen durfte, die Ihn als einen Menschen außergewöhnlicher Art kennzeichneten, selbst wenn Seine Seele ein Lichtgeist war ....

Sie war zwar nicht durch die Schöpfung gegangen gleich den Seelen der Menschen, der gefallenen Brüder; dennoch war diese Seele, als sie den Fleischleib bezog .... der wie der Leib anderer Menschen eine Zusammenballung von unreifem Geistigen war, also auch mit den gleichen Empfindungen, Begierden und Leidenschaften erfüllt, die der Mensch Jesus in Seinem Erdenleben überwinden lernen sollte. Denn Seine Mission war außer der Erlösung .... der Tilgung schwerster Sündenschuld .... den Menschen das Leben vorzuleben, das allein ihnen eine Rückkehr zu Mir sicherte. Wurde also von völlig unzulänglichen, schwachen und durch Leidenschaften-gebundenen Menschen etwas verlangt, so mußte es auch möglich sein, dies Verlangte auszuführen .... Und wollte der Mensch Jesus als Beispiel dienen, dann mußte Er genau so beschaffen sein wie Seine Mitmenschen. Seine ungewöhnliche Herkunft wie auch die der auf der Erde verkörperten Lichtwesen, die den Menschen helfen wollen, läßt keineswegs auf ungewöhnliche Fähigkeiten oder Vorzüge schließen, die einen weniger harten Kampf mit sich selbst erfordert hätten, um also auf Erden den Zusammenschluß mit Mir zu finden, der Ziel und Aufgabe eines jeden Menschen auf Erden ist und für den der Mensch Jesus das Beispiel gab, daß er erreicht werden kann. Was Jesus als Lichtgeist auch voraushatte, gab Er hin vor Seiner Verkörperung als Mensch, ansonsten Sein Werk nicht das hätte sein können, was es ist: ein von der Liebe gebrachtes Opfer, dessen Segen allen Menschen zukommen sollte ....

Aber es kann auch niemals geleugnet werden, daß „Gott Selbst“ jenes Opfer brachte, weil die Liebe bestimmend war, die den Menschen Jesus so erfüllte, daß Ich Selbst also in Ihm sein konnte, nachdem Er als Mensch Sich im freien Willen so gestaltet hatte, daß Ich Mich in Ihm bergen konnte, daß Er Mir zum Aufnahmegefäß wurde und Er also nun Kraft und Licht in Fülle besaß .... wieder ein Vorgang, der nicht nur im Menschen Jesus stattfinden konnte, sondern den alle Menschen an sich vollziehen sollen und auch können, weil diese nun eine Hilfe haben im göttlichen Erlöser Jesus Christus .... weil Er als Mensch durch Sein Erlösungswerk ein Gnadenmaß erwarb, das nun jedem Menschen zugänglich ist ....

Und wer sich dessen bedienet, der kommt auch zum Ziel. Er wird auf Erden gleichfalls den Zusammenschluß finden mit Mir, er wird Licht und Kraft empfangen können unbegrenzt .... (20.10.1956) Es soll euch aber noch weiterhin Aufklärung gegeben werden, denn solange noch Fragen in euch auftauchen, ergibt sich auch die Notwendigkeit, euch rechte Antwort zukommen zu lassen. Und je inniger ihr diese Antwort begehret, desto schneller wird sie euch werden: Aus der Tiefe sich entwickelnde Seelen haben als letztes Stadium ihrer Entwicklung auf Erden die Verkörperung als Mensch zu gewärtigen, dann ist der Entwicklungsgang auf der Erde beendet, und die Seele betritt das geistige Reich, ganz gleich, wie sie gestaltet ist beim Ablegen ihrer körperlichen Hülle. Diese Seelen also gehen den Gang nach göttlicher Ordnung, sie erlösen sich aus der harten Materie durch Dienen und steigen doch langsam zur Höhe ....

Auf der Erde verkörperte Lichtseelen aber steigen nur zum Zweck einer Mission zur Erde herab, sie beziehen also gleich den menschlichen Leib, um dann zwar auch den Gang auf Erden zurückzulegen wie jeder andere Mensch und also auch allen Naturgesetzen unterworfen zu sein und ebenso auf Erden ringen zu müssen ....

Also es wird ihre Außenhülle ihnen die gleichen Anforderungen stellen, weil sie zusammengefügt ist aus noch gänzlich unentwickeltem Geistigen, aus Seelenpartikelchen eines einst gefallenen Urgeistes, der noch ganz im Widerstand gegen Gott verharrt und den die Seele auch erst sänftigen und wandeln muß,was immer Kampf kostet. Die Seele ist sich ihres zuvorigen Lichtzustandes nicht bewußt, der irdische Leib trägt ihr die gleiche Verdunkelung ein, nur wird die Liebe in einem solchen Menschen schneller und stärker entflammen und also auch schneller die Dunkelheit verjagen ....

Es wird eine Seele von oben ihre Augen auch stets nach oben wenden zu Gott, Den sie überaus schnell erkennen lernt. Eine solche Seele braucht zumeist nicht so lange Zeit, daß sie sich einet mit dem göttlichen Funken in sich, der nun leicht sie beeinflussen kann und nun Geist und Seele auch ihre Außenhülle zu beeinflussen suchen, und dies mit Erfolg. Die Tatsache nun, daß die Seele den Gang über die Erde zurücklegt, ist immer mit der Selbstverständlichkeit verbunden, daß die Seele kämpfen muß, weil sie in dieser irdisch-materiellen Welt ständig Hindernisse zu überwinden hat, um das geistige Ziel zu erreichen. Also es kann keine Seele quallos zur Höhe gelangen, auch nicht eine Seele des Lichtes, weil sie bei Beginn ihrer Verkörperung sich in die Tiefe begeben hat, in einen Zustand der Erkenntnislosigkeit, der Gebundenheit und der Schwäche ....

Dies also ist immer in Erwägung zu ziehen, wenn eines verkörperten Lichtwesens Erdengang als entsprechend leichter angesehen wird. Der irdische Leib ist und bleibt eine Fessel für die Seele, bis sie ihn verläßt. Und doch kann auch der Körper noch unterschiedlich sein. Es kann das Fleisch noch tief in der Sünde stecken, also noch viel des Luziferischen in sich haben, wenn es geboren wird aus der Sünde, wenn nur satanische Eigenschaften die Menschen beherrschen, die ein neues Leben erzeugen. Und es kann wiederum ein zum Leben neu erwecktes Wesen dem Liebedrang zweier Menschen sein Leben verdanken, es können gute Triebe daher auch in jenes Wesen überwiegend eingeströmt sein, und also wird auch die Außenhülle entsprechend beschaffen sein ....

Sie wird viel des „Erbgutes“ in sich tragen und also mehr oder weniger hart kämpfen müssen im Erdenleben und darum auch schwerer oder leichter das Ziel erreichen ....

Doch kampflos bleibt keines Menschen Erdendasein .... Und oft sogar ist das Erdenleben eines Lichtwesens außergewöhnlich schwer, weil die Seele unbewußt des Grundes den Aufenthalt in der irdischen Welt als Qual empfindet und auch um ihrer Mission willen oft ein sehr schweres Erdenlos auf sich nimmt. Der Vorgang der Zeugung nun ist durch Adams Versagen ein ungesegneter, denn er entsprach nicht dem Willen Gottes, Der Seinen Segen dem ersten Menschenpaar geben wollte zur rechten Zeit ....

Es war Luzifer an der Zeugung der Menschen beteiligt, und er wird dieses sein (durch Adams Willen-ihm-eingeräumtes) Recht auch niemals aufgeben ....

Er wird immer beteiligt sein bei der Entstehung neuen Lebens, wenn auch der Liebegrad der Menschen ihm bis zu einer gewissen Grenze wehren kann und Gottes Schutz gegen ihn erbeten wird ....

Und nun wird es euch auch verständlich sein, daß Gott Selbst aber Seinem Gegner wehret, wenn Er Sich Selbst eine körperliche Hülle schafft, die Er einmal in Besitz nehmen will und die Ihm schon bei der Geburt zum Aufenthalt dienen sollte. Denn Gott Selbst wird Sich nie und nimmer mit Seinem Gegner verbinden in Seinem Wirken ....

Und ebenso wird Er auch den natürlichen Träger dieser Seiner Hülle nicht von Seinem Gegner (in, d. Hg.) Beschlag nehmen lassen ....

Denn Er, der Gott und Schöpfer von Ewigkeit, Der alles erstehen ließ, Der allem seinen Zweck und seine Bestimmung zuwies, Der hat wahrlich die Macht, alles, was Er will, aus Sich herauszustellen .... also wird es Ihm doch auch möglich sein, einen Menschen erstehen zu lassen ohne den gesetzlichen Zeugungsakt; und es wird Ihm wahrlich auch möglich sein, Seinen Gegner fernzuhalten, bis Sein Wille geschehen ist ....

Denn Gott birgt Sich nur in einer reinen Hülle, Er verbindet Sich nicht mit etwas Unreinem .... was aber nicht ausschaltet, daß dennoch der Mensch in diesem Reich der Unvollkommenheit, in dem Reich, das Seinem Gegner gehört, nun auch allen Bedrängungen ausgesetzt ist und daß sein Erdengang darum nicht weniger leidvoll und kampfreich ist wie das seiner Mitmenschen. Denn ohne Kampf könnte es auch keinen Sieg geben ....

Der Gegner Gottes aber mußte besiegt werden, und es hat Jesus wahrlich den schwersten Kampf bestanden, der je auf Erden ausgefochten wurde .... und Er hat ihn als Mensch bestanden, nicht als Gott ....

Amen


B.D. 6674                empfangen am  22.10.1956

Ungewöhnliche Erscheinungen ....

(Fl. Scheiben)

Bedenket, daß ihr in der Endzeit lebet ....

Und es wird euch dann auch nicht verwundern, daß Mein Gegner alle Mittel anwendet, um euch Menschen zu verhindern an der Rückkehr zu Mir. Und darum stiftet er große Verwirrung, er sucht das Denken der Menschen auf falsche Bahn zu lenken, er unterbindet mit allen Mitteln das Zuführen der Wahrheit, er zündet Blendlichter an, wo es ihm nur möglich ist, und er verbreitet Finsternis, auf daß die Wege nicht gefunden werden, die zu Mir führen und zum Licht ....

Daß die Zeit des Endes ist, werdet ihr nicht leugnen können, die ihr euch unter Mein Panier gestellt habt. Die Anhänger Meines Gegners zwar streiten es ab, also sind diese schon sein durch ihre Gesinnung, und ihnen gelten nicht die Bemühungen, ihren Geist zu verfinstern ....

Doch die er zu verlieren fürchtet, die sucht er zu halten, und die er schon verloren hat an Mich, die sucht er zurückzugewinnen, und dazu ist ihm jedes Mittel recht. Er täuschet sie unter dem Mantel des Gleichgesinnten, und er suchet dadurch nur zu erreichen, daß sie sich von der reinen Wahrheit entfernen und seinen als Wahrheit getarnten Irrtum annehmen .... also Dunkelheit zu breiten über das Licht der Wahrheit. In der Endzeit könnet ihr Menschen alle mit seinem verstärkten Einwirken rechnen, und darum gilt es, auf der Hut zu sein und euch nicht von Irrlichtern blenden zu lassen ....

Das ist alles, was Ich zu sagen habe zu Erscheinungen seltsamer Art, denen ihr Menschen zuviel Aufmerksamkeit schenket, die euch in Verwirrung stürzen, fragen, zweifeln und streiten lassen, die für euch ungeklärt bleiben, also Erscheinungen mysteriöser Art sind. Glaubet ihr wohl, daß Ich derer benötige, um Mich euch zu offenbaren? Ich werde wahrlich jede Gelegenheit ausnützen, wo Ich Mich euch Menschen offenbaren kann, aber dann nütze Ich ein menschliches Gefäß, in das Ich Meinen Geist ergießen kann ....

Dann rede Ich Selbst oder Meine Lichtwesen durch jenes Gefäß die Menschen an, und was Ich zu ihnen rede, wird immer nur die ernste Mahnung sein, abzulassen von der Welt und sich zur Liebe zu formen, um dann auch ein liebeerfülltes Herz einführen zu können in die Wahrheit, in Meinen Heilsplan von Ewigkeit, um ihm dann die rechte Erkenntnis zu vermitteln. Ein rechtes Kind seines Vaters im Himmel lässet sich daran genügen, was sein Vater ihm sagt, und es suchet immer nur Seinen Wille zu erfüllen ....

Denn dann gelangt es zur Seligkeit ....

Warum gelüstet es euch, Verbindungen anzuknüpfen, die euch ein Wissen erschließen sollen, das unwichtig ist zum Erreichen der Seligkeit? Jeder solche Wunsch ist Einflüsterung Meines Gegners, und ihr stellt euch bereitwillig ihm zur Verfügung, sowie ihr solche Wünsche zur Ausführung bringt, sowie ihr Kräfte im All anrufet, von denen ihr nicht wisset, welchem Herrn sie dienen ....

Gehet den einfachen Weg: Verbindet euch durch die Liebe mit Mir und bittet Mich um Aufklärung, und sie wird euch werden ....

Aber sprechet nicht unbekannte Wesen an, denn Mein Gegner arbeitet mit List und Tücke, und er scheut sich auch nicht, den Namen Jesus auszusprechen, weil er mit allen Mitteln wirket in der letzten Zeit. Und darum habe Ich euch gewarnt vor dieser Zeit, wo „falsche Christi“ und „falsche Propheten“ ihr Wesen treiben werden .... dann sollet ihr wachsam sein. Vergesset nie, daß ihr in der Endzeit lebet .... daß im Auftrag Meines Gegners wohl die Menschen selbst das letzte Zerstörungswerk ausführen .... daß aber in Meinem Heilsplan von Ewigkeit .... auf diesem Willen der Menschen aufgebaut .... das Ende dieser Erdperiode vorgesehen ist ....

Vergesset nie, daß Ich durch Seher und Propheten ständig dieses Ende angekündigt habe und dieses sich nun auch so sicher vollziehen wird, wie ein Tag dem anderen folgt ....

Und dieses sicher zu erwartende Ende will Mein Gegner euch als unglaubwürdig hinstellen, er will euch täuschen, indem er durch seine Boten euch einredet, es aufhalten zu können, die Erde vor dieser Zerstörung zu schützen, und also den Glauben in euch erwecken, daß „Boten Gottes“ am Werk sind, diese Zerstörungen zu verhindern ....

Es geht alles seinen Lauf laut Plan von Ewigkeit ....

Ihr Menschen sollet nur streben nach Seelenreife, und diese erlanget ihr allein durch die Liebe, durch ein Leben nach Meinem Willen, durch innige Verbindung mit Mir. Dann wandelt ihr im Licht und schenket keinem Irrlicht mehr Beachtung ....

Amen


B.D. 6675                empfangen am  23.10.1956

Sicherer Untergang ....

Prophezeiungen erfüllen sich ....

Es ist den Menschen eigen, ihr Augenmerk stets darauf zu richten, was ihre körperlichen Sinne anspricht, dagegen an allem vorbeizusehen, was der Seele einen Auftrieb geben könnte ....

Und dies ist gleichfalls das Werk Meines Gegners, der es sich zum Ziel gesetzt hat, von der Seele jeglichen Lichtschein fernzuhalten und die Hülle um sie zu verstärken, wozu sich der Körper willig bereit erklärt. Und darum schon müßten die Menschen bei allen Freuden und Genüssen körperlicher Art bedenklich werden, wenn es ihnen ernst wäre, das Ziel im Erdenleben, die Reife ihrer Seelen, zu erreichen. Aber solche Bedenken machen sich die Menschen nicht, und werden sie darauf hingewiesen, so lehnen sie unwillig ab. Es ist aber die Zeit bis zum Ende nur noch sehr kurz, und soll noch ein Erfolg verzeichnet werden, dann müssen ungewöhnliche Hilfsmittel angewendet werden, Mittel, welche die Gedanken der Menschen in die Richtung drängen, die sie nicht gehen wollen. Und solche Mittel stehen Mir so reichlich zu Gebote, in mancherlei Notzuständen, in Schicksalsschlägen oder unerwarteten Ereignissen, die alle geeignet sind, körperliche Verlangen zurückzusetzen und geistigen Einflüssen sich zu öffnen .... ohne jedoch zu zwingen. Keineswegs aber werde Ich zu mysteriösen Erscheinungen greifen, um ein In-sich-Gehen der Menschen zu erreichen. Denn solche sind nicht dazu angetan, die Menschen zu geistigem Streben zu veranlassen, sondern sie erhöhen nur den Drang zum Forschen, sie geben wieder mehr dem Verstand des Menschen Nahrung, nicht aber der Seele. Dagegen bedienet sich Mein Gegner solcher Mittel, beeindrucken sie doch auch die Menschen, die schon die Bindung gefunden haben mit der geistigen Welt, die aber „Wunder“ erwarten, also ihr Denken immer noch reichlich irdisch ausgerüstet ist. Denen brauchen zwar solche Erscheinungen nicht zu schaden, weil sie sich immer wieder an Mich halten werden, aber Mein Gegner gewinnt doch viele Menschen dadurch für sich, denn je mehr nun der Verstand tätig wird, um jene Erscheinungen zu ergründen, desto weniger kommt der „Geist“ in ihnen zum Recht. In solcher Weise wirke Ich niemals auf die Menschen ein, daß sie zu vermehrter Verstandestätigkeit angetrieben werden, denn Ich will den Menschen Licht bringen, aber keine unlösbaren Probleme aufgeben. Und unlösbare Probleme sind es, die Mein Gegner euch vorsetzt, wenn es sich um ungewöhnliche Erscheinungen handelt, die er am Ende der Tage wohl innuminieren (zahllos häufen, d. Hg.) wird, um Verwirrung zu stiften .... Und er wird auch auf die ihm hörigen Menschen so einwirken, daß diese Dinge erstehen lassen, die zwar irdisch-materiell, jedoch rätselhafter Beschaffenheit sind und die er ebenfalls nur als Mittel zur Irreleitung des Denkens der Menschen anwendet. Wer sich durch solche Erscheinungen blenden lässet, der kennt nicht die Gesetze ewiger Ordnung, die unverändert bestehenbleiben, weil sie allein eine Fortentwicklung des Geistigen garantieren ....

Was von Mir ausgeht, was also göttlichen Ursprungs ist, wird immer Licht sein und Licht schenken denen, die Licht verlangen ....

Was aber ungeklärt bleibt, was zu unzähligen Vermutungen Anlaß gibt und immer wieder Vermutung bleibt, das entstammt Meinem Gegner, der auch große Macht hat, aber nur dann, wenn ihm durch der Menschen Verhalten und Einstellung diese gekräftigt wird. Dann kann er sich auch sichtbar äußern und Phantome hervorzaubern, die nur Ausfluß seines satanischen Willens sind. Die Mittel, die Ich anwende, um noch vor dem Ende Seelen zu gewinnen, sind anderer Art, denn sie lassen nicht den freien Willen jedes einzelnen Menschen außer acht, während sein Ziel ist, die Menschen in einen Gedankengang zu zwingen durch rätselhafte Erscheinungen und ihnen so die Freiheit ihres Willens zu nehmen ....

Ein Zwang wird ihm nicht gelingen, aber die Menschen selbst geben ihm lieber Gehör als der leisen, wahren Stimme, durch die Ich sie anspreche ....

Aber auch Ich zwinge die Menschen nicht ....

Amen


B.D. 6676                empfangen am  24.10.1956

„Prüfet alles und das Beste behaltet ....“

Prüfet alles und das Beste behaltet ....

Das sage Ich denen, die zu zweifeln veranlagt sind, die kein rechtes Urteilsvermögen besitzen und ängstlich sind, Geistesgut anzunehmen, das ihnen ungewöhnlich geboten wird. Lasset es euch darreichen völlig vorurteilsfrei, und dann bittet Mich um Erleuchtung des Geistes und denket über das Empfangene nach ....

Und was euch nicht annehmbar erscheint, weil ihr es noch nicht zu fassen vermögt, das schaltet vorerst aus, und erquicket euch daran, was euch nach ernster Prüfung glaubhaft ist ....

Ich verlange nicht von euch, daß ihr blind glauben sollet, Ich verlange von euch eine Prüfung des Geistesgutes, das euch nahegebracht wird; ihr sollet darüber nachdenken, und es ist besser, ihr lehnet ab, was euch unverständlich scheint, als daß ihr alles bedenkenlos annehmet, denn ein solches Gedankengut bringt euch keinen Segen, zu dem ihr gedanklich noch nicht Stellung genommen habt ....

So ihr es aber ernst meinet und Verlangen habt nach der reinen Wahrheit, dann werdet ihr auch klar die Wahrheit erkennen, wenn euch Geistesgut durch Meine Boten dargebracht wird, das in Mir seinen Ursprung hat. Denn dieses Wort hat die Kraft in sich, Leben zu geben .... vorausgesetzt aber, daß das Leben angestrebt wird. Prüfet alles und das Beste behaltet ....

Stehen diese Worte nicht im Widerspruch zu dem Ansinnen, zu glauben, ohne darüber nachzudenken? Ich Selbst stelle es euch doch frei, was ihr glaubet, wenn Ich euch auffordere,„das Beste“ zu behalten ....

Ich stelle es euch frei, weil Ich keinen Blindglauben von euch Menschen verlange. Warum aber hindert ihr die Menschen am Prüfen, die ihr fordert, daß ein „Nachdenken über Glaubenslehren“ unterlassen werden muß ....

Handelt ihr nicht entgegen Meinem Willen? Und seid ihr euch dann der Folgen dessen klar, die ein solcher Glaubenszwang den Menschen einträgt? Immer wieder betone Ich die Freiheit des Willens, immer wieder stelle Ich die Verantwortung jedes einzelnen Menschen für seinen Willensentscheid in den Vordergrund, immer wieder warne Ich vor geistigem Zwang und erkläre es euch, worauf es im Erdenleben eigentlich ankommt ....

Und auch die Schrift gibt euch den Beweis mit diesen Worten: „Prüfet alles und das Beste behaltet .... „, und jeder ernsthaft, Meinen Willen erfüllenwollende Mensch müßte über diese Worte stutzig werden, daß sie doch nicht übereinstimmen mit den Geboten von kirchlicher Seite und ihn zum Nachdenken veranlassen ....

Denn wessen Wort, wessen Lehren, sind wohl glaubwürdiger? Und ihr könnet diesen Meinen Worten keinen anderen Sinn unterlegen als den, Stellung zu nehmen zu jeder Glaubenslehre. Ihr sollet dazu Stellung nehmen, ganz gleich, wer euch Geistesgut unterbreitet, denn auch die reine Wahrheit aus Mir, die euch von oben direkt zugeht, dürfet ihr prüfen, und Ich werde euch nicht verdammen, wenn ihr nicht alles unbedenklich annehmen zu können glaubt ....

Nur sollet ihr immer Mich zu Rate ziehen, und Ich werde euch das Verständnis dafür geben, was ihr benötigt zum Ausreifen eurer Seelen ....

Und ist euer Reifegrad noch ein niedriger, dann werdet ihr nicht alles zu fassen vermögen, aber ihr selbst bestimmet, was ihr anzunehmen willig seid ....

Prüfet alles und das Beste behaltet ....

Denn damit beweiset ihr den Ernst eurer Gesinnung und das Verlangen nach Wahrheit. Wer aber ungeprüft annimmt, der beweiset seine Gleichgültigkeit, und er wird sich auch niemals in der Wahrheit bewegen, weil sie ihm gleichgültig ist. Doch eine solche Einstellung soll niemals gefördert werden von verantwortlicher Seite, es sollen die Menschen angehalten, aber nicht gehindert werden, sich mit Geistesgut auseinanderzusetzen, dann erst kann es von Segen sein und dem Menschen zur Erlangung der Seelenreife verhelfen, weil dann der freie Wille eingesetzt wird, auf dessen Entscheidung allein es ankommt ....

Amen


B.D. 6677                empfangen am  25.10.1956

„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben ....“

„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben ....“ Mit diesen Worten suchte Jesus den Menschen die Bedeutsamkeit Seines Wirkens auf Erden klarzumachen. Er wollte sie darauf hinweisen, daß sie nicht an Ihm vorübergehen durften, wenn sie zum Leben gelangen wollten .... daß sie von Ihm Selbst die Wahrheit entgegennehmen mußten und also darum auch Ihn anhören, Ihm Beachtung schenken mußten. Er erklärte Sich Selbst als den Weg und forderte darum die Mitmenschen zur Nachfolge auf ....

Den gleichen Weg sollten sie gehen wie Er, den Weg der Liebe und des Leides. Und da Er Sich Selbst als den „Weg“ bezeichnete, kann also der göttliche Erlöser nicht umgangen werden, es muß jeder Mensch Ihn erkennen und anerkennen, ansonsten er nicht den Weg geht zum ewigen Leben ....

Als Wahrheit bezeichnet Sich gleichfalls Jesus und bringt mit diesen Worten nur zum Ausdruck, daß Sein Wort ewige Wahrheit ist, daß Er allein den Menschen die Wahrheit bringen kann, und da die Wahrheit ihren Ausgang hat bei Gott, gibt Er auch von Sich Selbst Zeugnis, daß Sein irdischer Leib Träger der Ewigen Gottheit ist ....

Ferner bezeichnet Sich Jesus als das „Leben“ ....

Er ist der Inbegriff von Kraft und Licht, Er ist das, was Anteil ist alles Vollkommenen, das in Freiheit, Licht und Kraft schaffen und wirken kann, und wer zu diesem Zustand in Freiheit, Licht und Kraft gelangen will, der muß den Weg über Jesus Christus nehmen, und er wird leben in Ewigkeit ....

Kein Mensch, der je auf Erden lebte, hat diese Worte aussprechen können, die der Mensch Jesus aussprach: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben ....“ Denn alle Propheten zuvor sprachen im Auftrag Gottes, und sie wiesen zumeist hin auf Den, Der da kommen wird .... auf Den, Der von Sich Selbst gesagt hat:„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben ....“ Denn in Jesus betrat Gott Selbst diese Erde, und Er lockte die Menschen auf den rechten Weg, der zum ewigen Leben führt. Denn die Menschen waren tot im Geist, und sollten sie wieder zum Leben kommen, sollte ihnen ein Weg gewiesen werden, und es mußte ihnen die Wahrheit verkündet werden, die sie nicht mehr erkannten, weil sie in der Finsternis weilten. Und es sollten die Menschen daran denken, daß sie auf Erden in großer Finsternis dahergehen, und dieser Worte gedenken, daß sie so lange in Finsternis weilen werden, wie sie sich fernhalten von Jesus Christus, wenn sie noch nicht den rechten Weg betreten haben, wo Wahrheit und Leben ihr sicherer Gewinn ist ....

Nur dieser Worte sollet ihr Menschen gedenken, um dann auch zu wissen, daß es kein „Leben“ geben kann ohne Jesus Christus und daß auch wahres Denken und wahres Wissen allein Anteil dessen ist, der Jesus Christus anerkennt .... daß nimmermehr die Menschen sich in der Wahrheit bewegen können, die Ihm noch fernstehen, denen das Erlösungswerk Jesu noch zweifelhafter Begriff ist, die sich innerlich noch nicht zu Ihm bekannt haben, also noch nicht erlöst sind von Sünde und Tod ....

Ihnen fehlt die Wahrheit und das Leben, denn sie sind auf falschem Wege, weil Jesus Christus allein der Weg ist, Der zur Wahrheit und zum Leben führt. Diese Worte Jesu sollten ernsthaft bedacht werden, denn sie stellen ganz klar das Los dar derer, die nicht an Ihn glauben ....

Irrtum und Tod. Es ist aber das Erdenleben den Menschen gegeben, um vom Tode zum Leben auferstehen zu können, um aus dem Zustand der Unkenntnis, der Lichtlosigkeit zum hellen Licht der Wahrheit zu gelangen, und es ist den Menschen der Weg gewiesen worden, dem göttlichen Erlöser Jesus Christus zu folgen, Der Sich Selbst als den Weg bezeichnet ....

Und kein Mensch wird in der Finsternis des Todes versinken, der sich an Ihn hält, der zu Ihm rufet, der Ihn bittet, daß Er Sich seiner annehmen möge in dem dunklen Erdental ....

Und alle diese wird Er locken mit Seiner Stimme, Ihm zu folgen .... und sein Weg führet sicher zum Ziel ....

Er wird in Licht und Kraft leben in Ewigkeit und nimmermehr dem Tode verfallen ....

Amen


B.D. 6678                empfangen am  26.10.1956

Freundschaft des Herrn ....

Vorzeitiger Abruf ....

Wie einsam seid ihr Menschen ohne Mich, wenngleich ihr der irdischen Freunde viele aufzählen könnet ....

Sie können euch jede Stunde verlassen, sie können jede Stunde abgerufen werden und euch allein zurücklassen, und keiner kann euch die Gewähr bieten, daß er zu eurer Hilfe da ist, wenn ihr ihn brauchet. Denn diese eure Freunde sind Menschen, die noch nicht vollkommen sind und darum auch versagen können ....

Habet ihr aber Mich zu eurem Freund und Bruder erwählt, habet ihr euch Mir angeschlossen, dann könnet ihr auch sicher auf Mich zählen in jeder Not und Bedrängnis, denn Ich werde euch niemals verlassen, Ich werde niemals von euch gehen oder tatenlos zusehen, so ihr in Not geratet. Unermeßlich reich seid ihr zu nennen, so ihr euch Meine Freundschaft errungen habt, was überaus leicht ist, wenn ihr nur diese Freundschaft wollet, wenn es euer Verlangen ist, euch Mir mit ganzer Liebe zu ergeben. Denn auch Ich verlange nach euch und komme euch daher sofort entgegen, wenn Ich diesen euren Willen erkenne. Ein Erdenweg ohne Mich wird niemals zu einem Erfolg führen, und ob euch auch irdisch ein geregeltes Leben mit scheinbarem Erfolg beschieden ist ....

Die Seele aber gewinnt nichts während ihres Erdenlebens, und dieses ist daher vergebens gelebt worden. Darum sage Ich: Wie einsam seid ihr Menschen ohne Mich, weil Ich damit der Seele Los bezeichne, der niemand zur Seite steht und ihr hilft zur Vollendung. Wollten doch alle Menschen wenigstens einen Versuch machen, sich ihrem Gott und Schöpfer, ihrem Vater von Ewigkeit, anzuvertrauen, Ihm einen Platz im Herzen zu schenken und sich von Ihm als Freund und Bruder beraten zu lassen ....

Aber wo der Glaube fehlt an Mich oder der Glaube nur ein toter ist, dort wird Meiner nicht gedacht, und es wird Meine Hilfe auch nicht in Anspruch genommen, aber das Erdenleben wird bewußt ausgelebt in einer Selbstsicherheit, die deutlich kennzeichnet, von wem die Menschen beherrscht werden. Und es bleiben deren Seelen einsam, weil die Weltfreunde ihr nicht das geben können, was sie benötigt. Ein Leben ohne Mich kann nicht zum Ziel führen, und deshalb beende Ich sehr oft den Erdengang eines Menschen vorzeitig, um ihm im jenseitigen Reich noch die Möglichkeit zu geben, einen Schritt weiterzukommen, was zwar auch noch fraglich, aber dennoch möglich ist ....

Und vor dem Ende dieser Erde muß Meine Barmherzigkeit noch so manche Wunde schlagen, die zu einer Heilung der kranken Seele beitragen kann, sei es durch plötzlichen Abruf dieser oder auch durch Nöte und Leiden anderer Art, die schon im Erdenleben erzieherisch auf den Menschen wirken können ....

Ich muß sie in solche Nöte bringen, daß sie sich umsehen nach einem Helfer, um ihnen dann Selbst nahezutreten, um dann von ihnen als Freund und Bruder erkannt zu werden, Dem sie sich nun bedingungslos anvertrauen. Ein Leben ohne Mich ist ein Leerlauf .... und es wird deshalb zumeist von irdischem Erfolg begleitet sein, weil dort Mein Gegner wirken kann, wo Meine Gegenwart ausgeschlossen ist. Aber Ich versuche es an jedem Menschen, Mich ihm zu nahen, und darum wird auch jeder Mensch zeitweise ungewöhnlich kämpfen müssen und Mißerfolge zu verzeichnen haben, und dann erwarte Ich seine Zuwendung zu Mir ....

Ist dies vergeblich, dann ist auch wieder Mein Gegner am Werk, und die Entfernung von Mir wird stets größer ....

Die Seele wird immer elender, und Meine Erbarmung befreit sie dann oft von ihrer Hülle, und dann beginnt im Jenseits das Ringen um diese Seele, daß sie dort ihre Einsamkeit und ihren elenden Zustand erkenne und nun sich Dem zuwende, Der allein ihr helfen kann ....

Aber ihre Reue wird dereinst sehr groß sein, wenn sie erkennt, wie wenig sie das Erdenleben nützte und wie wenig sie erreicht hat, weil sie Mich nicht neben sich wandeln ließ, Der sie wahrlich recht geleitet hätte ....

Amen


B.D. 6679                empfangen am  27.10.1956

Fähigkeit, denken zu können, verpflichtet ....

Aus Mir seid ihr hervorgegangen und also in eurer Ursubstanz das gleiche wie Ich ....

Und ihr mußtet sonach auch vollkommen sein, weil aus Mir nichts Unvollkommenes hervorgehen kann. Daß ihr aber nun als Mensch nicht vollkommen genannt werden könnet, wird für euch ohne Zweifel sein, denn es mangelt euch sowohl an Kraft als auch an Erkenntnis ....

Ihr müsset zugestehen, daß euch viel des Wissens fehlt und daß ihr auch nicht unbeschränkt schaffen und wirken könnet, selbst wenn dies euer Wille wäre ....

Letzteres braucht euch nicht bewiesen zu werden, weil ihr selbst diesen mangelhaften Zustand an euch feststellen könnet ....

Ersteres aber .... daß ihr aus Mir hervorgegangen seid .... wird sehr oft angezweifelt. Doch es kann sich der Mensch auch keine andere Erklärung seines Entstehens ebenso überzeugt geben, weil ihm auch dann die Beweise fehlen. Letzteres also müsset ihr glauben, ihr müsset es annehmen ohne Beweis ....

Aber ihr könnet euch doch die innere Überzeugung dessen schaffen, wenn ihr im Willen, der Wahrheit nahezukommen, nachdenket über euer und auch der gesamten Schöpfung Erstehen. Diese Fähigkeit, nachdenken zu können, habe Ich in euch gelegt, und schon diese Fähigkeit allein könnte euch Beweis sein, denn sie gibt Zeugnis von etwas Lebendigem, Ichbewußtem, das nicht von selbst erstanden sein kann, sondern ein ebenfalls ichbewußtes Wesen zum Ursprung haben muß. Das eigene Leben des Menschen lässet auf ein alles umfassendes Leben schließen, weil nicht der Mensch selbst es sich geben kann, er aber doch vorhanden ist. Denn auch der natürliche Zeugungsvorgang ist ein Naturgesetz, das erst von einem Gesetzgeber bestimmt wurde, Der den Willen hatte, lebende Wesen erstehen zu lassen. Also ihr Menschen könntet verstandesmäßig schon zu dem Ergebnis kommen, daß ihr Geschöpfe seid eines allgewaltigen Schöpfers, und dann müßte es euch befremden, daß ihr unvollkommen seid ....

Erst wenn ihr durch euer Verstandesdenken so weit gekommen seid, euch diese Frage zu stellen, ist die Möglichkeit gegeben, euch in Form von Gedanken eure Erdenaufgabe klarzumachen: daß ihr danach streben müsset, die uranfängliche Vollkommenheit wiederzuerreichen, die euer Anteil war, als ihr von Mir euren Ausgang genommen habt. Es fehlen euch Menschen die Beweise, aber ihr könnet denken. Und dies allein verpflichtet, auch eures Daseinszweckes zu gedenken und darüber Aufklärung zu begehren ....

Und ein solches Begehren werde Ich sicher erfüllen, weil ihr Mein Anteil seid, weil ihr Kinder Meiner Liebe seid, die Ich schuf um eines Zweckes willen. Das euch mangelnde Wissen könnet ihr jederzeit erlangen, doch es gehört dazu euer eigener Wille ....

Ihr werdet nicht gezwungen, eben weil ihr ursprünglich frei geschaffene Wesen seid, die nur ihre Freiheit mißbraucht haben, sie aber nun als Mensch wieder recht gebrauchen sollen, um wieder zur Vollkommenheit zu gelangen. Es mißbraucht aber der Mensch aufs neue seinen freien Willen, wenn er weder seinen Verstand noch seine Lebenskraft einsetzet, um einen rechten Lebenswandel zu führen. Denn dies ist ihm leicht möglich, weil er Hinweise genügend von Mir erhält, sei es durch Mein Wort oder durch schicksalhaften Einfluß, immer aber ist es sein Wille, der sich dazu einstellt positiv oder negativ .... und dieser ist frei ....

Doch die Bindung zwischen Mir und Meinen Geschöpfen bleibt bestehen, selbst wenn sie vom Menschen geleugnet wird, denn er würde nicht bestehen können, so Ich Meinen Willen, Meine Liebekraft, zurückziehen möchte von ihm. Er aber fühlt so lange nichts von dieser Bindung, wie er Mich ablehnt, wie er sich selbst als völlig unabhängiges Geschöpf ansieht ....

Erst wenn er im freien Willen vollbewußt mit Mir die Bindung anstrebt, erkennt er sich selbst und seinen Zustand ....

Und dann kehrt er wieder in seinen Urzustand zurück, dann wird er schaffen und wirken können in Licht und Kraft und unaussprechlich selig sein ....

Amen


B.D. 6680                empfangen am  29.10.1956

Annehmen oder Zurückweisen von Gedankenwellen ....

Ununterbrochen werdet ihr von Gedankenwellen umspielt, die im geistigen Reich ihren Ursprung haben, die gewissermaßen Ausstrahlungen sind aus der guten oder der bösen Geistwelt .... aus dem Lichtreich oder dem Reiche der Finsternis. Diese Gedankenwellen können auf Widerstand stoßen oder auch geöffnete Herzen finden, entsprechend also werden auch die Menschen sich in einem Denken befinden, das nun wahr und gut oder irrig und schlecht sein kann. Denn dieses bestimmt der Mensch durch seinen Willen. Er wird ständig angestrahlt oder auch angesprochen von Wesen, und zwar werden gute und schlechte Wesen ihre Gedankenkräfte auf den Menschen zu übertragen suchen und also abgewehrt oder angenommen werden, denn das Denken des Menschen ist frei ....

Seine innere Wesensart öffnet oder schließet sich, wenn ihn diese Gedankenwellen umkreisen ....

Ein Mensch also, der guten Willens ist, dessen Wesen sich schon gewandelt hat, der die Bindung sucht mit Gott, der läßt sich auch überaus leicht beeinflussen von göttlichen Strömungen, er wird sich immer bereitwillig öffnen solchen Gedanken, die vom göttlichen Bereich ausgesendet werden. Seine Seele wird sie empfinden als ihr zuträglich und sie annehmen und dem Verstand zuleiten, der sich dann mit solchen Gedanken auseinandersetzt und dadurch nun den Kontakt herstellt mit solchen Wesen, die ihn gedanklich zu belehren suchen. Ebenso ist auch der Vorgang der Gedankenvermittlung aus der finsteren Welt auf jene Menschen, die verfinsterten Geistes sind. Auch diese findet keinen Widerstand ....

Aber was diesen und jenen Menschen an Gedankengut vermittelt wird, ist völlig gegensätzlich und darum auch ganz unterschiedlich zu bewerten. Denn wie Licht und Finsternis gegensätzlich sind, so auch die gedanklichen Ströme, die jenen Reichen entspringen. Dennoch haben beide Strömungen zu allen Menschen Zugang, so daß es also nur am Willen des Menschen liegt, sie aufzufangen oder zurückzuweisen ....

Und es können sonach jederzeit die Menschen ihren Willen wandeln und so auch ihr Denken, weil unentwegt die Gedankenwellen sie umkreisen und sowohl die Lichtwelt als auch die finstere Welt unentwegt bemüht ist, Zugang zu finden zum Herzen des Menschen. Da nun aber der Mensch sich inmitten der Welt bewegt, da seine irdischen Sinne ständig berührt werden von irdischen Dingen, werden auch seine Gedanken weit mehr irdisch gerichtet sein, also die Gedankenwellen werden aufgefangen, die von dem ausgehen, dem die irdische Welt gehört. Dennoch kann der Mensch auch mitten in der Welt für Gedankenströmungen empfänglich sein, die ausgleichend wirken, die also den Wert des Irdischen recht beleuchten und den Menschen veranlassen, sich auch zu öffnen für Gedankenströme aus dem Lichtreich .... so daß also das Denken des Menschen ein gesundes sein kann auch mitten im Weltleben ....

Und es kann das Verlangen nach Geistesgut aus der Lichtwelt überwiegen .... wenn des Menschen Wille vorwiegend auf jenes Reich gerichtet ist, das außerhalb des Irdischen liegt. Dann wird sein Herz sich ständig öffnen, und immer werden die Gedankenwellen anklingen, die ihm von dort aus zugesendet werden ....

Er wird irdisch gerichteten Gedanken wehren oder sie nur so weit an sich herankommen lassen, wie es nötig ist im Erdenleben, und negativ einwirkende Kräfte werden nur selten Zugang haben, weil dies der Wille des Menschen hindert und er nur bei ungewöhnlicher Schwäche unterliegen kann, was aber verstärkter Wille dann immer wieder ausgleicht. Solange der Mensch auf Erden lebt, ist er Einwirkungen beider Kräfte ausgesetzt, und darum bleibt es auch ein gewisser Kampf, eine ständige Äußerung des Willens, und solange dieser Wille geschwächt ist, hat der Gegner Gottes Einfluß auf die Menschen, der sich also im „Denken“ erkennbar macht ....

Das ganze Erdenleben steht unter dem Einfluß guter oder böser Kräfte, der Wille des Menschen allein entscheidet, und also ist auch euer Denken abhängig davon, wieweit euer Wille Gott zugewandt ist ....

Denn jeglicher Gedanke entströmt dem geistigen Reich, er kann aber nur ein geöffnetes Herz berühren. Wer aber zu Gott verlangt, der wehret den Gedanken, die ihren Ausgang haben im gottgegnerischen Reich, wenngleich sie immer wieder ihn umkreisen werden ....

Amen


B.D. 6681                empfangen am  30.10.1956

Entrückung ....

Immer wieder wird euch durch Mein Wort Aufklärung zugehen, in allen geistigen Problemen, die ihr allein nicht lösen könnet .... wo Mein Geist sich einschalten muß,soll euer Denken recht sein, also der Wahrheit entsprechen. Die Wahrheit allein wirkt sich segensreich aus, irriges Denken aber trägt der Seele keinen Nutzen ein, sondern verdichtet noch die Hülle, die sie umgibt, weil irriges Denken nicht von Mir ausgeht, sondern von Meinem Gegner. Doch die Menschen sind nicht immer fähig, die reine Wahrheit unverhüllt entgegenzunehmen, sie müssen mitunter wie Kinder durch Bilder und Gleichnisse belehrt werden, die aber dennoch ganz der Wahrheit entsprechen. Und wo dies der Fall ist, sucht Mein Gegner sich gleichfalls einzudrängen und diese Bilder und Gleichnisse zu verzerren, um zu verhindern, daß des Menschen Denken recht ist. Und es ist auch nun die Erleuchtung durch den Geist Bedingung, um eine rechte Erklärung geben zu können oder selbst recht verstehen zu können, was verhüllt den Menschen geboten wurde, was Seher und Propheten voraussagten in Meinem Auftrag. Der Geisteszustand der Menschen gebot eine solche verhüllte Darstellung, weil die unverhüllte Wahrheit völlig unglaubwürdig denen erschienen wäre, die nicht die geistige Entwicklung der Menschen als Erdenzweck erkannten, und darum auch Mein geschriebenes Wort .... das Buch der Väter .... gänzlich wäre verworfen worden, weil die Endereignisse, so sie unverhüllt dargestellt worden wären, keinen Glauben gefunden hätten und also Anlaß gegeben hätten zur völligen Ablehnung Meines Wortes. Eine unverhüllte Darstellung der letzten Ereignisse habe Ich verhindert zu jeder Zeit, aber stets Erklärung gegeben, so dies not tat. Darum aber sind auch vielerlei Meinungen vertreten unter den Menschen, und jeder vertritt die eigenen entsprechend seinem Geisteszustand, doch allein ein „erleuchteter Geist“ wird sich in rechtem Denken bewegen und die „verhüllte“ Wahrheit „enthüllen“ können!

Das Ende ist nahe .... und die Vorgänge, die sich am Ende abspielen, werden nur von wenigen Menschen verfolgt werden können, weil sie berichten sollen dem kommenden Menschengeschlecht auf der neuen Erde von Meiner Macht und Herrlichkeit, von dem Beenden der alten und Beginn der neuen Erlösungsepoche. Diese wenigen aber hebe Ich von der Erde hinweg, sowie das Ende gekommen ist. Wenn aber dies geschehen wird, dann wird ein Heulen und Wehklagen auf der Erde anheben, denn dieser „Vorgang der Entrückung“ ist von allen Menschen auf der Erde zu sehen und löset .... weil er außergesetzlich ist .... ein ungeheures Entsetzen aus, denn nun wissen sich die Menschen dem Verderben preisgegeben, die zurückbleiben. Mein Kommen in den Wolken wird von jenen Menschen nicht gesichtet, weil Ich nicht sichtbar sein kann denen, die Anhänger Meines Gegners sind ....

Nur die Meinen werden Mich sehen und Mir beglückt und preisend die Arme entgegenstrecken ....

Und Ich werde sie emporziehen vor den Augen ihrer Mitmenschen. Und es werden einige wenige aus tiefer Not schreien zu Mir, aber nicht getrieben von ihrer Angst, sondern in plötzlicher Erkenntnis und tiefster Reue ....

Ich kenne diese und spreche sie immer wieder an, und sie benötigen nur noch eine tiefe Erschütterung, um ihren Widerstand aufzugeben und sich Mir in ihrem Herzen zu übergeben ....

Und das sind die Menschen, die „aus ihren Gräbern erstehen werden“, um nun auch hinweggenommen zu werden von der Erde, weil Ich ihre Herzen kenne und ihr Ruf nach Jesus Christus in tiefstem Glauben an Ihn und Seine Hilfe ertönt und sie nun Erlösung finden von Sünde und Tod. Und es werden die Gräber noch viele freigeben ....

Tote, die auferstehen werden zum Leben ....

Menschen, die von den letzten Geschehen auf dieser Erde mehr beeindruckt sein werden, als sie es zugeben wollen, wo nur der Grabesdeckel hinweggewälzt zu werden braucht, was die Enderschütterungen zuwege bringen ....

Was sich aber zuvor noch vollziehen wird, kann noch zur Erweckung toter Seelen beitragen, denn es wird die Hölle ausspeien zur Erde die übelsten Geister ....

Und es werden vom Lichtreich hohe Wesen herabsteigen, und das Ringen um die Seelen der Menschen wird offensichtlich sein und auch verfolgt werden können von den Meinen, die nun die Enthüllung dessen erleben, was zuvor nur verhüllt ihnen angekündigt worden ist ....

Amen


Und den Meinen wird es wie Schuppen von den Augen fallen, denn nun wird es ihnen verständlich, was bisher ihnen verborgen blieb, was aber der geistgeweckte Mensch dem Sinn nach verstand. Da aber die Menschen in der Endzeit besonders stark der Materie verhaftet sind, ist auch das Wissen um Meinen „Heilsplan der Erlösung“ des Geistigen wenig bekannt ....

Und dieser allein ist der Schlüssel zu allen Offenbarungen, die verhüllt den Menschen gegeben wurden. Von einzelnen Erlösungsperioden wissen die Menschen nichts, auch wenn sie an eine Rechtfertigung, an ein letztes Gericht, glauben und an einen Weltuntergang. Und entsprechend diesem Wissen also suchen sie sich Offenbarungen auszulegen, die jenes Ende betreffen. Und je mehr sie verstandesmäßig dabei tätig sind, desto verwirrter sind ihre Ergebnisse. Mein Geist aber enthüllt in einfachster Weise ihnen sowohl die Zeichen als auch die Vorgänge des Endes ....

Und die Entrückung der Meinen wird das letzte sein, was sich auf dieser Erde abspielt vor der Zerstörung, vor der totalen Wandlung der Außenform dieser Erde, die alles Leben auf ihr auslöscht. Nicht, daß nachher noch lange Zeit vergeht, wo dieses Ereignis von den Menschen noch diskutiert werden könnte .... denn es wäre dies unstreitbar ein Glaubenszwang für die Zurückgebliebenen, es würde sich kein Mensch nun der Erkenntnis eines lebendigen Gottes verschließen können und zum Glauben an Ihn gezwungen sein. Doch solche Mittel wende Ich nicht an, um jenen Glauben zu gewinnen, also ist auch dann das Ende gekommen, sowie Ich die Meinen von dieser Erde emporhole. Und das Entsetzen darüber wird zusammenfallen mit dem Entsetzen vor dem sicheren Tode, den die Zurückbleibenden vor sich sehen, denn es wird sich die Erde öffnen und Feuer hervorbrechen, es werden die Menschen erstarren und keines weiteren Gedankens fähig sein, bis auf die wenigen, bei denen nur noch ein kleiner Anstoß nötig ist, daß sie Mich erkennen und zu Mir rufen in höchster Not ....

Diese aber kenne Ich, und darum habe Ich Erbarmen mit ihnen, und ihre Seelen werden nicht das qualvolle Los der anderen zu teilen brauchen ....

Was sich auch abspielen wird, es konnte dies nur bildhaft den Menschen vorausgesagt werden, denn sie hätten es niemals verstanden, solange ihnen Mein Heilsplan von Ewigkeit nicht erklärt werden konnte. Und solches ließ der niedrige Geisteszustand der Menschen nicht zu ....

Mein Wort aber wurde zu jeder Zeit den Menschen gepredigt, und Mein Wort hielt sie zum Wirken in Liebe an. Das Befolgen Meines Wortes, das Befolgen Meines Liebegebotes würde euch Menschen in das Erkennen geleitet haben und also auch in das Wissen um Meinen Heilsplan. Und dann wären ihnen auch die bildlichen Darstellungen verständlich gewesen, und sie wurden auch verstanden von denen, die durch ein Liebeleben zur Erleuchtung des Geistes gelangten. Doch je näher das Ende ist, desto mehr verwirrte sich das Denken der Menschen und desto rätselhafter sind ihnen die Bilder, die nun der Verstand zu enträtseln sucht. Und es sollten sich die Menschen immer nur daran halten, was Ich Selbst zu ihnen sprach, als Ich auf Erden wandelte ....

Sie sollten Meine Worte in sich aufnehmen und ausleben, und mit Erstaunen würden sie erkennen, daß es in ihnen Licht wird, daß sie volles Verständnis haben für alles bisher ihnen Unklare .... denn nun kann Mein Geist in ihnen wirken und ihnen ein helles Licht anzünden. Wer aber glaubt, sich selbst Erkenntnis verschaffen zu können durch eifriges Studium, dabei aber versäumet zu leben, wie es Mein Wille ist, der wird ewiglich nicht zum Erkennen kommen. Er wird sich stets tiefer in irriges Denken verlieren, und was er auch zu entdecken glaubt .... er wird es wieder verwerfen müssen und in sich selbst kein Licht finden. Meine Liebegebote und deren Erfüllung allein sichern euch rechtes Denken, und dann wird euch auch jedes Wort, jede Prophezeiung und jeder Hinweis auf das Ende verständlich sein, denn dann erleuchtet euch Mein Geist, der niemals irrt und der euch stets in die Wahrheit leitet ....

Amen


B.D. 6682                empfangen am  1.11.1956

Verkehr mit dem jenseitigen Reich ....

Alle Voraussetzungen müssen vorhanden sein, wollet ihr in einen gesegneten Verkehr treten mit dem geistigen Reich, wollet ihr selbst geistigen Gewinn erzielen und eine von Mir gewollte Zusammenarbeit leisten mit den Lichtwesen im geistigen Reich, die der Erlösung unreifer Seelen gilt. Jeder Verkehr mit dem Jenseits, den ihr anknüpfet ohne jene Voraussetzungen, ist eine Gefahr für euch selbst wie auch für die noch unreifen jenseitigen Seelen. Solange ein Mensch irdisch gesinnt ist, wird er wenig Verlangen haben, eine geistige Verbindung anzuknüpfen. Tut er es aber dennoch, dann sind es nur irdische Fragen, die ihn dazu bewegen, in der Hoffnung, darauf Antwort zu erhalten. Der Wille, mit dem jenseitigen Reich Verbindung zu haben, gestattet nun auch jenseitigen Wesen den Zugang zu ihm, denn er öffnet sich .... ganz gleich, in welcher Weise er dies tut, ob gedanklich oder auch mit irdischen Hilfsmitteln, wenn er spiritistische Zusammenkünfte besucht oder durch Medien sich belehren lässet. Eine solche Verbindung aber trägt ihm keinerlei Segen ein, sie ist vielmehr für ihn eine große Gefahr, vor der nicht genug gewarnt werden kann. Denn was sich an Ungeistern an ihn nun herandrängt, das würde euch erschrecken lassen, könntet ihr es mit euren leiblichen Augen ersehen. Und diese Ungeister nehmen Beschlag von dem Menschen, sie antworten ihm auf seine Fragen, doch immer nur so, wie es ihrem Dunkelheitszustand entspricht .... und sie suchen ihn stets mehr an die Materie zu ketten, der sie selbst noch ebenso behaftet sind, wie sie auf Erden waren. Hütet euch vor solchen Verbindungen ....

Denn sie ziehen euch herab, selbst wenn ihr dadurch zum Glauben an ein Fortleben der Seele nach dem Tode gelanget ....

Denn diese Geister werden euch nicht dazu veranlassen, Seelenarbeit an euch selbst zu leisten, und an ihren sich oft widersprechenden Äußerungen könntet ihr auch leicht erkennen, daß ihr es mit Ungeistern zu tun habt ....

Erste Voraussetzung zu einem segensreichen Verkehr mit der geistigen Welt ist ein starkes Wahrheitsverlangen, der innere Drang, von Wesen, die im Wissen stehen, Wahrheit entgegenzunehmen, jedoch nur ein solches Wissen, das geistigen Inhalts ist ....

Also es dürfen keinerlei irdische Fragen jenen Wesen gestellt werden, die auf ihren Ruf sich ihnen gegenüber äußern. Ein solcher Verkehr mit der geistigen Welt kann viel Segen bringen, selbst wenn er anfangs auch mit irdischen Hilfsmitteln oder durch ein Medium stattfindet, denn er führt mit Sicherheit bald zu nur geistigem Verkehr, den Ich euch allen anempfehle, weil ihr dann den sicheren Weg beschritten habt, ständig geführt und belehrt zu werden von Mir durch Meinen Geist .... denn jedes Lichtwesen, das in Meinem Auftrag euch belehrt, wird euch auch Kenntnis geben, wie ihr zur Vollendung gelangen könnet. Euer Wille, euer Reifezustand, euer Liebegrad ist immer ausschlaggebend, sowie ihr eine Verbindung mit der geistigen Welt herstellet, denn entsprechend nahen sich euch die gleichen Wesen ....

Und da ihr Menschen alle noch mit Schwächen behaftet seid, müsset ihr auch das Erscheinen solcher Wesen fürchten und darum euch zuvor Mir anempfehlen, daß Ich euch schütze vor ihnen ....

Und diese Bitte wird immer der beste Schutz sein, denn wer mit Mir eine solche Verbindung herstellt, der kann gewiß sein, daß sie ihm niemals zum Schaden gereichen wird. Sehr selten aber sind es rein geistige Fragen, die die Menschen Verbindung suchen lassen mit der jenseitigen Welt ....

Die Neugier, zu wissen, wie es in diesem Reich zugeht, persönliche Bindungen mit Verstorbenen und erwünschte Ratschläge sind weit mehr der Anlaß, und wenn ihnen auch kein direkter Schaden erwächst an ihren Seelen, so doch auch wenig Vorteil, denn die Ergebnisse befriedigen mehr die Sinne als die Seele ....

Die geistige Welt steht ständig in Verbindung mit der Erde und ihren Bewohnern, und sie wird jede ernste Bindung mit allen Kräften zu erhalten oder auszuweiten suchen. Und darum werde Ich jeden Menschen segnen, der eine so ernste Bindung anknüpft, daß im günstigsten Sinne auf die Menschen und auf viele Seelen im Jenseits eingewirkt werden kann ....

Aber Ich werde auch zu größter Vorsicht gemahnen die Menschen, die sich nur einen Einblick verschaffen möchten in Gebiete, die ihnen noch verschlossen sind. Denn sie können sehr leicht in die Gewalt von Kräften geraten, von denen sie sich nur schwer zu lösen vermögen .... wohingegen Wahrheitsverlangende, ernstlich Strebende ruhig jene Brücke betreten dürfen, weil diesen die rechten Boten entgegentreten, die ihnen Schutz gewähren und ihnen das Licht vermitteln, das ihnen zuträglich ist ....

Amen


B.D. 6683                empfangen am  2.11.1956

Licht der Wahrheit ist Seligkeit ....

Im Licht der Wahrheit zu wandeln muß euch jauchzen und frohlocken lassen, weil ihr dann auch Meine Nähe erfühlet und wisset, daß die Wahrheit ein Geschenk ist von Mir, das Meine Liebe euch bietet, weil ihr euch zu Mir bekannt habt. Ihr wisset nun auch, daß ihr den rechten Weg geht, und in dieser Sicherheit seid ihr selig. Doch in welchem Leuchtgrad dieses Licht der Wahrheit euch .... also jeden einzelnen Menschen .... berührt, das muß jeder einzelne auch selbst spüren. Die Wahrheit kann ihn zutiefst erschüttern, und sie kann auch nur einen sanften Schein abgeben, der das Herz des Menschen trifft ....

Denn Ich spreche wohl jeden einzelnen Selbst an, aber Meine Stimme berührt jedes Herz unterschiedlich, und es ist die Liebe des Menschen bestimmend, die Mir entgegenstrahlt. Und so auch fühlt sich das Herz unterschiedlich beeindruckt, doch Seligkeit empfindet der Mensch immer, dem die reine Wahrheit zugeleitet wird, sowie er sie nur begehret. Darum aber wird auch das gleiche Wort von Mir ganz verschieden empfunden und bewertet werden, je nachdem sich des Menschen Herz Mir erschließt oder sich noch von weltlichen Eindrücken gefangennehmen läßt. Unbeschreiblich selig kann der Mensch schon auf Erden sein, wenn er immer wieder die Einsamkeit sucht, um sich Mir innig zu verbinden ....

Dann kann Ich auch auf ihn einwirken mit hoher Liebekraft, und dann wird das Licht der Wahrheit einen Leuchtschein haben von strahlender Helle und der Seele eine ungeahnte Seligkeit bereiten. Doch auf Erden sind nur wenige Menschen fähig, diesen Liebegrad in sich zu entfachen, weil immer wieder die Welt sich hervordrängt, die wohl nicht mehr den Menschen zu beherrschen braucht, die aber doch mit ihren Anforderungen hervortritt und also auch zu einem gewissen Grade beachtet werden muß,solange der Mensch auf Erden lebt und seine Pflichten zu erfüllen hat. Wer aber das Streben zu Mir an erste Stelle setzt, der wird sich auch stets mehr von der Welt zu lösen vermögen, und ihm wird es gelingen, die Bindung mit Mir so tief und innig herzustellen, daß er die Welt darüber vergißt. Und ihn werde Ich auch durch die Welt hindurchführen in gerechter Weise ....

Doch denen, die im Licht der Wahrheit aus Mir schon ihres Lebens Inhalt gefunden haben, werden Freuden zuteil, die nicht mehr irdisch genannt werden können. Das Licht der Erkenntnis ist ein Beweis der Umwandlung ihres Wesens wieder in den Urzustand, in dem es einstmals erschaffen wurde ....

Denn es stand anfänglich im Wissen, im hellsten Licht, es kannte und erkannte alles und war darum auch selig ....

Sowie es nun wieder zur Erkenntnis gelangt, muß es auch wieder selig sein, das Licht muß die Seele durchstrahlen und sie auch den Zustand lichtvollen Erkennens empfinden lassen. Wieweit dies dem Menschen selbst bewußt ist, bestimmt sein Liebegrad .... die Liebe, die er zu Mir und zu seinem Nächsten im Herzen hegt. Darum kann auch einem Menschen Wahrheit geboten werden, der sie nicht als solche erkennt, weil in ihm noch wenig Liebe ist ....

Dann dringt das Liebelicht auch nicht bis zur Seele durch und kann sie nicht innerlich erleuchten. Darum, wer selig ist, so er Mein Wort höret, wer in Liebe zu Mir entbrennet, wenn Ich ihn anspreche, der suche diese Liebeflamme in sich zu erhöhen, und auch die Seligkeit wird steigen, und dann erst wird das Licht in ihm widerstrahlen und eine Helligkeit verbreiten, die ihn stets seliger werden lässet ....

Dann wird er die Finsternis überwunden haben und selbst ein Lichtträger sein, dann wird er das Licht hinaustragen können in die Dunkelheit, dann kann es niemals verlöschen, weil das Ewige Licht Selbst in ihm ist und alles mit Licht erfüllt ....

Amen


B.D. 6684                empfangen am  3.u.4.11.1956

Letzte Gnadenzeit ....

Mittel für jeden einzelnen ....

Vertraut euch nur Dem an, Dem alles untersteht, und Seine Hand wird euch recht leiten. Immer härter wird der Lebenskampf werden, geistig sowohl als auch irdisch, weil dies durch die Zeit bedingt ist, die sich dem Ende zuneigt ....

Wozu sonst viel Zeit zur Verfügung stand, (4.11.1956) das muß in kurzer Zeit erreicht werden, und es darf euch daher nicht verwunden, daß ein erhöhtes Maß an Leid und Not die Menschen dieser Erde betreffen wird, das auf die Seelen der Menschen einwirken soll, die sonst in großer Gefahr sind. Ihr, die ihr von Mir eingeführt wurdet in Meinen Heilsplan von Ewigkeit, ihr wisset um die Bedeutung dieser letzten Zeit ....

Ihr wisset, daß es noch eine kurze Gnadenzeit ist für alle Menschen und daß diese kurze Endzeit das Los in der Ewigkeit entscheidet, das überaus herrlich, aber auch ein qualvoller Zustand in Bannung sein kann. Aber eure Mitmenschen wissen es nicht, und sie sehen immer nur die Ereignisse, die sich um sie herum abspielen und ihren eigenen Schicksalsweg ....

Doch auch ohne Wissen um Sinn und Zweck dessen könnten sie nachdenklich werden und zur richtigen Einstellung zu Mir, ihrem Gott und Schöpfer, gelangen ....

Denn Ich wende wahrlich an jedem einzelnen die Mittel an, die Ich als Erfolg-eintragend für jenen erkenne ....

Aber Ich muß es auch jedem einzelnen freistellen, wie er jene Mittel auf sich wirken lässet, Es wäre aber auch jeder einzelne seiner Not enthoben, wenn er nur sich Mir vollvertrauend hingeben möchte .... wenn er Mich überzeugt anerkennen (möchte, d. Hg.) und nun in aller Demut Mir sich anvertraut in jeder Not des Leibes und der Seele. Und dann kann er auch überzeugt sein, daß Ich ihn an der Hand ergreife und ihn führe seinen weiteren Lebensweg und daß er in Meinem Schutz wohlgeborgen ist ....

Aber solange der Mensch Mich noch nicht gefunden hat, so lange wandelt er auch einsam durch finstere, gefährliche Gebiete hindurch, und weil Ich die Gefahren kenne, die ihn umlauern, und Ich ihn davor schützen möchte, ihm aber nicht eher helfen kann, bis er Mich rufet, darum wird er oft von Not und Leid betroffen, wo er sich nicht selbst helfen kann und er sich nun nach einer Hilfe umsieht ....

Und wohl ihm, wenn er sich dann an Mich wendet und er sich nun Mir zur weiteren Führung anvertraut. Was nun auch über euch kommen mag, ihr wisset, daß Einer über euch wachet, die ihr Mein seid durch euren Willen .... ihr wisset aber auch, daß Ich auch der anderen gedenken muß, die noch nicht zu Mir gefunden haben, und daß Ich ihretwegen oft zu Mitteln greife, die euch mitunter an Meiner Liebe zweifeln lassen ....

Ich liebe alle Meine Geschöpfe, und Ich will nicht ihr Verderben, sondern daß sie selig werden ....

Und Meine Weisheit erkennt auch die allein wirksamen Mittel für jeden einzelnen. Und immer wieder spreche Ich daher euch an, die ihr Mir als Knechte in Meinem Weinberg dienen wollet: Lasset nicht nach in euren Bemühungen, eure Mitmenschen hinzuweisen auf das nahe Ende, ob diese es glauben wollen oder nicht ....

Und machet sie aufmerksam, daß in jeder Not des Leibes und der Seele nur Einer ist, Der ihnen helfen kann und auch helfen will .... daß sie aber diesen Einen rufen müssen und sich Ihm übergeben, daß Ich also den überzeugten Glauben an Mich fordere und ohne den sie nie und nimmer Mir näherkommen können und daß sie einen solchen Glauben nur gewinnen können durch Liebewirken ....

Und Ich Selbst will euch unterstützen in jeder Weise in eurer Arbeit für Mich und Mein Reich ....

Ich will euch segnen und euch die rechten Worte in den Mund legen, und Ich will mit Meiner Hilfe euch so augenfällig unterstützen, daß den Mitmenschen der Glaube leichtfallen soll ....

Denn viel wird noch geschehen, wo euch Gelegenheit geboten wird, zeugend einzutreten für Mich und Mein Reich, weil die Zeit dränget, denn es währet nicht mehr lang, dann ist das Ende da ....

Amen


B.D. 6685                empfangen am  6.11.1956

Liebekraft - Wirkung und Widerstand ....

Wie oft schon habe Ich euch Menschen Meine Liebe versichert, die nie aufhören wird ....

Und oft schon habe Ich euch den Beweis Meiner Liebe erbracht, indem Ich euch anrede, wie ein Vater seine Kinder anspricht. Und immer wieder werde Ich zu euch reden, weil Meine Liebe nie aufhört und weil Meine Liebe euch zuwenden will, was euch Menschen auf Erden noch mangelt: Licht und Kraft ....

Denn Mich erbarmet eure Schwäche und Lichtlosigkeit, die ihr selbst verschuldet habt. Und darum komme Ich immer wieder zu euch, um euch aus diesem Zustand der Licht- und Kraftlosigkeit herauszuhelfen. Und Ich wende Mich zuerst Meinen Kindern zu, denen, die Herz und Ohr öffnen und Mich anhören, wenn Ich zu ihnen rede, denen, deren Seelen hungern und dürsten nach Speise und Trank ....

Ihnen verabreiche Ich ungemessen köstliche Gabe, Ich sättige sie und gebe ihnen so reichlich, daß sie nun auch das Brot des Himmels austeilen können ihren Mitmenschen, zu denen Ich Selbst noch nicht den Zugang finde, die ihre Herzenstür Mir Selbst noch verschlossenhalten .... die Ich Selbst also noch nicht ansprechen kann. Weil Meine Liebe nie aufhört, wird auch die Sorge um Meine Geschöpfe kein Ende nehmen. Es wird kein Mensch auf Erden und keine Seele im jenseitigen Reich von dieser Meiner Sorge ausgeschlossen sein, denn würde Ich ein einziges Wesen nur aufgeben, dann hätte es auch aufgehört, zu sein, weil Meine Liebekraft es ist, die alles erhält. Was Ich also liebe, lasse Ich auch nicht untergehen .... aber Meine Liebe verbietet jeglichen Zwang ....

Dies ist ein unumstößliches Gesetz, ansonsten wahrlich kein Wesen mehr in unseligem Zustand wäre. Und darum wird Meine Liebe nur wirksam sein, wo sie keinen Widerstand findet, während sie unwirksam bleibt jedem Widerstand gegenüber ....

Wenn ihr Menschen um diesen Grundsatz göttlicher Ordnung wisset, wird es euch erst verständlich sein, warum ihr sowenig Liebekraft-Wirkung festzustellen vermögt und warum das Chaos irdisch und geistig so scharf hervortritt ....

Die Menschheit leistet Mir Widerstand, und Ich kann sie nicht mit Meiner Liebekraft berühren wider ihren Willen ....

Ich habe dennoch nicht Mein Auge von ihr abgezogen, Ich blicke voller Erbarmen auf sie hernieder, um immer dort Lichtfunken Meiner Liebe aufblitzen zu lassen, wo Ich ein Nachlassen des Widerstandes erkenne. Aber Ich zwinge die Menschen nicht zur Annahme der Liebekraft, Ich dränge ihnen nicht Meine Liebe auf, obwohl sie allen diesen unglücklichen Seelen gilt. Wo es aber möglich ist, auf diese einzuwirken, dort lenke Ich auch Meine unermeßlichen Gnadenströme hin: Ich werde Mein Wort zur Erde leiten stets und ständig, denn allerorten schlagen Mir liebende Kinderherzen entgegen, die Ich erfüllen kann mit Meinem Liebekraftstrom und die bereit sind, ihn weiterzuleiten, dorthin, wo sich ein Herz erschließt .... und Ich bin gegenwärtig allen, die Meiner gedenken, die ihren Willen, ihre Liebe und ihr Verlangen Mir zuwenden, die Ich zu den Meinen zählen kann, weil Ich bei ihnen keinen Widerstand mehr finde, weil Ich zu ihnen reden kann und sie immer fester an Mich ziehen und beseligen kann, je inniger sie sich Mir hingeben ....

Und an diesen kann Meine Liebe wirksam werden. Ich kann ihnen so sichtliche Zeichen Meiner Liebe geben, daß sie überströmen vor Dankbarkeit und Glückseligkeit ....

Aber Ich muß Mich zurückhalten, wo Ich noch auf Widerstand stoße, um Meine Geschöpfe nicht zu zwingen, die in Freiheit und Vollkommenheit erschaffen wurden, die Meine unbegrenzte Liebekraft erstehen ließ. Die Liebe duldet keinen Zwang .... und wo ihr gewehrt wird, dort sind auch alle Zeichen des Wirkens dessen, der ohne Liebe ist ....

Wie die Liebe Kraft und Licht, Freiheit und Seligkeit schenkt, so auch werden Ohnmacht, Dunkelheit, Fesselung und Unseligkeit die Auswirkungen von Lieblosigkeit sein, die Zeichen, daß dort Mein Gegner herrscht, der Meine Geschöpfe noch zum Widerstand gegen Mich antreibt ....

Aber der Wille Meines Geschöpfes bestimmt dies selbst, und Ich kann ihm erst helfen, wenn es selbst seinen Widerstand aufgibt ....

Doch Meine Liebe höret nimmer auf, sie wirbt und locket, sie schenkt und beglückt, sie sucht Rettung zu bringen und aus der Nacht des Todes zu erlösen ....

Und Meine Liebe wird auch einmal den Sieg davontragen, und alle Meine Geschöpfe werden in Licht und Kraft und Freiheit selig sein ....

Alle Meine Geschöpfe werden einmal in Mir ihren Vater erkennen, Dem sie sich schenken auf ewig, von Dem sie niemals sich werden trennen wollen ....

Amen


B.D. 6686                empfangen am  8.11.1956

Schicksalhafter Erdenlauf ....

Furchtbare Geschehen ....

Wie immer sich auch euer Erdenleben gestalten mag, es ist von Meinem Willen bestimmt ....

Und das soll euch stets Trost sein und Hoffnung geben, daß ihr getreulich hindurchgeführt werdet durch alle Gefahren des Leibes und der Seele. Ein jeder muß seinen Erdenweg zurücklegen nach Meinem Plan von Ewigkeit, denn Ich weiß und wußte es seit Ewigkeit, wie eines jeden Willen beschaffen ist, und diesem Willen entsprechend ist sein Erdenlauf, sein „Schicksal“, festgelegt. Doch ein jeder kann sich in vollster Willensfreiheit bewegen und alles, was über ihn kommt, ausnützen zum Ausreifen seiner Seele oder auch es gänzlich unbeachtet lassen ....

Aber ein jeder trägt auch die Folgen seines Wandels auf Erden selbst. Wer sich nun freiwillig Mir und Meiner Obhut anvertraut, der hat keinen Mißerfolg zu fürchten, denn ihn ziehet Meine Liebe unausgesetzt zur Höhe. Und nur so müsset ihr alles bewerten oder beachten, was euch die kommende Zeit bringen wird. Es gereichet euch alles zum Besten, die ihr Mich gefunden habt, die ihr Mein sein wollet und danach strebet, das Ziel zu erreichen, zwecks dessen ihr auf Erden leben dürfet ....

Denn euer Los lasse Ich mir wahrlich angelegen sein, will Ich doch, daß ihr zum Leben gelanget, das ewig währet, und daß ihr in Seligkeit in Meiner Nähe weilen könnet, wenn ihr dieses Erdenleben hingebt und eure Seele den irdischen Leib verlässet ....

Ich Selbst will euch gewinnen, also werde Ich auch alles tun, was dazu beiträgt. Es wird aber noch viel geschehen auf Erden, was euch unbegreiflich erscheint, solange ihr es nur mit irdischen Augen betrachtet ....

Aber es kann nicht ungeschehen bleiben, weil es keinen Aufschub des Endes mehr gibt .... weil die Zeit bis zum Ende so kurz ist, daß sie ein Anwenden von Mitteln erfordert, die Ich wohl als segenbringend erkenne, die euch aber oft an der „Liebe eines Gottes“ zweifeln lassen. Und dennoch ist es Liebe, denn ihr Menschen wisset es nicht, in welcher Gefahr ihr euch befindet, und ihr werdet es Mir dereinst innig danken, die ihr in dieser großen Not zu Mir fandet und euch von Mir retten ließet vor dem Sturz in die Tiefe, vor der Neubannung in den Schöpfungen der Erde. Ihr werdet es Mir dereinst danken, aber noch wird es euch unbegreiflich sein .... weil ihr die Liebe und Erbarmung Gottes nicht kennt, weil ihr sie nicht in den Geschehen zu erkennen vermögt, die alle Menschen noch in Aufruhr bringen werden. Könntet ihr aber die tiefe Finsternis sehen, die über die Erde gebreitet liegt, und könntet ihr in die jenseitigen Tiefen blicken, um dort zu schauen, wie die finsteren Kräfte unentwegt ihren Einfluß ausstrahlen auf die Erdenbewohner und wie willig diese ihnen gehorchen .... ihr würdet es wahrlich selbst wollen, daß dem Treiben dieser Wesen ein Ende gesetzt werde, und mithelfen, die einzelnen Seelen aus ihrer Gewalt zu befreien ....

Und Ich muß daher Gewaltmittel anwenden, die ihr Wirken entkräften, Ich muß alles tun, um nur die Menschen zu veranlassen, daß sie zu Mir rufen um Hilfe .... weil dann auch die Gefahr gebannt ist, weil dann die Seele sicher der Gewalt jener Kräfte entflieht, selbst wenn es den Tod des Menschen bedeutet ....

Was bedeutet schon der Körper und sein Los, wenn die Seele gerettet ist, wenn sie ihm entsteigen kann, um von hilfswilligen Wesen in das Jenseits geleitet zu werden, wo sich ihr wieder zahllose hilfswillige Hände entgegenstrecken und ihr emporhelfen zur Höhe ....

Die Hölle tobt sich aus, der Satan wütet, und die Welt erlebt Furchtbares ....

Aber ihr, die ihr Mein seid, ihr wisset doch um Meine Liebe, die jeder einzelnen Seele gilt ....

Und auf diese Liebe, die euch, Meine Geschöpfe, alle umschließt, sollet ihr fest bauen und vertrauen, denn sie lässet euch nicht verlorengehen, sie wird euch schützen geistig und leiblich, wie es Meine Weisheit erkannt hat als für euch segensreich ....

Amen


B.D. 6687                empfangen am  10.11.1956

Liebewirken Zeichen von Gottes Gegenwart ....

Der innere Drang zum Liebewirken ist das sicherste Zeichen, daß Ich Selbst euch gegenwärtig bin, denn die „Liebe“ treibt euch, und die Liebe bin Ich Selbst ....

Und unentwegt werde Ich euch antreiben, in Liebe tätig zu sein, wenn ihr Meine Gegenwart in euch zulasset, wenn ihr vorerst euch Mir verbindet im Gebet und dadurch Mich an euch heranrufet ....

Und dann könnet ihr nicht anders als Liebe empfinden, denn ihr werdet von Meiner Liebekraft angestrahlt, ihr werdet von Mir Selbst unablässig gedrängt, in Liebe zu wirken. Welch köstliche Zusicherung ist es für euch, Mich Selbst euch gegenwärtig zu wissen ....

Und darum werdet ihr nun auch verstehen, daß Lieblosigkeit auch Gottferne bedeutet, daß Ich nicht dort sein kann, wo die Liebe erkaltet ist unter den Menschen, und daß darum auch wenig Not gelindert wird, weil den Menschen dieser innere Drang fehlt zum Liebewirken. Und doch ist dieses Liebewirken der Zweck eures Erdendaseins, denn es bedeutet die Umgestaltung eures Wesens oder Rückgestaltung zu dem, was ihr waret im Anbeginn. Jeder Tag eures Erdenwandels ist vergeblich gelebt, der euch nicht durch Liebe einen Schritt näherbringt zu Mir, denn der Zweck des Erdenlebens ist die Annäherung an Mich, der gänzliche Zusammenschluß mit Mir, der nur durch die Liebe stattfinden kann. Und wer nun die Liebe in sich entzündet hat, wer sie angefacht hat zu heller Glut, der kann mit Gewißheit sagen, daß er Mich gefunden hat, denn wo die Liebe ist, muß Ich Selbst sein, weil Ich die Liebe bin, und wo Ich Selbst gegenwärtig bin, dort kann auch von der Rückkehr zu Mir gesprochen werden, die Zweck und Ziel des Erdenlebens ist. Welche Seligkeiten könnten sich die Menschen bereiten schon auf Erden, wo es ihnen möglich ist, sich gänzlich ihrem Gott und Schöpfer, ihrem Vater von Ewigkeit, zu verbinden durch die Liebe ....

Nur bitten brauchtet ihr Mich, zu euch zu kommen, euch anzunehmen .... und wahrlich, diese Bitte bliebe euch nicht unerfüllt, denn sie ist das, was Lebenszweck ist .... sie ist die bewußte Willenswandlung zu Mir, von Dem ihr euch einstens abwandtet ....

Und sowie ihr Mir durch euer Gebet diesen Willen bekundet, erfasse Ich euch ....

Euer Ruf zieht Mich an und lässet Mich euch gegenwärtig sein, weil dieser Ruf auch nur aus einem liebevollen Herzen kommt ....

Und so nun Meine Liebeanstrahlung euer Herz berührt, weil es keinen Widerstand mehr leistet, entzündet sich auch euer Herz, und dann fühlet ihr euch innerlich gedrängt zum Liebewirken, denn dann kann Ich Selbst in euch sein, und Mein Wirken wird immer Liebe sein. Und darum wird auch der liebende Mensch den inneren Frieden haben, denn Ich Selbst bin es, Der alle Wege glättet, Der immer euch zur Seite geht, Der nun sorget für euch, Dem ihr euch unbedenklich hingeben könnet und Dem ihr vertrauen könnet, daß Er sicher und unbeschadet euch hindurchführet durch das Erdenleben ....

Ihr Menschen könnet alle den Liebefunken, den Ich in euch gelegt habe, entzünden und auflodern lassen zu heller Flamme. Und ihr alle werdet von Stund an auch fühlen, daß Ich Selbst euch gegenwärtig bin, und dann könnet ihr auch jeder bangen Sorge ledig sein, denn dann habt ihr den Vater gefunden, und ihr gehet dann auch an der Hand des Vaters den weiteren Erdenweg. Aber kein Mensch kann erwarten, daß er ohne Gebet und ohne Liebewirken Mich Selbst gewinnen kann, denn von denen halte Ich Mich fern, die Meiner nicht gedenken und deren Handeln immer nur Lieblosigkeit verrät, denn er ist noch immer voller Widerstand gegen Mich, sein Wesen ist noch nicht gewandelt, er ist immer noch Anhänger Meines Gegners, der bar jeder Liebe ist ....

Aber ein jeder hat die Möglichkeit, Mich zu erkennen und sein Wesen zur Liebe zu wandeln, denn Ich Selbst trete einem jeden Menschen in den Weg, wenngleich Ich nicht von ihm erkannt werde, aber Ich lasse es nicht an Ermahnungen und Warnungen fehlen, Ich strahle auch die Herzen jener Menschen an .... um mit Meiner Liebewärme den Liebefunken in ihnen zu entfachen. Doch ein jeder muß im freien Willen auch die Liebewirkung zulassen, er muß seinen Widerstand aufgeben gegen Mich. Dann komme Ich auch zu ihm und lasse nicht nach, ihn innerlich zum Liebewirken anzuregen, bis er sich Mir gänzlich hingibt und Ich ihn nun gewonnen habe für ewig ....

Amen


B.D. 6688                empfangen am  12.11.1956

Gott läßt Sich finden

von jedem, der Ihn sucht ....

Menschen, die Mich suchen, werden Mich finden .... doch ihr Suchen muß ernsthaft sein, sie müssen ernstlich wollen, rechte Klarheit zu gewinnen über das Wesen, Das sie als Macht über sich erkennen, sie müssen ernsthaft nach der Wahrheit suchen. Dann suchen sie Mich, und Ich lasse Mich von ihnen finden. Der Mensch hat die Gabe von Mir erhalten, denken zu können, und ihn werden nun auch die verschiedensten Gedankenwellen umkreisen, die ihren Ausgang haben im geistigen Reich. An ihm selbst nun liegt es, welche Gedankenwellen er annimmt und wie er sie kraft seiner Denk- und Verstandestätigkeit verwertet ....

Es kann kein Mensch die Behauptung aufstellen, gerade so und nicht anders denken zu müssen, wie er es tut ....

Er kann völlig frei Gedanken aufgreifen oder auch abwehren, aber das eine sei ihm gesagt, daß der Wille, die Wahrheit zu erfahren über Mich, über die alles-erschaffende Kraft, auch garantiert ihm die Gedanken zuträgt, die recht und wahr sind, und daß er diese Gedanken nun aufgreifen wird ....

Denn Ich Selbst nehme Mich dessen an, der Mich suchet, der die Wahrheit zu erfahren begehrt. Darum ist es auch jedem Menschen möglich, Mich zu erkennen, ansonsten Ich nicht euch die Erdenaufgabe gestellt hätte, zur Vereinigung mit Mir zu gelangen ....

Wenn Ich von euch verlange, daß ihr den Zusammenschluß mit Mir herstellen sollet, dann muß Ich es auch ermöglichen, Mich erkennen zu lernen, und das kann nur geschehen durch gedankliche Tätigkeit, deren Richtung aber ihr selbst bestimmet durch euren Willen. Ein jeder Mensch ist gedanklich tätig, doch die Richtung des Willens der Menschen ist verschieden und so auch ihr Denken ....

Ist aber der Wille der Wahrheit zugewendet, dann wird er auch unbestreitbar dieser Wahrheit nahekommen, dann werden ihm die rechten Gedanken zuströmen, und er wird sie aufgreifen und verarbeiten, und das Ergebnis wird sein, daß er überzeugt ein höheres Wesen anerkennt, Das in höchster Vollkommenheit steht. Wenn Ich euch Menschen diese Versicherung gebe, daß euer Suchen niemals erfolglos sein wird, daß Ich Mich finden lasse von euch Menschen, weil Ich Selbst euren Zusammenschluß mit Mir ersehne, so wird sich kein Mensch von der Verantwortung frei machen können, selbst seine Einstellung zu Mir bestimmt zu haben, denn es lag an seinem freien Willen. Von Mir aus wird es ihm leichtgemacht, denn die rechten Gedanken fließen ihm wahrlich zu, sowie sein Wille recht ist .... sowie er Mich zu erkennen begehrt, sowie er Mich finden möchte. Aber es kann keine Gewalt angewendet werden, weder von Mir aus noch von seiten Meines Gegners ....

Und es würde wahrlich hellstes Licht auf Erden sein, wenn die Menschen alle ihren Gott und Schöpfer von Ewigkeit suchen würden, wenn ihre Gedanken sich beschäftigten mit Dem, Dem sie ihr Dasein verdanken ....

Aber Ich werde zumeist völlig ausgeschaltet aus den Gedanken der Menschen und von denen, die einen schwachen Glauben haben an einen Gott und Schöpfer, auch nicht ernstlich genug gesucht ....

Darum kann Ich Mich ihnen gegenüber auch nicht offenbaren, Ich kann Mich ihnen nicht aufdrängen und sie in die Wahrheit leiten wider ihren Willen. Und so finden Mich darum auch nur wenige, weil wenige Mich ernsthaft suchen ....

Doch der Verstand wird dennoch unermüdlich in Tätigkeit gesetzt, es werden Gedankenwellen ergriffen und verarbeitet, die irdische Dinge und irdische Ziele betreffen, es werden die Menschen offensichtlich beeinflußt aus dem geistigen Reich, dessen Kräfte Irrtum verbreiten wollen, denn ihr Wille ist bestimmend, welcher Art die Gedanken sind, die ihnen zugehen. Ich Selbst kann Mich jedoch ihnen nicht offenbaren, Ich kann nicht Mich ihnen erkennbar machen, um nicht zwangsweise auf ihren Willen einzuwirken ....

Ich muß mit der Zuleitung der Wahrheit noch zurückhalten, bis sie selbst solche begehren, bis sie aus eigenem Antrieb Mich suchen .... um Mich dann aber mit Sicherheit finden zu lassen, weil sie dann erst ihre Erdenaufgabe erfüllen können: den Zusammenschluß mit Mir herzustellen, der nun die endgültige Rückkehr zu Mir, ins Vaterhaus, garantiert ....

Amen


B.D. 6689                empfangen am  13.u.15.11.1956

Des nahen Endes soll

immer wieder Erwähnung getan werden ....

Jede Gelegenheit sollet ihr ergreifen, Erwähnung zu tun des nahen Endes, denn ihr schreitet ihm mit Riesenschritten entgegen. Ihr werdet zwar keinen Glauben finden, man wird euch verlachen und verhöhnen, aber ihr sollt es dennoch tun, denn eure Worte werden in das Bewußtsein zurückkehren, sowie sich ungewöhnliche Dinge auf Erden zutragen, die den Menschen nicht erklärlich sind. Auch völlig Ungläubige werden zurückdenken an eure Worte, und es werden darunter wieder einige sein, die mit der Möglichkeit rechnen und die also sich gedanklich damit befassen. Ich weiß, daß ihr nur noch wenig Erfolg habt bei euren Mitmenschen, wenn ihr ihnen das Evangelium zutragen möchtet und diese ihre Herzen und Ohren verschlossenhalten ....

Ich weiß auch, daß die Ankündigungen des Endes noch viel weniger Glauben finden, doch Ich lasse nichts über die Menschen kommen, ohne sie zuvor zu warnen und zu ermahnen, und dazu sollet ihr Mir euren Mund leihen .... (15.11.1956) Denn Ich Selbst kann sie nicht ansprechen, ist doch ihr Glaube zu schwach, und darum sind auch ihre Herzen nicht fähig, Meine Stimme zu vernehmen. Aber Ich kann es durch euch tun, indem ihr nun aussprechet, was euch Mein Geist gekündet hat ....

Das Weltgeschehen nimmt seinen Lauf .... und einige Menschen werden es doch in Zusammenhang bringen mit dem von euch Vernommenen. Ihre Gedanken sind hingelenkt worden, und es kann ihnen dies noch Segen bringen in kommender Zeit. Ihr werdet wenig Glauben finden ....

Auch das weiß Ich ....

Und dennoch ist es besser, daß sie darüber unterrichtet worden sind, als daß ihnen keinerlei Hinweise zugegangen wären und das Ende sie völlig unwissend ereilt ....

Und darum ist auch ein jeder Tag noch ein Gnadengeschenk für die Menschheit, denn er kann geistig noch ausgenützt werden, sowohl von euch, indem ihr aufklärend tätig seid, als auch von denen, die von euch das Evangelium hören. Denn diese brauchten sich nur eure Worte zu Herzen nehmen und nun so zu leben, wie es Mein Wille ist ....

Sie brauchten nur sich zu bemühen, Meine Liebegebote zu erfüllen, und sie würden noch viel erreichen können für ihre Seelen bis zum Ende. Werdet nicht müde und lasset nicht nach in der Arbeit für Mich und Mein Reich, denn sie ist in der Endzeit die vordringlichste, die alle irdische Tätigkeit an Wert übertrifft, wenngleich sie von den Mitmenschen nicht als Arbeit angesehen wird, wenngleich ihr jeglicher Wert abgesprochen wird. Aber die Menschen wissen nicht, welch nutzlose Arbeit sie selbst leisten, wenn sie sich nur irdisch betätigen, ohne jegliches geistige Streben, ohne geistiges Ziel ....

Und auch darauf sollet ihr sie aufmerksam machen, daß sie nichts behalten werden, daß alles vergehen wird und daß sie ihre Lebenskraft nutzlos vergeuden, die sie nur irdisch verwerten .... sie sollen wissen, daß sie sich geistige Güter damit erwerben könnten und dann unvergängliche Schätze sich sammeln würden für die Ewigkeit ....

Glauben werdet ihr wenig finden, aber Worte, die einmal das Herz und der Verstand aufgenommen haben, können wohl aus dem Bewußtsein schwinden, aber sie kommen sicher wieder zum Vorschein und können dann noch die Wirkung haben, daß sie nun ernst genommen werden. Jeder Mensch wird in der kommenden Zeit noch angesprochen werden von Mir, und ihr unterstützet Mich insofern, als daß ihr das Bindeglied seid zwischen ihnen und Mir, daß ihr nur aussprechet, was Ich ihnen allen zu sagen habe ....

Und die Zeitereignisse werden eure Worte noch unterstreichen, darum haltet euch immer bereit, ihr Meine Diener auf Erden, daß Ich euch jederzeit rufen kann, so Ich euch benötige,„zu reden an Meiner Statt ....“ Und glaubet nicht, daß ihr vergebliche Arbeit leistet, denn Ich Selbst segne euer Tun, und Ich helfe nach, wo eure Kraft nicht ausreichet ....

Denn es muß die Zeit noch genützet werden bis zum Ende, und es muß noch jede Gelegenheit ergriffen werden, wo an einer Seele noch Erlösungsarbeit geleistet werden kann, auf daß sie der Macht Meines Gegners entrissen wird ....

Amen


B.D. 6690                empfangen am  16.11.1956

Was ist unter Gotteskindschaft zu verstehen ....

Öffnet euch nur dem Zustrom Meiner Liebe, dann werdet ihr auch empfangen dürfen unbeschränkt, denn Mein Gebewille kennt keine Grenzen. Es liegt lediglich an euch selbst, welches Maß ihr annehmet, ob ihr selbst den Gnaden- und Liebestrom eindämmet, ob ihr empfangswillig seid. Und also ist es auch euch selbst überlassen, ob und wie ihr das, was euch unbeschränkt zur Verfügung steht, ausnützet und entsprechend also den Reifegrad eurer Seelen erhöht. Ihr müsset immer nur bedenken, daß euch von Mir aus keine Grenzen gesetzt sind, daß ihr alles empfangen könnet und darum auch den höchsten Reifegrad erreichen könnet auf Erden, daß für euch also die Möglichkeit besteht, völlig ausgereift die Erde verlassen zu können, um nun auch höchste Seligkeit genießen zu dürfen, die Meine Vaterliebe den Kindern bereitet hat. Denn es ist unvergleichliche Seligkeit, mit dem Vater so innig verschmolzen zu sein, daß Meine Liebeausstrahlung keiner Mittler mehr bedarf, um jenen zugeleitet werden zu können, sondern direkt sie berührt .... ein Zustand unbegrenzter Seligkeit, den eben nur ein höchst vollkommenes Wesen ertragen kann, ein Wesen, das sich völlig vergöttlicht hat durch die Liebe ....

Jedes Geschöpf nun war uranfänglich dazu bestimmt, in Meiner nächsten Nähe mit Mir zu wirken und zu schaffen in unbegrenzter Seligkeit ....

Es mußte aber in völlig freiem Willen zuvor sich dieser Seligkeit würdig erweisen, es mußte den Platz am Vaterherzen bewußt einnehmen wollen und darum eine Willensprobe bestehen, die also für unzählige Wesen den Absturz in die Tiefe brachte, aber gleichzeitig auch die Möglichkeit war, aus einem „Geschöpf“ ein „Kind Gottes“ zu werden ....

Mein Ziel nun ist es, alle Meine Geschöpfe zu Kindern zu machen, weil erst ein Kind von Mir so beglückt werden kann, wie Meine Vaterliebe dies vorsieht ....

Denn als „nur Geschöpf“ wird es dieses innige Verhältnis niemals zu Mir herstellen, das auch die höchste väterliche Liebeausstrahlung zur Folge hat .... selbst wenn es, als nicht gefallen, Mir voll und ganz ergeben ist. Ich aber verlange nach dieser uneingeschränkten Kindesliebe, die Ich ständig erwidern und also erfüllen will ....

Die Liebe eines Kindes zum Vater ist das, was Ich ersehne ....

Unbestreitbar nun wird jedes Wesen, das einmal den Lichtzustand erreicht hat, auch in Liebe zu Mir entbrennen, und diese Liebe wird sich steigern immer und ewig. Denn auch das gehört zur Seligkeit, daß einer immer-sichsteigernden Liebesehnsucht auch immer-sichsteigernde Liebeerfüllung wird und sonach Liebe-Verlangen und Liebe-Erfüllung niemals aufhört. Also ist im Lichtreich auch jedes Wesen selig, und es wird niemals Mangel leiden an treuer Vaterliebe ....

Denn sowie sie im Licht sind, sind es auch Meine Kinder, die Ich gewonnen habe für Mich, die sich aus Geschöpfen umgestaltet haben im freien Willen und die in Mir ihren liebevollsten Vater erkennen, Der sie ewiglich lieben und beglücken will im Übermaß ....

Dennoch werdet ihr Menschen zugeben müssen, daß es ein Unterschied ist, in welchem Zeitraum diese Umgestaltung aus einem Geschöpf zum Kind vor sich gegangen ist ....

Die immer-aufsteigende Entwicklung garantiert einmal dieses Umgestaltungswerk, also Ich ruhe nicht eher, bis alles Geschöpfliche im Zustand der Kindschaft angelangt ist, weil dies Mein Ziel ist seit Anbeginn dessen, was Ich schuf, und ob Ewigkeiten vergehen ....

Lassen euch diese Worte nicht stutzig werden? Und erkennet ihr nun den gewaltigen Unterschied, wenn ein Geschöpf dieses Umgestaltungswerk an sich vollbringt in der kurzen Zeit seines Wandels auf dieser Erde? Wenn es auf Erden schon das innige Verhältnis eines Kindes zum Vater herstellt und nun dem Vater mit allen Sinnen zustrebt und sein Herz in Liebe entbrennt und es sich Ihm hingibt ohne jeglichen Widerstand? Wird nicht der Liebegrad einer solchen Seele sich ständig erhöhen und zur vollen Vergeistigung auf Erden schon führen können? Wird ein solches Kind nicht eine Vorrangstellung einnehmen müssen bei Mir? Wird es nicht Meinem Vaterherzen ganz nahegerückt sein, wenn es in der kurzen Erdenlebenszeit das erreicht, wozu andere Geschöpfe Ewigkeiten benötigen? Und diese Vorrangstellung ist es, die Ich bezeichne mit der „Gotteskindschaft“, die nur auf Erden erreicht werden kann, die nicht mehr im jenseitigen Reich nachgeholt werden kann .... die aber auch nur von wenigen erreicht wird .... was aber nicht heißen soll, daß nicht auch im jenseitigen Reich ein immerwährender Aufstieg möglich ist, der gleichfalls ungeahnte Seligkeiten einträgt. Meine Liebe ist unendlich, schaltet aber niemals die Gerechtigkeit aus ....

Und gerecht werde Ich immer alle Meine Kinder bedenken ....

Es ist aber auch allen Meinen Geschöpfen möglich, während des Erdenlebens als Mensch „vollkommen zu werden, wie ihr Vater im Himmel vollkommen ist ....“ , weil dafür der Mensch Jesus am Kreuz gestorben ist, oder auch: weil Ich Selbst durch Meinen Tod am Kreuz euch die Kraft zuwendete, die ihr für diese Umwandlung eures Wesens benötigt. Wenn ihr Menschen aber diese außerordentliche Gnade nicht nützet und also diese Umgestaltung nicht zuwege bringet, dann müsset ihr aber auch jenen, die es vollbringen, eine Vorrangstellung bei Mir einräumen. Denn auch deren Kampf auf Erden ist nicht leicht, aber sie nehmen in auf. Ihr Sinnen und Trachten gilt nur Mir, ihre ganze Liebe gehört Mir, und also auch wird Meine Liebe sie ergreifen und ans Herz ziehen, und nimmer werden sie sich von Mir trennen, weil die Bindung eine so innige ist und niemals mehr gelöst werden kann. Ich allein weiß um den Liebegrad jeder einzelnen Seele, und darum auch weiß Ich, wie wenige Menschen den Grad der Liebe erreichen, der diese „Gotteskindschaft“ einträgt; doch es ist möglich, ihn auf dieser Erde zu erreichen, wie er aber auch nur auf dieser Erde erreicht werden kann und also die Liebe, die dazu nötig ist, von Mir auch ungewöhnlich erwidert wird und darum der Seele ein unvergleichliches Los einträgt in unmittelbarer Nähe von Mir ....

Amen


B.D. 6691                empfangen am  17.11.1956

Besessenheit ....

Sündenschuld der Väter ....

Jeder Mensch ist von Mir mit den Gaben ausgestattet worden, die ihm das Ausreifen seiner Seele gewährleisten, und ob er auch scheinbar von Natur aus mißgestaltet ist körperlich oder geistig ....

Die Seele ist in jedem Menschen in dem Reifegrad, der erst eine Verkörperung auf Erden zuläßt. Es können nun aber Kräfte von dem Körper eines Menschen Besitz nehmen, die aus der Tiefe kommen, was auch äußerlich erkennbar ist, wenn ein Mensch Dinge vollbringt, die gänzlich wider Meine Ordnung sind .... woran aber die eigentliche Seele des Menschen unbeteiligt ist, nur sich nicht wehren kann gegen diese Kräfte, die sie selbst zurückdrängen und in der menschlichen Hülle ihr Unwesen treiben. Und daß Ich solches zulasse, hat auch seinen weisen Grund, soll euch Menschen aber nicht zu dem Schluß kommen lassen, daß solche Menschen verlorengehen für ewige Zeiten, denn Ich stehe der Seele bei, daß jene Kräfte nicht von ihr Besitz ergreifen können, und ihr stilles Leid, das ihr dadurch erwächst, trägt zu ihrer eigenen Läuterung bei, so daß auch deren Erdengang nicht erfolglos bleibt, wenngleich die Mitmenschen es mit einem verworfensten Geschöpf zu tun zu haben glauben, das reif ist für die Hölle ....

In der letzten Zeit nun speit die Hölle alle schlechten Geister aus, und diese nun suchen sich ihren Aufenthalt, indem sie nicht sich einzeugen lassen, sondern schwache Körper in Besitz nehmen, oft in einer Weise, daß dem betroffenen Menschen der klare Verstand und jegliche Verantwortungsfähigkeit abgesprochen wird .... daß sich der Mensch selbst seiner nicht bewußt ist und als geistesgestört bezeichnet wird ....

Dennoch ist in ihm eine sich selbst bewußte Seele verkörpert, die aber gehindert wird an ihrer eigentlichen Erdenlebensaufgabe von solchen Ungeistern, die sich austoben im Auftrag ihres Herrn. Die Seelen dieser Menschen absolvieren einen Erdengang von ganz besonderer Härte, dem die verschiedensten Anlässe zugrunde liegen können; sie sind aber auch nicht ohne geistigen Schutz, und ihre Hilflosigkeit ihren Bedrängern gegenüber, ihre quälenden Ängste tragen oft viel mehr zu ihrer Läuterung bei als ein normaler Erdengang. Daß sich aber solche Kräfte eines menschlichen Körpers ungestraft bedienen dürfen, ist oft von Menschen selbst verschuldet, deren Sünden sich auswirken an ihren Kindern ....

Menschen, die in ihrem Erdenleben sich allzuwillig beeinflussen ließen von Meinem Gegner ....

Menschen, die Taten verrichtet haben, die große Sühne fordern und deren Sünden noch keine Vergebung fanden durch Jesus Christus, weil sie Ihn noch nicht erkannten und die Vergebung noch nicht erbeten haben. Die Nachkommen solcher Menschen tragen noch an dieser Last der Sünde, doch es brauchen die Seelen derer nicht die gleichen schlechten Triebe in sich zu haben, aber der durch die Sünde der Vorfahren geschwächte Körper kann sich nicht wehren gegen die Ungeister, die auch seine Seele besitzen möchten, aber daran gehindert werden, denn Ich lasse wohl als Sühne für der Väter Schuld körperliche Leiden zu, niemals aber eine Seele durch jene Ungeister Schaden nehmen ....

Denn sie opfert sich freiwillig, und durch ein solches Opfer erlöset sie sich selbst, und sie hilft auch den unerlösten Seelen im Jenseits, daß sie ihr Unrecht erkennen und den Weg nehmen zu Mir in Jesus Christus ....

Amen


B.D. 6692                empfangen am  18.11.1956

Die Rückkehr zu Gott ist sicher ....

aber wann? ....

Untrennbar seid ihr, Meine Geschöpfe, mit Mir verbunden, ihr werdet euch also niemals gänzlich von Mir lösen können, wenn dies auch Mein Gegner glaubt, daß er euch Mir wird entwinden können ....

Eine gänzliche Löse von Mir bedeutete auch gänzliches Vergehen. Und nur die tiefe Finsternis, die Erkenntnislosigkeit des Gefallenen erklärt diese falsche Annahme Meines Gegners, dessen große Sünde wider Mich ebender Wille gewesen ist, sich von Mir gänzlich zu trennen. Und daraus auch könnet ihr ersehen, daß es keine ewige Verdammnis geben kann, denn ihr gehöret Mir, und was Mein ist, kehret auch unweigerlich zu Mir zurück. Da ihr aus Meiner Kraft einstens hervorgegangen seid, Meine Kraft aber ewiglich nicht verlorengehen kann, sondern unwiderruflich einmal wieder zu Mir zurückströmt, bleibet ihr Meine Geschöpfe, gleichsam ständig an Mich gefesselt. Doch es ist diese Fessel nur ein Segen für euch, kein Verderb, was ihr einstens erkennen werdet, wenn ihr wieder zu Mir zurückgekehrt seid nach endlos langer Zeit. Eine Rückkehr zu Mir also ist euch gesichert ....

Wenn Ich nun aber mit aller Dringlichkeit diese Rückkehr zu beschleunigen suche, wenn Ich unausgesetzt um eure Liebe werbe, die ihr Mir einstens verweigert habt, wenn Ich alle nur möglichen Mittel anwende, um euch zu gewinnen .... so ist dies nur in Meiner endlosen Liebe zu euch begründet, die euch, Meine Geschöpfe, nicht unnötig leiden lassen will, die euch wieder endlose Zeiten in Qual und Gebundenheit ersparen möchte, die sich sehnet nach euch und euch beglücken möchte, doch es so lange nicht kann, wie ihr euch von Mir entfernt haltet kraft eures freien Willens. Ich weiß es, daß ihr einmal Mein sein werdet, aber Ich weiß auch, welche Qualen eurer noch harren, wenn ihr die Rückkehr zu Mir wieder endlos lange hinausschiebet ....

Ihr aber kennet diesen erbarmungswürdigen Zustand nicht, ihr glaubet auch nicht daran, wenn er euch vorgestellt wird, und bewiesen kann er euch nicht werden, auf daß ihr nicht im Zwang eure Rückkehr zu Mir vollzieht. Doch ewiglich getrennt bleiben von Mir könnet ihr auch nicht, weil die Bindung zwischen uns bestehenbleibt, ihr also doch von Meiner Liebekraft abhängig seid, wenn ihr bestehen wollet. Und Ich werde bis zum Ende noch alles versuchen, um euch zurückzugewinnen, selbst wenn Ich Mittel anwenden muß, die ihr Menschen nie und nimmer als „in göttlicher Liebe begründet“ ansehen wollet. Denn Ich tue alles, was nur noch einer Seele zur Rückkehr verhelfen kann, um ihr den neuen Entwicklungsweg zu ersparen. Die Wende, vor der ihr steht, würde euch vieles erklärlich machen, doch auch an diese Wende glaubet ihr nicht überzeugt, aber sie bestimmt Mich zum Handeln, wie es Meiner Liebe, aber auch Meiner Weisheit entspricht ....

Ihr alle, die ihr Mir heut noch Widerstand leistet, ihr könnet euch nicht endgültig von Mir trennen, denn ob ihr auch isoliert in der Schöpfung stehende Wesen seid, die von Mir ausgehende Kraft durchstrahlt euch ständig, soll euer Bestehen gesichert sein. Was von Mir seinen Ausgang hat, wird nie und nimmer vergehen .... darum aber auch immer und ewig mit Mir verbunden sein. Und weil Ich euch diese Glückseligkeit bereiten will, darum lasse Ich nicht nach, euch zur Rückkehr zu bewegen, bis das Ende gekommen ist ....

Amen


B.D. 6693                empfangen am  19.11.1956

„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben ....“

Das Leben euch schenken in Ewigkeit kann nur Einer ....

Jesus Christus, Der darum aber auch anerkannt werden muß von allen, die ein seliges Leben in Ewigkeit erstreben. Denn Er Selbst sprach auf Erden die Worte aus:„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben ....“ Er allein kann dem Tode gebieten, euch freizugeben, Er allein nur hat den Tod überwunden und dadurch auch euch den Weg zum Leben gewiesen, und ohne Ihn wird keiner den rechten Weg finden und zum Leben gelangen. „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben ....“ Kein Mensch auf Erden hätte diese Worte aussprechen können, denn bevor Gott Selbst in Jesus zur Erde stieg, gab es keinen Weg für die Menschen, der zum Leben führte, weil der, der den Tod in die Welt gebracht hatte, noch nicht überwunden war, weil dessen Macht noch ungebrochen war und darum die Menschheit in Finsternis, in Unkenntnis der Wahrheit, durch das Erdenleben ging ....

Der Mensch Jesus aber vollbrachte das Werk ....

Er stellte Sich jenem zum Kampf, denn Er wollte euch Menschen den Weg frei machen zum Leben, Er wollte euch Menschen vom Tode erlösen ....

Denn dem Tode verfallen waren alle Menschen vor Seiner Niederkunft zur Erde ....

Als Jesus auf Erden wandelte, leuchtete ein Licht auf, und Er trug dieses Licht hinein in die Finsternis ....

Er lehrte und brachte den Menschen Kenntnis dessen, was sich zutrug auf Erden und im Geisterreich ....

Er brachte ihnen die Wahrheit, Er zündete in den Herzen derer ein Licht an, die Ihn willig anhörten, und Er lehrte ihnen die Liebe ....

Es mußte den Menschen vorerst die Wahrheit zugetragen werden, auf daß sie auch die Bedeutung des Erdenwandels Jesu erkannten, der mit dem schmerzvollsten Tod am Kreuz beendet wurde ....

Und Er verhieß denen das ewige Leben, die an Ihn glaubten, die Seine Worte aufnahmen als Evangelium, die Seine göttliche Liebelehre auslebten und also den Weg gingen, den der Mensch Jesus vorangegangen war. Diese sollten zum ewigen Leben gelangen ....

Und dieser Weg führt am Kreuz von Golgatha vorbei. Es gibt keinen anderen Weg zum Leben in Seligkeit als diesen einen, den der Mensch Jesus gegangen ist und der nach Golgatha führte .... weil in diesem Menschen Jesus Gott Selbst den Weg gewandelt ist zum Kreuz, weil die „Ewige Liebe“ das Kreuzesopfer brachte, Die Sich im Menschen Jesus verkörpert hatte. Ihr Menschen müsset daran glauben, daß es Gott Selbst war, Der für euch gestorben ist, Der auferstand nach drei Tagen, Der den Tod überwunden hat und also den, der den Tod in die Welt gebracht hatte ....

Und Gott Selbst also müsset ihr folgen auf Seinem Weg, denn Gott Selbst ist die Wahrheit und das Leben. Gott Selbst hat euch das ewige Leben verheißen, und da Er Selbst Sich euch nicht schaubar machen konnte, weil die Seelen einst und nun die sündigen Menschen Seinen Anblick nicht hätten ertragen können, vollbrachte Er das Erlösungswerk in der Form des Menschen Jesus ....

Denn die Ursubstanz Gottes ist Liebe, und die Liebe verkörperte Sich im Menschen Jesus ....

Der Weg zur ewigen Seligkeit führt nur über Jesus Christus. Ihn müsset ihr erkennen und anerkennen, Ihm müsset ihr nachfolgen, von Ihm müsset ihr euch belehren und einführen lassen in die Wahrheit, und von Ihm nur könnet ihr eingeführt werden in Sein Reich, wo ihr in Seligkeit leben werdet ewiglich. Und alle Engelschöre, alle seligen Geister, alle Lichtwesen, rufen euch zu: Erkennet Ihn an, eilet zu Ihm, übergebet euch Ihm, dem göttlichen Heiland und Erlöser Jesus Christus ....

Und ihr werdet zum ewigen Leben gelangen und dieses Leben nimmermehr verlieren ....

Amen


B.D. 6694                empfangen am  20.11.1956

Gottes Warnung vor Qualen der Neubannung ....

Und es können Ewigkeiten vergehen, bis eure Seelen heimgefunden haben zu Mir; aber sicher ist es, daß sie einmal zu Mir zurückkehren. Es sollen euch Menschen aber diese Worte nicht lau werden lassen in eurem geistigen Streben, ihr sollet nicht .... in der Gewißheit, einmal das Ziel doch zu erreichen und nicht ewig verlorenzugehen .... gleichgültig durch dieses Erdenleben gehen und eure Seelenarbeit vernachlässigen, denn ihr wisset es nicht, wie qualvoll für euch die Zeit ist, die nach diesem Leben auf dieser Erde den Seelen beschieden ist, die versagen. Denn es ist die Zeit des Endes, und es bedeutet euer Tod .... so ihr nicht vorzeitig abgerufen werdet .... etwas anderes als bisher. Denn es ist das geistige Reich nach dem Ende dieser Erde euch verschlossen, das sonst die Seelen aufnahm, die von der Erde schieden und die auch im geistigen Reich noch ihren Ausreifungsprozeß fortsetzen konnten, wenn sie dazu willens waren ....

Nun aber, nach dem Ende dieser Erde, beginnt ein völlig anderer Entwicklungsabschnitt, es wird überall wieder die Ordnung hergestellt, die Mein ewiges Gesetz ist, und das bedeutet auch eine neue Inkarnierung für alles Geistige .... beginnend mit der Bannung in festester Materie und Eingliederung des bisher darin Gebundenen in den Entwicklungsprozeß, der immer weiter fortschreitet ....

Es wird gleichsam alles unreife Geistige wieder inkarniert in den verschiedensten Neuschöpfungen dieser Erde, und auch für das geistige Reich ist eine Zeit der Ruhe und des Friedens, weil die finsteren Kräfte nun keinen Kampf mehr liefern können, denn auch sie sind gebannt in der Form ....

Es ist Mein Gegner in Fesseln gelegt, denn sein Anhang ist gebunden. Und so wisset ihr, daß ihr einem entsetzlichen Los entgegengehet nach dem Ende dieser Erde, auch wenn ihr die Gewißheit habt, einmal aller Qualen ledig zu werden und selig sein zu dürfen. Aber die Zeit bis dahin dürfet ihr nicht übersehen, und darum solltet ihr alles tun, um noch vorher zu Mir zu finden. Denn es sind Ewigkeiten, die ihr dann noch im Abstand von Mir verbringet ....

Doch durch eure eigene Schuld, denn ständig leite Ich euch Menschen das Wissen darum zu, aber die wenigsten nur nehmen es an. Und die Tage gehen dahin und bleiben ungenützt. Und ihr könnet es glauben, daß ihr Mir für das schwerste Leid ewig dankbar sein werdet, wenn euch dieses zu anderem Denken geführt hat, wenn ihr durch das Leid noch vor dem Ende zu Mir gefunden habt. Es ist aber das Leid nur noch das einzigste Mittel, es kann das Leid ein Segen für euch sein, wenn es euch zur Besinnung bringt, daß ihr euch wandeln müsset, ehe es zu spät ist. Meine Liebe will nicht, daß die Menschen leiden, aber Meine Liebe will euch durch kleines Leid eine unermeßlich lange Leidenszeit ersparen, denn Ich weiß um das Maß von Qualen, und was Ich auf Erden noch über euch kommen lasse, um eure Wandlung zu erreichen, ist winzig zu nennen gegenüber jenen Qualen. Die verhärteten Menschenherzen aber sind nicht anders zu rühren als durch übergroße Not ....

Und darum muß eine solche kommen, will Ich noch einige wenige gewinnen, auch wenn ihr Menschen es nicht werdet begreifen können, daß Ich zu allem schweige, was Menschen sich gegenseitig antun, oder wenn Ich Selbst die Menschen hart anfasse durch Geschehen naturbedingter Art ....

Ich lasse viel zu, denn diese Not auf Erden findet bald ein Ende ....

Die Not der Seelen aber die nicht zu Mir finden, dauert wieder endlos lange Zeit. Ihr landet einmal sicher bei Mir, aber wollet ihr selbst euch die Zeit des Abstandes von Mir, die Zeit der Unglückseligkeit, die Folge der Gottferne ist, verlängern? Wo es euch doch möglich ist, sie jetzt auf dieser Erde schon zu Ende zu bringen? Dringend beschwöre Ich euch, glaubet diesen Worten und gehet in euch ....

Lasset eure Gedanken nur einmal bittend schweifen in die Unendlichkeit, daß euch Aufklärung werde, die ihr nicht glauben zu können vermeint ....

Und wahrlich, Ich werde eurer Bitte Gehör schenken, Ich Selbst werde euch erfassen und euch helfen, noch vor dem Ende den rechten Weg zu gehen, den Weg, der zu Mir führt und zur ewigen Seligkeit ....