Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 0708 12.12.1938

Geistiges Wissen notwendig zum Prüfen und Beurteilen der Gaben von oben ....

Sehet, ihr Meine Kinder, Ich will euer Augenmerk zu Mir lenken, und es soll sich der Geist in euch nur immer seines Ausgangs bewußt werden. Lasset daher die Außenwelt unbeachtet, und kehret den Blick nur nach innen, es wird euch dann ein friedvolles Gefühl in euch den Beweis liefern, daß ihr auf rechtem Wege seid, und die geistige Regsamkeit wird sich steigern in gleichem Maß, je weniger ihr dem Leben außer euch Beachtung schenkt. Der Pflege des Innenlebens soll größte Sorgfalt zugewendet werden, und ein Aufblühen alles Geistigen wird die Folge davon sein.

Sowie sich Mein Geist auf euch herabsenkt und ihr Meine Stimme vernehmet, wird der Welt Treiben euch nicht mehr berühren, solange ihr willig seid, Mein Wort zu empfangen. Und ihr werdet den Zugang zu Mir finden, wo ihr auch weilet, denn es ist eure Seele, die sich in geistige Sphären erhebt, wenngleich der Körper inmitten der Materie weilt. Und die Umwelt verhindert euch nicht, mit Mir in Verbindung zu treten, so euer Herz nur nach Mir verlangt. Darum empfange die Lehre von oben, Mein Kind, die dein jenseitiger Freundeskreis dir nun übermittelt:

Folgerichtiges Beurteilen wird den Menschen immer schwerer fallen .... sie werden vielen Irrungen ausgesetzt sein, solange sie den Herrn Selbst nicht um Beistand bitten, und das versäumen die meisten .... So entstehen vielerlei Meinungen und Auffassungen von dem, was einzig und allein wichtig ist im irdischen Dasein. Wer sich nun die Mühe macht, ein Werk zu prüfen, das sonderbarer Herkunft ist nach menschlichem Urteil, der wird auch trotz bestem Willen nicht die rechte Erklärung finden und das rechte Urteil fällen können, wenn er eben versäumt, sich zuvor die Kraft zu erbitten, hellen Geistes ein solches Werk prüfen zu können.

Werdet wie die Kinder .... d.h., haltet euch nicht für fähig, ohne des Vaters Hilfe schwere Probleme lösen zu können, sondern überlaßt euch voll Vertrauen der väterlichen Führung, und ihr werdet erstaunt sein, wie leicht faßlich euch das schwerste Problem erscheint und wie leicht und mühelos ihr eindringen werdet in ein euch bisher unerklärliches Gebiet. Darum ist allen denen die Erkenntnis vorenthalten, die ihren Vater nicht zu benötigen glauben .... und alle Worte werden ihnen nur leere Buchstaben sein .... Wohingegen ein wahres Kind Gottes jegliches Wort erfassen wird wie eine Offenbarung, denn der Herr offenbart Sich auch Seinen rechten Kindern und ist ferne denen, die Ihn nicht erkennen.

Und so ist die Gegenwart des Herrn allenthalben nur noch ein märchenhafter Begriff geworden .... Es fehlt den Menschen der wahre Glaube an das Wirken Gottes unter der Menschheit, und ebenso werden sie auch nun niemals ein Eingreifen des göttlichen Vaters anerkennen wollen, so sie verstandesmäßig prüfen wollen, was nur im tiefsten Herzen verstanden werden kann.

Was euch die ewige Gottheit an Gnaden zukommen läßt, ist unnennbar, doch das größte Gnadenmaß ist wirkungslos, so es nicht erkannt wird und also nicht empfangen werden will. Es wirket darum die Gottheit nur dort sichtbar, wo der Glaube die erste Vorbedingung ist .... Und so kann einem Menschen unsagbar viel gegeben werden und doch kann der Mitmensch sich an dieser Gabe nicht beteiligen, denn sein Geist ist nicht empfänglich dafür .... weil ihm der Glaube fehlt.

Und so geht alle geistige Gabe nur jenen Menschen zu, die empfangen wollen und dieser Wille ja auch durch den Glauben bedingt ist. Es wird daher zur Prüfung der Gaben von oben nur ein vollgläubiges Gemüt berechtigt und befähigt sein, und ebenso wird ein abfälliges Urteil eines Ungläubigen an sich schon ein wertloses sein, denn prüfen soll nur, wer berufen ist .... berufen aber ist nur der, dessen geistiges Erleben ihn die Verbindung mit dem Herrn finden ließ.

Wer aber noch völlig abseits steht und nur ein rechter Vertreter der Welt ist, kann unmöglich in geistigen Sphären Bescheid wissen und als ein Unwissender nimmermehr urteilen .... Was im irdischen Leben gefordert wird .... eine gewisse Kenntnis der zur Beurteilung stehenden Sache .... muß noch viel mehr im geistigen Leben als nötig erachtet werden, soll das Urteil weise und gerecht sein ....

Amen

 
 
 

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