Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 0606 7.10.1938

Funktion ungebundener Wesenheiten ....
Lebenerweckende Tätigkeit ....

Das fernere Leben wird sich so gestalten, daß dir der Wille nicht mangeln wird, zu tun, was Auftrag des Höchsten ist. Und so wirst du wohl durchaus deinen Willen sprechen lassen, jedoch in voller Übereinstimmung mit dem Willen Gottes. Es werden dich also keinerlei Bedenken zurückhalten von deiner geistigen Tätigkeit, es werden dich auch keine Zweifel beunruhigen, sondern du wirst dich ganz und gar dem Willen Gottes unterordnen und so auch die dir nötige Kraft zu allem Handeln finden. Alles Wirken wird sich dann in der Weise vollziehen, wie es im Sinne des himmlischen Vaters ist, darum halt dich nur immer voll Vertrauen an alle Worte, die dir zugehen, und bleibe vollauf versichert, daß der Herr dich weise lenkt und dich nicht fehlgehen läßt.

Doch nun beginne: Wo in der Atmosphäre sich ein ständiges Leben äußert, wird dieses Leben unausgesetzt gefördert durch Kräfte, die dem Willen Gottes unterstehen. Es sind dies zumeist ungeformte .... d.h. ungebundene Wesen, denen die Aufgabe zufällt, belebend zu wirken. Der Naturtrieb, der den kleinsten Kreaturen innewohnt, ist Funktion dieser ungebundenen Wesenheiten, und somit tritt auch hier wieder eine geistige Kraft zutage, die euch Menschen schwer verständlich zu machen ist. Nur so viel wisset ihr, daß alle Kreaturen eine immer gleichbleibende geschäftige Tätigkeit ausführen, doch alle in verschiedener Art. Ihr sehet dem Treiben der kleinsten Lebewesen zu .... ihr müsset eine Regelmäßigkeit ihrer ihnen vom Schöpfer zugewiesenen Tätigkeit erkennen und könnt euch doch nicht erklären den unmittelbaren Anlaß zu dieser Tätigkeit.

Es ist dies nur dann verständlich, wenn ihr die Erklärung annehmt, daß zur Erweckung der kleinsten Lebensgeister das unmittelbare Einwirken des Gottesgeistes Bedingung ist .... daß alles, was lebt in dieser Welt, ergriffen wird vom Geist Gottes .... und die zahllosen kleinsten Wesenheiten aus Gott ihre Aufgabe in der Gesamtschöpfung erfüllen müssen .... Und jede von ihnen kommt eifrig dieser Aufgabe nach. Der Begriff "Leben" umfaßt immer ein Weiterentwickeln .... niemals aber ein Verharren im Gleichen. Was lebt, muß sich fortwährend verändern, sowohl in seiner äußeren Form als auch in seiner geistigen Beschaffenheit. So muß auch die kleinste Kreatur ihren Werdegang gehen vom Moment des Entstehens bis zum Beenden des Lebens ....

Sie geht den ihr vorgeschriebenen Weg der Entwicklung, und hat sie den höchsten Grad in dieser Verkörperung erreicht, dann ist das Leben als solches beendet, und eine andere Form harret der schon reiferen geistigen Substanz, um durch diese wieder belebt zu werden. Und unzählige solcher Seelensubstanzen wieder vereinen sich zu größeren Lebewesen, und immer ist die Atmosphäre gefüllt mit solchen, der Verkörperung entgegensehenden Seelen .... und es wird daher auch die euch Menschen umgebende Atmosphäre sich in vollem Leben befinden, weil immer die lebenspendende Kraft in allem ist, was euch umgibt .... in der Luft, im Wasser, im Regen, im Wind, ihr nehmt mit jedem Atemzug diese Kraft in euch auf und werdet durch diese körperlich frisch und gestärkt, weil sie euch mit den Stoffen versorgt, die ihr zum Leben nötig habt ....

Alles Wohlbehagen, das ihr empfindet, so ihr im Freien euch der guten Wirkung solcher Einströmungen von außen überlaßt, ist ein Beweis für die leben-erweckende Tätigkeit aller dieser Wesenheiten, die in gebundenem Zustand unzählige Lebewesen antreiben zu ihrer vom Schöpfer gewollten Tätigkeit .... doch ungebunden günstigen Einfluß ausüben auf alle großen und kleinen Lebewesen, ihnen die Zufuhr aller lebenswichtigen Elemente sichernd, deren sie zu ihrer Existenz bedürfen.

Es ist nicht eines solcher Wesen ohne Tätigkeit, die Allmacht Gottes treibt ein jedes an, den Willen Gottes auszuführen, und dieser besteht in der andauernden Belebung von allem Schöpfungswerk. Der Herr, Der einem jeden Wesen das Leben gab, sorgt unablässig, daß dieses auch erhalten bleibt, wenn auch in immer anderer Form, und diese ununterbrochene Tätigkeit ist auch gleichzeitig ein immerwährender Aufstieg .... wer dieses recht erkennet, wird sich selbst dann im gleichen Sinn betrachten, und sein Augenmerk wird gerichtet sein auf das Wunder des Lebens, das sich in jedem einzelnen offenbart .... Und er wird Ehre und Lob seinem Schöpfer singen, Den er in aller Größe nun erst erkennet ....

Amen

 
 
 

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