Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 0773 12.2.1939

(Vortrag Jakob Böhme) Antwort?

Lasse deinen Geist sich erheben und vernimm die Worte von oben: Eine unbegreifliche Torheit ist es, den Segen der Gaben des Herrn nicht zu nützen und so für die Zeit auf Erden vergeblich zu suchen und im Dunkeln zu tappen. Und es ist doch so außerordentlich wichtig, daß die Fühlungnahme mit dem Herrn und Heiland recht innig hergestellt wird, was aber nicht geschieht, wenn die Menschen nicht greifbar und fühlbar der Nähe des Herrn innewerden.

Was den Menschen nun begreiflich gemacht werden soll, ist, daß sie den Herrn nicht in der Ferne suchen, daß sie Ihn nicht so weit außerhalb ihres Herzens suchen sollen, sondern Er wird ihnen immer näher sein, je rastloser und inniger sie es anstreben, Ihm nahezukommen.

Eine jede Zeit hat ihre Symptome .... so ist es in der jetzigen Zeit bemerkenswert, daß sich unzählige Möglichkeiten den Menschen bieten können, durch die den verdunkelten Gemütern Licht gebracht werden kann, und doch der Gedankengang der Menschen ein völlig interner ist .... d.h., sie begehren wohl das Rechte, ergreifen es aber nicht, so es ihnen geboten wird, weil es ihnen zu einfach erscheint und der Mensch nicht glauben mag, daß der Herr zu allen Zeiten in gleicher Liebe Sich Seinen Kindern zuwendet.

Wer Ohren hat zu hören, der höre .... Aber verschließet euch nicht krampfhaft, um Töne in der Ferne wahrzunehmen, wo es in der Nähe lieblich klingt, wo das Wunderhorn göttlicher Liebe über euch die Gnade in aller Fülle ausschütten möchte .... Erfasset mit dem Herzen, was ihr verstandesmäßig schon ergründet habt, und seid ohne Sorge, daß ihr euch von der rechten Erkenntnis entfernen könntet. Was euch verborgen blieb bisher, was ihr noch nicht spüret am eigenen Leib, das wird für euch Leben gewinnen .... ihr werdet erst in die rechte Wahrheit geleitet werden, so ihr euren Widerstand aufgebt. Denn die Gabe des Herrn soll allseitig erkannt und aufgenommen werden, auf daß ihr alle im Licht stehet und euer Wirken fernerhin ein segensreiches sein soll.

Und je inniger ihr euch dem Herrn vermählet, desto lebendiger werdet ihr werden .... es wird der Geist sich nun erst entfalten und neue Nahrung suchen, und diese wird euch geboten werden im Übermaß, denn es will der Herr, daß Seine Kinder sich sehnen, um nun auch sorgen zu können in aller Liebe für diese. Es will der Herr euch den Hinweis geben, in Seinem Licht und Seiner Gnade euch zu sonnen .... ihr sollt schöpfen dürfen aus dem ewigen Born .... ihr sollt teilnehmen an der göttlichen Gnade und inmitten der Welt auf dem Berge der Erkenntnis stehen und euch wohl fühlen in göttlicher Vaterhuld.

Wonach es euch nur immer verlangt, das werdet ihr in aller Fülle besitzen, geistige Erkenntnis und innerliches Erleben .... jedoch muß lebendig sein, was heut noch tot und unerweckt in euch schlummert .... Der göttliche Geist verlangt nach Befreiung, doch ihr haltet ihn geknebelt, wenn ihr nur forschet und euch nicht froh und voller Liebe dem Vater im Himmel zu eigen gebt. Horchet auf Seine Stimme, die euch lockt und euch liebevoll zu verstehen gibt, wie ihr Sein werden könnt, und euer Ringen wird nicht vergeblich sein auf Erden ....

Amen

 
 
 

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