Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 0494 4.7.1938

Nähe des Herrn ....
Kindliches Vertrauen ....
Schlichte Form ....

In geregelter Tätigkeit vergehen die Tage deines Lebens, so daß du nimmer zu fürchten brauchst, in Sorge um dein körperliches Wohlergehen zu sein, denn es wird dir immer gegeben werden, was du bedarfst für das Leben auf Erden. Doch in all deiner Tätigkeit darfst du nie des Herrn vergessen .... was um dich ist, wird vergehen, doch was über dir ist, bleibt bestehen in Ewigkeit. Und deshalb soll dir das Heil der Seele allein wichtig sein, solange du lebst auf Erden. Der Heiland weilt immer bei dir, darum suche du, immer nur dich Seiner Nähe wert zu machen.

Es bleibt euch Menschen vorbehalten, voll Vertrauen euch dem Herrn zu nahen oder fernab stehenzubleiben, aber immer wird der im Vorteil sein, der die Nähe des Herrn sucht, denn der Heiland nimmt ihn auf in aller Liebe .... Er freut Sich eines jeden Kindes, das Ihn sucht und kindlich vertrauend zu Ihm kommt. Und ohne Zögern wird Er ein solches Kind an Sein Herz nehmen und es teilhaftig machen aller Gnaden und himmlischen Freuden. Er wird ihm alle Weisheit unterbreiten .... Er wird ihm Licht geben und mit Seiner Gnadensonne bestrahlen und sein Herz erfreuen in jeder Weise.

Und jedes gute Werk, das dieses Kind tut, legt Zeugnis ab von seinem guten Willen. Wo aber der Herr den guten Willen erkennt, da kommt Er mit aller Hilfe und Gnade dem Erdenkind entgegen und achtet darauf, daß dieses Kind Sein verbleibe. Die fernste Sicht wird Er ihm geben, daß sein Geist weilet weit über der Erde und es sich, obwohl es noch leiblich auf der Erde weilt, zurückwendet in die Sphären der ewigen Geistwesen ....

Von dort wird ihm Hilfe geboten werden, wenn das Erdenkind den Anforderungen, die das Geistleben an es stellt, weniger gewachsen ist. Denn solches ist deren Aufgabe, zu bedenken ein jedes Erdenwesen mit äußerster Kraft, wenn es einmal die Erkenntnis eines ewigen Gottes gefunden hat .... So Sich der Herr Selbst äußert, so tut Er das immer in schlichtester Form, denn nimmer soll das Erdenkind gehemmt sein in seinem kindlichen Vertrauen .... und daß es schlichte Worte findet zum Vater als Sein treuestes, ergebenstes und liebeglühendstes Kind.

Und dieses Kind wird dann reich bedacht werden .... es wird niemals zu darben brauchen, weder körperlich noch seelisch. Nur mit ganzem Herzen muß es verlangen zum Vater .... es darf keinerlei Mühe scheuen und jede Unbill auf Erden geduldig und ergeben annehmen, gleichsam als vom Vater über es verhängt .... es muß erkennen, daß alle diese nur zu seinem Seelenheil dienlich sind und sonach nur immer ein Liebesbeweis des göttlichen Heilands .... Dann wird es sicher sein Ziel erreichen .... es wird den Herrn in sein Herz aufnehmen und nimmer lassen von Ihm, Der auch Sein Kind nicht verlassen wird in Ewigkeit ....

Amen

 
 
 

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