Buch
72
NR.
6673 – 6794
empfangen von
Bertha Dudde in der
Zeit vom 18.u.20.10.1956 – 28.3.1957
Eine
Einsicht ins Gesamtwerk Bertha Duddes
- 1891-1965 - mit
ihrer Autobiographie, einer Einführung ins Werk, vielen Hinweisen und Klarstellungen,
allen Downloads (auch mehrsprachig), mit Schriftenangeboten verschiedener
Herausgeber (gedruckte
Bücher, Themenhefte u.v.m.), Ausdruckversionen aller Texte (Kundgaben) finden Sie
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B.D. 6673
empfangen am 18.u.20.10.1956
Beantwortung von Fragen
über unbefleckte Empfängnis
und Vorzug der Lichtseelen ....
In jeder irdischen und geistigen Not will Ich euch beistehen, auf daß ihr glaubet an
Meine Liebe, an Meine Weisheit und Macht ....
Denn Ich liebe euch, Meine Geschöpfe,
unendlich, und Ich will auch eure Liebe gewinnen ....
Ich weiß um eure Not und auch,
wie sie zu beheben ist, und Ich besitze die Macht, sie zu beheben. Und wie gern beweise
Ich Meine Liebe, Weisheit und Macht den Kindern, die sich an ihren Vater wenden und
Ihn zutraulich bitten, ihrer zu gedenken und ihnen zu helfen. Irdische und geistige Not
will Ich von euch nehmen, doch in irdischer Not fordere Ich zuweilen eure Geduld, weil
Ich allein es weiß, weswegen sie über euch kommen mußte. Aber Ich nehme sie von
euch ....
Wer aber in geistiger Not sich befindet, der wird nicht lange zu warten brauchen, denn so er nur Mich anrufet, seiner zu gedenken, bin Ich auch schon bereit zu helfen. Geistige Not ist: seelische Schwäche, also geschwächter Wille, Finsternis des Geistes
und immer wiederkehrende Zweifel .... geistige Not ist Meines Gegners Wirken und
Einfluß, der sich sehr oft gerade an die Menschen heranwagt, die schon Mein sind und
die er wieder zurückgewinnen möchte unter seine Gewalt ....
Und solange der Mensch
auf Erden lebt, wird er diesen seinen Einfluß auszuüben suchen und immer wieder ihn
schwächen wollen. Doch sowie sich der Mensch an Mich wendet, verdrängt er jenen,
und Ich lasse Meine Kraft überströmen und bringe dem Menschen Licht und Erkenntnis, Ich erfülle seine Bitte, die geistige Not abzuwenden ....
Ihr müsset wissen, daß es
Meinem Gegner daran gelegen ist, das Licht der Wahrheit zu verlöschen, das allerorten
mit seinem hellen Schein durchbricht und die Finsternis verjagt, in deren Bereich
allein Mein Gegner wirken kann. Also wird er versuchen, das Licht zu verlöschen. Er
wird Schatten darüber breiten wollen, indem er also zweifelnde Fragen den Menschen
einflüstert und dadurch das Licht der Erkenntnis zu trüben suchet. Aber Ich lasse letzteres nicht zu, sondern desto heller wird Mein Licht der Wahrheit herniederstrahlen,
und das Licht, das er zu verdunkeln suchte, wird desto heller in die Nacht hineinleuchten ....
Und wo noch ein Schatten vorhanden ist, wird dieser von dem alles durchstrahlenden Licht aus Mir aufgezehrt, denn in diesem Licht kann nichts bestehen, was dunkel ist ....
Und so wird euch das „Ewige Licht Selbst“ künden:
Ihr, die ihr auf Erden lebet .... sowie alles Geistige, das schon einmal durch
das Erdenleben hindurchgegangen ist als Mensch .... ihr seid „einst gefallenes
Geistiges“, mit wenigen Ausnahmen; denn es verkörpern sich auch Lichtwesen auf
dieser Erde. Also es steigen aus dem Reiche des Lichtes Wesen zu euch Menschen
herab, um euch zu helfen in tiefer geistiger Not. Ihr müsset also unterscheiden:
von Gott abgefallene und bei Gott verbliebene Urgeister .... erstere
als Anhang Meines Gegners sich in der Tiefe befindlich und letztere in aller
Vollkommenheit bei Mir verblieben. Ihr müsset weiter unterscheiden: den Willen
des Gegners noch in sich tragende und schon in Meinen Willen
eingegangene, aber noch nicht vollendete Wesen, die darum seinem Einfluß noch
ausgesetzt sind. Und dann werdet ihr es auch verstehen können, daß letzteren
geholfen werden muß, weil sie zu schwach sind dessen Einfluß gegenüber. Also
wird euch auch die Mission jener Lichtwesen erklärlich sein, die sich freiwillig
auch auf Eden verkörpern, um jenen zu helfen. Und dann begreifet ihr auch die
Mission des Menschen Jesus .... der als ein solches Lichtwesen ein Rettungswerk
vollbringen wollte, das die Macht Meines Gegners brach .... (19.10.1956) Alle
waren Kinder Meiner Liebe .... sowohl die gefallenen als auch die bei Mir verbliebenen
Wesen, aber es blieben diese Wesen nicht gleich, sie waren nun unterschiedlich
geworden .... es waren strahlende und lichtlose Wesen, die auch nicht in gleichen
Sphären weilen konnten. Und also war das „Reich des Lichtes“ und das „Reich
der Finsternis“ Aufenthalt geworden dieser verschieden gearteten Wesen. Und
es gab keine Brücke zwischen diesen beiden Reichen bis zur Niederkunft Jesu,
eines bei Mir verbliebenen Engelsgeistes, Der diese Brücke schlagen wollte und
geschlagen hat durch ein Erbarmungswerk einmaliger Art. Die Wesen, die einstmals
ihre Vollkommenheit einbüßten durch ihre Auflehnung wider Mich, benötigten einen
Helfer, weil sie allein zu schwach waren, auch wenn eine Brücke geschlagen war,
weil auch Mein Gegner über große Kraft verfügte, die er seinen einstigen Anhängern
gegenüber anwenden konnte. Aber auch die bei Mir verbliebenen Wesen waren kraftvoll,
weil sie unausgesetzt von Meiner Liebekraft sich durchstrahlen ließen ....
Also
hätte die Kraft eines nicht gefallenen Engelsgeistes vollauf genügt,
um einen Sieg zu erringen über Meinen Gegner und ihm seinen Anhang zu entreißen ....
Doch solches widersprach Meinem Gesetz ewiger Ordnung, weil dann der freie Wille
ungeachtet geblieben wäre aller der Wesen, die einst Meinem Gegner freiwillig
gefolgt sind, und ein solcher errungener Sieg ein Vervollkommnen der
Wesen ausgeschaltet hätte. Darum also mußte ein anderer Weg gesucht werden ....
Die „Liebe“ mußte ein Opfer bringen, und es mußte einem jeden gefallenen Wesen
freistehen, sich jenes Opfers zu bedienen, also zu wollen, daß es auch für es
gebracht worden sei ....
Ein Opfer bringen kann aber nur ein Mensch; ein
Lichtwesen kann wohl den Willen haben, sich selbst zu opfern, es muß aber dann
als Mensch das Opfer leisten, weil es als Lichtwesen nicht leiden kann und auch
über so viel Kraft verfügt, daß ihm alles möglich ist. Ein Mensch aber ist ein
schwaches, mangelhaftes, für Leid und Qual empfindliches Wesen, das nun eine
übergroße Willensstärke aufbringen muß, wenn es freiwillig Leiden und Qualen
auf sich nimmt, um nicht für sich selbst, sondern für seine Mitmenschen etwas
zu erreichen, das seine Liebe den unglücklichen Menschen schenken möchte ....
Es mußte als „nur Mensch“ ein Opfer bringen für seine Mitmenschen ....
Es mußte
zu leiden und zu sterben fähig sein ....
Und so werdet ihr nun begreifen,
daß der Mensch Jesus keinerlei Vorzüge aufweisen durfte, die Ihn als einen Menschen
außergewöhnlicher Art kennzeichneten, selbst wenn Seine Seele ein Lichtgeist
war ....
Sie war zwar nicht durch die Schöpfung gegangen gleich den Seelen der
Menschen, der gefallenen Brüder; dennoch war diese Seele, als sie den Fleischleib
bezog .... der wie der Leib anderer Menschen eine Zusammenballung von unreifem
Geistigen war, also auch mit den gleichen Empfindungen, Begierden und Leidenschaften
erfüllt, die der Mensch Jesus in Seinem Erdenleben überwinden lernen sollte.
Denn Seine Mission war außer der Erlösung .... der Tilgung schwerster Sündenschuld ....
den Menschen das Leben vorzuleben, das allein ihnen eine Rückkehr zu Mir sicherte.
Wurde also von völlig unzulänglichen, schwachen und durch Leidenschaften-gebundenen
Menschen etwas verlangt, so mußte es auch möglich sein, dies Verlangte auszuführen ....
Und wollte der Mensch Jesus als Beispiel dienen, dann mußte Er genau so beschaffen
sein wie Seine Mitmenschen. Seine ungewöhnliche Herkunft wie auch die der auf
der Erde verkörperten Lichtwesen, die den Menschen helfen wollen, läßt keineswegs
auf ungewöhnliche Fähigkeiten oder Vorzüge schließen, die einen weniger harten
Kampf mit sich selbst erfordert hätten, um also auf Erden den Zusammenschluß
mit Mir zu finden, der Ziel und Aufgabe eines jeden Menschen auf Erden
ist und für den der Mensch Jesus das Beispiel gab, daß er erreicht werden kann.
Was Jesus als Lichtgeist auch voraushatte, gab Er hin vor Seiner Verkörperung
als Mensch, ansonsten Sein Werk nicht das hätte sein können, was es ist: ein
von der Liebe gebrachtes Opfer, dessen Segen allen Menschen zukommen
sollte ....
Aber es kann auch niemals geleugnet werden, daß „Gott Selbst“
jenes Opfer brachte, weil die Liebe bestimmend war, die den Menschen
Jesus so erfüllte, daß Ich Selbst also in Ihm sein konnte, nachdem Er als Mensch
Sich im freien Willen so gestaltet hatte, daß Ich Mich in Ihm bergen konnte,
daß Er Mir zum Aufnahmegefäß wurde und Er also nun Kraft und Licht in Fülle
besaß .... wieder ein Vorgang, der nicht nur im Menschen Jesus stattfinden
konnte, sondern den alle Menschen an sich vollziehen sollen und auch
können, weil diese nun eine Hilfe haben im göttlichen Erlöser Jesus Christus ....
weil Er als Mensch durch Sein Erlösungswerk ein Gnadenmaß erwarb, das nun jedem
Menschen zugänglich ist ....
Und wer sich dessen bedienet, der kommt auch zum
Ziel. Er wird auf Erden gleichfalls den Zusammenschluß finden mit Mir, er wird
Licht und Kraft empfangen können unbegrenzt .... (20.10.1956) Es soll euch aber
noch weiterhin Aufklärung gegeben werden, denn solange noch Fragen in euch auftauchen,
ergibt sich auch die Notwendigkeit, euch rechte Antwort zukommen zu lassen.
Und je inniger ihr diese Antwort begehret, desto schneller wird sie euch werden:
Aus der Tiefe sich entwickelnde Seelen haben als letztes Stadium ihrer Entwicklung
auf Erden die Verkörperung als Mensch zu gewärtigen, dann ist der Entwicklungsgang
auf der Erde beendet, und die Seele betritt das geistige Reich, ganz gleich,
wie sie gestaltet ist beim Ablegen ihrer körperlichen Hülle. Diese Seelen also
gehen den Gang nach göttlicher Ordnung, sie erlösen sich aus der harten Materie
durch Dienen und steigen doch langsam zur Höhe ....
Auf der Erde verkörperte Lichtseelen
aber steigen nur zum Zweck einer Mission zur Erde herab, sie beziehen also gleich
den menschlichen Leib, um dann zwar auch den Gang auf Erden zurückzulegen wie
jeder andere Mensch und also auch allen Naturgesetzen unterworfen zu sein und
ebenso auf Erden ringen zu müssen ....
Also es wird ihre Außenhülle ihnen die
gleichen Anforderungen stellen, weil sie zusammengefügt ist aus noch gänzlich
unentwickeltem Geistigen, aus Seelenpartikelchen eines einst gefallenen Urgeistes,
der noch ganz im Widerstand gegen Gott verharrt und den die Seele auch erst
sänftigen und wandeln muß,was immer Kampf kostet. Die Seele ist sich ihres zuvorigen
Lichtzustandes nicht bewußt, der irdische Leib trägt ihr die gleiche Verdunkelung
ein, nur wird die Liebe in einem solchen Menschen schneller und stärker entflammen
und also auch schneller die Dunkelheit verjagen ....
Es wird eine Seele von oben
ihre Augen auch stets nach oben wenden zu Gott, Den sie überaus schnell erkennen
lernt. Eine solche Seele braucht zumeist nicht so lange Zeit, daß sie sich einet
mit dem göttlichen Funken in sich, der nun leicht sie beeinflussen kann und
nun Geist und Seele auch ihre Außenhülle zu beeinflussen suchen, und dies mit
Erfolg. Die Tatsache nun, daß die Seele den Gang über die Erde zurücklegt, ist
immer mit der Selbstverständlichkeit verbunden, daß die Seele kämpfen muß, weil
sie in dieser irdisch-materiellen Welt ständig Hindernisse zu überwinden hat,
um das geistige Ziel zu erreichen. Also es kann keine Seele quallos zur Höhe
gelangen, auch nicht eine Seele des Lichtes, weil sie bei Beginn ihrer Verkörperung
sich in die Tiefe begeben hat, in einen Zustand der Erkenntnislosigkeit, der
Gebundenheit und der Schwäche ....
Dies also ist immer in Erwägung zu ziehen,
wenn eines verkörperten Lichtwesens Erdengang als entsprechend leichter angesehen
wird. Der irdische Leib ist und bleibt eine Fessel für die Seele, bis sie ihn
verläßt. Und doch kann auch der Körper noch unterschiedlich sein. Es kann das
Fleisch noch tief in der Sünde stecken, also noch viel des Luziferischen in
sich haben, wenn es geboren wird aus der Sünde, wenn nur satanische Eigenschaften
die Menschen beherrschen, die ein neues Leben erzeugen. Und es kann wiederum
ein zum Leben neu erwecktes Wesen dem Liebedrang zweier Menschen sein
Leben verdanken, es können gute Triebe daher auch in jenes Wesen überwiegend
eingeströmt sein, und also wird auch die Außenhülle entsprechend beschaffen
sein ....
Sie wird viel des „Erbgutes“ in sich tragen und also mehr oder weniger
hart kämpfen müssen im Erdenleben und darum auch schwerer oder leichter das
Ziel erreichen ....
Doch kampflos bleibt keines Menschen Erdendasein ....
Und oft sogar ist das Erdenleben eines Lichtwesens außergewöhnlich schwer, weil
die Seele unbewußt des Grundes den Aufenthalt in der irdischen Welt als Qual
empfindet und auch um ihrer Mission willen oft ein sehr schweres Erdenlos auf
sich nimmt. Der Vorgang der Zeugung nun ist durch Adams Versagen ein ungesegneter,
denn er entsprach nicht dem Willen Gottes, Der Seinen Segen dem ersten
Menschenpaar geben wollte zur rechten Zeit ....
Es war Luzifer an der Zeugung
der Menschen beteiligt, und er wird dieses sein (durch Adams Willen-ihm-eingeräumtes)
Recht auch niemals aufgeben ....
Er wird immer beteiligt sein bei der Entstehung
neuen Lebens, wenn auch der Liebegrad der Menschen ihm bis zu einer gewissen
Grenze wehren kann und Gottes Schutz gegen ihn erbeten wird ....
Und nun wird
es euch auch verständlich sein, daß Gott Selbst aber Seinem Gegner wehret,
wenn Er Sich Selbst eine körperliche Hülle schafft, die Er einmal in Besitz
nehmen will und die Ihm schon bei der Geburt zum Aufenthalt dienen sollte. Denn
Gott Selbst wird Sich nie und nimmer mit Seinem Gegner verbinden in Seinem
Wirken ....
Und ebenso wird Er auch den natürlichen Träger dieser Seiner Hülle
nicht von Seinem Gegner (in, d. Hg.) Beschlag nehmen lassen ....
Denn Er, der
Gott und Schöpfer von Ewigkeit, Der alles erstehen ließ, Der allem seinen
Zweck und seine Bestimmung zuwies, Der hat wahrlich die Macht, alles, was Er
will, aus Sich herauszustellen .... also wird es Ihm doch auch möglich sein, einen
Menschen erstehen zu lassen ohne den gesetzlichen Zeugungsakt; und es
wird Ihm wahrlich auch möglich sein, Seinen Gegner fernzuhalten, bis Sein Wille
geschehen ist ....
Denn Gott birgt Sich nur in einer reinen Hülle, Er verbindet
Sich nicht mit etwas Unreinem .... was aber nicht ausschaltet, daß dennoch der
Mensch in diesem Reich der Unvollkommenheit, in dem Reich, das Seinem Gegner
gehört, nun auch allen Bedrängungen ausgesetzt ist und daß sein Erdengang darum
nicht weniger leidvoll und kampfreich ist wie das seiner Mitmenschen. Denn ohne
Kampf könnte es auch keinen Sieg geben ....
Der Gegner Gottes aber mußte besiegt
werden, und es hat Jesus wahrlich den schwersten Kampf bestanden, der je auf
Erden ausgefochten wurde .... und Er hat ihn als Mensch bestanden, nicht
als Gott ....
Amen
B.D. 6674
empfangen am 22.10.1956
Ungewöhnliche Erscheinungen ....
(Fl. Scheiben)
Bedenket, daß ihr in der Endzeit lebet ....
Und es wird euch dann auch nicht verwundern, daß Mein Gegner alle Mittel anwendet, um euch Menschen zu verhindern an der
Rückkehr zu Mir. Und darum stiftet er große Verwirrung, er sucht das Denken der
Menschen auf falsche Bahn zu lenken, er unterbindet mit allen Mitteln das Zuführen
der Wahrheit, er zündet Blendlichter an, wo es ihm nur möglich ist, und er verbreitet
Finsternis, auf daß die Wege nicht gefunden werden, die zu Mir führen und zum
Licht ....
Daß die Zeit des Endes ist, werdet ihr nicht leugnen können, die ihr euch unter
Mein Panier gestellt habt. Die Anhänger Meines Gegners zwar streiten es ab, also sind
diese schon sein durch ihre Gesinnung, und ihnen gelten nicht die Bemühungen, ihren
Geist zu verfinstern ....
Doch die er zu verlieren fürchtet, die sucht er zu halten, und die
er schon verloren hat an Mich, die sucht er zurückzugewinnen, und dazu ist ihm jedes
Mittel recht. Er täuschet sie unter dem Mantel des Gleichgesinnten, und er suchet
dadurch nur zu erreichen, daß sie sich von der reinen Wahrheit entfernen und seinen
als Wahrheit getarnten Irrtum annehmen .... also Dunkelheit zu breiten über das Licht
der Wahrheit. In der Endzeit könnet ihr Menschen alle mit seinem verstärkten Einwirken rechnen, und darum gilt es, auf der Hut zu sein und euch nicht von Irrlichtern blenden zu lassen ....
Das ist alles, was Ich zu sagen habe zu Erscheinungen seltsamer Art,
denen ihr Menschen zuviel Aufmerksamkeit schenket, die euch in Verwirrung stürzen,
fragen, zweifeln und streiten lassen, die für euch ungeklärt bleiben, also Erscheinungen
mysteriöser Art sind. Glaubet ihr wohl, daß Ich derer benötige, um Mich euch zu offenbaren? Ich werde wahrlich jede Gelegenheit ausnützen, wo Ich Mich euch Menschen
offenbaren kann, aber dann nütze Ich ein menschliches Gefäß, in das Ich Meinen Geist
ergießen kann ....
Dann rede Ich Selbst oder Meine Lichtwesen durch jenes Gefäß die
Menschen an, und was Ich zu ihnen rede, wird immer nur die ernste Mahnung sein,
abzulassen von der Welt und sich zur Liebe zu formen, um dann auch ein liebeerfülltes
Herz einführen zu können in die Wahrheit, in Meinen Heilsplan von Ewigkeit, um ihm
dann die rechte Erkenntnis zu vermitteln. Ein rechtes Kind seines Vaters im Himmel
lässet sich daran genügen, was sein Vater ihm sagt, und es suchet immer nur Seinen
Wille zu erfüllen ....
Denn dann gelangt es zur Seligkeit ....
Warum gelüstet es euch, Verbindungen anzuknüpfen, die euch ein Wissen erschließen sollen, das unwichtig ist zum
Erreichen der Seligkeit? Jeder solche Wunsch ist Einflüsterung Meines Gegners, und ihr
stellt euch bereitwillig ihm zur Verfügung, sowie ihr solche Wünsche zur Ausführung
bringt, sowie ihr Kräfte im All anrufet, von denen ihr nicht wisset, welchem Herrn sie
dienen ....
Gehet den einfachen Weg: Verbindet euch durch die Liebe mit Mir und bittet
Mich um Aufklärung, und sie wird euch werden ....
Aber sprechet nicht unbekannte
Wesen an, denn Mein Gegner arbeitet mit List und Tücke, und er scheut sich auch nicht,
den Namen Jesus auszusprechen, weil er mit allen Mitteln wirket in der letzten Zeit.
Und darum habe Ich euch gewarnt vor dieser Zeit, wo „falsche Christi“ und „falsche
Propheten“ ihr Wesen treiben werden .... dann sollet ihr wachsam sein. Vergesset nie,
daß ihr in der Endzeit lebet .... daß im Auftrag Meines Gegners wohl die Menschen
selbst das letzte Zerstörungswerk ausführen .... daß aber in Meinem Heilsplan von
Ewigkeit .... auf diesem Willen der Menschen aufgebaut .... das Ende dieser Erdperiode
vorgesehen ist ....
Vergesset nie, daß Ich durch Seher und Propheten ständig dieses Ende
angekündigt habe und dieses sich nun auch so sicher vollziehen wird, wie ein Tag dem
anderen folgt ....
Und dieses sicher zu erwartende Ende will Mein Gegner euch als
unglaubwürdig hinstellen, er will euch täuschen, indem er durch seine Boten euch einredet, es aufhalten zu können, die Erde vor dieser Zerstörung zu schützen, und also den Glauben in euch erwecken, daß „Boten Gottes“ am Werk sind, diese Zerstörungen zu
verhindern ....
Es geht alles seinen Lauf laut Plan von Ewigkeit ....
Ihr Menschen sollet
nur streben nach Seelenreife, und diese erlanget ihr allein durch die Liebe, durch ein
Leben nach Meinem Willen, durch innige Verbindung mit Mir. Dann wandelt ihr im
Licht und schenket keinem Irrlicht mehr Beachtung ....
Amen
B.D. 6675
empfangen am 23.10.1956
Sicherer Untergang ....
Prophezeiungen erfüllen sich ....
Es ist den Menschen eigen, ihr Augenmerk stets darauf zu richten, was ihre
körperlichen Sinne anspricht, dagegen an allem vorbeizusehen, was der Seele
einen Auftrieb geben könnte ....
Und dies ist gleichfalls das Werk Meines Gegners,
der es sich zum Ziel gesetzt hat, von der Seele jeglichen Lichtschein fernzuhalten
und die Hülle um sie zu verstärken, wozu sich der Körper willig bereit erklärt.
Und darum schon müßten die Menschen bei allen Freuden und Genüssen körperlicher
Art bedenklich werden, wenn es ihnen ernst wäre, das Ziel im Erdenleben, die
Reife ihrer Seelen, zu erreichen. Aber solche Bedenken machen sich die Menschen
nicht, und werden sie darauf hingewiesen, so lehnen sie unwillig ab. Es ist
aber die Zeit bis zum Ende nur noch sehr kurz, und soll noch ein Erfolg verzeichnet
werden, dann müssen ungewöhnliche Hilfsmittel angewendet werden, Mittel, welche
die Gedanken der Menschen in die Richtung drängen, die sie nicht gehen wollen.
Und solche Mittel stehen Mir so reichlich zu Gebote, in mancherlei Notzuständen,
in Schicksalsschlägen oder unerwarteten Ereignissen, die alle geeignet sind,
körperliche Verlangen zurückzusetzen und geistigen Einflüssen sich zu öffnen ....
ohne jedoch zu zwingen. Keineswegs aber werde Ich zu mysteriösen Erscheinungen
greifen, um ein In-sich-Gehen der Menschen zu erreichen. Denn solche sind nicht
dazu angetan, die Menschen zu geistigem Streben zu veranlassen, sondern
sie erhöhen nur den Drang zum Forschen, sie geben wieder mehr dem Verstand des
Menschen Nahrung, nicht aber der Seele. Dagegen bedienet sich Mein Gegner solcher
Mittel, beeindrucken sie doch auch die Menschen, die schon die Bindung
gefunden haben mit der geistigen Welt, die aber „Wunder“ erwarten, also ihr
Denken immer noch reichlich irdisch ausgerüstet ist. Denen brauchen zwar solche
Erscheinungen nicht zu schaden, weil sie sich immer wieder an Mich halten werden,
aber Mein Gegner gewinnt doch viele Menschen dadurch für sich, denn je mehr
nun der Verstand tätig wird, um jene Erscheinungen zu ergründen, desto weniger
kommt der „Geist“ in ihnen zum Recht. In solcher Weise wirke Ich niemals auf
die Menschen ein, daß sie zu vermehrter Verstandestätigkeit angetrieben
werden, denn Ich will den Menschen Licht bringen, aber keine unlösbaren
Probleme aufgeben. Und unlösbare Probleme sind es, die Mein Gegner euch vorsetzt,
wenn es sich um ungewöhnliche Erscheinungen handelt, die er am Ende der Tage
wohl innuminieren (zahllos häufen, d. Hg.) wird, um Verwirrung zu stiften ....
Und er wird auch auf die ihm hörigen Menschen so einwirken, daß diese Dinge
erstehen lassen, die zwar irdisch-materiell, jedoch rätselhafter Beschaffenheit
sind und die er ebenfalls nur als Mittel zur Irreleitung des Denkens der Menschen
anwendet. Wer sich durch solche Erscheinungen blenden lässet, der kennt nicht
die Gesetze ewiger Ordnung, die unverändert bestehenbleiben, weil sie allein
eine Fortentwicklung des Geistigen garantieren ....
Was von Mir ausgeht, was also
göttlichen Ursprungs ist, wird immer Licht sein und Licht schenken denen, die
Licht verlangen ....
Was aber ungeklärt bleibt, was zu unzähligen Vermutungen Anlaß gibt und immer wieder Vermutung bleibt, das entstammt Meinem Gegner, der auch große Macht hat, aber
nur dann, wenn ihm durch der Menschen Verhalten und Einstellung diese gekräftigt
wird. Dann kann er sich auch sichtbar äußern und Phantome hervorzaubern, die nur
Ausfluß seines satanischen Willens sind. Die Mittel, die Ich anwende, um noch vor dem
Ende Seelen zu gewinnen, sind anderer Art, denn sie lassen nicht den freien Willen
jedes einzelnen Menschen außer acht, während sein Ziel ist, die Menschen in einen
Gedankengang zu zwingen durch rätselhafte Erscheinungen und ihnen so die Freiheit
ihres Willens zu nehmen ....
Ein Zwang wird ihm nicht gelingen, aber die Menschen
selbst geben ihm lieber Gehör als der leisen, wahren Stimme, durch die Ich sie anspreche ....
Aber auch Ich zwinge die Menschen nicht ....
Amen
B.D. 6676
empfangen am 24.10.1956
„Prüfet alles und das Beste behaltet ....“
Prüfet alles und das Beste behaltet ....
Das sage Ich denen, die zu zweifeln veranlagt
sind, die kein rechtes Urteilsvermögen besitzen und ängstlich sind, Geistesgut anzunehmen, das ihnen ungewöhnlich geboten wird. Lasset es euch darreichen völlig vorurteilsfrei, und dann bittet Mich um Erleuchtung des Geistes und denket über das
Empfangene nach ....
Und was euch nicht annehmbar erscheint, weil ihr es noch nicht
zu fassen vermögt, das schaltet vorerst aus, und erquicket euch daran, was euch nach
ernster Prüfung glaubhaft ist ....
Ich verlange nicht von euch, daß ihr blind glauben sollet, Ich verlange von euch eine Prüfung des Geistesgutes, das euch nahegebracht wird;
ihr sollet darüber nachdenken, und es ist besser, ihr lehnet ab, was euch unverständlich
scheint, als daß ihr alles bedenkenlos annehmet, denn ein solches Gedankengut bringt
euch keinen Segen, zu dem ihr gedanklich noch nicht Stellung genommen habt ....
So
ihr es aber ernst meinet und Verlangen habt nach der reinen Wahrheit, dann werdet ihr
auch klar die Wahrheit erkennen, wenn euch Geistesgut durch Meine Boten dargebracht wird, das in Mir seinen Ursprung hat. Denn dieses Wort hat die Kraft in sich,
Leben zu geben .... vorausgesetzt aber, daß das Leben angestrebt wird. Prüfet alles und
das Beste behaltet ....
Stehen diese Worte nicht im Widerspruch zu dem Ansinnen, zu
glauben, ohne darüber nachzudenken? Ich Selbst stelle es euch doch frei, was ihr glaubet, wenn Ich euch auffordere,„das Beste“ zu behalten ....
Ich stelle es euch frei, weil Ich
keinen Blindglauben von euch Menschen verlange. Warum aber hindert ihr die Menschen am Prüfen, die ihr fordert, daß ein „Nachdenken über Glaubenslehren“ unterlassen werden muß ....
Handelt ihr nicht entgegen Meinem Willen? Und seid ihr euch dann
der Folgen dessen klar, die ein solcher Glaubenszwang den Menschen einträgt? Immer
wieder betone Ich die Freiheit des Willens, immer wieder stelle Ich die Verantwortung
jedes einzelnen Menschen für seinen Willensentscheid in den Vordergrund, immer
wieder warne Ich vor geistigem Zwang und erkläre es euch, worauf es im Erdenleben
eigentlich ankommt ....
Und auch die Schrift gibt euch den Beweis mit diesen Worten:
„Prüfet alles und das Beste behaltet .... „, und jeder ernsthaft, Meinen Willen erfüllenwollende Mensch müßte über diese Worte stutzig werden, daß sie doch nicht übereinstimmen mit den Geboten von kirchlicher Seite und ihn zum Nachdenken veranlassen ....
Denn wessen Wort, wessen Lehren, sind wohl glaubwürdiger? Und ihr könnet
diesen Meinen Worten keinen anderen Sinn unterlegen als den, Stellung zu nehmen zu
jeder Glaubenslehre. Ihr sollet dazu Stellung nehmen, ganz gleich, wer euch Geistesgut
unterbreitet, denn auch die reine Wahrheit aus Mir, die euch von oben direkt zugeht,
dürfet ihr prüfen, und Ich werde euch nicht verdammen, wenn ihr nicht alles unbedenklich annehmen zu können glaubt ....
Nur sollet ihr immer Mich zu Rate ziehen,
und Ich werde euch das Verständnis dafür geben, was ihr benötigt zum Ausreifen eurer
Seelen ....
Und ist euer Reifegrad noch ein niedriger, dann werdet ihr nicht alles zu fassen vermögen, aber ihr selbst bestimmet, was ihr anzunehmen willig seid ....
Prüfet alles
und das Beste behaltet ....
Denn damit beweiset ihr den Ernst eurer Gesinnung und das
Verlangen nach Wahrheit. Wer aber ungeprüft annimmt, der beweiset seine Gleichgültigkeit, und er wird sich auch niemals in der Wahrheit bewegen, weil sie ihm gleichgültig ist. Doch eine solche Einstellung soll niemals gefördert werden von verantwortlicher
Seite, es sollen die Menschen angehalten, aber nicht gehindert werden, sich mit Geistesgut auseinanderzusetzen, dann erst kann es von Segen sein und dem Menschen zur
Erlangung der Seelenreife verhelfen, weil dann der freie Wille eingesetzt wird, auf dessen Entscheidung allein es ankommt ....
Amen
B.D. 6677
empfangen am 25.10.1956
„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben ....“
„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben ....“ Mit diesen Worten suchte Jesus
den Menschen die Bedeutsamkeit Seines Wirkens auf Erden klarzumachen. Er wollte
sie darauf hinweisen, daß sie nicht an Ihm vorübergehen durften, wenn sie zum Leben
gelangen wollten .... daß sie von Ihm Selbst die Wahrheit entgegennehmen mußten und
also darum auch Ihn anhören, Ihm Beachtung schenken mußten. Er erklärte Sich Selbst
als den Weg und forderte darum die Mitmenschen zur Nachfolge auf ....
Den gleichen
Weg sollten sie gehen wie Er, den Weg der Liebe und des Leides. Und da Er Sich Selbst
als den „Weg“ bezeichnete, kann also der göttliche Erlöser nicht umgangen werden, es
muß jeder Mensch Ihn erkennen und anerkennen, ansonsten er nicht den Weg geht
zum ewigen Leben ....
Als Wahrheit bezeichnet Sich gleichfalls Jesus und bringt mit diesen Worten nur zum Ausdruck, daß Sein Wort ewige Wahrheit ist, daß Er allein den
Menschen die Wahrheit bringen kann, und da die Wahrheit ihren Ausgang hat bei Gott,
gibt Er auch von Sich Selbst Zeugnis, daß Sein irdischer Leib Träger der Ewigen Gottheit ist ....
Ferner bezeichnet Sich Jesus als das „Leben“ ....
Er ist der Inbegriff von Kraft
und Licht, Er ist das, was Anteil ist alles Vollkommenen, das in Freiheit, Licht und Kraft
schaffen und wirken kann, und wer zu diesem Zustand in Freiheit, Licht und Kraft
gelangen will, der muß den Weg über Jesus Christus nehmen, und er wird leben in
Ewigkeit ....
Kein Mensch, der je auf Erden lebte, hat diese Worte aussprechen können,
die der Mensch Jesus aussprach: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben ....“
Denn alle Propheten zuvor sprachen im Auftrag Gottes, und sie wiesen zumeist hin auf
Den, Der da kommen wird .... auf Den, Der von Sich Selbst gesagt hat:„Ich bin der Weg,
die Wahrheit und das Leben ....“ Denn in Jesus betrat Gott Selbst diese Erde, und Er
lockte die Menschen auf den rechten Weg, der zum ewigen Leben führt. Denn die Menschen waren tot im Geist, und sollten sie wieder zum Leben kommen, sollte ihnen ein
Weg gewiesen werden, und es mußte ihnen die Wahrheit verkündet werden, die sie
nicht mehr erkannten, weil sie in der Finsternis weilten. Und es sollten die Menschen
daran denken, daß sie auf Erden in großer Finsternis dahergehen, und dieser Worte
gedenken, daß sie so lange in Finsternis weilen werden, wie sie sich fernhalten von Jesus
Christus, wenn sie noch nicht den rechten Weg betreten haben, wo Wahrheit und Leben
ihr sicherer Gewinn ist ....
Nur dieser Worte sollet ihr Menschen gedenken, um dann
auch zu wissen, daß es kein „Leben“ geben kann ohne Jesus Christus und daß auch
wahres Denken und wahres Wissen allein Anteil dessen ist, der Jesus Christus anerkennt .... daß nimmermehr die Menschen sich in der Wahrheit bewegen können, die
Ihm noch fernstehen, denen das Erlösungswerk Jesu noch zweifelhafter Begriff ist, die
sich innerlich noch nicht zu Ihm bekannt haben, also noch nicht erlöst sind von Sünde
und Tod ....
Ihnen fehlt die Wahrheit und das Leben, denn sie sind auf falschem Wege,
weil Jesus Christus allein der Weg ist, Der zur Wahrheit und zum Leben führt. Diese
Worte Jesu sollten ernsthaft bedacht werden, denn sie stellen ganz klar das Los dar
derer, die nicht an Ihn glauben ....
Irrtum und Tod. Es ist aber das Erdenleben den Menschen gegeben, um vom Tode zum Leben auferstehen zu können, um aus dem Zustand
der Unkenntnis, der Lichtlosigkeit zum hellen Licht der Wahrheit zu gelangen, und es
ist den Menschen der Weg gewiesen worden, dem göttlichen Erlöser Jesus Christus zu
folgen, Der Sich Selbst als den Weg bezeichnet ....
Und kein Mensch wird in der Finsternis des Todes versinken, der sich an Ihn hält, der zu Ihm rufet, der Ihn bittet, daß Er Sich
seiner annehmen möge in dem dunklen Erdental ....
Und alle diese wird Er locken mit
Seiner Stimme, Ihm zu folgen .... und sein Weg führet sicher zum Ziel ....
Er wird in Licht
und Kraft leben in Ewigkeit und nimmermehr dem Tode verfallen ....
Amen
B.D. 6678
empfangen am 26.10.1956
Freundschaft des Herrn ....
Vorzeitiger Abruf ....
Wie einsam seid ihr Menschen ohne Mich, wenngleich ihr der irdischen Freunde
viele aufzählen könnet ....
Sie können euch jede Stunde verlassen, sie können jede
Stunde abgerufen werden und euch allein zurücklassen, und keiner kann euch die
Gewähr bieten, daß er zu eurer Hilfe da ist, wenn ihr ihn brauchet. Denn diese eure
Freunde sind Menschen, die noch nicht vollkommen sind und darum auch versagen
können ....
Habet ihr aber Mich zu eurem Freund und Bruder erwählt, habet ihr euch
Mir angeschlossen, dann könnet ihr auch sicher auf Mich zählen in jeder Not und
Bedrängnis, denn Ich werde euch niemals verlassen, Ich werde niemals von euch gehen
oder tatenlos zusehen, so ihr in Not geratet. Unermeßlich reich seid ihr zu nennen, so
ihr euch Meine Freundschaft errungen habt, was überaus leicht ist, wenn ihr nur diese
Freundschaft wollet, wenn es euer Verlangen ist, euch Mir mit ganzer Liebe zu ergeben.
Denn auch Ich verlange nach euch und komme euch daher sofort entgegen, wenn Ich
diesen euren Willen erkenne. Ein Erdenweg ohne Mich wird niemals zu einem Erfolg
führen, und ob euch auch irdisch ein geregeltes Leben mit scheinbarem Erfolg beschieden ist ....
Die Seele aber gewinnt nichts während ihres Erdenlebens, und dieses ist
daher vergebens gelebt worden. Darum sage Ich: Wie einsam seid ihr Menschen ohne
Mich, weil Ich damit der Seele Los bezeichne, der niemand zur Seite steht und ihr hilft
zur Vollendung. Wollten doch alle Menschen wenigstens einen Versuch machen, sich
ihrem Gott und Schöpfer, ihrem Vater von Ewigkeit, anzuvertrauen, Ihm einen Platz im
Herzen zu schenken und sich von Ihm als Freund und Bruder beraten zu lassen ....
Aber
wo der Glaube fehlt an Mich oder der Glaube nur ein toter ist, dort wird Meiner nicht
gedacht, und es wird Meine Hilfe auch nicht in Anspruch genommen, aber das Erdenleben wird bewußt ausgelebt in einer Selbstsicherheit, die deutlich kennzeichnet, von
wem die Menschen beherrscht werden. Und es bleiben deren Seelen einsam, weil die
Weltfreunde ihr nicht das geben können, was sie benötigt. Ein Leben ohne Mich kann
nicht zum Ziel führen, und deshalb beende Ich sehr oft den Erdengang eines Menschen
vorzeitig, um ihm im jenseitigen Reich noch die Möglichkeit zu geben, einen Schritt
weiterzukommen, was zwar auch noch fraglich, aber dennoch möglich ist ....
Und vor
dem Ende dieser Erde muß Meine Barmherzigkeit noch so manche Wunde schlagen,
die zu einer Heilung der kranken Seele beitragen kann, sei es durch plötzlichen Abruf
dieser oder auch durch Nöte und Leiden anderer Art, die schon im Erdenleben erzieherisch auf den Menschen wirken können ....
Ich muß sie in solche Nöte bringen, daß
sie sich umsehen nach einem Helfer, um ihnen dann Selbst nahezutreten, um dann von
ihnen als Freund und Bruder erkannt zu werden, Dem sie sich nun bedingungslos
anvertrauen. Ein Leben ohne Mich ist ein Leerlauf .... und es wird deshalb zumeist von
irdischem Erfolg begleitet sein, weil dort Mein Gegner wirken kann, wo Meine Gegenwart ausgeschlossen ist. Aber Ich versuche es an jedem Menschen, Mich ihm zu nahen,
und darum wird auch jeder Mensch zeitweise ungewöhnlich kämpfen müssen und
Mißerfolge zu verzeichnen haben, und dann erwarte Ich seine Zuwendung zu Mir ....
Ist
dies vergeblich, dann ist auch wieder Mein Gegner am Werk, und die Entfernung von
Mir wird stets größer ....
Die Seele wird immer elender, und Meine Erbarmung befreit
sie dann oft von ihrer Hülle, und dann beginnt im Jenseits das Ringen um diese Seele,
daß sie dort ihre Einsamkeit und ihren elenden Zustand erkenne und nun sich Dem
zuwende, Der allein ihr helfen kann ....
Aber ihre Reue wird dereinst sehr groß sein,
wenn sie erkennt, wie wenig sie das Erdenleben nützte und wie wenig sie erreicht hat,
weil sie Mich nicht neben sich wandeln ließ, Der sie wahrlich recht geleitet hätte ....
Amen
B.D. 6679
empfangen am 27.10.1956
Fähigkeit, denken zu können, verpflichtet ....
Aus Mir seid ihr hervorgegangen und also in eurer Ursubstanz das gleiche wie Ich ....
Und ihr mußtet sonach auch vollkommen sein, weil aus Mir nichts Unvollkommenes
hervorgehen kann. Daß ihr aber nun als Mensch nicht vollkommen genannt werden
könnet, wird für euch ohne Zweifel sein, denn es mangelt euch sowohl an Kraft als auch
an Erkenntnis ....
Ihr müsset zugestehen, daß euch viel des Wissens fehlt und daß ihr
auch nicht unbeschränkt schaffen und wirken könnet, selbst wenn dies euer Wille
wäre ....
Letzteres braucht euch nicht bewiesen zu werden, weil ihr selbst diesen mangelhaften Zustand an euch feststellen könnet ....
Ersteres aber .... daß ihr aus Mir hervorgegangen seid .... wird sehr oft angezweifelt. Doch es kann sich der Mensch auch keine
andere Erklärung seines Entstehens ebenso überzeugt geben, weil ihm auch dann die
Beweise fehlen. Letzteres also müsset ihr glauben, ihr müsset es annehmen ohne
Beweis ....
Aber ihr könnet euch doch die innere Überzeugung dessen schaffen, wenn
ihr im Willen, der Wahrheit nahezukommen, nachdenket über euer und auch der
gesamten Schöpfung Erstehen. Diese Fähigkeit, nachdenken zu können, habe Ich in
euch gelegt, und schon diese Fähigkeit allein könnte euch Beweis sein, denn sie gibt
Zeugnis von etwas Lebendigem, Ichbewußtem, das nicht von selbst erstanden sein
kann, sondern ein ebenfalls ichbewußtes Wesen zum Ursprung haben muß. Das eigene
Leben des Menschen lässet auf ein alles umfassendes Leben schließen, weil nicht der
Mensch selbst es sich geben kann, er aber doch vorhanden ist. Denn auch der natürliche Zeugungsvorgang ist ein Naturgesetz, das erst von einem Gesetzgeber bestimmt
wurde, Der den Willen hatte, lebende Wesen erstehen zu lassen. Also ihr Menschen
könntet verstandesmäßig schon zu dem Ergebnis kommen, daß ihr Geschöpfe seid
eines allgewaltigen Schöpfers, und dann müßte es euch befremden, daß ihr unvollkommen seid ....
Erst wenn ihr durch euer Verstandesdenken so weit gekommen seid, euch
diese Frage zu stellen, ist die Möglichkeit gegeben, euch in Form von Gedanken eure
Erdenaufgabe klarzumachen: daß ihr danach streben müsset, die uranfängliche Vollkommenheit wiederzuerreichen, die euer Anteil war, als ihr von Mir euren Ausgang
genommen habt. Es fehlen euch Menschen die Beweise, aber ihr könnet denken. Und
dies allein verpflichtet, auch eures Daseinszweckes zu gedenken und darüber Aufklärung zu begehren ....
Und ein solches Begehren werde Ich sicher erfüllen, weil ihr Mein
Anteil seid, weil ihr Kinder Meiner Liebe seid, die Ich schuf um eines Zweckes willen.
Das euch mangelnde Wissen könnet ihr jederzeit erlangen, doch es gehört dazu euer
eigener Wille ....
Ihr werdet nicht gezwungen, eben weil ihr ursprünglich frei geschaffene Wesen seid, die nur ihre Freiheit mißbraucht haben, sie aber nun als Mensch wieder recht gebrauchen sollen, um wieder zur Vollkommenheit zu gelangen. Es mißbraucht aber der Mensch aufs neue seinen freien Willen, wenn er weder seinen Verstand
noch seine Lebenskraft einsetzet, um einen rechten Lebenswandel zu führen. Denn dies
ist ihm leicht möglich, weil er Hinweise genügend von Mir erhält, sei es durch Mein
Wort oder durch schicksalhaften Einfluß, immer aber ist es sein Wille, der sich dazu
einstellt positiv oder negativ .... und dieser ist frei ....
Doch die Bindung zwischen Mir
und Meinen Geschöpfen bleibt bestehen, selbst wenn sie vom Menschen geleugnet
wird, denn er würde nicht bestehen können, so Ich Meinen Willen, Meine Liebekraft,
zurückziehen möchte von ihm. Er aber fühlt so lange nichts von dieser Bindung, wie er
Mich ablehnt, wie er sich selbst als völlig unabhängiges Geschöpf ansieht ....
Erst wenn
er im freien Willen vollbewußt mit Mir die Bindung anstrebt, erkennt er sich selbst und
seinen Zustand ....
Und dann kehrt er wieder in seinen Urzustand zurück, dann wird er
schaffen und wirken können in Licht und Kraft und unaussprechlich selig sein ....
Amen
B.D. 6680
empfangen am 29.10.1956
Annehmen oder Zurückweisen von Gedankenwellen ....
Ununterbrochen werdet ihr von Gedankenwellen umspielt, die im geistigen Reich
ihren Ursprung haben, die gewissermaßen Ausstrahlungen sind aus der guten oder der
bösen Geistwelt .... aus dem Lichtreich oder dem Reiche der Finsternis. Diese Gedankenwellen können auf Widerstand stoßen oder auch geöffnete Herzen finden, entsprechend also werden auch die Menschen sich in einem Denken befinden, das nun wahr
und gut oder irrig und schlecht sein kann. Denn dieses bestimmt der Mensch durch seinen Willen. Er wird ständig angestrahlt oder auch angesprochen von Wesen, und zwar
werden gute und schlechte Wesen ihre Gedankenkräfte auf den Menschen zu übertragen suchen und also abgewehrt oder angenommen werden, denn das Denken des Menschen ist frei ....
Seine innere Wesensart öffnet oder schließet sich, wenn ihn diese
Gedankenwellen umkreisen ....
Ein Mensch also, der guten Willens ist, dessen Wesen
sich schon gewandelt hat, der die Bindung sucht mit Gott, der läßt sich auch überaus
leicht beeinflussen von göttlichen Strömungen, er wird sich immer bereitwillig öffnen
solchen Gedanken, die vom göttlichen Bereich ausgesendet werden. Seine Seele wird
sie empfinden als ihr zuträglich und sie annehmen und dem Verstand zuleiten, der sich
dann mit solchen Gedanken auseinandersetzt und dadurch nun den Kontakt herstellt
mit solchen Wesen, die ihn gedanklich zu belehren suchen. Ebenso ist auch der Vorgang
der Gedankenvermittlung aus der finsteren Welt auf jene Menschen, die verfinsterten
Geistes sind. Auch diese findet keinen Widerstand ....
Aber was diesen und jenen Menschen an Gedankengut vermittelt wird, ist völlig gegensätzlich und darum auch ganz
unterschiedlich zu bewerten. Denn wie Licht und Finsternis gegensätzlich sind, so auch
die gedanklichen Ströme, die jenen Reichen entspringen. Dennoch haben beide Strömungen zu allen Menschen Zugang, so daß es also nur am Willen des Menschen liegt,
sie aufzufangen oder zurückzuweisen ....
Und es können sonach jederzeit die Menschen
ihren Willen wandeln und so auch ihr Denken, weil unentwegt die Gedankenwellen sie
umkreisen und sowohl die Lichtwelt als auch die finstere Welt unentwegt bemüht ist,
Zugang zu finden zum Herzen des Menschen. Da nun aber der Mensch sich inmitten
der Welt bewegt, da seine irdischen Sinne ständig berührt werden von irdischen Dingen, werden auch seine Gedanken weit mehr irdisch gerichtet sein, also die Gedankenwellen werden aufgefangen, die von dem ausgehen, dem die irdische Welt gehört. Dennoch kann der Mensch auch mitten in der Welt für Gedankenströmungen empfänglich
sein, die ausgleichend wirken, die also den Wert des Irdischen recht beleuchten und den
Menschen veranlassen, sich auch zu öffnen für Gedankenströme aus dem Lichtreich .... so daß also das Denken des Menschen ein gesundes sein kann auch mitten im Weltleben ....
Und es kann das Verlangen nach Geistesgut aus der Lichtwelt überwiegen .... wenn des Menschen Wille vorwiegend auf jenes Reich gerichtet ist, das außerhalb des
Irdischen liegt. Dann wird sein Herz sich ständig öffnen, und immer werden die
Gedankenwellen anklingen, die ihm von dort aus zugesendet werden ....
Er wird irdisch
gerichteten Gedanken wehren oder sie nur so weit an sich herankommen lassen, wie es
nötig ist im Erdenleben, und negativ einwirkende Kräfte werden nur selten Zugang
haben, weil dies der Wille des Menschen hindert und er nur bei ungewöhnlicher Schwäche unterliegen kann, was aber verstärkter Wille dann immer wieder ausgleicht.
Solange der Mensch auf Erden lebt, ist er Einwirkungen beider Kräfte ausgesetzt, und
darum bleibt es auch ein gewisser Kampf, eine ständige Äußerung des Willens, und
solange dieser Wille geschwächt ist, hat der Gegner Gottes Einfluß auf die Menschen,
der sich also im „Denken“ erkennbar macht ....
Das ganze Erdenleben steht unter dem
Einfluß guter oder böser Kräfte, der Wille des Menschen allein entscheidet, und also ist auch euer Denken abhängig davon, wieweit euer Wille Gott zugewandt ist ....
Denn jeglicher Gedanke entströmt dem geistigen Reich, er kann aber nur ein geöffnetes Herz
berühren. Wer aber zu Gott verlangt, der wehret den Gedanken, die ihren Ausgang
haben im gottgegnerischen Reich, wenngleich sie immer wieder ihn umkreisen werden ....
Amen
B.D. 6681
empfangen am 30.10.1956
Entrückung ....
Immer wieder wird euch durch Mein Wort Aufklärung zugehen, in allen geistigen
Problemen, die ihr allein nicht lösen könnet .... wo Mein Geist sich einschalten muß,soll
euer Denken recht sein, also der Wahrheit entsprechen. Die Wahrheit allein wirkt sich
segensreich aus, irriges Denken aber trägt der Seele keinen Nutzen ein, sondern verdichtet noch die Hülle, die sie umgibt, weil irriges Denken nicht von Mir ausgeht, sondern von Meinem Gegner. Doch die Menschen sind nicht immer fähig, die reine Wahrheit unverhüllt entgegenzunehmen, sie müssen mitunter wie Kinder durch Bilder und
Gleichnisse belehrt werden, die aber dennoch ganz der Wahrheit entsprechen. Und wo
dies der Fall ist, sucht Mein Gegner sich gleichfalls einzudrängen und diese Bilder und
Gleichnisse zu verzerren, um zu verhindern, daß des Menschen Denken recht ist. Und
es ist auch nun die Erleuchtung durch den Geist Bedingung, um eine rechte Erklärung
geben zu können oder selbst recht verstehen zu können, was verhüllt den Menschen
geboten wurde, was Seher und Propheten voraussagten in Meinem Auftrag. Der Geisteszustand der Menschen gebot eine solche verhüllte Darstellung, weil die unverhüllte
Wahrheit völlig unglaubwürdig denen erschienen wäre, die nicht die geistige Entwicklung der Menschen als Erdenzweck erkannten, und darum auch Mein geschriebenes
Wort .... das Buch der Väter .... gänzlich wäre verworfen worden, weil die Endereignisse,
so sie unverhüllt dargestellt worden wären, keinen Glauben gefunden hätten und also
Anlaß gegeben hätten zur völligen Ablehnung Meines Wortes. Eine unverhüllte Darstellung der letzten Ereignisse habe Ich verhindert zu jeder Zeit, aber stets Erklärung
gegeben, so dies not tat. Darum aber sind auch vielerlei Meinungen vertreten unter den
Menschen, und jeder vertritt die eigenen entsprechend seinem Geisteszustand, doch
allein ein „erleuchteter Geist“ wird sich in rechtem Denken bewegen und die „verhüllte“ Wahrheit „enthüllen“ können!
Das Ende ist nahe .... und die Vorgänge, die sich am Ende abspielen, werden nur von
wenigen Menschen verfolgt werden können, weil sie berichten sollen dem kommenden
Menschengeschlecht auf der neuen Erde von Meiner Macht und Herrlichkeit, von dem
Beenden der alten und Beginn der neuen Erlösungsepoche. Diese wenigen aber hebe
Ich von der Erde hinweg, sowie das Ende gekommen ist. Wenn aber dies geschehen
wird, dann wird ein Heulen und Wehklagen auf der Erde anheben, denn dieser „Vorgang der Entrückung“ ist von allen Menschen auf der Erde zu sehen und löset .... weil
er außergesetzlich ist .... ein ungeheures Entsetzen aus, denn nun wissen sich die Menschen dem Verderben preisgegeben, die zurückbleiben. Mein Kommen in den Wolken
wird von jenen Menschen nicht gesichtet, weil Ich nicht sichtbar sein kann denen, die
Anhänger Meines Gegners sind ....
Nur die Meinen werden Mich sehen und Mir
beglückt und preisend die Arme entgegenstrecken ....
Und Ich werde sie emporziehen
vor den Augen ihrer Mitmenschen. Und es werden einige wenige aus tiefer Not schreien
zu Mir, aber nicht getrieben von ihrer Angst, sondern in plötzlicher Erkenntnis und
tiefster Reue ....
Ich kenne diese und spreche sie immer wieder an, und sie benötigen
nur noch eine tiefe Erschütterung, um ihren Widerstand aufzugeben und sich Mir in
ihrem Herzen zu übergeben ....
Und das sind die Menschen, die „aus ihren Gräbern
erstehen werden“, um nun auch hinweggenommen zu werden von der Erde, weil Ich
ihre Herzen kenne und ihr Ruf nach Jesus Christus in tiefstem Glauben an Ihn und
Seine Hilfe ertönt und sie nun Erlösung finden von Sünde und Tod. Und es werden die
Gräber noch viele freigeben ....
Tote, die auferstehen werden zum Leben ....
Menschen,
die von den letzten Geschehen auf dieser Erde mehr beeindruckt sein werden, als sie es
zugeben wollen, wo nur der Grabesdeckel hinweggewälzt zu werden braucht, was die
Enderschütterungen zuwege bringen ....
Was sich aber zuvor noch vollziehen wird, kann noch zur Erweckung toter Seelen beitragen, denn es wird die Hölle ausspeien zur
Erde die übelsten Geister ....
Und es werden vom Lichtreich hohe Wesen herabsteigen,
und das Ringen um die Seelen der Menschen wird offensichtlich sein und auch verfolgt
werden können von den Meinen, die nun die Enthüllung dessen erleben, was zuvor nur
verhüllt ihnen angekündigt worden ist ....
Amen
Und den Meinen wird es wie Schuppen von den Augen fallen, denn nun wird es
ihnen verständlich, was bisher ihnen verborgen blieb, was aber der geistgeweckte
Mensch dem Sinn nach verstand. Da aber die Menschen in der Endzeit besonders stark
der Materie verhaftet sind, ist auch das Wissen um Meinen „Heilsplan der Erlösung“
des Geistigen wenig bekannt ....
Und dieser allein ist der Schlüssel zu allen Offenbarungen, die verhüllt den Menschen gegeben wurden. Von einzelnen Erlösungsperioden
wissen die Menschen nichts, auch wenn sie an eine Rechtfertigung, an ein letztes
Gericht, glauben und an einen Weltuntergang. Und entsprechend diesem Wissen also
suchen sie sich Offenbarungen auszulegen, die jenes Ende betreffen. Und je mehr sie
verstandesmäßig dabei tätig sind, desto verwirrter sind ihre Ergebnisse. Mein Geist
aber enthüllt in einfachster Weise ihnen sowohl die Zeichen als auch die Vorgänge des
Endes ....
Und die Entrückung der Meinen wird das letzte sein, was sich auf dieser Erde
abspielt vor der Zerstörung, vor der totalen Wandlung der Außenform dieser Erde, die
alles Leben auf ihr auslöscht. Nicht, daß nachher noch lange Zeit vergeht, wo dieses
Ereignis von den Menschen noch diskutiert werden könnte .... denn es wäre dies
unstreitbar ein Glaubenszwang für die Zurückgebliebenen, es würde sich kein Mensch
nun der Erkenntnis eines lebendigen Gottes verschließen können und zum Glauben an
Ihn gezwungen sein. Doch solche Mittel wende Ich nicht an, um jenen Glauben zu
gewinnen, also ist auch dann das Ende gekommen, sowie Ich die Meinen von dieser
Erde emporhole. Und das Entsetzen darüber wird zusammenfallen mit dem Entsetzen
vor dem sicheren Tode, den die Zurückbleibenden vor sich sehen, denn es wird sich die
Erde öffnen und Feuer hervorbrechen, es werden die Menschen erstarren und keines
weiteren Gedankens fähig sein, bis auf die wenigen, bei denen nur noch ein kleiner
Anstoß nötig ist, daß sie Mich erkennen und zu Mir rufen in höchster Not ....
Diese aber
kenne Ich, und darum habe Ich Erbarmen mit ihnen, und ihre Seelen werden nicht das
qualvolle Los der anderen zu teilen brauchen ....
Was sich auch abspielen wird, es
konnte dies nur bildhaft den Menschen vorausgesagt werden, denn sie hätten es niemals verstanden, solange ihnen Mein Heilsplan von Ewigkeit nicht erklärt werden
konnte. Und solches ließ der niedrige Geisteszustand der Menschen nicht zu ....
Mein
Wort aber wurde zu jeder Zeit den Menschen gepredigt, und Mein Wort hielt sie zum
Wirken in Liebe an. Das Befolgen Meines Wortes, das Befolgen Meines Liebegebotes
würde euch Menschen in das Erkennen geleitet haben und also auch in das Wissen um
Meinen Heilsplan. Und dann wären ihnen auch die bildlichen Darstellungen verständlich gewesen, und sie wurden auch verstanden von denen, die durch ein Liebeleben zur
Erleuchtung des Geistes gelangten. Doch je näher das Ende ist, desto mehr verwirrte
sich das Denken der Menschen und desto rätselhafter sind ihnen die Bilder, die nun der
Verstand zu enträtseln sucht. Und es sollten sich die Menschen immer nur daran halten,
was Ich Selbst zu ihnen sprach, als Ich auf Erden wandelte ....
Sie sollten Meine Worte
in sich aufnehmen und ausleben, und mit Erstaunen würden sie erkennen, daß es in
ihnen Licht wird, daß sie volles Verständnis haben für alles bisher ihnen Unklare .... denn nun kann Mein Geist in ihnen wirken und ihnen ein helles Licht anzünden.
Wer aber glaubt, sich selbst Erkenntnis verschaffen zu können durch eifriges
Studium, dabei aber versäumet zu leben, wie es Mein Wille ist, der wird
ewiglich nicht zum Erkennen kommen. Er wird sich stets tiefer in irriges Denken
verlieren, und was er auch zu entdecken glaubt .... er wird es wieder verwerfen
müssen und in sich selbst kein Licht finden. Meine Liebegebote und deren
Erfüllung allein sichern euch rechtes Denken, und dann wird euch auch
jedes Wort, jede Prophezeiung und jeder Hinweis auf das Ende verständlich sein,
denn dann erleuchtet euch Mein Geist, der niemals irrt und der euch stets in
die Wahrheit leitet ....
Amen
B.D. 6682
empfangen am 1.11.1956
Verkehr mit dem jenseitigen Reich ....
Alle Voraussetzungen müssen vorhanden sein, wollet ihr in einen gesegneten Verkehr treten mit dem geistigen Reich, wollet ihr selbst geistigen Gewinn erzielen und
eine von Mir gewollte Zusammenarbeit leisten mit den Lichtwesen im geistigen Reich,
die der Erlösung unreifer Seelen gilt. Jeder Verkehr mit dem Jenseits, den ihr anknüpfet
ohne jene Voraussetzungen, ist eine Gefahr für euch selbst wie auch für die noch unreifen jenseitigen Seelen. Solange ein Mensch irdisch gesinnt ist, wird er wenig Verlangen
haben, eine geistige Verbindung anzuknüpfen. Tut er es aber dennoch, dann sind es nur
irdische Fragen, die ihn dazu bewegen, in der Hoffnung, darauf Antwort zu erhalten.
Der Wille, mit dem jenseitigen Reich Verbindung zu haben, gestattet nun auch jenseitigen Wesen den Zugang zu ihm, denn er öffnet sich .... ganz gleich, in welcher Weise er
dies tut, ob gedanklich oder auch mit irdischen Hilfsmitteln, wenn er spiritistische
Zusammenkünfte besucht oder durch Medien sich belehren lässet. Eine solche Verbindung aber trägt ihm keinerlei Segen ein, sie ist vielmehr für ihn eine große Gefahr, vor
der nicht genug gewarnt werden kann. Denn was sich an Ungeistern an ihn nun herandrängt, das würde euch erschrecken lassen, könntet ihr es mit euren leiblichen Augen
ersehen. Und diese Ungeister nehmen Beschlag von dem Menschen, sie antworten ihm
auf seine Fragen, doch immer nur so, wie es ihrem Dunkelheitszustand entspricht .... und sie suchen ihn stets mehr an die Materie zu ketten, der sie selbst noch ebenso
behaftet sind, wie sie auf Erden waren. Hütet euch vor solchen Verbindungen ....
Denn
sie ziehen euch herab, selbst wenn ihr dadurch zum Glauben an ein Fortleben der Seele
nach dem Tode gelanget ....
Denn diese Geister werden euch nicht dazu veranlassen,
Seelenarbeit an euch selbst zu leisten, und an ihren sich oft widersprechenden Äußerungen könntet ihr auch leicht erkennen, daß ihr es mit Ungeistern zu tun habt ....
Erste
Voraussetzung zu einem segensreichen Verkehr mit der geistigen Welt ist ein starkes
Wahrheitsverlangen, der innere Drang, von Wesen, die im Wissen stehen, Wahrheit entgegenzunehmen, jedoch nur ein solches Wissen, das geistigen Inhalts ist ....
Also es dürfen keinerlei irdische Fragen jenen Wesen gestellt werden, die auf ihren Ruf sich ihnen
gegenüber äußern. Ein solcher Verkehr mit der geistigen Welt kann viel Segen bringen,
selbst wenn er anfangs auch mit irdischen Hilfsmitteln oder durch ein Medium stattfindet, denn er führt mit Sicherheit bald zu nur geistigem Verkehr, den Ich euch allen
anempfehle, weil ihr dann den sicheren Weg beschritten habt, ständig geführt und
belehrt zu werden von Mir durch Meinen Geist .... denn jedes Lichtwesen, das in Meinem Auftrag euch belehrt, wird euch auch Kenntnis geben, wie ihr zur Vollendung
gelangen könnet. Euer Wille, euer Reifezustand, euer Liebegrad ist immer ausschlaggebend, sowie ihr eine Verbindung mit der geistigen Welt herstellet, denn entsprechend
nahen sich euch die gleichen Wesen ....
Und da ihr Menschen alle noch mit Schwächen
behaftet seid, müsset ihr auch das Erscheinen solcher Wesen fürchten und darum euch
zuvor Mir anempfehlen, daß Ich euch schütze vor ihnen ....
Und diese Bitte wird immer
der beste Schutz sein, denn wer mit Mir eine solche Verbindung herstellt, der kann
gewiß sein, daß sie ihm niemals zum Schaden gereichen wird. Sehr selten aber sind es
rein geistige Fragen, die die Menschen Verbindung suchen lassen mit der jenseitigen
Welt ....
Die Neugier, zu wissen, wie es in diesem Reich zugeht, persönliche Bindungen
mit Verstorbenen und erwünschte Ratschläge sind weit mehr der Anlaß, und wenn
ihnen auch kein direkter Schaden erwächst an ihren Seelen, so doch auch wenig Vorteil,
denn die Ergebnisse befriedigen mehr die Sinne als die Seele ....
Die geistige Welt steht
ständig in Verbindung mit der Erde und ihren Bewohnern, und sie wird jede ernste Bindung mit allen Kräften zu erhalten oder auszuweiten suchen. Und darum werde Ich
jeden Menschen segnen, der eine so ernste Bindung anknüpft, daß im günstigsten Sinne auf die Menschen und auf viele Seelen im Jenseits eingewirkt werden kann ....
Aber Ich werde auch zu größter Vorsicht gemahnen die Menschen, die sich nur einen
Einblick verschaffen möchten in Gebiete, die ihnen noch verschlossen sind. Denn sie
können sehr leicht in die Gewalt von Kräften geraten, von denen sie sich nur schwer zu
lösen vermögen .... wohingegen Wahrheitsverlangende, ernstlich Strebende ruhig jene
Brücke betreten dürfen, weil diesen die rechten Boten entgegentreten, die ihnen Schutz
gewähren und ihnen das Licht vermitteln, das ihnen zuträglich ist ....
Amen
B.D. 6683
empfangen am 2.11.1956
Licht der Wahrheit ist Seligkeit ....
Im Licht der Wahrheit zu wandeln muß euch jauchzen und frohlocken lassen, weil
ihr dann auch Meine Nähe erfühlet und wisset, daß die Wahrheit ein Geschenk ist von
Mir, das Meine Liebe euch bietet, weil ihr euch zu Mir bekannt habt. Ihr wisset nun
auch, daß ihr den rechten Weg geht, und in dieser Sicherheit seid ihr selig. Doch in welchem Leuchtgrad dieses Licht der Wahrheit euch .... also jeden einzelnen Menschen .... berührt, das muß jeder einzelne auch selbst spüren. Die Wahrheit kann ihn zutiefst
erschüttern, und sie kann auch nur einen sanften Schein abgeben, der das Herz des
Menschen trifft ....
Denn Ich spreche wohl jeden einzelnen Selbst an, aber Meine
Stimme berührt jedes Herz unterschiedlich, und es ist die Liebe des Menschen bestimmend, die Mir entgegenstrahlt. Und so auch fühlt sich das Herz unterschiedlich beeindruckt, doch Seligkeit empfindet der Mensch immer, dem die reine Wahrheit zugeleitet
wird, sowie er sie nur begehret. Darum aber wird auch das gleiche Wort von Mir ganz
verschieden empfunden und bewertet werden, je nachdem sich des Menschen Herz
Mir erschließt oder sich noch von weltlichen Eindrücken gefangennehmen läßt. Unbeschreiblich selig kann der Mensch schon auf Erden sein, wenn er immer wieder die Einsamkeit sucht, um sich Mir innig zu verbinden ....
Dann kann Ich auch auf ihn einwirken mit hoher Liebekraft, und dann wird das Licht der Wahrheit einen Leuchtschein
haben von strahlender Helle und der Seele eine ungeahnte Seligkeit bereiten. Doch auf
Erden sind nur wenige Menschen fähig, diesen Liebegrad in sich zu entfachen, weil
immer wieder die Welt sich hervordrängt, die wohl nicht mehr den Menschen zu
beherrschen braucht, die aber doch mit ihren Anforderungen hervortritt und also auch
zu einem gewissen Grade beachtet werden muß,solange der Mensch auf Erden lebt und
seine Pflichten zu erfüllen hat. Wer aber das Streben zu Mir an erste Stelle setzt, der wird
sich auch stets mehr von der Welt zu lösen vermögen, und ihm wird es gelingen, die
Bindung mit Mir so tief und innig herzustellen, daß er die Welt darüber vergißt. Und
ihn werde Ich auch durch die Welt hindurchführen in gerechter Weise ....
Doch denen,
die im Licht der Wahrheit aus Mir schon ihres Lebens Inhalt gefunden haben, werden
Freuden zuteil, die nicht mehr irdisch genannt werden können. Das Licht der Erkenntnis ist ein Beweis der Umwandlung ihres Wesens wieder in den Urzustand, in dem es
einstmals erschaffen wurde ....
Denn es stand anfänglich im Wissen, im hellsten Licht,
es kannte und erkannte alles und war darum auch selig ....
Sowie es nun wieder zur
Erkenntnis gelangt, muß es auch wieder selig sein, das Licht muß die Seele durchstrahlen und sie auch den Zustand lichtvollen Erkennens empfinden lassen. Wieweit dies
dem Menschen selbst bewußt ist, bestimmt sein Liebegrad .... die Liebe, die er zu Mir
und zu seinem Nächsten im Herzen hegt. Darum kann auch einem Menschen Wahrheit
geboten werden, der sie nicht als solche erkennt, weil in ihm noch wenig Liebe ist ....
Dann dringt das Liebelicht auch nicht bis zur Seele durch und kann sie nicht innerlich
erleuchten. Darum, wer selig ist, so er Mein Wort höret, wer in Liebe zu Mir entbrennet,
wenn Ich ihn anspreche, der suche diese Liebeflamme in sich zu erhöhen, und auch die
Seligkeit wird steigen, und dann erst wird das Licht in ihm widerstrahlen und eine Helligkeit verbreiten, die ihn stets seliger werden lässet ....
Dann wird er die Finsternis
überwunden haben und selbst ein Lichtträger sein, dann wird er das Licht hinaustragen
können in die Dunkelheit, dann kann es niemals verlöschen, weil das Ewige Licht Selbst
in ihm ist und alles mit Licht erfüllt ....
Amen
B.D. 6684
empfangen am 3.u.4.11.1956
Letzte Gnadenzeit ....
Mittel für jeden einzelnen ....
Vertraut euch nur Dem an, Dem alles untersteht, und Seine Hand wird euch recht
leiten. Immer härter wird der Lebenskampf werden, geistig sowohl als auch irdisch, weil
dies durch die Zeit bedingt ist, die sich dem Ende zuneigt ....
Wozu sonst viel Zeit zur
Verfügung stand, (4.11.1956) das muß in kurzer Zeit erreicht werden, und es darf euch
daher nicht verwunden, daß ein erhöhtes Maß an Leid und Not die Menschen dieser
Erde betreffen wird, das auf die Seelen der Menschen einwirken soll, die sonst in großer
Gefahr sind. Ihr, die ihr von Mir eingeführt wurdet in Meinen Heilsplan von Ewigkeit,
ihr wisset um die Bedeutung dieser letzten Zeit ....
Ihr wisset, daß es noch eine kurze
Gnadenzeit ist für alle Menschen und daß diese kurze Endzeit das Los in der Ewigkeit
entscheidet, das überaus herrlich, aber auch ein qualvoller Zustand in Bannung sein
kann. Aber eure Mitmenschen wissen es nicht, und sie sehen immer nur die Ereignisse,
die sich um sie herum abspielen und ihren eigenen Schicksalsweg ....
Doch auch ohne
Wissen um Sinn und Zweck dessen könnten sie nachdenklich werden und zur richtigen
Einstellung zu Mir, ihrem Gott und Schöpfer, gelangen ....
Denn Ich wende wahrlich an
jedem einzelnen die Mittel an, die Ich als Erfolg-eintragend für jenen erkenne ....
Aber
Ich muß es auch jedem einzelnen freistellen, wie er jene Mittel auf sich wirken lässet, Es
wäre aber auch jeder einzelne seiner Not enthoben, wenn er nur sich Mir vollvertrauend hingeben möchte .... wenn er Mich überzeugt anerkennen (möchte, d. Hg.) und nun
in aller Demut Mir sich anvertraut in jeder Not des Leibes und der Seele. Und dann
kann er auch überzeugt sein, daß Ich ihn an der Hand ergreife und ihn führe seinen
weiteren Lebensweg und daß er in Meinem Schutz wohlgeborgen ist ....
Aber solange
der Mensch Mich noch nicht gefunden hat, so lange wandelt er auch einsam durch finstere, gefährliche Gebiete hindurch, und weil Ich die Gefahren kenne, die ihn umlauern,
und Ich ihn davor schützen möchte, ihm aber nicht eher helfen kann, bis er Mich rufet,
darum wird er oft von Not und Leid betroffen, wo er sich nicht selbst helfen kann und
er sich nun nach einer Hilfe umsieht ....
Und wohl ihm, wenn er sich dann an Mich wendet und er sich nun Mir zur weiteren Führung anvertraut. Was nun auch über euch
kommen mag, ihr wisset, daß Einer über euch wachet, die ihr Mein seid durch euren
Willen .... ihr wisset aber auch, daß Ich auch der anderen gedenken muß, die noch nicht
zu Mir gefunden haben, und daß Ich ihretwegen oft zu Mitteln greife, die euch mitunter
an Meiner Liebe zweifeln lassen ....
Ich liebe alle Meine Geschöpfe, und Ich will nicht ihr
Verderben, sondern daß sie selig werden ....
Und Meine Weisheit erkennt auch die allein
wirksamen Mittel für jeden einzelnen. Und immer wieder spreche Ich daher euch an,
die ihr Mir als Knechte in Meinem Weinberg dienen wollet: Lasset nicht nach in euren
Bemühungen, eure Mitmenschen hinzuweisen auf das nahe Ende, ob diese es glauben
wollen oder nicht ....
Und machet sie aufmerksam, daß in jeder Not des Leibes und der
Seele nur Einer ist, Der ihnen helfen kann und auch helfen will .... daß sie aber diesen
Einen rufen müssen und sich Ihm übergeben, daß Ich also den überzeugten Glauben an
Mich fordere und ohne den sie nie und nimmer Mir näherkommen können und daß sie
einen solchen Glauben nur gewinnen können durch Liebewirken ....
Und Ich Selbst will
euch unterstützen in jeder Weise in eurer Arbeit für Mich und Mein Reich ....
Ich will
euch segnen und euch die rechten Worte in den Mund legen, und Ich will mit Meiner
Hilfe euch so augenfällig unterstützen, daß den Mitmenschen der Glaube leichtfallen
soll ....
Denn viel wird noch geschehen, wo euch Gelegenheit geboten wird, zeugend
einzutreten für Mich und Mein Reich, weil die Zeit dränget, denn es währet nicht mehr
lang, dann ist das Ende da ....
Amen
B.D. 6685
empfangen am 6.11.1956
Liebekraft
- Wirkung und Widerstand ....
Wie oft schon habe Ich euch Menschen Meine Liebe versichert, die nie aufhören
wird ....
Und oft schon habe Ich euch den Beweis Meiner Liebe erbracht, indem Ich euch
anrede, wie ein Vater seine Kinder anspricht. Und immer wieder werde Ich zu euch
reden, weil Meine Liebe nie aufhört und weil Meine Liebe euch zuwenden will, was
euch Menschen auf Erden noch mangelt: Licht und Kraft ....
Denn Mich erbarmet eure
Schwäche und Lichtlosigkeit, die ihr selbst verschuldet habt. Und darum komme Ich
immer wieder zu euch, um euch aus diesem Zustand der Licht- und Kraftlosigkeit herauszuhelfen. Und Ich wende Mich zuerst Meinen Kindern zu, denen, die Herz und Ohr
öffnen und Mich anhören, wenn Ich zu ihnen rede, denen, deren Seelen hungern und
dürsten nach Speise und Trank ....
Ihnen verabreiche Ich ungemessen köstliche Gabe,
Ich sättige sie und gebe ihnen so reichlich, daß sie nun auch das Brot des Himmels austeilen können ihren Mitmenschen, zu denen Ich Selbst noch nicht den Zugang finde,
die ihre Herzenstür Mir Selbst noch verschlossenhalten .... die Ich Selbst also noch nicht
ansprechen kann. Weil Meine Liebe nie aufhört, wird auch die Sorge um Meine
Geschöpfe kein Ende nehmen. Es wird kein Mensch auf Erden und keine Seele im jenseitigen Reich von dieser Meiner Sorge ausgeschlossen sein, denn würde Ich ein einziges Wesen nur aufgeben, dann hätte es auch aufgehört, zu sein, weil Meine Liebekraft
es ist, die alles erhält. Was Ich also liebe, lasse Ich auch nicht untergehen .... aber Meine
Liebe verbietet jeglichen Zwang ....
Dies ist ein unumstößliches Gesetz, ansonsten wahrlich kein Wesen mehr in unseligem Zustand wäre. Und darum wird Meine Liebe nur
wirksam sein, wo sie keinen Widerstand findet, während sie unwirksam bleibt jedem
Widerstand gegenüber ....
Wenn ihr Menschen um diesen Grundsatz göttlicher Ordnung wisset, wird es euch erst verständlich sein, warum ihr sowenig Liebekraft-Wirkung festzustellen vermögt und warum das Chaos irdisch und geistig so scharf hervortritt ....
Die Menschheit leistet Mir Widerstand, und Ich kann sie nicht mit Meiner Liebekraft berühren wider ihren Willen ....
Ich habe dennoch nicht Mein Auge von ihr
abgezogen, Ich blicke voller Erbarmen auf sie hernieder, um immer dort Lichtfunken
Meiner Liebe aufblitzen zu lassen, wo Ich ein Nachlassen des Widerstandes erkenne.
Aber Ich zwinge die Menschen nicht zur Annahme der Liebekraft, Ich dränge ihnen
nicht Meine Liebe auf, obwohl sie allen diesen unglücklichen Seelen gilt. Wo es aber
möglich ist, auf diese einzuwirken, dort lenke Ich auch Meine unermeßlichen Gnadenströme hin: Ich werde Mein Wort zur Erde leiten stets und ständig, denn allerorten
schlagen Mir liebende Kinderherzen entgegen, die Ich erfüllen kann mit Meinem Liebekraftstrom und die bereit sind, ihn weiterzuleiten, dorthin, wo sich ein Herz
erschließt .... und Ich bin gegenwärtig allen, die Meiner gedenken, die ihren Willen, ihre
Liebe und ihr Verlangen Mir zuwenden, die Ich zu den Meinen zählen kann, weil Ich bei
ihnen keinen Widerstand mehr finde, weil Ich zu ihnen reden kann und sie immer
fester an Mich ziehen und beseligen kann, je inniger sie sich Mir hingeben ....
Und an
diesen kann Meine Liebe wirksam werden. Ich kann ihnen so sichtliche Zeichen Meiner Liebe geben, daß sie überströmen vor Dankbarkeit und Glückseligkeit ....
Aber Ich
muß Mich zurückhalten, wo Ich noch auf Widerstand stoße, um Meine Geschöpfe nicht
zu zwingen, die in Freiheit und Vollkommenheit erschaffen wurden, die Meine unbegrenzte Liebekraft erstehen ließ. Die Liebe duldet keinen Zwang .... und wo ihr gewehrt
wird, dort sind auch alle Zeichen des Wirkens dessen, der ohne Liebe ist ....
Wie die
Liebe Kraft und Licht, Freiheit und Seligkeit schenkt, so auch werden Ohnmacht, Dunkelheit, Fesselung und Unseligkeit die Auswirkungen von Lieblosigkeit sein, die Zeichen, daß dort Mein Gegner herrscht, der Meine Geschöpfe noch zum Widerstand
gegen Mich antreibt ....
Aber der Wille Meines Geschöpfes bestimmt dies selbst, und Ich kann ihm erst helfen, wenn es selbst seinen Widerstand aufgibt ....
Doch Meine Liebe
höret nimmer auf, sie wirbt und locket, sie schenkt und beglückt, sie sucht Rettung zu
bringen und aus der Nacht des Todes zu erlösen ....
Und Meine Liebe wird auch einmal
den Sieg davontragen, und alle Meine Geschöpfe werden in Licht und Kraft und Freiheit selig sein ....
Alle Meine Geschöpfe werden einmal in Mir ihren Vater erkennen,
Dem sie sich schenken auf ewig, von Dem sie niemals sich werden trennen wollen ....
Amen
B.D. 6686
empfangen am 8.11.1956
Schicksalhafter Erdenlauf ....
Furchtbare Geschehen ....
Wie immer sich auch euer Erdenleben gestalten mag, es ist von Meinem Willen
bestimmt ....
Und das soll euch stets Trost sein und Hoffnung geben, daß ihr getreulich
hindurchgeführt werdet durch alle Gefahren des Leibes und der Seele. Ein jeder muß
seinen Erdenweg zurücklegen nach Meinem Plan von Ewigkeit, denn Ich weiß und
wußte es seit Ewigkeit, wie eines jeden Willen beschaffen ist, und diesem Willen entsprechend ist sein Erdenlauf, sein „Schicksal“, festgelegt. Doch ein jeder kann sich in
vollster Willensfreiheit bewegen und alles, was über ihn kommt, ausnützen zum Ausreifen seiner Seele oder auch es gänzlich unbeachtet lassen ....
Aber ein jeder trägt auch die
Folgen seines Wandels auf Erden selbst. Wer sich nun freiwillig Mir und Meiner Obhut
anvertraut, der hat keinen Mißerfolg zu fürchten, denn ihn ziehet Meine Liebe unausgesetzt zur Höhe. Und nur so müsset ihr alles bewerten oder beachten, was euch die
kommende Zeit bringen wird. Es gereichet euch alles zum Besten, die ihr Mich gefunden habt, die ihr Mein sein wollet und danach strebet, das Ziel zu erreichen, zwecks dessen ihr auf Erden leben dürfet ....
Denn euer Los lasse Ich mir wahrlich angelegen sein,
will Ich doch, daß ihr zum Leben gelanget, das ewig währet, und daß ihr in Seligkeit in
Meiner Nähe weilen könnet, wenn ihr dieses Erdenleben hingebt und eure Seele den
irdischen Leib verlässet ....
Ich Selbst will euch gewinnen, also werde Ich auch alles tun,
was dazu beiträgt. Es wird aber noch viel geschehen auf Erden, was euch unbegreiflich
erscheint, solange ihr es nur mit irdischen Augen betrachtet ....
Aber es kann nicht ungeschehen bleiben, weil es keinen Aufschub des Endes mehr gibt .... weil die Zeit bis zum
Ende so kurz ist, daß sie ein Anwenden von Mitteln erfordert, die Ich wohl als segenbringend erkenne, die euch aber oft an der „Liebe eines Gottes“ zweifeln lassen. Und
dennoch ist es Liebe, denn ihr Menschen wisset es nicht, in welcher Gefahr ihr euch
befindet, und ihr werdet es Mir dereinst innig danken, die ihr in dieser großen Not zu
Mir fandet und euch von Mir retten ließet vor dem Sturz in die Tiefe, vor der Neubannung in den Schöpfungen der Erde. Ihr werdet es Mir dereinst danken, aber noch wird
es euch unbegreiflich sein .... weil ihr die Liebe und Erbarmung Gottes nicht kennt, weil
ihr sie nicht in den Geschehen zu erkennen vermögt, die alle Menschen noch in Aufruhr bringen werden. Könntet ihr aber die tiefe Finsternis sehen, die über die Erde
gebreitet liegt, und könntet ihr in die jenseitigen Tiefen blicken, um dort zu schauen,
wie die finsteren Kräfte unentwegt ihren Einfluß ausstrahlen auf die Erdenbewohner
und wie willig diese ihnen gehorchen .... ihr würdet es wahrlich selbst wollen, daß dem
Treiben dieser Wesen ein Ende gesetzt werde, und mithelfen, die einzelnen Seelen aus
ihrer Gewalt zu befreien ....
Und Ich muß daher Gewaltmittel anwenden, die ihr Wirken
entkräften, Ich muß alles tun, um nur die Menschen zu veranlassen, daß sie zu Mir
rufen um Hilfe .... weil dann auch die Gefahr gebannt ist, weil dann die Seele sicher der
Gewalt jener Kräfte entflieht, selbst wenn es den Tod des Menschen bedeutet ....
Was
bedeutet schon der Körper und sein Los, wenn die Seele gerettet ist, wenn sie ihm entsteigen kann, um von hilfswilligen Wesen in das Jenseits geleitet zu werden, wo sich ihr
wieder zahllose hilfswillige Hände entgegenstrecken und ihr emporhelfen zur Höhe ....
Die Hölle tobt sich aus, der Satan wütet, und die Welt erlebt Furchtbares ....
Aber ihr, die
ihr Mein seid, ihr wisset doch um Meine Liebe, die jeder einzelnen Seele gilt ....
Und auf
diese Liebe, die euch, Meine Geschöpfe, alle umschließt, sollet ihr fest bauen und vertrauen, denn sie lässet euch nicht verlorengehen, sie wird euch schützen geistig und
leiblich, wie es Meine Weisheit erkannt hat als für euch segensreich ....
Amen
B.D. 6687
empfangen am 10.11.1956
Liebewirken Zeichen von Gottes Gegenwart ....
Der innere Drang zum Liebewirken ist das sicherste Zeichen, daß Ich Selbst euch
gegenwärtig bin, denn die „Liebe“ treibt euch, und die Liebe bin Ich Selbst ....
Und
unentwegt werde Ich euch antreiben, in Liebe tätig zu sein, wenn ihr Meine Gegenwart
in euch zulasset, wenn ihr vorerst euch Mir verbindet im Gebet und dadurch Mich an
euch heranrufet ....
Und dann könnet ihr nicht anders als Liebe empfinden, denn ihr
werdet von Meiner Liebekraft angestrahlt, ihr werdet von Mir Selbst unablässig
gedrängt, in Liebe zu wirken. Welch köstliche Zusicherung ist es für euch, Mich Selbst
euch gegenwärtig zu wissen ....
Und darum werdet ihr nun auch verstehen, daß Lieblosigkeit auch Gottferne bedeutet, daß Ich nicht dort sein kann, wo die Liebe erkaltet ist
unter den Menschen, und daß darum auch wenig Not gelindert wird, weil den Menschen dieser innere Drang fehlt zum Liebewirken. Und doch ist dieses Liebewirken der
Zweck eures Erdendaseins, denn es bedeutet die Umgestaltung eures Wesens oder
Rückgestaltung zu dem, was ihr waret im Anbeginn. Jeder Tag eures Erdenwandels ist
vergeblich gelebt, der euch nicht durch Liebe einen Schritt näherbringt zu Mir, denn der
Zweck des Erdenlebens ist die Annäherung an Mich, der gänzliche Zusammenschluß
mit Mir, der nur durch die Liebe stattfinden kann. Und wer nun die Liebe in sich entzündet hat, wer sie angefacht hat zu heller Glut, der kann mit Gewißheit sagen, daß er
Mich gefunden hat, denn wo die Liebe ist, muß Ich Selbst sein, weil Ich die Liebe bin,
und wo Ich Selbst gegenwärtig bin, dort kann auch von der Rückkehr zu Mir gesprochen werden, die Zweck und Ziel des Erdenlebens ist. Welche Seligkeiten könnten sich
die Menschen bereiten schon auf Erden, wo es ihnen möglich ist, sich gänzlich ihrem
Gott und Schöpfer, ihrem Vater von Ewigkeit, zu verbinden durch die Liebe ....
Nur bitten brauchtet ihr Mich, zu euch zu kommen, euch anzunehmen .... und wahrlich, diese
Bitte bliebe euch nicht unerfüllt, denn sie ist das, was Lebenszweck ist .... sie ist die
bewußte Willenswandlung zu Mir, von Dem ihr euch einstens abwandtet ....
Und sowie
ihr Mir durch euer Gebet diesen Willen bekundet, erfasse Ich euch ....
Euer Ruf zieht
Mich an und lässet Mich euch gegenwärtig sein, weil dieser Ruf auch nur aus einem liebevollen Herzen kommt ....
Und so nun Meine Liebeanstrahlung euer Herz berührt,
weil es keinen Widerstand mehr leistet, entzündet sich auch euer Herz, und dann fühlet
ihr euch innerlich gedrängt zum Liebewirken, denn dann kann Ich Selbst in euch sein,
und Mein Wirken wird immer Liebe sein. Und darum wird auch der liebende Mensch
den inneren Frieden haben, denn Ich Selbst bin es, Der alle Wege glättet, Der immer
euch zur Seite geht, Der nun sorget für euch, Dem ihr euch unbedenklich hingeben
könnet und Dem ihr vertrauen könnet, daß Er sicher und unbeschadet euch hindurchführet durch das Erdenleben ....
Ihr Menschen könnet alle den Liebefunken, den Ich in
euch gelegt habe, entzünden und auflodern lassen zu heller Flamme. Und ihr alle werdet von Stund an auch fühlen, daß Ich Selbst euch gegenwärtig bin, und dann könnet
ihr auch jeder bangen Sorge ledig sein, denn dann habt ihr den Vater gefunden, und ihr
gehet dann auch an der Hand des Vaters den weiteren Erdenweg. Aber kein Mensch
kann erwarten, daß er ohne Gebet und ohne Liebewirken Mich Selbst gewinnen kann,
denn von denen halte Ich Mich fern, die Meiner nicht gedenken und deren Handeln
immer nur Lieblosigkeit verrät, denn er ist noch immer voller Widerstand gegen Mich,
sein Wesen ist noch nicht gewandelt, er ist immer noch Anhänger Meines Gegners, der
bar jeder Liebe ist ....
Aber ein jeder hat die Möglichkeit, Mich zu erkennen und sein
Wesen zur Liebe zu wandeln, denn Ich Selbst trete einem jeden Menschen in den Weg,
wenngleich Ich nicht von ihm erkannt werde, aber Ich lasse es nicht an Ermahnungen
und Warnungen fehlen, Ich strahle auch die Herzen jener Menschen an .... um mit Meiner Liebewärme den Liebefunken in ihnen zu entfachen. Doch ein jeder muß im freien
Willen auch die Liebewirkung zulassen, er muß seinen Widerstand aufgeben gegen
Mich. Dann komme Ich auch zu ihm und lasse nicht nach, ihn innerlich zum Liebewirken anzuregen, bis er sich Mir gänzlich hingibt und Ich ihn nun gewonnen habe für
ewig ....
Amen
B.D. 6688
empfangen am 12.11.1956
Gott läßt Sich finden
von jedem, der Ihn sucht ....
Menschen, die Mich suchen, werden Mich finden .... doch ihr Suchen muß ernsthaft
sein, sie müssen ernstlich wollen, rechte Klarheit zu gewinnen über das Wesen, Das sie
als Macht über sich erkennen, sie müssen ernsthaft nach der Wahrheit suchen. Dann
suchen sie Mich, und Ich lasse Mich von ihnen finden. Der Mensch hat die Gabe von
Mir erhalten, denken zu können, und ihn werden nun auch die verschiedensten Gedankenwellen umkreisen, die ihren Ausgang haben im geistigen Reich. An ihm selbst nun
liegt es, welche Gedankenwellen er annimmt und wie er sie kraft seiner Denk- und Verstandestätigkeit verwertet ....
Es kann kein Mensch die Behauptung aufstellen, gerade
so und nicht anders denken zu müssen, wie er es tut ....
Er kann völlig frei Gedanken
aufgreifen oder auch abwehren, aber das eine sei ihm gesagt, daß der Wille, die Wahrheit zu erfahren über Mich, über die alles-erschaffende Kraft, auch garantiert ihm die
Gedanken zuträgt, die recht und wahr sind, und daß er diese Gedanken nun aufgreifen
wird ....
Denn Ich Selbst nehme Mich dessen an, der Mich suchet, der die Wahrheit zu
erfahren begehrt. Darum ist es auch jedem Menschen möglich, Mich zu erkennen,
ansonsten Ich nicht euch die Erdenaufgabe gestellt hätte, zur Vereinigung mit Mir zu
gelangen ....
Wenn Ich von euch verlange, daß ihr den Zusammenschluß mit Mir herstellen sollet, dann muß Ich es auch ermöglichen, Mich erkennen zu lernen, und das
kann nur geschehen durch gedankliche Tätigkeit, deren Richtung aber ihr selbst
bestimmet durch euren Willen. Ein jeder Mensch ist gedanklich tätig, doch die Richtung des Willens der Menschen ist verschieden und so auch ihr Denken ....
Ist aber der
Wille der Wahrheit zugewendet, dann wird er auch unbestreitbar dieser Wahrheit
nahekommen, dann werden ihm die rechten Gedanken zuströmen, und er wird sie aufgreifen und verarbeiten, und das Ergebnis wird sein, daß er überzeugt ein höheres
Wesen anerkennt, Das in höchster Vollkommenheit steht. Wenn Ich euch Menschen
diese Versicherung gebe, daß euer Suchen niemals erfolglos sein wird, daß Ich Mich
finden lasse von euch Menschen, weil Ich Selbst euren Zusammenschluß mit Mir
ersehne, so wird sich kein Mensch von der Verantwortung frei machen können, selbst
seine Einstellung zu Mir bestimmt zu haben, denn es lag an seinem freien Willen. Von
Mir aus wird es ihm leichtgemacht, denn die rechten Gedanken fließen ihm wahrlich
zu, sowie sein Wille recht ist .... sowie er Mich zu erkennen begehrt, sowie er Mich finden möchte. Aber es kann keine Gewalt angewendet werden, weder von Mir aus noch
von seiten Meines Gegners ....
Und es würde wahrlich hellstes Licht auf Erden sein,
wenn die Menschen alle ihren Gott und Schöpfer von Ewigkeit suchen würden, wenn
ihre Gedanken sich beschäftigten mit Dem, Dem sie ihr Dasein verdanken ....
Aber Ich
werde zumeist völlig ausgeschaltet aus den Gedanken der Menschen und von denen,
die einen schwachen Glauben haben an einen Gott und Schöpfer, auch nicht ernstlich
genug gesucht ....
Darum kann Ich Mich ihnen gegenüber auch nicht offenbaren, Ich
kann Mich ihnen nicht aufdrängen und sie in die Wahrheit leiten wider ihren Willen.
Und so finden Mich darum auch nur wenige, weil wenige Mich ernsthaft suchen ....
Doch der Verstand wird dennoch unermüdlich in Tätigkeit gesetzt, es werden Gedankenwellen ergriffen und verarbeitet, die irdische Dinge und irdische Ziele betreffen, es
werden die Menschen offensichtlich beeinflußt aus dem geistigen Reich, dessen Kräfte
Irrtum verbreiten wollen, denn ihr Wille ist bestimmend, welcher Art die Gedanken
sind, die ihnen zugehen. Ich Selbst kann Mich jedoch ihnen nicht offenbaren, Ich kann
nicht Mich ihnen erkennbar machen, um nicht zwangsweise auf ihren Willen einzuwirken ....
Ich muß mit der Zuleitung der Wahrheit noch zurückhalten, bis sie selbst solche
begehren, bis sie aus eigenem Antrieb Mich suchen .... um Mich dann aber mit Sicherheit finden zu lassen, weil sie dann erst ihre Erdenaufgabe erfüllen können: den Zusammenschluß mit Mir herzustellen, der nun die endgültige Rückkehr zu Mir, ins Vaterhaus, garantiert ....
Amen
B.D. 6689
empfangen am 13.u.15.11.1956
Des nahen Endes soll
immer wieder Erwähnung getan werden ....
Jede Gelegenheit sollet ihr ergreifen, Erwähnung zu tun des nahen Endes, denn ihr
schreitet ihm mit Riesenschritten entgegen. Ihr werdet zwar keinen Glauben finden,
man wird euch verlachen und verhöhnen, aber ihr sollt es dennoch tun, denn eure
Worte werden in das Bewußtsein zurückkehren, sowie sich ungewöhnliche Dinge auf
Erden zutragen, die den Menschen nicht erklärlich sind. Auch völlig Ungläubige werden zurückdenken an eure Worte, und es werden darunter wieder einige sein, die mit
der Möglichkeit rechnen und die also sich gedanklich damit befassen. Ich weiß, daß ihr
nur noch wenig Erfolg habt bei euren Mitmenschen, wenn ihr ihnen das Evangelium
zutragen möchtet und diese ihre Herzen und Ohren verschlossenhalten ....
Ich weiß
auch, daß die Ankündigungen des Endes noch viel weniger Glauben finden, doch Ich
lasse nichts über die Menschen kommen, ohne sie zuvor zu warnen und zu ermahnen,
und dazu sollet ihr Mir euren Mund leihen .... (15.11.1956) Denn Ich Selbst kann sie
nicht ansprechen, ist doch ihr Glaube zu schwach, und darum sind auch ihre Herzen
nicht fähig, Meine Stimme zu vernehmen. Aber Ich kann es durch euch tun, indem ihr
nun aussprechet, was euch Mein Geist gekündet hat ....
Das Weltgeschehen nimmt seinen Lauf .... und einige Menschen werden es doch in Zusammenhang bringen mit dem
von euch Vernommenen. Ihre Gedanken sind hingelenkt worden, und es kann ihnen
dies noch Segen bringen in kommender Zeit. Ihr werdet wenig Glauben finden ....
Auch
das weiß Ich ....
Und dennoch ist es besser, daß sie darüber unterrichtet worden sind, als
daß ihnen keinerlei Hinweise zugegangen wären und das Ende sie völlig unwissend
ereilt ....
Und darum ist auch ein jeder Tag noch ein Gnadengeschenk für die Menschheit, denn er kann geistig noch ausgenützt werden, sowohl von euch, indem ihr aufklärend tätig seid, als auch von denen, die von euch das Evangelium hören. Denn diese
brauchten sich nur eure Worte zu Herzen nehmen und nun so zu leben, wie es Mein
Wille ist ....
Sie brauchten nur sich zu bemühen, Meine Liebegebote zu erfüllen, und sie
würden noch viel erreichen können für ihre Seelen bis zum Ende. Werdet nicht müde
und lasset nicht nach in der Arbeit für Mich und Mein Reich, denn sie ist in der Endzeit
die vordringlichste, die alle irdische Tätigkeit an Wert übertrifft, wenngleich sie von
den Mitmenschen nicht als Arbeit angesehen wird, wenngleich ihr jeglicher Wert abgesprochen wird. Aber die Menschen wissen nicht, welch nutzlose Arbeit sie selbst leisten,
wenn sie sich nur irdisch betätigen, ohne jegliches geistige Streben, ohne geistiges
Ziel ....
Und auch darauf sollet ihr sie aufmerksam machen, daß sie nichts behalten werden, daß alles vergehen wird und daß sie ihre Lebenskraft nutzlos vergeuden, die sie
nur irdisch verwerten .... sie sollen wissen, daß sie sich geistige Güter damit erwerben
könnten und dann unvergängliche Schätze sich sammeln würden für die Ewigkeit ....
Glauben werdet ihr wenig finden, aber Worte, die einmal das Herz und der Verstand
aufgenommen haben, können wohl aus dem Bewußtsein schwinden, aber sie kommen
sicher wieder zum Vorschein und können dann noch die Wirkung haben, daß sie nun
ernst genommen werden. Jeder Mensch wird in der kommenden Zeit noch angesprochen werden von Mir, und ihr unterstützet Mich insofern, als daß ihr das Bindeglied
seid zwischen ihnen und Mir, daß ihr nur aussprechet, was Ich ihnen allen zu sagen
habe ....
Und die Zeitereignisse werden eure Worte noch unterstreichen, darum haltet
euch immer bereit, ihr Meine Diener auf Erden, daß Ich euch jederzeit rufen kann, so
Ich euch benötige,„zu reden an Meiner Statt ....“ Und glaubet nicht, daß ihr vergebliche
Arbeit leistet, denn Ich Selbst segne euer Tun, und Ich helfe nach, wo eure Kraft nicht
ausreichet ....
Denn es muß die Zeit noch genützet werden bis zum Ende, und es muß
noch jede Gelegenheit ergriffen werden, wo an einer Seele noch Erlösungsarbeit geleistet werden kann, auf daß sie der Macht Meines Gegners entrissen wird ....
Amen
B.D. 6690
empfangen am 16.11.1956
Was ist unter Gotteskindschaft zu verstehen ....
Öffnet euch nur dem Zustrom Meiner Liebe, dann werdet ihr auch empfangen dürfen unbeschränkt, denn Mein Gebewille kennt keine Grenzen. Es liegt lediglich an euch
selbst, welches Maß ihr annehmet, ob ihr selbst den Gnaden- und Liebestrom eindämmet, ob ihr empfangswillig seid. Und also ist es auch euch selbst überlassen, ob und wie
ihr das, was euch unbeschränkt zur Verfügung steht, ausnützet und entsprechend also
den Reifegrad eurer Seelen erhöht. Ihr müsset immer nur bedenken, daß euch von Mir
aus keine Grenzen gesetzt sind, daß ihr alles empfangen könnet und darum auch den
höchsten Reifegrad erreichen könnet auf Erden, daß für euch also die Möglichkeit
besteht, völlig ausgereift die Erde verlassen zu können, um nun auch höchste Seligkeit
genießen zu dürfen, die Meine Vaterliebe den Kindern bereitet hat. Denn es ist unvergleichliche Seligkeit, mit dem Vater so innig verschmolzen zu sein, daß Meine Liebeausstrahlung keiner Mittler mehr bedarf, um jenen zugeleitet werden zu können, sondern
direkt sie berührt .... ein Zustand unbegrenzter Seligkeit, den eben nur ein höchst vollkommenes Wesen ertragen kann, ein Wesen, das sich völlig vergöttlicht hat durch die
Liebe ....
Jedes Geschöpf nun war uranfänglich dazu bestimmt, in Meiner nächsten
Nähe mit Mir zu wirken und zu schaffen in unbegrenzter Seligkeit ....
Es mußte aber in
völlig freiem Willen zuvor sich dieser Seligkeit würdig erweisen, es mußte den Platz am
Vaterherzen bewußt einnehmen wollen und darum eine Willensprobe bestehen, die
also für unzählige Wesen den Absturz in die Tiefe brachte, aber gleichzeitig auch die
Möglichkeit war, aus einem „Geschöpf“ ein „Kind Gottes“ zu werden ....
Mein Ziel nun
ist es, alle Meine Geschöpfe zu Kindern zu machen, weil erst ein Kind von Mir so
beglückt werden kann, wie Meine Vaterliebe dies vorsieht ....
Denn als „nur Geschöpf“
wird es dieses innige Verhältnis niemals zu Mir herstellen, das auch die höchste väterliche Liebeausstrahlung zur Folge hat .... selbst wenn es, als nicht gefallen, Mir voll und
ganz ergeben ist. Ich aber verlange nach dieser uneingeschränkten Kindesliebe, die Ich
ständig erwidern und also erfüllen will ....
Die Liebe eines Kindes zum Vater ist das, was
Ich ersehne ....
Unbestreitbar nun wird jedes Wesen, das einmal den Lichtzustand
erreicht hat, auch in Liebe zu Mir entbrennen, und diese Liebe wird sich steigern immer
und ewig. Denn auch das gehört zur Seligkeit, daß einer immer-sichsteigernden Liebesehnsucht auch immer-sichsteigernde Liebeerfüllung wird und sonach Liebe-Verlangen und Liebe-Erfüllung niemals aufhört. Also ist im Lichtreich auch jedes Wesen
selig, und es wird niemals Mangel leiden an treuer Vaterliebe ....
Denn sowie sie im Licht
sind, sind es auch Meine Kinder, die Ich gewonnen habe für Mich, die sich aus Geschöpfen umgestaltet haben im freien Willen und die in Mir ihren liebevollsten Vater erkennen, Der sie ewiglich lieben und beglücken will im Übermaß ....
Dennoch werdet ihr
Menschen zugeben müssen, daß es ein Unterschied ist, in welchem Zeitraum diese
Umgestaltung aus einem Geschöpf zum Kind vor sich gegangen ist ....
Die immer-aufsteigende Entwicklung garantiert einmal dieses Umgestaltungswerk, also Ich ruhe
nicht eher, bis alles Geschöpfliche im Zustand der Kindschaft angelangt ist, weil dies
Mein Ziel ist seit Anbeginn dessen, was Ich schuf, und ob Ewigkeiten vergehen ....
Lassen euch diese Worte nicht stutzig werden? Und erkennet ihr nun den gewaltigen
Unterschied, wenn ein Geschöpf dieses Umgestaltungswerk an sich vollbringt in der
kurzen Zeit seines Wandels auf dieser Erde? Wenn es auf Erden schon das innige Verhältnis eines Kindes zum Vater herstellt und nun dem Vater mit allen Sinnen zustrebt
und sein Herz in Liebe entbrennt und es sich Ihm hingibt ohne jeglichen Widerstand?
Wird nicht der Liebegrad einer solchen Seele sich ständig erhöhen und zur vollen Vergeistigung auf Erden schon führen können? Wird ein solches Kind nicht eine Vorrangstellung einnehmen müssen bei Mir? Wird es nicht Meinem Vaterherzen ganz nahegerückt sein, wenn es in der kurzen Erdenlebenszeit das erreicht, wozu andere Geschöpfe
Ewigkeiten benötigen? Und diese Vorrangstellung ist es, die Ich bezeichne mit der
„Gotteskindschaft“, die nur auf Erden erreicht werden kann, die nicht mehr im jenseitigen Reich nachgeholt werden kann .... die aber auch nur von wenigen erreicht wird .... was aber nicht heißen soll, daß nicht auch im jenseitigen Reich ein immerwährender
Aufstieg möglich ist, der gleichfalls ungeahnte Seligkeiten einträgt. Meine Liebe ist
unendlich, schaltet aber niemals die Gerechtigkeit aus ....
Und gerecht werde Ich immer
alle Meine Kinder bedenken ....
Es ist aber auch allen Meinen Geschöpfen möglich,
während des Erdenlebens als Mensch „vollkommen zu werden, wie ihr Vater im Himmel vollkommen ist ....“ , weil dafür der Mensch Jesus am Kreuz gestorben ist, oder
auch: weil Ich Selbst durch Meinen Tod am Kreuz euch die Kraft zuwendete, die ihr für
diese Umwandlung eures Wesens benötigt. Wenn ihr Menschen aber diese außerordentliche Gnade nicht nützet und also diese Umgestaltung nicht zuwege bringet,
dann müsset ihr aber auch jenen, die es vollbringen, eine Vorrangstellung bei Mir einräumen. Denn auch deren Kampf auf Erden ist nicht leicht, aber sie nehmen in auf. Ihr
Sinnen und Trachten gilt nur Mir, ihre ganze Liebe gehört Mir, und also auch wird
Meine Liebe sie ergreifen und ans Herz ziehen, und nimmer werden sie sich von Mir
trennen, weil die Bindung eine so innige ist und niemals mehr gelöst werden kann. Ich
allein weiß um den Liebegrad jeder einzelnen Seele, und darum auch weiß Ich, wie
wenige Menschen den Grad der Liebe erreichen, der diese „Gotteskindschaft“ einträgt;
doch es ist möglich, ihn auf dieser Erde zu erreichen, wie er aber auch nur auf dieser
Erde erreicht werden kann und also die Liebe, die dazu nötig ist, von Mir auch ungewöhnlich erwidert wird und darum der Seele ein unvergleichliches Los einträgt in
unmittelbarer Nähe von Mir ....
Amen
B.D. 6691
empfangen am 17.11.1956
Besessenheit ....
Sündenschuld der Väter ....
Jeder Mensch ist von Mir mit den Gaben ausgestattet worden, die ihm das Ausreifen
seiner Seele gewährleisten, und ob er auch scheinbar von Natur aus mißgestaltet ist körperlich oder geistig ....
Die Seele ist in jedem Menschen in dem Reifegrad, der erst eine
Verkörperung auf Erden zuläßt. Es können nun aber Kräfte von dem Körper eines
Menschen Besitz nehmen, die aus der Tiefe kommen, was auch äußerlich erkennbar ist,
wenn ein Mensch Dinge vollbringt, die gänzlich wider Meine Ordnung sind .... woran
aber die eigentliche Seele des Menschen unbeteiligt ist, nur sich nicht wehren kann
gegen diese Kräfte, die sie selbst zurückdrängen und in der menschlichen Hülle ihr
Unwesen treiben. Und daß Ich solches zulasse, hat auch seinen weisen Grund, soll euch
Menschen aber nicht zu dem Schluß kommen lassen, daß solche Menschen verlorengehen für ewige Zeiten, denn Ich stehe der Seele bei, daß jene Kräfte nicht von ihr Besitz
ergreifen können, und ihr stilles Leid, das ihr dadurch erwächst, trägt zu ihrer eigenen
Läuterung bei, so daß auch deren Erdengang nicht erfolglos bleibt, wenngleich die Mitmenschen es mit einem verworfensten Geschöpf zu tun zu haben glauben, das reif ist
für die Hölle ....
In der letzten Zeit nun speit die Hölle alle schlechten Geister aus, und
diese nun suchen sich ihren Aufenthalt, indem sie nicht sich einzeugen lassen, sondern
schwache Körper in Besitz nehmen, oft in einer Weise, daß dem betroffenen Menschen
der klare Verstand und jegliche Verantwortungsfähigkeit abgesprochen wird .... daß
sich der Mensch selbst seiner nicht bewußt ist und als geistesgestört bezeichnet wird ....
Dennoch ist in ihm eine sich selbst bewußte Seele verkörpert, die aber gehindert wird
an ihrer eigentlichen Erdenlebensaufgabe von solchen Ungeistern, die sich austoben im
Auftrag ihres Herrn. Die Seelen dieser Menschen absolvieren einen Erdengang von
ganz besonderer Härte, dem die verschiedensten Anlässe zugrunde liegen können; sie
sind aber auch nicht ohne geistigen Schutz, und ihre Hilflosigkeit ihren Bedrängern
gegenüber, ihre quälenden Ängste tragen oft viel mehr zu ihrer Läuterung bei als ein
normaler Erdengang. Daß sich aber solche Kräfte eines menschlichen Körpers ungestraft bedienen dürfen, ist oft von Menschen selbst verschuldet, deren Sünden sich auswirken an ihren Kindern ....
Menschen, die in ihrem Erdenleben sich allzuwillig beeinflussen ließen von Meinem Gegner ....
Menschen, die Taten verrichtet haben, die große
Sühne fordern und deren Sünden noch keine Vergebung fanden durch Jesus Christus,
weil sie Ihn noch nicht erkannten und die Vergebung noch nicht erbeten haben. Die
Nachkommen solcher Menschen tragen noch an dieser Last der Sünde, doch es brauchen die Seelen derer nicht die gleichen schlechten Triebe in sich zu haben, aber der
durch die Sünde der Vorfahren geschwächte Körper kann sich nicht wehren gegen die
Ungeister, die auch seine Seele besitzen möchten, aber daran gehindert werden, denn
Ich lasse wohl als Sühne für der Väter Schuld körperliche Leiden zu, niemals aber eine
Seele durch jene Ungeister Schaden nehmen ....
Denn sie opfert sich freiwillig, und
durch ein solches Opfer erlöset sie sich selbst, und sie hilft auch den unerlösten Seelen
im Jenseits, daß sie ihr Unrecht erkennen und den Weg nehmen zu Mir in Jesus
Christus ....
Amen
B.D. 6692
empfangen am 18.11.1956
Die Rückkehr zu Gott ist sicher ....
aber wann? ....
Untrennbar seid ihr, Meine Geschöpfe, mit Mir verbunden, ihr werdet euch also niemals gänzlich von Mir lösen können, wenn dies auch Mein Gegner glaubt, daß er euch
Mir wird entwinden können ....
Eine gänzliche Löse von Mir bedeutete auch gänzliches
Vergehen. Und nur die tiefe Finsternis, die Erkenntnislosigkeit des Gefallenen erklärt
diese falsche Annahme Meines Gegners, dessen große Sünde wider Mich ebender Wille
gewesen ist, sich von Mir gänzlich zu trennen. Und daraus auch könnet ihr ersehen, daß
es keine ewige Verdammnis geben kann, denn ihr gehöret Mir, und was Mein ist, kehret auch unweigerlich zu Mir zurück. Da ihr aus Meiner Kraft einstens hervorgegangen
seid, Meine Kraft aber ewiglich nicht verlorengehen kann, sondern unwiderruflich einmal wieder zu Mir zurückströmt, bleibet ihr Meine Geschöpfe, gleichsam ständig an
Mich gefesselt. Doch es ist diese Fessel nur ein Segen für euch, kein Verderb, was ihr einstens erkennen werdet, wenn ihr wieder zu Mir zurückgekehrt seid nach endlos langer
Zeit. Eine Rückkehr zu Mir also ist euch gesichert ....
Wenn Ich nun aber mit aller
Dringlichkeit diese Rückkehr zu beschleunigen suche, wenn Ich unausgesetzt um eure
Liebe werbe, die ihr Mir einstens verweigert habt, wenn Ich alle nur möglichen Mittel
anwende, um euch zu gewinnen .... so ist dies nur in Meiner endlosen Liebe zu euch
begründet, die euch, Meine Geschöpfe, nicht unnötig leiden lassen will, die euch wieder
endlose Zeiten in Qual und Gebundenheit ersparen möchte, die sich sehnet nach euch
und euch beglücken möchte, doch es so lange nicht kann, wie ihr euch von Mir entfernt
haltet kraft eures freien Willens. Ich weiß es, daß ihr einmal Mein sein werdet, aber Ich
weiß auch, welche Qualen eurer noch harren, wenn ihr die Rückkehr zu Mir wieder
endlos lange hinausschiebet ....
Ihr aber kennet diesen erbarmungswürdigen Zustand
nicht, ihr glaubet auch nicht daran, wenn er euch vorgestellt wird, und bewiesen kann
er euch nicht werden, auf daß ihr nicht im Zwang eure Rückkehr zu Mir vollzieht. Doch
ewiglich getrennt bleiben von Mir könnet ihr auch nicht, weil die Bindung zwischen
uns bestehenbleibt, ihr also doch von Meiner Liebekraft abhängig seid, wenn ihr bestehen wollet. Und Ich werde bis zum Ende noch alles versuchen, um euch zurückzugewinnen, selbst wenn Ich Mittel anwenden muß, die ihr Menschen nie und nimmer als
„in göttlicher Liebe begründet“ ansehen wollet. Denn Ich tue alles, was nur noch einer
Seele zur Rückkehr verhelfen kann, um ihr den neuen Entwicklungsweg zu ersparen.
Die Wende, vor der ihr steht, würde euch vieles erklärlich machen, doch auch an diese
Wende glaubet ihr nicht überzeugt, aber sie bestimmt Mich zum Handeln, wie es Meiner Liebe, aber auch Meiner Weisheit entspricht ....
Ihr alle, die ihr Mir heut noch
Widerstand leistet, ihr könnet euch nicht endgültig von Mir trennen, denn ob ihr auch
isoliert in der Schöpfung stehende Wesen seid, die von Mir ausgehende Kraft durchstrahlt euch ständig, soll euer Bestehen gesichert sein. Was von Mir seinen Ausgang hat,
wird nie und nimmer vergehen .... darum aber auch immer und ewig mit Mir verbunden sein. Und weil Ich euch diese Glückseligkeit bereiten will, darum lasse Ich nicht
nach, euch zur Rückkehr zu bewegen, bis das Ende gekommen ist ....
Amen
B.D. 6693
empfangen am 19.11.1956
„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben ....“
Das Leben euch schenken in Ewigkeit kann nur Einer ....
Jesus Christus, Der darum
aber auch anerkannt werden muß von allen, die ein seliges Leben in Ewigkeit erstreben.
Denn Er Selbst sprach auf Erden die Worte aus:„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das
Leben ....“ Er allein kann dem Tode gebieten, euch freizugeben, Er allein nur hat den
Tod überwunden und dadurch auch euch den Weg zum Leben gewiesen, und ohne Ihn
wird keiner den rechten Weg finden und zum Leben gelangen. „Ich bin der Weg, die
Wahrheit und das Leben ....“ Kein Mensch auf Erden hätte diese Worte aussprechen
können, denn bevor Gott Selbst in Jesus zur Erde stieg, gab es keinen Weg für die Menschen, der zum Leben führte, weil der, der den Tod in die Welt gebracht hatte, noch nicht
überwunden war, weil dessen Macht noch ungebrochen war und darum die Menschheit in Finsternis, in Unkenntnis der Wahrheit, durch das Erdenleben ging ....
Der
Mensch Jesus aber vollbrachte das Werk ....
Er stellte Sich jenem zum Kampf, denn Er
wollte euch Menschen den Weg frei machen zum Leben, Er wollte euch Menschen vom
Tode erlösen ....
Denn dem Tode verfallen waren alle Menschen vor Seiner Niederkunft
zur Erde ....
Als Jesus auf Erden wandelte, leuchtete ein Licht auf, und Er trug dieses
Licht hinein in die Finsternis ....
Er lehrte und brachte den Menschen Kenntnis dessen,
was sich zutrug auf Erden und im Geisterreich ....
Er brachte ihnen die Wahrheit, Er
zündete in den Herzen derer ein Licht an, die Ihn willig anhörten, und Er lehrte ihnen
die Liebe ....
Es mußte den Menschen vorerst die Wahrheit zugetragen werden, auf daß
sie auch die Bedeutung des Erdenwandels Jesu erkannten, der mit dem schmerzvollsten Tod am Kreuz beendet wurde ....
Und Er verhieß denen das ewige Leben, die an Ihn
glaubten, die Seine Worte aufnahmen als Evangelium, die Seine göttliche Liebelehre
auslebten und also den Weg gingen, den der Mensch Jesus vorangegangen war. Diese
sollten zum ewigen Leben gelangen ....
Und dieser Weg führt am Kreuz von Golgatha
vorbei. Es gibt keinen anderen Weg zum Leben in Seligkeit als diesen einen, den der
Mensch Jesus gegangen ist und der nach Golgatha führte .... weil in diesem Menschen
Jesus Gott Selbst den Weg gewandelt ist zum Kreuz, weil die „Ewige Liebe“ das Kreuzesopfer brachte, Die Sich im Menschen Jesus verkörpert hatte. Ihr Menschen müsset
daran glauben, daß es Gott Selbst war, Der für euch gestorben ist, Der auferstand nach
drei Tagen, Der den Tod überwunden hat und also den, der den Tod in die Welt gebracht
hatte ....
Und Gott Selbst also müsset ihr folgen auf Seinem Weg, denn Gott Selbst ist die
Wahrheit und das Leben. Gott Selbst hat euch das ewige Leben verheißen, und da Er
Selbst Sich euch nicht schaubar machen konnte, weil die Seelen einst und nun die sündigen Menschen Seinen Anblick nicht hätten ertragen können, vollbrachte Er das Erlösungswerk in der Form des Menschen Jesus ....
Denn die Ursubstanz Gottes ist Liebe,
und die Liebe verkörperte Sich im Menschen Jesus ....
Der Weg zur ewigen Seligkeit
führt nur über Jesus Christus. Ihn müsset ihr erkennen und anerkennen, Ihm müsset
ihr nachfolgen, von Ihm müsset ihr euch belehren und einführen lassen in die Wahrheit, und von Ihm nur könnet ihr eingeführt werden in Sein Reich, wo ihr in Seligkeit
leben werdet ewiglich. Und alle Engelschöre, alle seligen Geister, alle Lichtwesen, rufen
euch zu: Erkennet Ihn an, eilet zu Ihm, übergebet euch Ihm, dem göttlichen Heiland
und Erlöser Jesus Christus ....
Und ihr werdet zum ewigen Leben gelangen und dieses
Leben nimmermehr verlieren ....
Amen
B.D. 6694
empfangen am 20.11.1956
Gottes Warnung vor Qualen der Neubannung ....
Und es können Ewigkeiten vergehen, bis eure Seelen heimgefunden haben zu Mir;
aber sicher ist es, daß sie einmal zu Mir zurückkehren. Es sollen euch Menschen aber
diese Worte nicht lau werden lassen in eurem geistigen Streben, ihr sollet nicht .... in der
Gewißheit, einmal das Ziel doch zu erreichen und nicht ewig verlorenzugehen .... gleichgültig durch dieses Erdenleben gehen und eure Seelenarbeit vernachlässigen,
denn ihr wisset es nicht, wie qualvoll für euch die Zeit ist, die nach diesem Leben auf
dieser Erde den Seelen beschieden ist, die versagen. Denn es ist die Zeit des Endes, und
es bedeutet euer Tod .... so ihr nicht vorzeitig abgerufen werdet .... etwas anderes als
bisher. Denn es ist das geistige Reich nach dem Ende dieser Erde euch verschlossen, das
sonst die Seelen aufnahm, die von der Erde schieden und die auch im geistigen Reich
noch ihren Ausreifungsprozeß fortsetzen konnten, wenn sie dazu willens waren ....
Nun
aber, nach dem Ende dieser Erde, beginnt ein völlig anderer Entwicklungsabschnitt, es
wird überall wieder die Ordnung hergestellt, die Mein ewiges Gesetz ist, und das bedeutet auch eine neue Inkarnierung für alles Geistige .... beginnend mit der Bannung in
festester Materie und Eingliederung des bisher darin Gebundenen in den Entwicklungsprozeß, der immer weiter fortschreitet ....
Es wird gleichsam alles unreife Geistige
wieder inkarniert in den verschiedensten Neuschöpfungen dieser Erde, und auch für
das geistige Reich ist eine Zeit der Ruhe und des Friedens, weil die finsteren Kräfte nun
keinen Kampf mehr liefern können, denn auch sie sind gebannt in der Form ....
Es ist
Mein Gegner in Fesseln gelegt, denn sein Anhang ist gebunden. Und so wisset ihr, daß
ihr einem entsetzlichen Los entgegengehet nach dem Ende dieser Erde, auch wenn ihr
die Gewißheit habt, einmal aller Qualen ledig zu werden und selig sein zu dürfen. Aber
die Zeit bis dahin dürfet ihr nicht übersehen, und darum solltet ihr alles tun, um noch
vorher zu Mir zu finden. Denn es sind Ewigkeiten, die ihr dann noch im Abstand von
Mir verbringet ....
Doch durch eure eigene Schuld, denn ständig leite Ich euch Menschen das Wissen darum zu, aber die wenigsten nur nehmen es an. Und die Tage gehen
dahin und bleiben ungenützt. Und ihr könnet es glauben, daß ihr Mir für das schwerste
Leid ewig dankbar sein werdet, wenn euch dieses zu anderem Denken geführt hat,
wenn ihr durch das Leid noch vor dem Ende zu Mir gefunden habt. Es ist aber das Leid
nur noch das einzigste Mittel, es kann das Leid ein Segen für euch sein, wenn es euch
zur Besinnung bringt, daß ihr euch wandeln müsset, ehe es zu spät ist. Meine Liebe will
nicht, daß die Menschen leiden, aber Meine Liebe will euch durch kleines Leid eine
unermeßlich lange Leidenszeit ersparen, denn Ich weiß um das Maß von Qualen, und
was Ich auf Erden noch über euch kommen lasse, um eure Wandlung zu erreichen, ist
winzig zu nennen gegenüber jenen Qualen. Die verhärteten Menschenherzen aber sind
nicht anders zu rühren als durch übergroße Not ....
Und darum muß eine solche kommen, will Ich noch einige wenige gewinnen, auch wenn ihr Menschen es nicht werdet
begreifen können, daß Ich zu allem schweige, was Menschen sich gegenseitig antun,
oder wenn Ich Selbst die Menschen hart anfasse durch Geschehen naturbedingter
Art ....
Ich lasse viel zu, denn diese Not auf Erden findet bald ein Ende ....
Die Not der
Seelen aber die nicht zu Mir finden, dauert wieder endlos lange Zeit. Ihr landet einmal
sicher bei Mir, aber wollet ihr selbst euch die Zeit des Abstandes von Mir, die Zeit der
Unglückseligkeit, die Folge der Gottferne ist, verlängern? Wo es euch doch möglich ist,
sie jetzt auf dieser Erde schon zu Ende zu bringen? Dringend beschwöre Ich euch, glaubet diesen Worten und gehet in euch ....
Lasset eure Gedanken nur einmal bittend
schweifen in die Unendlichkeit, daß euch Aufklärung werde, die ihr nicht glauben zu
können vermeint ....
Und wahrlich, Ich werde eurer Bitte Gehör schenken, Ich Selbst
werde euch erfassen und euch helfen, noch vor dem Ende den rechten Weg zu gehen,
den Weg, der zu Mir führt und zur ewigen Seligkeit ....