Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 0900 6.5.1939

Gedankentätigkeit ....
Geistiges Gut ist geistige Kraft ....

So gib der Stimme Gehör, die in dir tönet: Das, was der Menschen Weisheit erforscht, ist irdisches Geistesgut, d.h., es wird durch körperliche Funktionen ein Ergebnis zuwege gebracht, das wohl auch einer Kraftströmung zuzuschreiben ist, jedoch in rein materiellem Sinn. Es wird lediglich verwertet der Zustrom von Kraft, der dem Körper, also der reinen Materie, gilt .... es wird sozusagen die körperliche Tätigkeit der Organe angeregt. Sie führen die ihnen zugewiesene Funkton aus, und da also keinerlei geistiger Beweggrund Triebkraft ist .... da es sich lediglich um Erforschung natürlicher Vorgänge handelt, wird auch das Ergebnis gleicher Art sein, also ein rein verstandesmäßig erwogenes und daher zu beweisendes Resultat .... Es wird der Mensch genau berechnen können die rein natürliche Funktion des menschlichen Körpers, er wird auch keine falschen Aufschlüsse zu geben brauchen, wird jedoch immer nur rein menschliche oder irdische Probleme lösen kraft seines Gehirnzentrums, denn diese Fähigkeit ward ihm gegeben vom göttlichen Schöpfer ....

Doch wo es die große Frage zu lösen gilt, die jedem Menschen ein Rätsel ist, dort wird der menschliche Verstand nichts ausrichten und alle körperlichen Funktionen unzulänglich sein, und es kann die menschliche Wissenschaft die erdenklichsten Anstrengungen machen .... sie hat keinerlei Zugang zum geistigen Gebiet .... sie wird erkennen müssen, daß alle noch so weisen Erklärungen über die Beschaffenheit des Menschen hinfällig sind angesichts dessen, daß jeglicher Mensch doch die gleiche Veranlagung haben müßte, da alle Menschen auch organisch gleich geschaffen worden sind, und daß die winzigen Unterschiede, die der Wissenschaftler als Ursache des verschiedenen Denkens und Empfindungslebens hinstellen möchte, eben doch keinen Anhalt geben für die völlig verschiedenen Fähigkeiten des Menschen .... daß für letztere offensichtliche Beweise vorhanden sind, daß aber der krasse Unterschied der Menschen, körperlich und organisch nicht in dem Maß besteht, wie die Auswirkungen bei den verschiedenen Menschen in Erscheinung treten.

Und so bleibt zu bedenken, daß wissenschaftlich wohl alle Behauptungen belegt werden können, daß aber das Gedankengut des Menschen noch nicht restlose Erklärung gefunden hat, wenn in Betracht gezogen wird, daß der Mensch ja auch anders zu denken imstande ist als nur das, was in der materiellen Welt sichtbar, also auch erklärbar, ist .... Der Gedanke ist an sich nur der zum Ausdruck gebrachte Wille des Menschen .... Der Wille wiederum ist der Hauptfaktor im Leben; so er tätig wird, formt sich das Leben erst. Der Gedanke wird daher jene Richtung annehmen, die der Wille ihm vorschreibt.

Wenn sich nun alles geistige Leben, das Denken, einfach so erklären ließe, daß die körperlichen Organe unentwegt ihre Funktionen ausüben und daß nun diese Funktionen lediglich eine mechanische Ausübung der zum Aufbau des menschlichen Körpers erforderlichen kleinen und kleinsten Bestandteile sind, die der Mensch dann so weisheitsvoll Moleküle nennt .... so ist dies wohl an sich nicht abzuleugnen, doch immer erst die zweite Erklärung, die aber dennoch nicht ausschaltet, daß das Gedankengut geistige Kraft ist, die nichts mit der Beschaffenheit des Körpers gemein hat .... denn es können Hunderte und Tausende von Menschen nachweislich die gleiche Körperkonstitution haben, es kann ihnen doch niemals die gleiche Gehirntätigkeit nachgewiesen werden, was jedoch der Fall sein müßte nach Auffassung der weisheitsvollen Forscher, die alles Geistige abzuleugnen versuchen.

Es wird ihnen nimmermehr gelingen, die Menschen zu einem bestimmten Gedanken zu zwingen, und so also das Denken frei ist, muß es dem einzelnen Menschen überlassen sein, sich geistig zu befassen nach Belieben .... was jedoch nicht der Fall wäre, wenn das Denken des Menschen abhängig wäre von seiner körperlichen Beschaffenheit, wenn der Mensch sozusagen gezwungen wäre zu bestimmtem Denken, weil der Körper seine Funktion ausübt angeblich nach einer Gesetzmäßigkeit, die in seinem Aufbau und Zusammenschluß der innersten und feinsten Zellen begründet ist.

Die Gedankentätigkeit ist wohl an sich zusammenhängend mit dem eigentlichen Leben des Körpers, doch nur insofern, als das Leben des Körpers nötig ist, um diese Gedankentätigkeit auch den Menschen gegenüber äußern zu können, doch ob auch das irdische Leben, das Leben des Körpers, zu Ende ist .... das Denken des Wesens wird nicht aufhören, denn die Funktionen des Körpers sind dazu nicht unbedingt nötig .... und es wird dann erst dem Menschen verständlich sein, wieweit geistiges Gut abhängig ist vom Körper und dessen Beschaffenheit .... und es werden erkennen die weltlich Forschenden ihren Irrtum ....

Amen

 
 
 

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