Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 0194 22.11.1937

Lehren in Zwang ....

Bewahre dir ein gläubiges Herz, so wird dir Gott nahe sein allezeit. Und legt dir der Herr auch auf, was dir untragbar erscheint, mit Seiner Hilfe und Gnade kannst du alles überwinden ....

Und nun höre: Wir schließen alle um dich einen Kreis und beginnen unsere Arbeit, denn es hat der Herr beschlossen, dich einzuweihen in die Gefahren des Christentums, wie es heut auf Erden gelehrt wird. Wenn in allen Zeiten Sein Wort so aufgenommen wurde, daß es galt, den Nächsten Zwang aufzulegen, so war das ein großer Irrtum und Fehler der Lehrenden .... Denn durch Zwang will der Herr keines Seiner Kinder zu Sich ziehen, sondern ganz aus freiem Willen sollen sich die Kinder entscheiden, ob sie den Vater wählen oder Ihn ablehnen wollen.

Wir betrachten daher jeden Zwang, den die Kirche oder die Diener Gottes ausüben wollen auf die Menschheit, als nicht von Gott gewollt und nicht von Ihm in Seinen Lehren angeordnet. Deshalb fällt eine solche Kirche in sich zusammen, weil ihr ja die Grundbedingung fehlt .... volle Freiheit des Willens. Wo Bestimmungen getroffen werden, dies und jenes einzuhalten unter Androhung von Strafen, dort kann keine geistige Freiheit bestehen, und dort wäre auch der Zweck nicht erfüllt, auch wenn die Erdenkinder diesen Zwangsbestimmungen nachkommen.

Und darin liegt wieder die Erklärung für den Zerfall solcher Kirchen, obgleich ihre Absicht auch ist, die Menschen zu Gott zu leiten. Im Erkennen dieser heiligsten Grundbedingung, das ganze Wandeln des Menschen auf freiem Willen zu gestalten, fallen so viele andere Bestimmungen in das Reich des Irrenden .... Aller Zwang ist von Gott nicht gewollt und daher nur hinderlich dem Menschen auf dem Weg zur Ewigkeit .... Lehren dürfet ihr wohl Seine Worte, doch nicht mit Bedingungen verknüpfen, die das Menschenkind in eine Art Zwangslage versetzen und ihm ein anderes Bild von Gottes Güte und Liebe zu geben imstande sind.

Achtet allerwärts darauf, daß ihr, die ihr Diener Gottes seid, in Liebe zum Vater heranziehen sollt eure Schäflein, und belehret sie, daß sie um Gottes Gnade ringen und bitten mögen, dann wird ihnen der Weg leichter werden zum Vater, und nichts wird sie schrecken .... während eure Lehren sie in einen Abhängigkeitszustand versetzen .... in einen Zustand, wo sie wohl bemüht sind im besten Falle, ihren Pflichten nachzukommen, aber ihnen die innere geistige Hingabe an das Vaterherz fehlt .... Liebe und Verlangen nach dem Vater soll aus dem Herzen kommen, nicht aber unter Druck erzwungen werden .... Die menschliche Seele erklimmt dann eine viel höhere Stufe und schreitet unter der Gnade Gottes, die sie aus eigenem Antrieb erfleht, viel schneller vorwärts ....

Darum suchet, wo ihr könnt, den Menschen verständlich zu machen, daß sie nicht einer Lehre anhangen sollen, sondern in ihrem innersten Herzen die Lehre Gottes hören sollen, die sie hinweiset auf ihre Gotteskindschaft; und als Kinder Gottes das Verlangen zu schüren, zum Vater zu gelangen, ist, was euch die Grundlage des echten Christentums sein soll .... und dann wird euch vom Vater der Weg gewiesen werden in Liebe und göttlichem Erbarmen.

Amen

 
 
 

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