Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 0958 11.6.1939

Lichtzustand ....
Schöpfungswerk ....
Schöpfung ....

Gottes Schöpfung ist unendlich .... und sie bezeuget Seine Allmacht, Seine Weisheit und Seinen Liebewillen. Je näher das Wesen der ewigen Gottheit ist, desto vernehmlicher seinen Sinnen äußert sich die Größe und Erhabenheit des Schöpfers. Doch im Reifezustand als Lichtwesen mit Gott vereinigt zu sein bedeutet gleichzeitig das Erfassen aller Schöpfungswunder, es bedeutet ein ununterbrochenes Erleben und Beleben der Gesamtschöpfung und somit den seligsten Zustand, als völlig im gleichen Willen des höchsten Gottwesens handelnd und aller Wonnen der Ewigkeit teilhaftig zu sein.

Es ist dieser Zustand unfaßbar für den Menschen auf Erden, und wiederum ist es von größter Wichtigkeit, diesen Zustand anzustreben, weil die Erdenzeit ebendem Wesen als Probezeit gewährt wurde, damit es sich in einen Reifezustand versetzen kann und ein unglaubliches Ringen im Jenseits ihm erspart bleibt. Denn ist es im Jenseits einmal zur Erkenntnis gelangt, dann ist es sein einziges Ziel, diesen Zustand zu erreichen .... im Erdenleben jedoch genügt sein voller Wille, um dahinzugelangen, wozu im Jenseits äußerstes Ringen benötigt wird. Der Lichtzustand des Wesens ist die Erfüllung alles Sehnens, er ist der Inbegriff aller Liebe.

Erhaben ist das Schöpfungswerk Gottes und Seine übergroße Liebe liegt diesem zugrunde .... Und eine Vermessenheit möchte es genannt werden, einen Schöpfer alles dessen ableugnen zu wollen. Jedoch es kann der Schöpfer eben nur erkannt werden vom Menschen, wenn Er in aller Erhabenheit sich vorgestellt wird, denn ein dem Menschen vorstellbares, leicht zu begreifendes Wesen wäre wahrlich als Schöpfer des gesamten Universums noch weniger denkbar.

Wer solches erstehen ließ kraft Seiner Allmacht, Weisheit und Liebe, muß dem Menschen, solange er nicht im Lichtzustand ist, unvorstellbar und über alles erhaben bleiben und kann daher nur geistig erfaßt und im blinden Glauben anerkannt werden, doch es wird dem Menschen die Glaubwürdigkeit sichtlich durch Schöpfungswunder verschiedenster Art bewiesen, und es ist eine weit größere Torheit, einen Schöpfer von Ewigkeit abzulehnen, als ihn blindlings anzuerkennen, wenn der Mensch offenen Auges und Herzens alles betrachtet, was um ihn lebt und unausgesetzt ihm Kunde gibt von der Liebe, Allmacht und Weisheit Gottes ....

Amen

 
 
 

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