Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 0336 17.3.1938

Aufnahme-Gefäß ....
Organische Glieder ....
Zweck des Herzens ....

Sehet, es ist wie ein großes Lichtmeer, das die Menschheit überfluten soll. Wohl können Hunderte von Jahren vergehen, bis sich ein endgültiges Aufklären der Menschheit erzielen lassen wird, doch weilet der Herr mitten unter euch, so ist Seinem Willen alles möglich, und die Gefäße zur Aufnahme des Lichtes .... der Wahrheit und der Erkenntnis .... sind in gar vielen Orten aufgestellt .... Hat einer von euch Menschen die Sehnsucht, in tiefer Liebe verbunden zu sein mit seinem Heiland, so ist er als solches Aufnahme-Gefäß sehr wohl zu gebrauchen, und unterordnet er dann stets seinen Willen dem göttlichen Willen, so handelt er unentwegt nur so, wie es ihm aufgetragen wird.

Und solche willige Arbeiter brauchet der Herr gar viele in Seinem Weinberg .... wo immer nur wahre Frömmigkeit vorhanden ist, die im Herzen und in der Liebe ihren Ausgang hat, dort wirket der Herr und ist ihm immer nahe. So ist die Verbindung zwischen Himmel und Erde eine ständige und auch so augenscheinlich, daß ein jeder sie erkennt, möchte er nur erkennen wollen und möchte er mit den Augen des Herzens zu schauen versuchen, nicht mit seinen körperlichen Augen, die, stets mehr auf das Materielle gerichtet, das Wesen der Gottheit und Sein Wirken schwerlich erkennen. Aber es liegt dann immer an ihnen selbst. Jedes organische Glied hat seinen Zweck .... es führt die Bestimmung aus, die ihm zugeteilt wurde nach des Schöpfers Wille.

Und so hat eben auch das Herz die ihm zugewiesene Bestimmung zu erfüllen .... in sich aufzunehmen alles Geistige, göttlich Wahrhafte .... und so in steter Verbindung zu bleiben mit der höchsten Wesenheit, der ewigen Gottheit .... Alle anderen Funktionen des menschlichen Körpers haben nur den Zweck, dem Leibesleben förderlich zu sein, das Herz aber mit seiner eigentlichen Tätigkeit führt der Ewigkeit zu .... es schafft dem Menschen ewige Werte, indem es alles Geistige aufnimmt und pflegt und so Träger ist jeden geistigen Gedankens, der überhaupt dem Menschen erst das wahre Leben bedeutet und er ihm erst die geistige Weiter-Entwicklung gewährleistet.

Wäre das menschliche Herz nicht das Aufnahme-Gefäß alles Göttlichen, wo wäre dann für euch Menschen wohl der eigentliche Zweck des Lebens zu suchen? .... Ihr kämt und gingt von dieser Erde gleich maschinenhaft erzeugten Produkten der Erde .... dann hätte euer Verweilen auf dieser allerdings keinen weiteren Sinn als ein fortlaufendes Düngen der Erde .... sobald euer Körper in Verwesung übergegangen, für diese Erde abgetan wäre. Es muß euch doch die Nutzlosigkeit eines solchen Erdenlebens im Sinne der Schöpfung einleuchten .... oder glaubet ihr, daß der göttliche Schöpfer nicht weiser Seinen Schöpfungsplan ausgeführt hat .... als Wesen zu schaffen, die nach kurzer Erdenzeit in ein Nichts zerfließen .... Oh, wie geistig arm seid ihr, die ihr euch diese irrige Ansicht zu eigen gemacht habt ....

Eure Erkenntnis wird dereinst eine bittere sein, denn niemals kann euch auf Erden offenbar werden der geheiligt Wille des Schöpfers, so ihr euch selbst nicht als das betrachtet, was ihr seid .... als Kinder vom Vater ausgegangen, die auf Erden den Zustand erreichen sollen, auf ewig wieder zum Vater zurückkehren zu dürfen .... die nur eine einzige Aufgabe haben auf Erden .... Gott ähnlich zu werden, um für ewig mit dem göttlichen Vatergeist vereinigt zu sein.

An solchen Problemen scheitert der Verstand des Menschen, und da er das eine nicht ergründen kann, so verwirft er gleich alles und sieht in seinem Dasein nichts weiter als eine Zufälligkeit, der er sein irdisches Leben verdankt .... Wüßte er den Weg des Fleisches, den zuvor seine Seele schon gegangen, und könnte er all die Stadien rückschauend intern durchleben, so wäre ihm wohl der Zweck seines Lebens offensichtlicher .... doch würde dann das Erdenleben unter einem gewissen Zwang oder in voller Einsicht seiner Aufgabe nicht von solchem Wert für ihn sein ....

Der Mensch soll glauben, was er nicht weiß .... soll sich sein Geist zur Vollkommenheit entwickeln .... er soll sich selbst finden in der Liebe zum Herrn und Schöpfer .... Darum wird sich der Mensch der außerordentlichen Gnade Gottes erfreuen dürfen, dem es gelingt, aus sich heraus .... aus eigenem Antrieb .... sich vom Irdischen zu lösen .... Dessen Leben wird dem Zweck entsprechen. Endlos weiser ist, wer für die kurze Erdenzeit schon die Verbindung sucht mit seinem Heiland .... Er hat seine Bestimmung erkannt, weil der Herr Selbst ihm das Licht ins Herz gesenkt hat, und nun in diesem Licht der Erkenntnis zu wandeln auf Erden, ist segen- und nutzbringend für die Ewigkeit ....

Amen

 
 
 

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