Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 0426 21.5.1938

Weisen des Altertums ....

Die größten Weisen der Welt barg das Altertum, und dennoch waren ihnen die Schöpfungsgesetze ein Buch mit sieben Siegeln .... verschlossen, wie die Geheimschrift, die die Nachwelt zu fleißigem Denken anregte und doch nicht entziffert werden konnte. So vielseitig ihr Wissen auch war, das ewige Problem von Gott zum Menschen war ihnen unlösbar .... es lag ein rätselhafter Schleier über allem, was ins Mystische hinüberreichte .... Sogar der weise Sokrates folgerte gänzlich irrig wohl auf das Vorhandensein nicht leugbarer Naturkräfte, die jedoch aus sich heraus wirkten, unbeeinflußt von irgendwelcher sie bestimmender Macht ....

Das göttliche Wirken als solches und ein dieser Göttlichkeit bewußtes Dienen-Können war nach der Meinung dieser Weisen etwas völlig Unbewiesenes und mußte so durchaus abgeleugnet werden, denn in keiner Zeitepoche war der Drang nach der Wahrheit ein stärkerer wie gerade in dieser Zeit der Weisen. Da erweckte Gott auch damals schon Menschen, die in gewissen Zeitabständen einen Lichtschimmer brachten unter ihresgleichen und folgendermaßen sich äußernd: daß die Welt mit allem, was lebt und besteht, vom Wirken einer Gottheit zeuge und daß diese Gottheit Sich äußert in allem Leben .... von der kleinsten Kreatur bis hinauf zum Menschen ....

Es konnten solchen Weisheiten gegenüber die Gegner nicht streiten, so sie doch nur zu deutlich Kenntnis erhielten von außergewöhnlicher Kraft, die den die Wahrheit Verkündenden innewohnte. Diese Kraft wurde immer dort angewandt, wo die Menschen in Gefahr waren, einer völligen Oberherrschaft der Materie zu unterliegen .... Zu Zeiten tiefer geistiger Blindheit, als geistige Nacht die Menschen umfing, brach allemal wieder ein Lichtstrahl durch, und der Herr fand vereinzelt Eingang in die Menschenherzen. So hat eine jede Zeitepoche auch die Erdennähe des Herrn zu spüren bekommen, sowohl vor als auch nach dem großen Erlösungswerk Christi ....

Es bleiben ja zu allen Zeiten nur wenige dem göttlichen Herrn und Meister ergeben so, daß sie die Stimme des Herrn zu vernehmen vermögen. Doch diese sind immer gesegnet worden zu jeder Zeit. Bringt der Wille des Erdenkindes eine solche Bereitschaft auf, die sich im Entgegennehmen von göttlichen Übermittlungen äußert, so mußten zu allen Zeiten auch den Menschen auf Erden die Wahrheiten der ewigen Schöpfung zugänglich gemacht werden, und daher blieb die Erde von alters her nicht unbedacht .... es war immer und ewig das gleiche .... dem im tiefsten Herzen Forschenden ward Helligkeit des Geistes gegeben, und von diesen ward die ewige Gottheit auch immer erkannt, wenngleich diese Wahrheit nicht als Lehre weitergegeben werden konnte, sondern immer wieder von jedem Menschen selbst erkannt werden mußte.

So hat doch zu jeder Zeit eine Anzahl Wesen die geistige Reife erlangt, die nun immer wieder fortlaufend die Erdenkinder unterrichten und ihnen jede Anregungen zugehen lassen, auch ihrerseits zu suchen und zu forschen im Herzen nach der ewig-unveränderlichen und alles weise regierenden Gottheit ....

Amen

 
 
 

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