Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 0753 23.1.1939

Mysterium des göttlichen Wesens ....
Glaube ....
Liebe ....
Gottesgeist ....

Wer Mich erkennen will, muß glauben, und so der Glaube tief im Herzen wurzelt, ist auch der Geist in ihm, der doch Mein Anteil ist, rege und leitet den Menschen zum rechten Erkennen. Um Mich zu erkennen, muß aber auch die Liebe tätig sein .... Es muß der Liebewille in die Tat umgesetzt werden, denn da Ich doch die Liebe Selbst bin, kann Ich nur in der Liebe erkannt werden, und so fasset der Mensch erst dann das Mysterium des göttlichen Wesens, so er sich bemüht, Gott ähnlich zu werden. Es wird ihm nun erst klar sein, daß die ewige Gottheit nimmermehr verstandesmäßig, sondern nur im Herzen ergründet werden kann, soweit dies je einem Menschen möglich ist ....

So wie das menschliche Auge nicht fähig ist, in strahlendes Licht zu blicken, ohne der Sehkraft des Auges zu schaden, so wenig vermag der Mensch im Erdenleben die unermeßliche Licht- und Liebe-Kraft zu erfassen, denn würde diese dem Erdenmenschen in aller Fülle des Geistes offenbar, so wäre die unmittelbare Auflösung jeglicher Substanz die unabwendbare Folge, denn kein Erdenwesen könnte bestehen angesichts der ewigen Liebeglut.

In Äonen von Jahren wandelt sich alle geistige Kraft gleichsam gezwungenermaßen .... sie strömt nach dort zurück, wo ihr Ausgang ist .... sie vereinigt sich wieder mit der göttlichen Urkraft, die, unfaßbar dem Menschen, der Lebensquell und Ursprung aller Wesen bleibt. In einer Unzahl Wesen schlummert diese Kraft unerkannt .... Sie sind sich nicht bewußt, welche geistigen Fähigkeiten ihnen zu Gebote stehen, und nützen so die göttliche Kraft nicht, die in ihnen Unermeßliches erschließen könnte. Jene Kraft aber muß wieder erst erweckt werden, um sich tätig und den Menschen vernehmlich äußern zu können.

Wer nun im Glauben steht und in der Liebe lebt, den belebet Mein Geist. Er gibt ihm Kunde von Himmel und Erde, d.h. von allem, was sichtbar und unsichtbar ist; Er vermittelt ihm ein Wissen, das weit über dem Wissen eines Weltweisen steht .... Er enthüllt ihm die Schöpfung, ihren Sinn und Zweck für den Erdenmenschen und läßt diesen erkennen, in welchem Verhältnis er zum Schöpfer steht .... Und so der Mensch, vom Geist geleitet, den Liebegeist Gottes zu ahnen beginnt, setzt auch die Wiedervereinigung des Gottesgeistes im Menschen mit dem ewigen Urgeist, der göttlichen Liebe, ein, und es hat der Geist im Menschen sich gelöst aus allen Banden der Materie, welche ist das Hindernis der endgültigen Vereinigung.

Es ist der Geist frei und strebt nun unaufhaltsam dem ewigen Licht entgegen, und das Verharren in der Form durch Tausende von Jahren hindurch hat sein Ende gefunden, zur unbeschreiblichen Freude des Schöpfers und Seines Geschöpfes ....

Amen

 
 
 

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