Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 1122 28.9.1939

(Fortsetzung zu Nr. 1121) Voraussetzung ....

Die Kraft des Geistes kann auch nur dort wirken, wo ihm Freiheit gewährt ist, und so kann sich niemals der Geist dessen äußern, dem jeglicher Glaube an den in ihm schlummernden Gottesfunken fehlt. Und so ist die Kluft unüberbrückbar, die solche Menschen vom Erkennen trennt, so lange, bis ihm einmal der Unwert alles Irdischen zum Bewußtsein kommt und sich sein Denken langsam umgestaltet .... Dann wendet sich der Mensch doch der Gottheit zu und fragt um Dinge, die ihm nun vom göttlichen Geist beantwortet werden, und es äußert sich nun die Kraft des Geistes, zuerst dem Menschen noch unklar, jedoch so es ihm ernst ist um geistiges Wissen, wird ihm die Antwort immer klarer und verständlicher zugehen. Es ist also der Geist in ihm rege geworden ....

Die Geisteswissenschaft wird entweder mit vollem Eifer gepflegt oder gänzlich abgelehnt .... Der Gott-suchende, liebende Mensch wird stets eingeführt werden in diese, und er wird erkennen, daß er noch und noch schöpfen kann aus diesem Behälter der Weisheit, so er wissenshungrig ist, und daß ihm jegliches Gebiet erschlossen wird dadurch .... und das in vollster Wahrheit und höchster Vollendung. Doch dem weltlich Strebenden bleibt alles geistige Einwirken fremd, denn er achtet nicht darauf, so ihm entsprechende Belehrungen oder Hinweise zugehen ....

Sein Gedankengang ist so verweltlicht, daß er für diese feine geistige Sprache des Wissenden kein Verständnis hat. Es ist ihm alles so unbegreiflich, daß er höchstens mit Bedauern das klare Denken dessen anzweifelt, niemals aber solche Übermittlungen ernst nimmt. Und rein sachlich ist ihm der Beweis nicht zu erbringen, daß eine Kraft sich im Menschen äußern kann, die ihm selbst fremd ist .... Es ist ihm dieser Gedanke lästig, und also bemüht er sich auch nicht, ihn auf seine Richtigkeit hin zu prüfen. Und sein Seelenzustand bleibt nach wie vor der gleiche, unvollendet, rückständig und der Mensch völlig unwissend und dabei in der Überzeugung lebend, daß sein Wissen das der Mitmenschen weit übertrifft.

Doch einstens werden diese Armen erkennen müssen die Not, die ihr verblendetes Denken heraufbeschworen hat .... Denn ihr weltliches Wissen wird nicht bewertet im Jenseits, und an geistigem Wissen sind sie arm und leer .... Und wenn jene wissenden, im Erdenleben verkannten Wesen ihnen nicht hilfreich beistehen und sich ihrer Not annehmen möchten, wäre es wahrlich schlimm um solche Seelen bestellt. Und was ihnen auf Erden so leicht zur Verfügung stand, muß nun schwer und mühsam errungen werden im Jenseits, und die Reue über die versäumte Gelegenheit auf Erden wird diese Wesen quälen, so sie einmal erkannt haben, wie notwendig das geistige Wissen und das Wirken der geistigen Kraft für die Höherentwicklung aller Wesen ist ....

Amen

 
 
 

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