Bertha Dudde 1891 - 1965

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Zur Suchanfrage wurden 17 Kundgaben gefunden.
Gesucht wurde in den Kundgaben von 01.1937 bis 12.1965
Kundgabe
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Titel
2930
17.10.1943
Lebendiges Wort .... Menschenwerk ....
 
Das lebendige Wort wird alle Fragen lösen, es wird euch Aufschluß geben, und alle Schleier werden fallen vor euren Augen, und in verständlichster Weise wird euch die Wahrheit geboten werden, so ihr Gott Selbst bittet um innere Erleuchtung und euch dann vertrauensvoll Ihm hingebet, so ihr lauschet, was Gott durch die Stimme des Geistes zu euch spricht. Stets und ständig ist den Menschen die Wahrheit durch erleuchtete Menschen zugegangen, und immer war es die gleiche Wahrheit, die durch jene aus den Himmeln zur Erde geleitet wurde. Doch niemals blieb die Wahrheit lange unverändert, denn Menschenwille und Menschendenken begnügten sich nicht mit der einfachen Sendung von oben, sondern fügten ihrerseits sehr bald Ergänzungen hinzu, die jedoch nicht immer die Zustimmung Gottes finden konnten, denn es zogen diese Veränderungen nur Streitigkeiten nach sich .... es wurde dem göttlichen Wort, das von oben den Menschen vermittelt wurde, die Glaubwürdigkeit abgesprochen, eine falsche Auslegung aber führte vom rechten Glauben ab .... Nur was göttlichen Ursprungs ist, hat die Berechtigung, erhalten zu bleiben und dem Menschen als Wahrheit dargeboten zu werden. Alles andere muß der Vernichtung anheimfallen, es muß, weil irreführend, ausgemerzt werden, und menschlicher Wille selbst wird Hand anlegen an Menschenwerk, teils aus gutem, teils aus bösem Sinn, und Gott wird sie nicht hindern daran. Sowie aber das göttliche Wort selbst angegriffen wird, das immer und ewig nur die Wahrheit lehrt, wird Gott Seine Hände schützend darüber breiten und ein Vernichten dessen verhüten. Es sind oft Kräfte tätig, die nicht im Dienst Gottes stehen, doch den Anschein erwecken wollen, und die nun immer wieder sich vorzudrängen suchen. Und diese Kräfte verwirren das Denken der Menschen. Sie lenken es auf eine Bahn, die weder zu Gott führt noch in das Reich des Gegners, wo aber der Mensch auf immer gleicher Stufe verharrt .... wo er nicht zur Höhe schreiten kann, weil ihm die reine Wahrheit fehlt, der Mensch aber im Glauben ist, sie zu besitzen. Sein Streben ist gut, doch die Kraft mangelt ihm, die sich nur in der reinen Wahrheit birgt. Er sucht sie wohl, vermag sich aber nicht zu trennen vom geistigen Irrtum, weil dieser ihm geboten wurde unter dem Schein des göttlichen Wortes. Nur im Zusammenwirken mit der Kraft, die das lebendige Wort ausströmt, gewinnt das geschriebene Wort Leben, sowie auch dieses von Gott ausgegangen ist. Bleibt es aber tot, d.h. unverstanden von einem geistig erleuchteten Menschen, dann ist seine Herkunft nicht göttlich, sondern Menschenwerk, das nur zur Verwirrung beiträgt, nicht aber zur Erkenntnis der Wahrheit. Lange Zeiten kann es sich zwar erhalten, weil der menschliche Wille selbst ein Zerstören hindert, weil der Mensch in seiner Unkenntnis ängstlich etwas hütet vor dem Verfall, was wenig Wert hat für die geistige Entwicklung. Doch es ist entlehnt aus einstiger Wahrheit, es ist zusammengesetzt aus Aussprüchen und Prophezeiungen ältesten Ursprungs, und es ist, als gewaltigste Prophezeiung geltend, erhalten geblieben .... Die Menschen achten es auch als solche und werden doch niemals einen Schlüssel finden können, bevor sie nicht geistig erleuchtet sind und Wahrheit vom Irrtum zu unterscheiden vermögen. Denn Wahrheit ist auch insofern darin verborgen, daß sich uralte Prophezeiungen darin wiederfinden, die Gott-erleuchtete Menschen gegeben haben und die für die Nachwelt erhalten bleiben sollten. Doch auch diese Prophezeiungen sind in einer Form den Menschen zugänglich gemacht worden, die den Geist niemals erhellt, sondern ihn nur verwirren kann, die darum ohne tiefen Wert sind für die geistige Entwicklung. Was von Gott ist, muß zeugen von Gott in aller Klarheit, es muß den Menschen verständlich sein und bleiben, weil es zu Ihm hinführen soll einen jeden Menschen und also auch jedem Menschen in einer Form geboten werden muß, daß er es erkennt als Gottes Wort und daß es ihm nun auch den Segen einträgt, daß es ihn bildet an Seele und Geist, daß er volles Verständnis dafür aufbringen kann, wenn dies sein Wille ist. Bleibt aber trotz gutem Willen eine Gabe unverständlich, dann ist sie nicht göttlichen Ursprungs und darf auch nicht als solche gewertet werden. Denn Gott gibt jedem Menschen das dazu erforderliche Verständnis, sowie dieser begehrt, in der Wahrheit zu stehen und sich dem Wirken des Geistes überläßt. Und darum grübelt und forschet nicht, sondern achtet der Gabe Gottes, die euch hinreichend versorgt mit der Speise, die ihr bedürfet für eure Seele .... Nehmet das Brot des Himmels dankbar in Empfang, und labet euch daran, und ihr werdet gekräftigt euren Erdenweg gehen können, denn ihr empfanget die Wahrheit, ihr empfanget das Wort Gottes, das Er mit Seiner Kraft gesegnet hat .... __Amen
 
3492a
05.07.1945
Kampf zwischen Licht und Finsternis ....
 
Es kämpfen gute und schlechte Kräfte um die Seele des Menschen und beiden ist große Macht gegeben von Gott, denn sowohl die Lichtwesen sind kraftdurchdrungen wie auch die Wesen, die Gott abgewandt sind, weil letztere die Kraft beziehen vom Gegner Gottes, dem sie als urgeschaffenem Geistwesen unbegrenzt zur Verfügung stand und sie ihm von Gott aus auch nicht geschmälert wird. Doch es können die Lichtwesen den Sieg davontragen, wenn der Mensch selbst sich ihnen überläßt, indem sein Wille Gott zugewandt ist und er dadurch dem Wirken der Lichtwesen keinen Widerstand entgegensetzt. Der Mensch selbst muß das Übergewicht herstellen durch seinen Willen .... Sowie nun der Wille sich dem Bösen zuneigt, vermehrt er dessen Kraft, und seine Seele unterliegt dem Wirken des Gegners von Gott. Es ist aber der Mensch niemals schutzlos den bösen Gewalten ausgeliefert, sondern ständig sind die Lichtwesen bereit, um seine Seele zu ringen, ständig setzen die Lichtwesen ihre Kraft dagegen, und ständig suchen sie, den Willen des Menschen Gott zuzulenken, um das Übergewicht herzustellen und dadurch die bösen Gewalten zu besiegen. Daß aber letzteren das Recht eingeräumt wurde, die Seelen zu bedrängen, ist zur Erlösung des gefallenen und also gebundenen Geistigen notwendig, weil es sonst den freien Willen nicht gebrauchen könnte, in welchem die Erlösung allein stattfinden kann. Und es suchen nun beide Kräfte, den Willen des Menschen für sich zu gewinnen, beide suchen ihren Einfluß geltend zu machen auf die Seele, doch in verschiedener Richtung .... Die Lichtwesen sind vom Willen Gottes durchdrungen, und ihr Bestreben ist es, den göttlichen Willen auf die Menschen zu übertragen, d.h., das Denken des Menschen so zu lenken, daß es voll und ganz der göttlichen Ordnung sich einfügt, daß sich der menschliche Wille voll und ganz dem göttlichen Willen unterstellt .... In gleicher Weise streben die schlechten Kräfte ihr Ziel an .... sie lenken das Denken des Menschen auf irdische Dinge, auf Vermehrung irdischer Güter, und sie suchen dadurch irdische Triebe im Menschen zu entfesseln, die Gott-widrig sind, d.h. jeglicher Liebe entbehren zu Gott und zum Nächsten, dagegen nur in der Eigenliebe geboren werden, die immer den Menschen herabziehen in das Reich des Gegners von Gott ....
 
3957
16.01.1947
Sichtbare Schöpfung Reich des Gegners von Gott, der aber ...
 
Obwohl alles Sichtbare Gottes Kraft und Schöpferwillen bezeuget, ist doch die Schöpfung Anteil des Gegners von Ihm, denn ihre Substanzen sind das von dessen Willen durchdrungene Geistige, das sich also gegen Gott eingestellt hat. Und so muß jegliche sichtbare Schöpfung zu seinem Reich gezählt werden, nur der Mensch kann, obzwar gleichfalls materielle Schöpfung, schon während seines Erdenlebens seinem Reich entfliehen, wenngleich sein Körper noch erdgebunden ist und noch nicht restlos frei ist von Willensregungen, die seinen Einfluß erkennen lassen. Die Seele des Menschen aber kann seiner Welt schon gänzlich entflohen sein und in dem Reich weilen, das ihre eigentliche Heimat ist, wo allein die Kraft und der Wille Gottes tätig ist und wo darum auch keine irdischen Schöpfungen mehr bestehen, die Gott-entgegengesetzten Willen in sich tragen. Doch Gewalt über die sichtbaren Schöpfungen auf der Erde hat der Gegner Gottes nicht, obwohl es sein Reich ist .... Es sind ihm verwandte Substanzen, aus denen die Schöpfung sich zusammensetzt, doch seinem Einfluß völlig unzugänglich, weil der Wille Gottes allein diese Schöpfung regiert. Und darum kann das in der Schöpfung gebundene Geistige ungehindert seinen geistigen Aufstieg fortsetzen, so es ihn einmal begonnen hat, es wird in keiner Weise vom Gegner Gottes in seinem Entwicklungsgang gestört werden können, denn er hat über die sichtbaren Schöpfungswerke nicht die geringste Macht. Darum aber sucht er ständig auf den Willen des Menschen einzuwirken, weil ihm die Beeinflussung dessen gestattet ist und er seine Macht nun ausgiebig auszunützen sucht .... Sein Streben geht nun dahin, den menschlichen Willen so zu beeinflussen, daß er sich die Zerstörung von Schöpfungen jeglicher Art zum Ziel macht .... Und da dies zumeist die Auswirkung eines lieblosen Lebenswandels ist, sucht er also vorerst die Liebe im Menschen zu ertöten und in ihm den Hang zur Welt zu erwecken, der ihn antreibt, sich Genüsse zu verschaffen auf Kosten seiner Mitmenschen. Sowie der Mensch sich einmal zu lieblosem Handeln hinreißen läßt, hat er sich in die Gewalt des Gegners von Gott begeben, und sein Denken und Handeln ist Gott-widrig. Und dann wird er sich immer mehr jenem Einfluß öffnen und ihm ein williger Diener sein auf Erden. Die materielle Welt ist sein Reich, d.h., gebannt in ihr ist das Geistige, das noch seinen Willen in sich trägt, also Gott widersetzlich ist, das aber dennoch zur Höhe strebt im Mußgesetz. Dieses Geistige nun sucht er zu befreien, auf daß es wieder zu ihm zurückkehre und seine Macht vergrößern helfe. Und darum sucht er den Menschen zur Zerstörung von Schöpfungswerken anzuregen aus Gründen der Lieblosigkeit. Denn auch auf ordnungsmäßigem Wege kann eine Zerstörung der Materie vor sich gehen und dem Willen Gottes entsprechen, so die Liebe Triebkraft jeglicher Tätigkeit des Menschen ist und eine Zerstörung der Materie nur den Zweck hat, neue Werke entstehen zu lassen, die von Nutzen sind und also zum Liebeswirken gerechnet werden können. Dann wird dem Geistigen in der Materie nur zum weiteren Aufstieg geholfen nach Gottes Willen. Und dann ist auch die Zeit abgelaufen, die dem Geistigen in jeglicher Form gesetzt ist; während der Gegner Gottes vorzeitig diese Entwicklung abzubrechen sucht und er dazu den Willen des Menschen benötigt, weil er selbst keine Macht hat über das aus Gottes Willen und Seiner Kraft Geschaffene, das zur Aufwärtsentwicklung des von Ihm einst abgefallenen Geistigen dient. Doch nur liebloses Handeln am Nächsten führt zur Zerstörung der Materie in seinem Sinne, und also hat der Gegner Gottes zweifache Pläne, die er durchzuführen sucht .... das Geistige zu befreien und es in der Aufwärtsentwicklung zu hindern und gleichzeitig auch den Menschen selbst zu gewinnen, indem dieser durch seine Willfährigkeit seine ganze Entwicklung zuvor zunichte macht und er im letzten Stadium wieder dem hörig wird, der Anlaß ist seines unvollkommenen Zustandes und der alle Kraft aus Gott sich zuzuleiten sucht, um seine Macht zu vergrößern. Der Mensch selbst aber kann im freien Willen diese seine Pläne zunichte machen, so er durch Liebetätigkeit sich selbst in einen Vollkommenheitszustand versetzt und also sich ganz befreit aus der Gewalt seines einstigen Verführers und gleichzeitig auch zur Erlösung des unter ihm stehenden Geistigen beiträgt, so er in dienender Nächstenliebe die Materie umgestaltet zu nützlichen Dingen, indem er die Materie vor mutwilliger Zerstörung zu schützen sucht und ihr jederzeit die Möglichkeit gibt, ihre Bestimmung zu erfüllen, d.h., Menschen, Tieren oder sonstigen Schöpfungswerken Gottes zu dienen entsprechend ihrer Form. Nichts ist ohne Sinn und Zweck, und jedem Schöpfungswerk Gottes liegt eine weise Bestimmung zugrunde; und darum soll auch der Mensch in seiner Tätigkeit die Liebe und die Weisheit gelten lassen .... es sollen unter seiner Hand nur solche Schöpfungen entstehen, die dem Nächsten zum Besten gereichen, und zur Zerstörung anderer Schöpfungswerke, von Gott- oder Menschenhand hervorgegangen, soll er nur seine hilfreiche Hand bieten, wenn das neu zu Formende eine Weiterentwicklung für das in der Materie gebundene Geistige gewährleistet. Mutwillige Zerstörungen jeder Art machen unsagbar viele geistige Wesenheiten frei, die je nach ihrer Reife oder Gottwidersetzlichkeit sich rächen oder Qualen erdulden müssen, bis sie wieder neu geformt werden und ihre unterbrochene Entwicklung fortsetzen können. Oft aber äußern sich diese wider ihren Willen frei gewordenen Wesenheiten in einer die Menschen belästigenden Weise, zwar nicht körperlich spürbar, jedoch auf die Seele des Menschen einwirkend, sie übermäßig auf die Materie richtend und also in ihr Triebe und Begierden auslösend, die ihrer Aufwärtsentwicklung äußerst schädlich sind und den Feind der Seelen frohlocken lassen ob seines Erfolges. Denn er läßt in dem Kampf um die Menschenseelen nicht nach, und er tritt ihnen mit allen Versuchungen nahe .... Doch die Liebe macht den Menschen frei, und wer in der Liebe lebt, dem wird auch nicht die Materie mehr begehrlich sein; er wird rastlos tätig sein und durch seine Tätigkeit zur Erlösung dieser beitragen, und über ihn wird der Versucher niemals den Sieg davontragen .... __Amen
 
4575
28.02.1949
"Sie aßen und tranken ....Þ wie vor der Sündflut ....
 
Wie zur Zeit vor der Sündflut, so wird es auch nun wieder werden, so es dem Ende zugeht. Der Menschen wird sich eine erhöhte Lebenslust bemächtigen und die Welt wird mit allen Reizen auf sie einwirken. Die Menschen werden sich nicht mehr beherrschen können und wollen und skrupellos das Leben genießen in Sündhaftigkeit. Denn es werden keine reinen Freuden sein, die sie begehren, sondern die Sünde wird überall vorherrschen, die Ichliebe wird jegliche Nächstenliebe verdrängen, und darum werden die Menschen sündig, weil sie dem Nächsten Schaden zufügen, um nur ihrem Körper Erfüllung der Wünsche zu verschaffen. Es wird das Eigentum des Nächsten nicht geachtet werden und also verstoßen gegen alle Gebote. In erhöhtem Lebensgenuß wird die Stimme des Gewissens erstickt und in vollen Zügen genossen, was die Welt bietet .... Die Welt aber ist das Reich des Gegners von Mir, und also kann von der Welt nur Schlechtes kommen, sie kann für die Seele nur eine Gefahr bedeuten, denn was dem Körper erfüllt wird, muß die Seele büßen, sie muß bezahlen, was der Körper verlangt. Scheinbar also werden die Menschen sich des Glückes erfreuen dürfen, nur wer zu den Meinen zählt, der weiß, welche Stunde geschlagen hat, so die Menschen sich im Taumel des Genusses zu betäuben suchen. Dann ist das Ende ganz nahe, denn Ich habe euch dies schon lange angekündigt, daß es sein wird wie vor der Sündflut .... sie aßen und tranken, sie freiten und ließen sich freien und achteten nicht der Mahnungen und Warnungen von oben. Und es wird schwer sein, diesen Menschen das Evangelium zu predigen, denn da sie nur das irdische Leben achten und anstreben, fehlt ihnen jegliches Verständnis für das geistige Leben, und darum verlachen und verspotten sie jeden Wahrheitsträger, der sie zu bekehren suchen wird. Doch mitten in den Freudentaumel kommt das letzte Gericht .... Und darum wird es entsetzlich sein für alle, die in der irdischen Welt ihren Gott sehen, denn sie werden aus der Höhe stürzen in die Tiefe, aus der Freude in die größte Angst, sie werden aus dem Himmel stürzen in die Hölle .... Denn die Welt mit ihren Reizen war ihr Himmel, sie aber wird vernichtet werden .... und schärfste Gefangenschaft ist das Los derer, die ihre Freiheit auf Erden falsch nützten, die in der Sünde leben und auch in der Sünde sterben. Hütet euch vor der Welt, denn sie ist eine große Gefahr für euch .... sie bietet euch wohl jetzt noch manches Begehrenswerte, doch leistet darauf lieber Verzicht, und trachtet nach den himmlischen Freuden, die nachher kommen, und entbehret, auf daß ihr dann in aller Fülle die Freuden des Himmels genießen könnet. Gehöret nicht zu jenen, die nur sich selbst lieben und dem Körper jeden Genuß verschaffen wollen. Kurz ist der Freudentaumel, doch ein entsetzliches Erwachen folgt ihm, wie es angekündigt ist in Wort und Schrift .... Die Menschheit aber ist in großer Gefahr, denn sie ist schon jetzt geblendet von dem Truglicht der Welt, und sie bleibt nicht stehen in ihren Ansprüchen, sondern wird sie erhöhen .... Sie steuert mit Riesenschritten dem letzten Ende entgegen .... sie sucht das Leben und wird den Tod finden, sie sucht die Freude und geht ins Verderben .... __Amen
 
4818
17.01.1950
Ankündigung des Gerichtes .... Langmut Gottes ....
 
Um der wenigen willen, die noch unentschieden sind, zögere Ich noch immer mit Meinem offensichtlichen Hervortreten, und das gibt euch Veranlassung, an Meinem Wort zu zweifeln oder den göttlichen Ursprung dem zur Erde geleiteten Wort abzusprechen. Ich habe wohl eine große Langmut, Ich trage dem Schwachen, Unentschlossenen Rechnung, Ich suche noch möglichst viele zu retten vor dem Untergang und wende daher alle Mittel an, sie umzustimmen, und so stehe Ich noch immer von Meinem Vorhaben ab .... Doch einmal ist die Zeit abgelaufen, und ihr Menschen werdet nicht mehr lange zu warten brauchen, dann wird sich Wort für Wort erfüllen zum Leidwesen unsagbar vieler Menschen, euch aber zur Bestätigung dessen, was Ich euch angekündigt habe. Ihr sollet nicht zweifeln, selbst wenn ein Tag nach dem anderen vergeht, ohne das angekündigte Gericht zu bringen .... Heut noch könnet ihr mitten im Weltgetriebe leben in Lust und Freuden, und morgen schon kann euch ein Grauen erfüllen angesichts der Zerstörung um euch, die ihr am Leben bleibet. Heute noch kann Ruhe sein überall und morgen schon der stärkste Sturm, dem alles zum Opfer fällt. Glaubet nur, daß Ich Selbst zu euch spreche, euer Gott und Schöpfer, euer Vater von Ewigkeit, so euch die Offenbarungen von oben zugeleitet werden; glaubet, daß dies nur geschieht, weil ihr nahe vor dem Ende stehet und Ich euch retten will, indem Ich euch Mein Wort zuleite. Verstehet es, daß Ich Mir Diener auf Erden erwählen mußte, weil euch die Wahrheit abgeht und ihr ohne die Wahrheit nicht selig werden könnet. Nehmet jedes Wort dieser Meiner Offenbarung ernst und glaubet es, daß das Ende nahe ist, wenngleich die Welt euch eines anderen belehren möchte. Ich lasse wohl alles seinen Gang gehen und hindere Meinen Gegner nicht, so er euch in seine Fangnetze ziehen will, indem er euch locket mit den Freuden der Welt, darum eben sende Ich euch Meine Boten zu, die euch warnen sollen und mahnen, nicht der Welt zu verfallen; höret sie an, wendet euch nicht unwillig ab, bedenket jedes Wort von ihnen und bereitet euch vor, denn der Tag ist schon bedenklich nahe, der euch aufstört aus dem Leben der Ruhe und der Behaglichkeit, das ihr erstrebet und euch auch zu verschaffen wisset. Es ist nicht das rechte Leben, das ihr führet, denn die Welt zieht euch hinab. Suchet euch nicht zu betäuben oder selbst zu belügen, erschreckend wird die Wahrheit zutage treten, weil es kein Bestehen der Lüge gibt und somit auch keinen Bestand dessen, was dem Reich des Gegners angehört, der die Wahrheit scheut und sie zu verdrängen sucht. __Darum warne Ich euch noch einmal, Mein Wort leichtsinnig abzulehnen oder geringzuschätzen. Sehr bald werdet ihr Meines Wortes gedenken und in Mir Den erkennen, Der die Welt regieret und euer aller Schicksal lenkt, Der zu euch Worte der Liebe geredet hat, die ihr nicht annahmet als Worte des Vaters, weil die Stimme der Welt lieber gehört wurde von euch. Wachet auf, die ihr noch schlafet, und bereitet euch vor auf den Tag, der so sicher kommet, wie sich Mein Wort erfüllet, weil es die ewige Wahrheit ist .... __Amen
 
5087
18.03.1951
Welt nur Mittel zum Zweck .... Überwinden der Materie ....
 
Die Welt gibt euch nimmermehr die Erfüllung, denn sie nimmt euch zuletzt doch alles, was ihr besitzet an irdischem Gut. Die Welt bedenket nur euren Fleischleib, nicht aber die Seele, und da der Fleischleib vergeht, steht die Seele arm und bloß am Tor zur Ewigkeit, wenn sie sich nicht auf Erden geistige Güter geschaffen hat. Die Welt gibt euch nur scheinbar, in Wirklichkeit aber nimmt sie euch .... das Anrecht auf das ewige Leben .... Ihr stehet zwar mitten in der Welt, sie ist euch gewissermaßen als Aufenthaltsort gegeben worden, und es mußte sich die Seele damit einverstanden erklären, eine Probezeit in dieser Welt zurückzulegen. Und sie kann auch diese Probezeit bestehen mit Erfolg, wenn der Mensch die irdische Welt eben nur als Mittel zum Zweck, als Erprobungsmittel, ansieht, wenn er sie nicht Herr über sich selbst werden lässet, sondern stets ihr Herr bleibt, wenn er sich nicht zum Sklaven dessen macht, was ihn umgibt, sondern immer angesichts seiner Erdenaufgabe die irdische Materie zu überwinden trachtet, wenn er sie wohl nützet, wo sie ihm zur Verfügung steht, doch in Gott-gewolltem Sinn, indem er der Materie selbst zur Erlösung verhilft .... wenn er alles Irdisch-Materielle betrachtet als das, was es in Wirklichkeit ist .... gerichtetes Geistiges, das gleichfalls den Erlösungsweg geht und für jede Gelegenheit zu dienender Tätigkeit dankbar ist. Dann wird die Materie niemals Herr werden über den Menschen, dann wird er für sich etwas suchen, was ihm erstrebenswerter ist, weil es nicht vergehen kann. Dann wird er der Seele Güter zuführen, die einen wahren Reichtum bedeuten und ihr erhalten bleiben auch nach dem Ablegen des Fleischleibes. In dieser Erkenntnis stehend, betrachtet der Mensch auch nicht die Materie als Erfüllung seines Verlangens, sie ist ihm nur ein notwendiges Mittel, den Erdengang erfolgreich zurückzulegen, und also verliert auch die Welt mit allen ihren Anreizen und Verlockungen für ihn an Wert. Er weiß es, daß es nur Scheingüter sind und gleichzeitig eine starke Gefahr, auch die unvergänglichen Güter zu verlieren. Darum sollet ihr die Welt nicht lieben, denn diese Liebe trägt euch nur den Verlust des ewigen Lebens ein; ihr sollet sie erkennen lernen als das, was sie ist, als Reich des Gegners von Gott, als Zusammenballung des unreifen Geistigen, das das schon reifere Geistige wieder zu sich herabziehen möchte. Ihr sollet sie erkennen lernen als Blend- und Truglicht, um eure Seelen das rechte Licht nicht erkennen zu lassen; ihr sollt wissen, daß die Welt einmal vergehen wird und ihr darum das anstreben müsset, was unvergänglich ist. Dann wird die irdische Welt jede Gefahr für euch verlieren, im Gegenteil, ihr selbst werdet viel dazu beitragen können, auch irdischer Materie zur Aufwärtsentwicklung zu verhelfen, indem ihr dieser Gelegenheiten schaffet zum Dienen, d.h. materiellen Dingen ihre Bestimmung gebet, indem ihr nützliche Gegenstände schaffet, auf daß das Geistige in ihnen dienet und dadurch zur Höhe schreitet. Suchet alles seiner Bestimmung zuzuführen, und gedenket dabei vor allem eurer eigenen Seele, daß sie sich inmitten der Welt frei macht von irdischen Begierden, daß sie das geistige Reich als ihren Ausgangsort erkennen lerne und ihm wieder zustrebe im ernsten Willen, die Wiedervereinigung mit Gott zu erreichen, die Zweck und Ziel des Erdenlebens ist .... __Amen
 
5705
22.06.1953
Ernste Mahnung .... Materielle Einstellung ....
 
Ihr Menschen habt eure Blicke der Welt zugewandt, ihr trachtet nur nach irdischen Schätzen, ihr suchet körperliche Begierden zu erfüllen, ihr bewegt euch nur in einem Gebiet, wo die Materie herrschet; alles Geistige aber schweiget ihr tot .... Euer Körper ist aber nur die Hülle dessen, was bestehenbleibt nach eurem Leibestode, euer Körper ist nur für kurze Zeit der Aufenthalt für eure Seele, und die Seele ist es, die durch das Erdenleben zur Reife gelangen soll, die ihr aber durch eure materielle Einstellung darben lasset und die darum in kümmerlichem Zustand eingeht in das geistige Reich. Die materielle Welt ist das Reich des gebannten Geistigen, das ihr als Mensch wohl auch bewohnet, das aber eure letzte Station ist vor eurem Eingang in das geistige Reich. Solange der Weltgeist in euch so stark ist, daß ihr nur immer materielle Güter begehret, daß ihr schaffet und wirket nur für diese irdische Welt, so lange seid ihr Sklaven der Materie, wo ihr doch als (ihr) Herr (der) die Materie (diese) überwinden sollet. Ihr verwendet eure ganze Lebenskraft nur dazu, das Reich des Gegners von Gott zu stärken, so ihr die Welt und ihre Güter anstrebet. Ihr sollet aber die Lebenskraft nützen, euch geistige Güter zu sammeln, Schätze zu erwerben für die Ewigkeit, ihr sollet euch freiwillig trennen von den Gütern, die vergänglich sind und euch einmal doch genommen werden, die ihr nicht hinübernehmen könnet in die Ewigkeit. Ihr sollet eure Lebenskraft recht verwenden und euch unvergängliche Güter erwerben, mit denen ihr arbeiten könnet im geistigen Reich, die für euch einen Reichtum bedeuten, der euch wahrlich beseligen wird. Ihr seid mehr als alle materiellen Schöpfungen, denn diese sind nur geschaffen worden für euch, daß sie euch dienen zu eurer Vollendung .... Ihr Menschen aber verkennet ihren Wert, ihr strebet die Welt an, anstatt sie zu erkennen als euch hinderlich für die geistige Entwicklung. «Ihr» dienet der Materie, anstatt daß «sie euch» diene, ihr lasset euch von ihr beherrschen und werdet zu Sklaven der Materie. Und das bedeutet, daß ihr der Seele in euch den Tod bereitet, daß sie von einer dichten Hülle umgeben ist, wenn sie in das jenseitige Reich eingeht, daß kein Lichtstrahl diese Hülle durchbrechen kann und daß die Seele darum unsäglich leidet, bis die Hülle aufgelöst ist, was Ewigkeiten dauern kann, wenn nicht gar die Hülle mehr und mehr verhärtet und für die Seele keine Aussicht mehr besteht, ihrer ledig zu werden. Ihr Menschen wisset nicht, was ihr eurer Seele antut, so ihr irdisch-materiell eingestellt seid, so ihr nur immer materielle Güter zu erringen trachtet. Erkennet doch die Vergänglichkeit dessen, was euch umgibt, und gedenket dessen, was unvergänglich ist. Lebet euer Erdenleben nicht vergeblich, denn es ist euch nur gegeben worden zum Ausreifen der Seele, des Geistigen in euch, das nur geistige Nahrung gebrauchen kann, um sich zu entwickeln, um hüllenlos den Körper verlassen zu können, wenn eure Stunde gekommen ist .... Gedenket der Seele und richtet eure Sinne geistig .... denn die Seele bleibt bestehen, doch alles Irdische vergeht .... __Amen
 
5708
26.06.1953
Entscheiden für den rechten Herrn ....
 
Wählet euren Herrn, solange ihr auf Erden wandelt, aber wählet recht .... Denn den ihr wählet, der bereitet euch auch dann euer Los in der Ewigkeit. Darum ist diese Entscheidung auf Erden für euch sehr bedeutungsvoll, und doch kann kein anderer sie für euch treffen, ihr müsset selbst euch den Herrn wählen, dem ihr euch für ewig ausliefern wollet, und ihr müsset darum auch wissen, was der Herr euch dafür bietet, daß ihr ihn anerkennet. Ihr müsset wählen zwischen Gott und Seinem Gegner .... Es sollte euch diese Wahl wohl nicht schwerfallen, denn ein jeder strebet das an, was ihm als das Höchste erscheint. Und er wird Gott immer den Vorrang geben, aber für viele Menschen ist Gottes Gegner ihr "Gott", der ihnen alles gewährt, was sie wünschen, und den sie daher dem Gott vorziehen, Der ihnen fernsteht, weil sie sich selbst von Ihm entfernt haben. Und so geht es darum, die Güter einer Prüfung zu unterziehen, die dem Menschen angeboten werden von denen, zwischen denen sie sich entscheiden sollen. Und auch nun erscheinen den Menschen die Güter verlockender, die ihnen der Gegner Gottes anbietet, während die geistigen Güter, wenngleich sie Ewigkeitswert haben, die Güter, die Gott den Menschen schenken will, den meisten nicht begehrenswert sind, weil sie diese nicht greifen und nicht schauen können und darum der Gegner Gottes mehr Anhänger haben wird, die ihm ihre Stimme schenken, die ihn als Herrn anerkennen und ihm sich ergeben ohne Bedenken .... Und in dieser großen Gefahr schwebet ihr Menschen, ganz besonders in der Zeit des Endes, daß ihr den rechten Herrn nicht mehr erkennet, daß ihr Seine Liebe und Barmherzigkeit nicht sehet oder sehen wollet und ihr darum an Ihm vorübergehet und dem Herrn zueilet, der euch verderben will. Und darum stellet Gott Rufer an den Weg, die ihre Stimme laut ertönen lassen und euch Menschen warnen, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen, weil er ins Verderben führt. Und diese Boten sind von Gott Selbst beauftragt, euch Menschen Licht zu bringen, euch zu drängen auf den rechten Weg, euch aufmerksam zu machen auf die vielen Blend- und Truglichter, die auf dem eingeschlagenen Weg aufblitzen, die aber keine rechten Lichter sind für den Menschen, der den rechten Weg sucht und ihn wandeln will. Diese Rufer künden vom rechten Herrn, von dem Gott der Liebe und Gerechtigkeit, der Weisheit und Macht, der Barmherzigkeit und der Gnade; sie sprechen für Ihn, Den sie erkannt haben als ihren Herrn und Dem sie in Liebe ergeben sind. Wer sich ernstlich entscheiden soll, der muß auch treue Ratgeber haben, und diese sendet Gott Selbst den Menschen zu, weil Er sie liebt und sie erretten will. Doch wie sich die Menschen einstellen zur Welt, so ist auch ihre Einstellung zu ihrem Herrn .... Die Weltmenschen streben alles an, was dem Herrn der Welt untersteht, sie befinden sich in dem Reich des Gegners von Gott und verlangen daher auch nach seinen Schätzen und somit auch nach ihm selbst. Wer aber die Welt überwunden hat, der suchet andere Schätze, und er strebt auch dem Herrn zu, Der diese geistigen Schätze zu vergeben hat. Und er trifft die rechte Wahl, die er nimmermehr bereuen wird, die ihm auch den Zutritt öffnet in das Reich Gottes, er trifft die rechte Entscheidung für die Ewigkeit .... Und so wisset ihr Menschen nun, daß ihr eine große Verantwortung traget eurer Seele gegenüber, die nun in der Ewigkeit so bedacht wird, wie ihr als Mensch auf Erden wählet .... Ihr könnet eurer Seele die höchste Seligkeit erwerben, ihr könnet sie aber auch in tiefes Leid, in Finsternis und Qual stürzen, je nach der Wahl des Herrn, dem ihr den Vorrang gebet, solange ihr auf Erden weilet .... Es ist nur Einer, Der euch ein seliges Los bereiten kann .... euer Gott und Vater von Ewigkeit .... Ihm müsset ihr euch ganz zu eigen geben und verabscheuen Seinen Gegner, der euch in die äußerste Finsternis stürzet, so ihr ihm zu Willen seid. Darum lasset euch nicht blenden und täuschen von den Gütern dieser Welt .... sie sind vergänglich und schaffen euch keinerlei Vorteil im geistigen Reich. Trachtet auf Erden nach Gott und Seinem Reich, und empfanget dann zum Lohn die Gaben, die Seine Liebe euch bietet dereinst in der Ewigkeit .... __Amen
 
6786
18.03.1957
Unordnung - Verfall - Chaos - Zerstörung .... «Aufbau» ....
 
Der die Welt regieret, Der hat wahrlich auch die Macht, wieder aufzubauen, was zuvor zerstört werden mußte, weil es nicht mehr Seinem Willen entsprach .... Denn Gott hat Seine Gesetze, die erfüllt werden müssen, und wo «wider» diese Seine Gesetze gehandelt wird, ist keine Ordnung .... wo keine Ordnung ist, dort ist Verfall und Rückgang, dort ist ein Chaos, das völlig dem göttlichen Willen widerspricht. Und das bedeutet auch ein Auflösen, ein Zerstören des außerhalb der göttlichen Ordnung Sich-Befindlichen, seien es Menschen oder sonstige Lebewesen oder auch Schöpfungen, die nicht mehr ihrem Zweck entsprechen können, weil sie durch Menschen daran gehindert werden. Teilzerstörungen aber würden nicht mehr genügen, denn auch die harte Materie beginnt zu revoltieren, weil sich das Geistige darin befreien möchte .... «Teil»zerstörungen könnten darum auch nicht dem ewigen Heilsplan entsprechen, weil die gesamten Erdschöpfungen ihre bisherigen Aufgaben erfüllt haben, weil ihnen von Anbeginn eine Frist gesetzt worden ist, die nun verstrichen ist .... weil einmal auch für das in fester Materie gebundene Geistige der Tag der Freiwerdung, der Tag der Umformung seiner Außenhülle kommen muß. Und also äußert sich die «Macht Gottes» vorerst in einem Zerstörungswerk von unvorstellbarem Ausmaß, und dann setzt der Unverstand der Menschen durch anmaßende Experimente, durch wahrhaft satanische Versuche dieses Zerstörungswerk fort .... Darum von Gott aus nicht gehindert, weil Er weder Seinen Gegner noch den Menschen eine Beschränkung ihres Willens auferlegt und weil Er eben auch jenes Geistigen gedenkt, das nun wieder seinen Entwicklungsgang beginnen soll in Neuschöpfungen .... Denn Er ist ein Herr des Himmels und der Erde .... Und so Er Selbst «zerstört» oder «zerstören lässet», was zum Zwecke der Aufwärtsentwicklung des Geistigen durch Seine Kraft und Seinen Willen erstanden ist, wird Er auch kraft Seiner Macht wieder «aufbauen» ein neues Schöpfungswerk, dem Er wieder seine Bestimmung zuweiset in Weisheit und Liebe .... Er ist ein Gott der Stärke, Er ist ein Gott der Gerechtigkeit, Er ist ein Gott der Liebe und Weisheit, und Er wird wahrlich wieder die Ordnung herstellen, die ewiges Gesetz ist und bleibt .... Denn eine Welt ohne göttliche Ordnung ist das Reich des Gegners von Gott, der darin wütet, weil er die Herrschaft gewonnen hat über alles Geistige .... Eine solche Welt aber kann nicht bestehenbleiben, ansonsten es auch für das Geistige hoffnungslos wäre, jemals seiner Macht zu entrinnen. Die irdische Schöpfung aber ist nur erschaffen worden zum Zwecke der Freiwerdung aus seiner Gewalt .... Wenn aber dafür keine Möglichkeit mehr besteht, ist die Zerstörung jener Schöpfungen nur noch ein Werk der Barmherzigkeit Gottes, Der nun auch wieder Seinen Liebewillen tätig werden und eine neue Schöpfung erstehen lässet, die wieder allen Anforderungen entspricht, um den Entwicklungsgang des Geistigen zu fördern. Was zerstört wird, ist nicht mehr tauglich für Seinen Heilsplan, was aber neu ersteht, wird auch wieder den göttlichen Heilsplan unterstützen. Aber es kann Neues immer nur dann erst hervorgehen, wenn das Alte restlos vernichtet ist .... wobei unter Vernichtung nur das Zerstören der Hülle zu verstehen ist, die dem Geistigen nur noch Fesseln waren, aber ihm keine Gelegenheiten boten, ihrem Zweck entsprechend zu dienen. Und es kommt der Tag, wo sich die Macht Gottes zeigen, doch nur wenigen Menschen zum Bewußtsein kommen wird .... Es kommt der Tag, wo der Satan seine teuflischen Pläne auf die Menschen überträgt, die ihm willige Werkzeuge sind .... Es kommt der Tag, wo er sein letztes Werk auf dieser Erde ausführt durch Menschen, die ihm hörig sind .... Dann wird zerbersten jegliches Schöpfungswerk auf dieser Erde, es wird nichts unaufgelöst bleiben, was dieser Erde angehört; aber alles wird wieder von Gottes Weisheit, Liebe und Macht erfaßt und neu geformt .... Es wird eine neue Erde erstehen, wie es verkündet ist in Wort und Schrift .... Und diese Erde wird in göttlicher Ordnung sich befinden und also auch wieder dienen können dem Geistigen in jeglicher Form, daß es zur-Höhe schreitet. Und es wird sich die Macht und Herrlichkeit Gottes beweisen denen, die jener neuen Erde zugeführt werden, die entrückt wurden vor dem letzten Zerstörungswerk, weil sie bis zuletzt standhaft waren und in göttlicher Ordnung verblieben sind .... __Amen
 
6789
23.03.1957
Wandlung vom Tode zum Leben .... Helfer Jesus Christus ....
 
Durch die Kraft Gottes müsset ihr zum Leben gelangen, wenngleich ihr noch in tiefster Finsternis, im Zustand des Todes euch befindet, denn sie erweckt alles Tote zum Leben. Daß euch aber die Kraft Gottes berührt, ist vorerst notwendig, denn sie kann euch erst dann berühren, wenn ihr diese Berührung zulasset. Auch im Zustand des Todes wird euer Wille nicht bestimmt .... Dies gilt für das Wesen, das schon das Ichbewußtsein wiedererlangt hat .... also den Menschen .... und auch für das Wesen, das nach seinem Erdenwandel in das jenseitige Reich eingegangen ist in unreifem Zustand und dann abgesunken ist in die Tiefe .... dessen Aufenthalt also das finstere Reich des Gegners von Gott ist. Solange aber dieses Wesen noch sein Ichbewußtsein hat, solange es sich noch seiner Existenz bewußt ist, ist auch für dieses noch die Möglichkeit, seinen toten Zustand zu wandeln. Es kann wieder zum Leben gelangen, wenn es sich von der Kraft Gottes berühren lässet. Weil aber sein Wille frei ist, besteht die ebenso große Gefahr, daß es seinen Widerstand gegen die Liebeanstrahlung Gottes «nicht» aufgibt. Dann sinkt es stets tiefer, verhärtet in seiner geistigen Substanz, verliert sein Ichbewußtsein und wird wieder aufs neue in Schöpfungswerken gebannt .... Und um das Los der Neubannung abzuwenden, um möglichst viele Wesen davor zu bewahren, wird unausgesetzt auf jene Seelen der Finsternis eingewirkt. Es ist ein Erlösungswerk von so großem Ausmaß im Gange, wie es nie zuvor im geistigen Reich stattgefunden hat. Die Liebe Gottes sucht zu retten, was noch zu retten ist, und die Erlöserarbeit wird mit so liebeerfülltem Herzen von den Lichtwesen ausgeführt, daß sie auch nicht ohne Erfolg bleibt. Immer wieder nahen sich den finsteren Wesen Boten des Lichts, die aber nicht in ihrem strahlenden Licht erscheinen, sondern gleichsam sich der Dunkelheit anpassen und in Sanftmut und Geduld auf jene Seelen einreden, daß sie ihnen folgen möchten dahin, wo es weniger qualvoll ist. Und immer wieder lösen sich einzelne Seelen aus ihrer Umgebung, wenn auch anfangs widerwillig, aber es beginnt die Liebe ihrer Retter schon zu wirken, und sie überlassen sich deren Führung. Gelingt es nun, nur eine von diesen Seelen zu retten, dann erwächst dem geistigen Reich wieder ein Helfer mehr, der nun die Erlösungsarbeit an den Seelen weiterführt, und zwar mit einem Eifer, daß er niemals vergebliche Arbeit leistet. Denn ihm sind alle Qualen und deren Ursache nun bekannt, und er weiß darum auch die unglücklichen Seelen recht anzufassen und sie auch schneller zu überzeugen. Die erlösende Tätigkeit nun besteht nur darin, den Seelen Kenntnis zu geben von Jesus Christus und Seinem Erlösungswerk .... ihnen den Heiland und Erretter «Jesus Christus» nahezubringen, ihnen vorzustellen, daß nur «Er» sie in einen Beglückungszustand versetzen kann und daß Er darum angegangen werden muß. Und Jesus Christus Selbst unterstützet alle Bemühungen um die Rettung der Seelen aus der Finsternis noch vor dem Ende, indem Er allen zu Hilfe kommt, die sich nicht ganz in Abwehr zu Ihm stellen. Sowie nur ein fragender Gedanke in den Seelen auftaucht über Jesus Christus und Sein Erlösungswerk, blitzt vor jenen Seelen ein Kreuz auf, zuerst nur wie ein Schimmer, der sich aber stets mehr erhellt, um zuletzt klar ihnen ersichtlich zu sein, wenn ihre Gedanken länger bei dem Heiland und Erlöser der Welt verweilen. Es sind dies alles schon Kraftzuwendungen, die aber nicht zwingen dürfen und darum angepaßt sind dem Verhalten jeder einzelnen Seele. Aber unweigerlich gelangt die Seele zum Leben, die nur zu leben begehrt. Und nach dem Zustand endloser Qual in der Finsternis wird das Verlangen nach Leben bei jenen Seelen stets größer, und immer mehr Seelen entsteigen der Finsternis, wenn sie aufgefordert werden von helfen-wollenden Seelen, ihnen zu folgen. Und ihre Führer werden sie stets dahin geleiten, wo sie ein kleines Licht empfangen können, dessen Wohltat sie spüren, so daß sie sich zumeist auch nicht mehr von dem Licht entfernen wollen. Und ob nun auch ihr Zustand noch sehr mangelhaft und erbarmungswürdig ist, sie haben sich aber gelöst von dem tiefsten Abgrund, und das bedeutet auch sicheren Aufstieg, denn nun scheuen sie keine Mühe, sie nützen auch die geringste Kraftzuwendung gut aus und sind ihrerseits wieder zur Hilfe bereit, und unzählige Seelen bleiben von der Neubannung bewahrt, unzählige Seelen nehmen nach endlos langer Zeit den Weg nach oben .... __Amen
 
6801
08.04.1957
Wirken des Satans und der Dämonen in der Endzeit ....
 
Alle Dämonen sind losgelassen in der letzten Zeit vor dem Ende, die Hölle hat ausgespien die übelsten Geister, und der Fürst der Finsternis gibt ihnen seine Gedanken ein, daß sie vernichtend wirken sollen auf der Erde unter den Menschen. Und ihr Menschen befindet euch mitten in seinem Gebiet und seid ständig in der Gefahr, von der Hölle und ihren Mächten verschlungen zu werden .... Aber sie können nicht euch zwingen .... immer noch seid ihr selbst es, die ihnen den Sieg lassen, aber auch euch wehren könnet gegen ihre Angriffe und wahrlich nicht schutzlos ihnen preisgegeben seid, weil euch ebenso die gute geistige Welt zur Seite steht, die nur auf euren Ruf wartet, um euch beistehen zu können. Es ist die Hölle losgelassen, denn der Gegner Gottes weiß, daß er nicht mehr viel Zeit hat, und er nützet diese seine letzte Zeit wahrlich in jeder Weise. Und es nehmen viele höllische Kräfte Besitz von den Menschen, wenn diese nicht sich wehren, wenn sie selbst sich erfreuen an dem Gebaren der finsteren Welt. Die Dämonen suchen ihresgleichen zu beherrschen, sie ergreifen Besitz von deren Körpern und führen nun wahrhaft satanische Dinge aus, und schon das ist ein sicheres Zeichen des Endes .... Denn sie haben oft ein gar leichtes Spiel, die Menschen gehen allzuwillig ein auf ihre Anregungen, und sie führen auch skrupellos aus, was jene von ihnen verlangen. Es hat der Fürst der Finsternis wahrlich große Macht über die Menschen gewonnen, und darum wird sein Wirken stets offensichtlicher, glaubt er doch, den endgültigen Sieg im Kampf gegen Gott davontragen zu können. Und darum wird er auch alles tun, um die Menschen gegen Gott aufzuhetzen, er wird sich nicht scheuen, auch jene zu bedrängen, die für Gott arbeiten wollen, er wird sie in Nöte versetzen durch seine Helfershelfer, auf daß sie den Glauben an Gott verlieren sollen, und er wird versuchen, jegliches von Gott ausgehende Licht zu verlöschen .... Denn seine Überheblichkeit kennt keine Grenzen, und so überhebt er sich in einem Maße über Gott, daß dies auch seinem Wirken ein baldiges Ende setzt. Aber die Menschen werden in diesen Kampf hineingezogen, und sie sollen sich darin bewähren. Denn sie sind nicht ohne Kenntnis von der Macht und Liebe Gottes, und sie können in jeder Not Ihn anrufen um Schutz und Hilfe, die ihnen dann auch sicher gewährt werden. Also braucht kein Mensch auch diese kommende Not und Bedrängungen von seiten der finsteren Welt zu fürchten, weil der Weg zu «Gott» für jeden offensteht und kein Mensch gehindert werden kann, ihn zu gehen. Das dämonische Treiben ist auch von jedem einzelnen leicht zu erkennen und kann ihnen zu denken geben. Und wo nun der Wille gut ist, dort rennen jene Mächte vergeblich an, weil sie auf seiten Gottes stehen und darum auch die Lichtwelt eine Mauer um sie bildet. Ihr Menschen sollet wohl vorsichtig sein und allzeit achtsam, aber ihr brauchet euch nicht zu fürchten, denn euer Wille bannt die Gefahr oder wehret sie ab .... Und darum liegt es nur an euch selbst, wohin sich dieser Wille richtet. Jeden Blick, den ihr in das Reich des Gegners tut, bemerken seine Vasallen, und sie locken euch stets mehr in ihr Bereich. Und darum ist große Achtsamkeit geboten, aber auch allen denen Kraft zugesichert, ihnen widerstehen zu können, die dazu den ernsten Willen haben. Ihr könnet wohl «versucht» werden, nicht aber «gezwungen» .... Aber es wird dennoch ein Kampf sein und bleiben für euch, die ihr Gott treu bleiben wollet, der bis zum Ende währet. Ihr könnet ihn bestehen und als Sieger hervorgehen, denn ihr habt genau so viel Schutz und Hilfe von seiten Gottes zu erwarten, wie Sein Gegner Einfluß auf euch gewinnen kann, und ihr selbst entscheidet es, wem ihr größeres Recht einräumet. Aber das Wirken der Hölle und ihrer Mächte wird überall zu erkennen sein, und mehr denn je geben die Menschen ihnen nach und sich ihnen hin. Und darum ist auch die Zeit gekommen, wo Gott Selbst dem Wirken Seines Gegners Einhalt gebietet und ihn und seinen Anhang in Ketten legt, auf daß wieder Friede ist unter den Menschen, die eines guten Willens sind .... __Amen
 
7094
16.04.1958
Die irdische Welt ist das Reich des Gegners ....
 
Da die irdische Welt das Reich Meines Gegners ist, hat er auch in dieser ein gewisses Recht, das ihm von Mir aus nicht gekürzt wird, das aber ihr Menschen selbst ihm streitig machen könnet, wenn ihr euch nicht seinem Willen beuget. Denn er sucht auf euren Willen einzuwirken eben durch die Welt, durch alles, was mit der Materie verbunden ist .... Er sucht in euch die Gier nach der Materie zu verstärken, er wirkt durch die Materie auf euch ein, indem er sie euch so lockend vor Augen stellt, daß ihr sie zu besitzen trachtet .... Ich verwehre ihm sein Tun und seine Absicht nicht, weil er noch ein Anrecht hat auf euch, die ihr ihm einst freiwillig zur Tiefe gefolgt seid .... Ihr aber könnet ihm wehren, ihr könnt allen Versuchungen widerstehen, wenn es euch ernst ist, von ihm frei zu werden und euren Erdengang mit Erfolg zurückzulegen .... Denn euren Willen kann er nicht zwingen, ihr könnt in vollster Freiheit euch selbst entscheiden, und ihr solltet diese Freiheit recht nützen, ihr solltet die Welt als «sein» Reich erkennen und ihm zu entfliehen suchen. Denn dazu werde Ich euch stets helfen, wenn es euer ernster Wille ist .... Und so könnet ihr niemals euch frei machen von der Verantwortung eurer Seele gegenüber, weil ihr allein es entscheidet, ob Mein Gegner über euch Macht behält oder ihr frei werdet von dieser Macht. Er kann euch nicht zwingen, und Ich wende gleichfalls keinen Zwang an, weder euch noch ihm gegenüber .... Aber im gleichen Maße, wie er seine Verführungskünste an euch erprobt, bin Ich auch bereit, euch mit Gnadengaben zu versorgen, so daß es euch also wohl möglich ist, ihm zu widerstehen. Und wenn nun der derzeitige Geisteszustand der Menschen so tief ist, wenn ihr Denken nur noch materiell gerichtet ist und all ihr Sinnen und Trachten nur noch dem Erreichen irdischer Güter gilt, so ist dies allein den Menschen zuzuschreiben, weil sie «freiwillig» den Wünschen Meines Gegners nachkommen, obwohl sie ihm doch widerstehen «könnten» .... Immer wieder ist es die Willensfreiheit, die den Geisteszustand eines jeden Menschen bestimmt, die ihm aber auch nicht genommen wird, solange er als Mensch auf dieser Erde weilt. Aber er kann eben durch seine Willensfreiheit, durch den Mißbrauch seines Willens, es so weit bringen, daß sein Wille erneut gebunden wird, daß er wieder in den Zustand völliger Unfreiheit versetzt wird, der überaus qualvoll ist .... daß er selbst zur Materie wird, die er anstrebte während seines Erdenwandels. Dann hat der Gegner wohl den Sieg davongetragen, indem er die Rückkehr zu Mir verhinderte, aber er hat sie nur verzögert, und das Geistige, das er durch seinen Einfluß für sich zu gewinnen glaubte, wird erneut seiner Macht und seinem Einfluß entzogen. Und das bedeutet auch Schwächung seiner selbst wieder auf endlos lange Zeit. Mein Reich ist nicht von dieser Welt .... Diese Worte sollten euch Menschen klarstens sagen, was ihr von der irdischen Welt zu halten habt .... wenn es euch überhaupt daran liegt, «Mein Reich» einmal in Besitz zu nehmen. Aber gerade die Weltmenschen, die Materialisten, lassen sich genügen am Besitz dieser Welt, sie streben kein geistiges Reich an, denn sie sind schon völlig im Banne des Herrn dieser Welt, wenngleich sie auch ihn als ein Wesen, von dem sie beeinflußt werden, nicht gelten lassen. Denn er schlägt sie mit völliger Blindheit, er hindert sie an einem noch so schwachen Licht der Erkenntnis, er zündet ihnen Blendlichter an, die es unmöglich machen, ein rechtes Licht zu sehen .... Und Ich werde sein Wirken nicht unterbinden, geht es doch um den freien Willensentscheid, den der Mensch auf Erden ablegen soll .... Meine Hilfsmittel aber könnten zu einer Wandlung des Willens beitragen, denn sie bestehen vorwiegend darin, den Menschen die Vergänglichkeit der Materie vor Augen zu führen, ihnen immer wieder ihren Besitz zu nehmen, um sie zu einem Streben nach unvergänglichen Gütern zu veranlassen .... weshalb in der Endzeit immer wieder Ereignisse eintreten werden, welche die Menschen allerdeutlichst hinweisen auf die Wertlosigkeit dessen, was die Welt bietet. Denn Ich unterlasse nichts, wodurch den Menschen noch Hilfe geleistet werden kann, Ich tue alles, um sie zu retten vor dem Lose einer Neubannung, deren Bedeutung die Menschen nicht wissen und auch es nicht glauben, wenn ihnen das Wissen zugeleitet wird. Und es wird sich daher noch viel ereignen, bevor der letzte Tag gekommen ist, der dann unwiderruflich auch das Schicksal aller Menschen entscheidet .... __Amen
 
7439
28.10.1959
Der Mensch soll zum Überwinder der Welt werden ....
 
Die Welt wird immer hervortreten mit ihren Anforderungen, sie wird den Menschen ständig gefangennehmen, denn solange er noch mitten in diese Welt hineingestellt ist, muß er auch mit ihr fertigwerden, d.h. sich den Anforderungen beugen, die sie an das Mensch-Sein stellt. Aber dennoch ist es ein Unterschied, ob sich der Mensch gänzlich gefangennehmen läßt oder sich innerlich von ihr absondert .... ob es also dem Menschen gelingt, Herr zu werden über alles Weltliche, was ihn noch zu fesseln sucht. Soweit der Körper zu seinem «guten Recht» kommen soll, wird die Welt niemals zur Gefahr werden, und das hat immer der Mensch selbst in seiner Gewalt. Er darf niemals den körperlichen Wünschen das Übergewicht lassen, er muß selbst beschränken und abgrenzen, wo der Körper sich zu sehr hervordrängt, weil dann immer die Seele in Gefahr ist, vernachlässigt zu werden. Und die «Seele» und «deren» Bedürfnisse sind das Wichtigste im Erdenleben, das soll der Mensch nicht vergessen, dann kann ihm aber die Welt auch nicht zur Gefahr werden. Da nun aber die Welt das Reich des Gegners von Gott ist und sein Bestreben immer ist und bleiben wird, den Menschen zurückzuhalten von der Arbeit an seiner Seele, so wird er sich immer weltlicher Mittel bedienen, um jenes zu erreichen .... Er wird weltliches Verlangen vordrängen, und achtet der Mensch dessen zu sehr, dann vergißt er die Seele, und diese muß darben, während der Körper schwelgen kann. Darum müsset ihr Menschen sehr darauf achten, euch nicht in weltliches Verlangen zu verstricken, ihr müsset jede weltliche Anregung meiden und euch zurückziehen davon, ihr müsset desto eifriger euch geistige Genüsse zu verschaffen suchen, und es wird der Körper in seinem Begehr stille werden, weil die Seele oft auch vermag, den Körper ihrem Verlangen geneigt zu machen .... weil oft sich auch der Körper wohl fühlt, wenn der Seele rechte Kräftigung und Sättigung zuteil wird durch geistige Nahrung. Wenn es der Seele gelingt, sich auch den Körper geneigt zu machen, dann ist die Gefahr der Welt überwunden, dann wird der Körper auch nur das von der Welt verlangen, was er benötigt zu seiner Erhaltung, aber er wird nicht mehr das Verlangen der Seele ersticken durch seine Begierde, er hat dann solche überwunden, und die Welt besteht dann nur noch als Notwendigkeit für das irdische Leben, doch nicht mehr als Erfüllung geheimer Wünsche und Begierden. Aber es fordert das ständige Aufmerksamkeit, ständigen guten Willen und ständige Arbeit an sich selbst .... Denn der Kampf, den der Gegner Gottes um die Seelen führt, dauert an, solange der Mensch auf Erden weilt, und immer wieder wird er versuchen, durch die Welt Einfluß zu gewinnen auf den Körper, der dann sehr leicht die Seele mit hinabziehen kann auf die Ebene, die sie schon überwunden hatte. Doch der gute Wille des Menschen, der Wille, zu Gott zu gelangen und Seinen Willen zu erfüllen, wird ihm auch ständig Hilfe sein, und er wird einmal das Ziel erreichen .... Er wird kämpfen müssen oder aber in Liebe dienen .... Dann wird jeder Welthunger wegfallen, dann ist die Seele schon so stark geworden im Überwinden, daß sie den Körper ganz in ihrer Gewalt hat .... Dann wird sich auch der Körper willig trennen von allem, was der Welt angehört, und auch er wird nur darin sein Glück und seine Seligkeit finden, was die Seele und sein Geist ihm nun bieten und was auch die irdischen Substanzen vergeistigen kann, solange der Mensch auf Erden weilt .... __Amen
 
7785
01.01.1961
Überwindung der Materie ....
 
Wer die Welt nicht lassen kann, der wird das Himmelreich nicht erwerben; wer dem irdischen Reiche anhanget, der wird nicht in das geistige Reich des Lichtes eingehen können, wenngleich ein jeder Mensch einmal sein Erdenkleid ablegen muß und das jenseitige Reich betritt .... aber dieses wird sein seinem Verlangen auf Erden gemäß. Es wird sich keine Seele des Lichtes erfreuen dürfen, die auf Erden das Licht nicht gesucht hat, denn das Weltreich ist das Reich des Fürsten der Finsternis, das irdische Reich kann kein geistiges Licht ausstrahlen, die Materie verfinstert den Geist des Menschen, und er geht so lange blind im Geist durch das Erdenleben, wie ihn die irdische Materie noch gefesselt hält .... Und wer die Welt mit ihren Gütern begehret, der begehret auch kein Licht, denn das Licht kommt von oben, aus dem geistigen Reich, und kann nur dem zugehen, der sich von der Materie gelöst hat, der der Welt den Rücken kehrt. Die Welt ist das Reich des Gegners von Gott, denn alle Materie birgt unerlöstes Geistiges, alle Materie hält das Geistige gefangen, das noch in den Banden des Gegners liegt, das noch sein Besitz ist und das darum überwunden werden muß von dem Menschen, der einmal in das Lichtreich eingehen will. Ihr alle seid durch diese Materie hindurchgegangen, ihr alle hattet euch schon frei gemacht aus ihrer Umhüllung, aber als Mensch strebt ihr wieder das an, was ihr schon längst überwunden habt .... Und das ist euer Unheil; denn wenn es der Seele nicht gelingt, sich frei zu machen von dem Begehren nach irdischen Gütern, kehrt sie wieder zurück in das Reich, das sie überwunden hatte .... sie kann aufs neue gebannt werden in der harten Materie, und ein erneuter Gang durch die Schöpfung kann ihr entsetzliches Los sein. Und darum kann der Mensch immer nur gewarnt werden, sich an die Materie zu ketten, nur irdische Güter zu erstreben und dadurch sich stets mehr dem zu verschreiben, der Herr ist dieser materiellen Welt. Dem Menschen kann immer nur das bittere Los einer Neubannung in der Materie vorgestellt werden, auf daß er sich besinne und sich frei zu machen suche, um einmal den materiellen Leib ablegen zu können und in aller Freiheit eingehen zu können in das geistige Reich. Und er gibt wahrlich nicht viel dahin, wenn er sich zu lösen sucht von der Welt und ihren Gütern, denn diese sind vergänglich, und er kann sie nicht behalten, wenn sein Leibesleben beendet ist .... er kann nichts davon hinübernehmen in das geistige Reich, wenn er noch vor dem Ende dieser Erde abgerufen wird .... Er wird arm und bloß jenes Reich betreten, und die Armut wird ihn schwer belasten, wenn er erkennt, daß er sein Erdenleben vergeblich zurückgelegt hat, das ihm großen geistigen Reichtum eintragen konnte. Doch beides zusammen kann der Mensch nicht besitzen: geistige Güter und die irdisch-materiellen Werte, wenn diese noch sein «ganzes Herz» gefangennehmen .... Hat er sie aber einmal überwunden, daß sich sein Verlangen davon gelöst hat, dann schaden sie ihm nichts mehr, denn dann wird er die materiellen Güter auch nur verwenden nach dem Willen Gottes; er wird Liebewerke damit verrichten und seine geistigen Güter vermehren. Aber er kann auch erst zu geistigem Gut gelangen, wenn seine Seele die Materie nicht mehr «begehrt». Und es ist darum irdische Armut oft ein Mittel, das Verlangen nach der irdischen Welt zu überwinden, und dann kann die Armut nur gewertet werden als Hilfe zur Erlangung der Seelenreife und der geistigen Güter, die unvergänglich sind. Sie kann aber auch das Verlangen eines Menschen vergrößern nach irdischem Besitz, und es muß der Mensch dann einen starken Willen aufbringen, dieses Verlangens Herr zu werden und als Sieger hervorgehen zu können .... Aber er wird einen großen geistigen Erfolg dann verzeichnen können, und er hat dann sein Erdenleben nicht vergeblich gelebt .... __Amen
 
8303
19.10.1962
Erlösungswerk und seine geistige Begründung ....
 
Es wird euch immer wieder Aufschluß gegeben über die Mission des Menschen Jesus auf Erden, weil euch gerade darüber ein so mangelhaftes Wissen zugeleitet wurde von seiten derer, die sich berufen glauben, euch belehren zu müssen, die aber selbst nicht eingedrungen sind in tieferes Wissen .... daher auch über das Erlösungswerk und seine geistige Begründung zu wenig aufgeklärt sind, als daß sie ihre Mitmenschen belehren könnten. Und so haben die Menschen es nie richtig verstanden und wissen daher auch nicht, welche große Bedeutung das Erlösungswerk für die gesamte Menschheit hat .... Sie wissen nicht, daß der ganze Erdenlebenszweck unerfüllt bleibt, wenn sie nicht den Weg nehmen zum Kreuz, zum göttlichen Erlöser Jesus Christus. Es wissen die Menschen nicht, daß der Anlaß ihres Menschseins auf dieser Erde die große Ursünde des einstigen Abfalles der Geister von Gott ist .... daß die ganze Erde sowie auch alle Schöpfungen im Universum erst die Folge waren jenes Sündenfalles und daß diese Schöpfungen nur den Zweck haben, das gefallene Geistige wieder zurückzuführen zu Gott .... Denn dieses geht aufgelöst in unzähligen Partikelchen hindurch durch die Schöpfungen und legt so langsam den Weg zu Gott zurück .... Es ist zwar ein unsäglich qualvoller Zustand, in dem sich das Geistige während seines Rückweges befindet, denn es ist unfrei und kraftlos, und wenngleich dem aufgelösten Geistigen das Ichbewußtsein genommen ist, so spürt doch das Geistige die Qualen der Bannung in den Schöpfungswerken, weil es vor seinem Abfall von Gott sich in völliger Freiheit bewegte und für das Geistige jegliche Fesselung ein Qualzustand ist. Die unermeßlichen Qualen der Bannung in der Form .... sei es die Gesteins- und Pflanzen- oder die Tierwelt, die es durchwandern muß .... genügen aber nicht zur Tilgung jener unermeßlichen Schuld, welche die geistigen Wesen auf sich geladen hatten durch ihre Auflehnung gegen Gott, denn die Wesen standen in hellster Erkenntnis, sie wußten um ihren Ausgang und wurden ständig von der Liebe Gottes durchstrahlt, Der ihnen unermeßliche Seligkeit dadurch bereitete. Und bewußt ihres Ausganges wehrten sie diese Liebekraft ab und verfielen dadurch der Finsternis .... Diese große Urschuld also konnte nicht abgebüßt werden durch noch so große Qualen im gebannten Zustand .... Und ewig wäre daher jenen gefallenen Wesen der Eintritt in das Lichtreich verwehrt geblieben, wenn nicht die Tilgung der Schuld von einem Wesen des Lichtes übernommen worden wäre, Das Sich in Liebe für die gefallenen Brüder erbot, das Sühnewerk zu leisten .... Für dieses Wesen des Lichtes .... eines nicht gefallenen Urgeistes, Der Sich in dem Menschen Jesus verkörperte auf Erden .... war das, was Es vollbringen wollte, ein Erbarmungswerk einmaliger Art, denn Es stieg aus dem Licht herab in die finsteren Sphären des sündig gewordenen Geistigen, Es stieg herab in das Reich des Gegners von Gott, des erst-gefallenen Urgeistes Luzifer, der seinen Anhang gefesselt hielt und einen ungeheuren Kaufpreis forderte für eine jede Seele .... Und diesen Kaufpreis hat der Mensch Jesus gezahlt durch Sein Erlösungswerk, durch einen Gang unermeßlicher Leiden und Qualen, der mit dem Tode am Kreuz endete .... Er also entsühnte die große Urschuld des einst gefallenen Geistigen und auch die Sündenschuld aller Menschen auf Erden, die Folgen waren ihrer Angehörigkeit zum Gegner Gottes .... Er vollbrachte ein einmaliges Werk der Barmherzigkeit, und Er konnte es nur deshalb ausführen, weil Er voller Liebe war, weil Er Sich Selbst als Mensch auf Erden so gestaltet hatte, daß die Ewige Gottheit .... die Liebe Selbst .... in Ihm Aufenthalt nehmen konnte, daß Sie Ihn voll und ganz durchstrahlte mit Liebekraft und diese «Liebe» nun auch das Opfer darbrachte .... das nun aber auch jeder Mensch freiwillig annehmen muß, um frei zu werden aus der Gewalt des Gegners .... Denn der Mensch ist das zu Gott durch die Schöpfungswerke zurückkehrende Geistige, das sich in seinen einzelnen Partikelchen wieder gesammelt hat und sich als Seele im Menschen verkörpern durfte, um nun bewußt auch die letzte Strecke des Rückweges zu gehen und nun auch bewußt die Hilfe Jesu Christi anzunehmen, ohne die sein Streben zur Höhe ohne Erfolg bleiben würde. An Jesus Christus kann und darf kein Mensch vorübergehen, denn es gibt keine Freiwerdung aus der Gewalt des Gegners von Gott ohne Ihn, Der durch Seinen Tod am Kreuz den Gegner besiegt hat und ihm jede Seele nun entwindet, die freiwillig den Weg zum Kreuz nimmt, die Jesus bittet um Vergebung ihrer Schuld und um Hilfe, um wieder zurück zum Vater zu gelangen. Dieses Wissen um die Bedeutung des Erlösungswerkes muß den Menschen zugeführt werden, dann erst werden sie sich freiwillig Ihm zuwenden und mit Seiner Hilfe auch ihr Ziel erreichen, sie werden zurückkehren in ihr Vaterhaus, zu ihrem Gott und Schöpfer, und nun auch ewiglich bei Ihm verbleiben .... __Amen
 
8454
31.03.1963
Jesus lehrte die Liebe auf Erden ....
 
Die Liebe brachte die Seele Jesu mit zur Erde, und darum auch war Er fähig, ein Übermaß von Leiden auf Sich zu nehmen, denn die Liebe gab Ihm dazu die Kraft. Und Er wußte es, daß gerade die Liebe den Menschen fehlte und daß sie deshalb schwach und kraftlos waren. Sie hatten zwar auch ein Liebefünkchen in sich, also sie waren zur Liebe «fähig», doch ihnen fehlte die Liebe«willigkeit», weil diese Mein Gegner erstickte .... weil er die Eigenliebe stets mehr entfachte und jegliche uneigennützige Liebe hinderte, zum Durchbruch zu kommen. Und Jesus lebte daher den Menschen ein Leben in Liebe vor .... Jesus tat Seinen Mitmenschen nur Gutes an, Er heilte ihre Gebrechen, Er tröstete sie und half ihnen, wo nur Hilfe nötig war .... Er war selbstlos und immer dazu bereit, den Menschen ihr Erdenlos zu erleichtern .... Und Er lehrte sie, «warum» sie ein Leben in Liebe führen sollten, Er warnte sie vor den Folgen eines lieblosen Erdenwandels, wie Er ihnen auch die Auswirkung eines Liebelebens immer wieder vor Augen stellte und ihnen den Beweis gab an Sich Selbst, Der zu den höchsten Kraftleistungen fähig war, Der Kranke heilte und Wunder wirkte kraft Seiner Liebe, die in Ihm ständig zunahm .... Denn Er stand in innigem Verband mit Gott, Der die Ewige Liebe Selbst ist .... Und darum lehrte Jesus auch die Menschen, die Bindung mit Gott, ihrem Vater von Ewigkeit, herzustellen, was wieder nur durch die Liebe geschehen konnte und durch inniges Gebet zu Ihm .... Alles dies war den Menschen fremd geworden, und nur wenige führten ein Liebeleben, und diese erkannten Jesus auch bald als den verheißenen Messias, sie erkannten in Ihm den Vater .... In ihnen war durch die Liebe ein kleines Licht entzündet worden, das nun genährt wurde durch die Lehre Jesu und von den Menschen die Finsternis wich .... Und diese Lehre sollte verbreitet werden unter der Menschheit, und darum unterwies Er Selbst Seine Jünger, die Er in die Welt hinaussandte mit dem Auftrag, zu künden von Ihm Selbst, von Seinem Werk der Erlösung und von dem Evangelium der Liebe, denn die Menschen sollten den rechten Weg aufgezeigt bekommen, der zum Leben führt, das ewig währet .... Jesus hätte aber nimmermehr dieses Erlösungswerk vollbringen können, wenn Er nicht von Liebe erfüllt gewesen wäre, doch die Liebe vermag alles, für die Liebe gibt es keine Begrenzung .... es gibt nichts Unmögliches, es gibt nichts, was sie nicht überwinden könnte .... denn als Mensch wäre es unmöglich gewesen, ein solches Maß von Leiden und Qualen durchzustehen, wie es Ihm aufgebürdet wurde .... Die Kraft der Liebe aber verhalf Ihm zum Sieg .... kraft der Liebe hat Er die bittersten Leiden und den qualvollsten Tod am Kreuz ertragen, und Er gab erst dann Seinen Geist auf, als das Werk vollbracht war .... Und nun erst wurde es dem Menschen möglich, sich frei zu machen von dem Gegner, der ihn gefesselt hielt, solange die Sündenschuld nicht getilgt war .... Erst nach dem Kreuzestod Jesu konnten sich die Menschen Kraft erbitten und Stärkung von Jesus Christus, in Dem Gott Selbst als die Ewige Liebe für die Menschheit gestorben ist .... Die Menschen sind nicht mehr dem Gegner Gottes preisgegeben und seiner Willkür, sie können sich von ihm lösen, wenn sie Jesus um Hilfe bitten und nun durch ein Liebeleben sich die Kraft erwerben, den Willen Gottes zu erfüllen. Und darum ist es das Wichtigste im Erdenleben, daß den Menschen das Evangelium der Liebe verkündet wird, das von den Menschen die dichte Finsternis nimmt, das sie zum Glauben finden läßt an Jesus Christus als Gottes Sohn und Erlöser der Welt und das stets die Kraft schenken wird, den Erdenweg erfolgreich zurückzulegen .... Denn die Liebe ist Kraft, und ohne Liebe bleibt der Mensch kraftlos, und er kann sein Ziel nicht erreichen, zwecks dessen er auf Erden lebt .... Ohne Liebe kann es aber auch kein Licht geben auf dieser Erde, denn sie ist das Reich des Gegners von Gott, der darum dichte Finsternis verbreitet, damit Gott nicht erkannt wird und er seinen Anhang nicht verliert, der aber im Licht erkannt wird als Feind .... Wo daher die Liebe gepredigt wird, dort wird auch der Glaube an Jesus Christus erweckt werden können, wenn die Menschen nur des Willens sind, die Liebegebote zu erfüllen. Und daher sollen die Arbeiter im Weinberg des Herrn eifrig tätig sein und das Wort Gottes, das immer nur die göttlichen Liebegebote zum Inhalt hat, verbreiten, denn es müssen die Menschen darum wissen, daß nur die Liebe ihnen einen geistigen Fortschritt eintragen kann, daß nur die Liebe ihnen die Kraft schenkt, an sich selbst zu arbeiten, und daß die Liebe auch das Licht schenkt und den Menschen ein umfangreiches Wissen erschließt, so daß sie nun bewußt ihren Erdenweg gehen .... bewußt ihrer Aufgabe und ihres Zieles .... und dieses nun auch anstreben mit allen Kräften .... Und sowie sie Jesus Christus anerkennen, sowie sie wissen, daß Gott Selbst in Jesus das Erlösungswerk vollbracht hat und sie sich nun Ihm bewußt hingeben, werden sie auch frei werden von ihrer Urschuld und das Ziel auf Erden erreichen und endgültigen Zusammenschluß mit ihrem Gott und Vater von Ewigkeit .... __Amen
 
8706
23.12.1963
Tilgung der Urschuld war nur durch die Liebe möglich ....
 
Einmal mußte eure Urschuld getilgt werden, einmal mußte dafür Sühne geleistet werden um der Gerechtigkeit Gottes willen .... ansonsten niemals die schuldig gewordenen Wesen wieder in Gottnähe gelangen konnten, die sie freiwillig verlassen hatten und der Tiefe zugestrebt waren .... Es konnte keine Schuld auf ewig ungesühnt bleiben, doch es konnte endlos lange Zeit vergehen, bis dieser Tilgungsakt stattfand .... Und das ist auch der Fall gewesen, denn es vergingen Ewigkeiten, in denen die gefallenen Wesen endlose Qualen ausstehen mußten und also auch die Folgen ihrer Sündenschuld getragen haben, die aber dennoch nicht genügten zur restlosen Tilgung ihrer Schuld. Denn dazu waren die Wesen nicht mehr imstande, da die Urschuld darin bestand, daß sie sich der göttlichen Liebe widersetzten, was zur Folge hatte, daß sie selbst sich jeglicher Liebe entäußerten .... eine Tilgung der Schuld aber wieder nur durch das «Gegenteil» möglich war, daß «Liebe» wieder der «Ewigen Liebe» zudrängte, diese aber nicht mehr vorhanden war. Es wurde einstens «gegen» die Liebe gesündigt, und es hätte wieder nur die «Liebe» ein Sühnewerk vollbringen können, das jene große Schuld der Abkehr von Gott aufwog. Und alles einst gefallene Geistige war bar jeder Liebe und dadurch endlos weit entfernt von Gott als der Ewigen Liebe. Von unten her .... also von seiten dieses gefallenen Geistigen, das sich in der Tiefe befand .... konnte daher ein Entsühnen der Schuld nicht stattfinden, wenngleich im Stadium als Mensch .... nach endlos langem Gang durch die Schöpfung zum Zwecke der Rückkehr zu Gott .... ein winziger Liebefunke dem Wesen geschenkt wird. Aber dessen Wille ist noch von dem Gegner Gottes gebunden und zu schwach, sich aus dessen Fesseln zu lösen. Daher mußte ihm Hilfe gebracht werden, die wieder nur "«Liebe»" bringen konnte .... Liebe, die in einem bei Gott verbliebenen Wesen in Fülle war und die dieses Wesen veranlaßte, für das unglückselige, gefallene Geistige das Werk der Entsühnung zu leisten .... die Es veranlaßte, zur Erde herabzusteigen in das finstere Reich des Gegners von Gott und den schwachen Menschen durch ein Werk größter Erbarmung zur Stärkung des Willens zu verhelfen, so daß sie dann selbst den Liebefunken in sich nähren konnten und ihn auflodern lassen zu einer hellen Flamme, die wieder dem Feuer der Ewigen Liebe zudrängt und sich wieder mit Ihr vereinigen kann. Es mußte also die Sündenschuld getilgt werden von einem Wesen, Dessen Liebe so mächtig war, daß Es für Seine gefallenen Brüder Sein Leben opferte, daß Es einmal aus dem Reiche des Lichtes zur Erde in die Dunkelheit hinabstieg und daß Es zum andernmal mitten in diesem Reich einen Kampf führte wider den Gegner Gottes .... daß Es ihm die Seelen abkaufte mit Seinem Blut, mit Seinem Leben .... daß Es als Mensch Jesus den Opfertod am Kreuz erlitt und das Lösegeld zahlte für alle jene Seelen, die wieder zu Gott zurückkehren wollten und allein zu schwach waren, den Gegner abzuschütteln. Jesus also nahm die gesamte Sündenschuld aller Menschen der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auf Seine Schultern, und Er hat durch Seinen Tod am Kreuz der Gerechtigkeit Gottes Genüge getan, Seine Liebe war so groß, daß Sich die Ewige Liebe daran genügen ließ und um der Liebe eines einzigen Menschen willen die große Urschuld gestrichen hat. Und Er nimmt einen jeden wieder an, der Jesus um Vergebung seiner Schuld angeht, der Ihn bittet, ihm Kraft zu schenken, um die Rückkehr zu Gott zu vollziehen, der sich der Gnaden des Erlösungswerkes bedienet, die der Mensch Jesus durch Seinen Tod am Kreuz erworben hat. Niemals hättet ihr Menschen diese Rückkehr zu Gott vollziehen können, weil die ungeheure Schuldenlast euch keinen Aufstieg ermöglichte und weil ihr bar jeder Liebe waret. Doch nur Liebe konnte die Verbindung mit Gott wiederherstellen, und darum mußte Sich ein Wesen des Lichtes, Das voller Liebe war, erbieten, zur Erde niederzusteigen. Und in diesem Wesen, Das in einer menschlichen Außenhülle Wohnung nahm, konnte Sich die Ewige Liebe Selbst manifestieren .... also es konnte Gott als die Ewige Liebe Sich völlig einen mit der Seele, die voll und ganz durchstrahlt wurde und zuletzt Körper und Seele in völlig vergeistigtem Zustand auch die gänzliche Vereinigung mit Gott gefunden hatte .... Es konnte Gott Selbst in diesem Menschen Jesus das Erlösungswerk vollbringen, und es wurde das Tor wieder geöffnet für alle jene gefallenen Wesen, die sich im Erdenleben als Mensch zu Jesus bekennen und dadurch auch Gott Selbst anerkennen, Der in Jesus Mensch geworden ist .... __Amen
 
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