Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 1539 25.7.1940

Zweck und Ursache der Kundgaben ....
Reines Wort Gottes ....

Vereinten Bemühungen wird es gelingen, die christliche Lehre in aller Reinheit den Menschen wieder zugänglich zu machen, denn allerorten gießet der Herr Seinen Geist aus und erleuchtet, die Ihm dienen wollen. Und also werden diese im Wissen stehen, und sie werden wohl zu unterscheiden wissen, was der Wahrheit entspricht und was an menschlichen Lehren der Lehre Christi hinzugefügt wurde. Und so willige Menschen sich in den Dienst Gottes stellen, werden sie auch zu einer Aufgabe herangezogen, die ihnen selbst mitunter noch nicht recht bewußt ist. Sie sind als Vermittler des göttlichen Wortes bestimmt und sollen nun die Menschen aufklären, die sich im Irrtum verfangen haben, die irrige Lehren als Wahrheit annahmen und denen der Weg nach oben daher erschwert wurde.

Einer überzeugenden Darlegung des göttlichen Willens wird sich kein Mensch verschließen wollen, nur streben sehr oft die Menschen nicht die reine Wahrheit an, und es ist der Hinweis auf Gottes Liebe und Allmacht vergeblich, so der Mensch nicht den Willen hat, über Gott und Sein Wirken aufgeklärt zu werden. Es ist das Verlangen nach Gott und das Suchen Voraussetzung, daß Er Sich finden läßt und Er Sich kundtut durch Worte der Liebe. So aber der menschliche Wille völlig unberührt bleibt, wird es ihm auch gänzlich gleichgültig sein, daß die Lehre Christi einer Reinigung bedarf, und er wird weder den Zweck noch die Ursache göttlicher Kundgebungen erkennen, ja er wird nur spöttisch lachen über die Leichtgläubigkeit der Menschen. Und sein eigener Gedankengang geht völlig in die Irre.

Es wird sich aber die reine Lehre verbreiten, und dies um so sicherer, als das göttliche Wort, das rein ist und unverfälscht, von oben kommt. "Mein Wort wird nicht vergehen in Ewigkeit ...." Gott spricht von Seinem Wort, von dem, was ursprünglich von Gott gegeben war, und Er belebt dieses Wort mit Seiner Kraft. Also wird es dort wirken, wo es gläubig und als ein Himmelsgeschenk angenommen wird. Es ist die Lehre Christi unweigerlich streitbar? durch die Menschen verbildet worden, konnte also in ihrer jetzigen Form unmöglich wirken, folglich muß die Lehre wieder werden zu dem, was sie ursprünglich war, und dies bezweckt der Herr durch die Wiederverkündigung Seiner Lehre, denn nur diese reine Lehre kann den Erfolg zeitigen, daß der Mensch edel und gut wird, sich bewußt mit Gott verbindet und aus dieser Verbindung den höchsten Nutzen zieht.

Gott Selbst gibt Seinen Kindern das Wort, Er stellt die Verbindung her und teilt Sich Selbst durch das Wort jenen mit, die Ihn lieben .... Doch wo menschlicher Irrtum ist, dort muß Gott die Menschen meiden, denn Seine Reinheit kann nicht dort sein, wo der Geist der Lüge tätig ist. Lüge aber ist alles, was pur Menschenwerk ist, denn es irrt der Mensch, solange er nicht mit Gott sich verbindet, um von Ihm Selbst die reine Wahrheit entgegenzunehmen. Und darum ist es nötig, daß die Menschen erkennen den Wert dieser Kundgaben, daß sie erkennen den Sinn und Zweck des Erdenlebens und daß ihnen nun ein Mittel geboten wird, um sinn- und zweckvoll das Erdenleben zu gestalten und sich zu formen dem Willen Gottes gemäß ....

Amen

 
 
 

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