Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 1048 11.8.1939

Qualen der nackten Seelen ....
Feierlichkeiten auf Erden ....

In der Stunde des Todes ist die Seele in äußerster Bedrängnis, so sie den Leerlauf ihres Lebens erkennt, und es ist diese Stunde dann für sie ein entsetzlicher Kampf. Sie geht durch das Tor der Ewigkeit arm und verlassen, in einem Zustand, der erbarmungswürdig ist, weil sie ihres verfehlten Lebens gedenkt und sich von Schuld nicht freisprechen kann. Und in dieser Not ist es oft schmerzlich, was sich dem geistigen Auge solcher Seelen bietet, so sie auf Erden ungewöhnlich geehrt und gefeiert werden und doch diese Feierlichkeiten in keinerlei Zusammenhang gebracht werden können mit dem überaus elenden Dasein im Jenseits. Aller Prunk auf Erden ist dieser Seele ein unsäglicher Schmerz, war er doch gewissermaßen Anlaß zu ihrem weltlichen Streben und also zu ihrer jetzigen Lage.

Und es geht nun diese Seele in Nacktheit und äußerster Dürftigkeit einher, und alle Feierlichkeiten auf der Erde, die ihretwillen stattfinden, können ihr nicht die geringste Erleichterung geben .... Sie erfüllen die Seele nur mit Zorn, und die Selbstvorwürfe sind so entsetzlich, daß sie in qualvollem Zustand umherirrt. Nur ein in Liebe ihr nachgesandter Gedanke vermag ihr Linderung zu bringen, und so hat die Seele nur Erleichterung zu erhoffen, so sie Menschen auf der Erde zurückläßt, die in wahrer Liebe mit ihr verbunden waren. Jedes noch so kleinste Liebeswerk, das sie einst auf Erden tat, ist eine Wohltat für sie, nun sie in aller Nacktheit sich befindet, und so ein Mensch auf Erden ihrer liebend gedenkt, gibt ihr dies Kraft, und sie sucht in ihrer Verlassenheit einen Weg, der ihr Abhilfe ihrer entsetzlichen Lage bringen kann. Je leerer aber ihr Erdenleben war an Liebeswerken, desto schwerer wird sie den Weg finden zum Licht ....

Amen

 
 
 

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