Bertha Dudde 1891 - 1965
Aktuelles Gottesoffenbarung Suche - Volltext Kontakt Read in English
  Willkommen Zum Werk Leseauswahl Schriftenangebot Downloads
     
BD 0182-1000 BD 1001-2000 BD 2001-3000 BD 3001-4000 BD 4001-5000
BD 5001-6000 BD 6001-7000 BD 7001-8000 BD 8001-9030 Dudde-Bücher
 
 

BD 1611 14.9.1940

Freier Wille unerläßlich zur Erlösung ....
(Selbsterlösung) ....

Vermöge des freien Willens hat es der Mensch in seiner Macht, sich zu erlösen, er ist nur schwach und kraftlos ohne Anwendung der Gnadenmittel, ohne Zuwendung geistiger Kraft. Gnade ist alles, was Gott in Seiner Liebe dem Menschen verabreicht, so dieser sie begehrt .... In der Gnade Gottes zu stehen heißt, von Seiner Liebe ständig betreut zu werden, und diese Liebe greift überall dort ein, wo der Mensch in Gefahr ist. So seiner Seele Gefahr droht, hilft die göttliche Liebe ihm, sofern der Mensch selbst nicht sich dieser Hilfe widersetzt.

Das wirksamste Gnadenmittel ist das Gebet. Es ist das Gebet das Mittel, Gnaden zu empfangen ungemessen, d.h. immer wieder Kraft und Hilfe in allen Nöten und Leiden der Seele. Es bewirkt das Gebet, daß die guten geistigen Wesen sich helfend dem Menschen zur Verfügung stellen, d.h. die Kraft, deren sie in Fülle besitzen, abgeben dem im Gebet Kraft-anfordernden Menschen. Denn dann ist der freie Wille des Menschen tätig gewesen, Kraft aus Gott anzufordern. Es ist also das Gebet ein Mittel, Gnaden ungemessen zu empfangen.

Und ein weiteres Gnadenmittel ist das Betätigen in Liebe .... Denn mit jedem Werk uneigennütziger Nächstenliebe fließt ihm die göttliche Gnade in Form der göttlichen Liebe zu, und diese drängt den Menschen zu immer regerer Liebetätigkeit, und nur durch die Liebe erlöst sich der Mensch, also wird die Kraft im Menschen desto stärker, je mehr er sich in der Liebe übt und dadurch die Gnade Gottes in Empfang nimmt, d.h. vermehrte Kraft zu seiner Selbsterlösung. Es kann dem Menschen keine Kraft oder Gnade zufließen, der nur irgendwelche Form erfüllt, es muß das innerste Herz ihn drängen, zu beten und zu lieben .... Nur dann kann ihm Gnade vermittelt werden.

Und Sorge, Krankheit und Trübsal sind Beweise göttlicher Liebe, denn sie sollen den Menschen in den Zustand bringen, die Gnadenmittel anzuwenden, also im Gebet Hilfe zu erflehen und in der Liebe zum Nächsten tätig zu werden. Und es lenkt Gott die Menschen dadurch so, daß sie Verlangen tragen, in den Strahlen der göttlichen Gnadensonne zu stehen, Er trägt ihnen gewissermaßen die Gnadenmittel an, auf daß sie sich ihrer bedienen. Der geistig Vollkommene aber steht im gleichen Willen mit Gott und ist als Ausführender des Willens in gleicher Weise bemüht, die Wesen auf Erden so zu beeinflussen, daß sie sich der Gnadenmittel bedienen .... sie regen den Willen des Menschen an, liebend tätig zu sein und Gott um Seine Kraftzuwendung zu bitten .... dann erst ist der freie Wille recht genützet, es ist der Mensch dann fähig, sich selbst zu erlösen, denn er tut alles mit Gottes Hilfe, er nimmt die Gnade Gottes in Anspruch und lebet also in und mit Gott ....

Amen

 
 
 

Druckversion

Kundgabe teilen / weitersagen auf:  
 
  | Vorige Kundgabe | | Seitenanfang | | Nächste Kundgabe |  
 
 

 

Home - Wort Gottes

Handschrift: Prolog 1

Handschrift: Prolog 2

 

 

Willkommen

Bertha Dudde - eine Einführung

Autobiographie von Bertha Dudde

Dudde - Bücher

 

     Stellungnahmen zum Werk

Archiv der Originale

Lorber - Dudde

Bezugsadressen

Links

Impressum

 

Copyright © 2002-2016  by bertha-dudde.info - berthadudde.de - gottesoffenbarung.de - wortgottes.info   -   Alle Rechte vorbehalten