Bertha Dudde 1891 - 1965
Aktuelles Gottesoffenbarung Suche - Volltext Kontakt Read in English
  Willkommen Zum Werk Leseauswahl Schriftenangebot Downloads
     
BD 0182-1000 BD 1001-2000 BD 2001-3000 BD 3001-4000 BD 4001-5000
BD 5001-6000 BD 6001-7000 BD 7001-8000 BD 8001-9030 Dudde-Bücher
 
 

BD 0471 18.6.1938

Erkenntnis seiner selbst ....
Liebe ....

In diesem wie in jenem Leben hat nur das eine bleibenden Wert, daß sich die Seele selbst erkennt; erst dann ist es ihr möglich, den Weg nach oben zu gehen. Ein Fortschreiten ohne diese Erkenntnis ist völlig ausgeschlossen, denn in der geistigen Finsternis wird jede Handlung, ob hier oder im Jenseits, sich nur materiell auswirken .... d.h., ihr werden immer materielle Interessen zugrunde liegen, und solche können niemals das Seelenheil fördern. Wenig wertvoll ist es deshalb, wenn der Mensch auf Erden auch gute Handlungen nur aus ebensolchem Grunde begeht. Solche Taten sind nicht angesehen von Gott, denn ihre Kraft ist gering .... Was nicht aus Liebe getan wird, ist auch nicht wohlgefällig vor Gott .... Es ist nur Tribut an die Welt ....

Regen Geistes wird der Mensch erkennen müssen, daß die Erde mit allem, was auf ihr besteht, immer nur das Mittel zum Zweck ist .... Daß also niemals die Güter der Erde selbst begehrt werden sollen, sondern nur alles auf der Welt dazu dienen soll, als irdisch erkannt zu werden, gemieden oder dazu verwandt, Taten der Liebe durch solche ausüben zu können .... Der Herr gibt euch so reichlich Mittel in die Hand, die euch dem ewigen Ziele zuführen können .... Ihr aber benützet diese für euch selbst, ihr freuet euch daran und gieret danach .... und so werden diese Mittel für euch Werke des Teufels, durch die er euch in seine Fallstricke zu ziehen versucht ....

Erkennet ihr aber den Unwert alles Irdischen und erkennet ihr euch selbst, dann werdet ihr den Sieg davontragen über solche Versuchungen. Hingeben alles, was ihr besitzet, um dem Nächsten damit zu helfen, trägt den größten Segen in sich. Ist die geistige Erkenntnis des Menschen so weit gereift, daß er nun die Arbeit an seiner Seele beginnen kann, dann wird er auch voller Eifer sein Streben verfolgen, und immer wird der Gedanke für ihn Leitstern sein, daß er durch sein Streben dem Heiland nahekommt, daß alles, was er auf Erden freiwillig hingibt, dereinst durch die Nähe des Heilands vergolten wird.

Je unbewußter das Drängen zum Heiland ist, je mehr es aus tiefer Liebe heraus das Herz erfüllt, desto eher wird diese Sehnsucht des Herzens erfüllt werden und desto mehr wird Seine Nähe das Erdenkind beglücken, denn alles, alles wurzelt in der Liebe .... wer diese hat, der ist schon selig hier auf Erden und wird dereinst überselig sein in des Herrn Nähe .... wo alles nur pure Liebe ist. Erst wenn die Liebe völlig euer Herz erfüllt, wird all euer Denken und Handeln auf Erden so sein, daß es dem Sinn der ewigen Gottheit entspricht .... Darum pfleget die Liebe, und euch wird ein Maß zuteil werden in der Ewigkeit, daß ihr überselig seid in der Nähe des Herrn ....

Amen

 
 
 

Druckversion

Kundgabe teilen / weitersagen auf:  
 
  | Vorige Kundgabe | | Seitenanfang | | Nächste Kundgabe |  
 
 

 

Home - Wort Gottes

Handschrift: Prolog 1

Handschrift: Prolog 2

 

 

Willkommen

Bertha Dudde - eine Einführung

Autobiographie von Bertha Dudde

Dudde - Bücher

 

     Stellungnahmen zum Werk

Archiv der Originale

Lorber - Dudde

Bezugsadressen

Links

Impressum

 

Copyright © 2002-2016  by bertha-dudde.info - berthadudde.de - gottesoffenbarung.de - wortgottes.info   -   Alle Rechte vorbehalten