Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 1384 16.u.17.4.1940

Begehren des göttlichen Geistes ....
Liebe ....
Licht und Weisheit ....

In aller Einfalt begehren den göttlichen Geist und lauschen, was er euch kundgibt .... und dies in euer Herz aufnehmen, willig alles befolgen, was er zu tun euch heißt, und Gott dem Herrn danken für Seine große Gnade, daß Er euch Seines Wortes würdigt .... so sollet ihr euer Leben auf Erden verbringen, und es wird wohlgefällig sein vor Gott. Nur der weiß richtig zu leben, der immer nur der Weisungen von oben achtet und keinen Schritt allein geht, ohne göttlichen Schutz erbeten zu haben. Denn ihn führet der Herr, und wahrlich sicher und auf rechtem Weg der ewigen Heimat entgegen. Und so ihr den göttlichen Geist begehret, ist euer Erdendasein licht und hell, denn ihr wisset um seinen Zweck ....

Es wird euer Denken ein geordnetes sein, ihr werdet dem Rechten entgegenstreben, ihr werdet alles anfangen und beenden mit Gott, denn ihr erkennet ja Gott und lebet ihm zum Wohlgefallen .... also ist euer Wille der Wille Gottes .... ihr habt ihn dem göttlichen Willen untergeordnet .... Und so nähert ihr euch der ewigen Gottheit, und das Erdenleben bringt euch letzte Erlösung. Nicht aber werdet ihr frei, so ihr den Geist aus Gott schmähet, so ihr die Fesseln nicht lockert und dem Geist in euch Befreiung bringt. Denn es kann nimmermehr göttlicher Geist sich äußern, ohne daß der Mensch seinem Geist die Freiheit gibt; es kann das Licht nur leuchten, so es entzündet wird, und göttlicher Geist zum Menschen sprechen, so seiner Stimme geachtet wird, also das Geistige in ihm erweckt ist.

Geist muß zu Geist streben, d.h., es muß der Mensch sich einsetzen für die Lehre Christi und sie befolgen, er muß liebetätig sein, dann verbindet sich sein Geist mit dem göttlichen Liebegeist. Und es geht hieraus ein Zusammenschluß hervor von Ewigkeitsdauer, denn die im Menschen sich nun auswirkende Liebe löst alle Fesseln des in ihm sich bergenden göttlichen Geistesfunken, und dieser drängt nun seinem Ausgang, dem Liebegeist von Ewigkeit, entgegen. Und so vermag alles Beginnen von nun an erlösend zu wirken, d.h., der erweckte Gottesgeist drängt den Menschen zur Befolgung der christlichen Lehre, und da diese das Gebot der Liebe zu Gott und zum Nächsten über alles setzt und Liebe stets erlösend wirkt, muß sich im Geistesleben dies bemerkbar machen, und zwar dergestaltig, daß der Zusammenschluß von Geisteskraft sich äußert in Vermittlungen .... in weisheitsvollen Belehrungen, wo Geber und Empfänger zueinanderstreben .... wo sowohl der Gebende als auch der Empfangende willig ist zum Austausch geistiger Kraft, wo der Empfangende Liebe gibt und dadurch wieder Liebe in erhöhtem Maß empfängt, und zwar in Form von Wissen ....

Es ist dieses Streben von Geist zu Geist so überaus gewinnbringend für den Menschen. Denn nur dadurch kann er etwas empfangen, was ihm anders nicht geboten werden kann. Alles Geistige ist dem Menschen zugänglich, so er es begehrt .... Doch immer nur auf dem Wege der Liebe. Ohne Liebe jedoch ist der Zugang versperrt, und will nun der Mensch sich Weisheiten aneignen, so wird er stets das Rechte abweisen und Falsches unbedenklich annehmen, denn es sind seine Sinne noch gerichtet durch den Geist der Lieblosigkeit, der ihm innewohnt.

Liebe, Licht und Weisheit sind unzertrennlich miteinander verbunden, und so der Mensch liebetätig ist nach dem Willen Gottes, wird Licht und Weisheit gleichfalls in ihm sein, denn eins ist ohne das andere nicht denkbar. Und es wird stets an Weisheit zunehmen, dessen Tun voller Liebe ist, nimmt er doch in der Ausübung uneigennütziger Liebeswerke immer mehr Fühlung mit dem Geistigen, das im Wissen steht und dessen Liebe wieder übergroß ist .... so daß es also austeilet unbegrenzt an Weisheiten einem liebewilligen Erdenkind .... Will der Mensch also im hellsten Licht und der rechten Erkenntnis stehen, will er göttliche Wahrheit gelehrt bekommen, so muß er nur sich in der Liebe üben und seinen Geist zur Höhe senden, und es wird alles, was gleichfalls voller Liebe ist und voller Weisheit, sich mitteilen dem verlangenden Erdenkind.

Es wird sich der Born des Lebens öffnen und Labung sein denen, die Kraft und Nahrung verlangen. Und so muß das Geistige im Menschen sich zu vermehren suchen .... es muß seiner irdischen Umgebung entfliehen und sich dem Geistigen zugesellen, das schon in die ewige Heimat eingegangen ist .... Es muß dorthin zu gelangen suchen, wo seine eigentliche Heimat ist .... es muß der Mensch erkennen, daß nicht das Erdenleben zu leben eigentlicher Zweck ist, und also den rechten Zweck erfüllen .... die Vereinigung mit geistig-Vollkommenem anstreben, um endlich sich einen zu können mit dem Vatergeist von Ewigkeit ....

Amen

 
 
 

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