Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 0625 17.10.1938

Formglaube ....
Falscher Gottesdienst ....

Achte auf die Worte, die dir heut zugehen .... Es bewegen sich deine Gedanken so oft himmelwärts und führen dich daher viel sicherer nach oben als ein noch so williges Erdenkind, das sich das Anhören der Lehre Christi wohl angelegen sein läßt, sich aber nachher keinerlei Gedanken an das Vernommene hingibt. Es wissen die Menschen nicht, daß sie in unermeßlichem Reichtum stehen, so sie das Wort Gottes hören und danach leben .... Es sind ihnen wohl die Lehren geläufig, doch den tiefen Sinn erfassen sie nicht, weil nur das Ohr diese vernimmt, nicht aber das Herz sie zu verstehen sucht. Und so ist der Glaube nach außen wohl nicht anzutasten, doch innerlich ist der Mensch leer und hohl, und das Wort Gottes findet keinen Widerhall im Menschenherz.

Und solchen Menschen ist es nicht gegeben, ein Urteil zu sprechen .... Sie glauben, zutiefst eingeweiht zu sein, und bergen doch nicht die geringste Weisheit im Herzen, von wo allein alles Verständnis der Gotteslehre kommen kann. Will sich der Mensch dem Wort Gottes hingeben, so ist zuerst Bedingung, daß alles um ihn zum Schweigen komme, damit das Herz aufnehmen kann .... d.h., daß den Menschen selbst keine Lockungen von außen Anlaß sind, die Gedanken von dem Wort Gottes abzulenken. Nur wo sich der Mensch vertieft in die göttliche Lehre, wird das Herz bedacht werden, und nur dort ist auch volles Verständnis vorauszusetzen für die Gaben von oben.

Nichts ist dem Menschen unzuträglicher als die Bejahung des Glaubens nach außen. Sie läßt den Menschen träge werden, denn er ist sich seines Wertes und seiner Pflichterfüllung so bewußt, daß ein Streben nicht in Frage kommt, und so bleibt der Mensch ewig auf gleicher Stufe, denn das Wort Gottes verhallt, ungehört vom Herzen, und es kann daher ein solches Erdenkind auch die Segnungen eines tiefen, lebendigen Glaubens nicht an sich verspüren .... Ihm wird die Erkenntnis so fernliegen .... und .... da er von sich aus nicht strebt, der göttlichen Wahrheit nahezukommen .... wird er keinen geistigen Fortschritt zu verzeichnen haben .... Und doch, was das Schlimmste ist, im Glauben leben, seiner Pflicht vollkommen Genüge zu tun.

Darum ist noch eher ein ungläubiger Mensch auf den rechten Weg zu leiten als ein aller kirchlichen Form genügender, denn dieser ist auf falschem Wege, doch verharrt auf diesem zumeist in falscher oder mangelnder Erkenntnis .... Er wähnt sich selbst auf rechter Fährte .... er glaubt, Gott zu dienen, doch sein Gottesdienst ist oberflächlich .... er entbehrt jeglicher Tiefe und ist sonach nur ein Formglauben, der die göttlichen Segnungen nicht in sich birgt .... Und es werden solchen Meine Worte nicht annehmbar erscheinen, weil sie größere Selbstverleugnung fordern und ein starkes, opferwilliges Herz .... Und alle Weisheit wird ihnen daher verborgen bleiben, bis der eigene Wille sie antreibt, sich zu verinnerlichen ....

Amen

 
 
 

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