Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 1783 22.1.1941

Der kommende Herrscher nach dem Willen Gottes ....

Und das ist Mein Wille, daß sich eine Macht bildet auf Erden, die jede Gewalttätigkeit scheut und nur in Liebe ihre Herrschaft ausübt. Und diese Macht werde Ich ins Leben rufen, Ich werde ihr Meinen Segen geben, Ich werde sie groß werden lassen, und die Welt soll erkennen, daß sie von Mir eingesetzt ist. In absehbarer Zeit schon wird einer den Thron besteigen, d.h., Ich werde ihm Gewalt geben über viele Länder, Ich werde die Menschen bestimmen, ihn zu wählen zu ihrem Fürsten, zu ihrem Regenten, und er wird sich die Liebe und das Ansehen aller Völker erringen, er wird ohne Falsch sein und Mir allein die Ehre geben, und darum will ich sein Wirken auf Erden segnen ....

Doch ehe dieser kommt, geht eine unsagbare Trübsal über die Erde, denn noch herrschet der Widersacher, und dessen Einfluß sucht zu zerstören. Er bestimmt alle schlechten Kräfte zu ungeheurer Tätigkeit, und also wird die Erde aufgewühlt werden, es wird alles schlechte Geistige die Oberhand gewinnen, und es werden irdische Maßnahmen getroffen werden, die gleichfalls auf satanischen Einfluß schließen lassen, und es wird die weltlich herrschende Macht leben ohne Gott, und so wird auch die Ausübung der Gewalt sein .... rechtlos, brutal und das Licht der Wahrheit scheuend, und es wird die Menschheit immer deutlicher den schlechten Einfluß erkennen und den heimlichen Wunsch in sich spüren, daß diese Herrschaft abgelöst werden möge von einer dem göttlichen Willen entsprechenden Gewalt.

Gott hat diese Änderung vorgesehen, es ist aber die Zeit noch nicht gekommen, denn erst muß das Wirken des Satans offenbar werden, auch denen, die sich restlos dazu bekannten .... Denn erst, wenn das Schlechte erkannt wird, wird es auch verabscheut werden, und dann erst wird das gute Streben der herrschenden Macht anerkannt und entsprechend gewürdigt. Denn Gott will, daß die Menschen weise regiert werden auch von weltlicher Macht; Er will, daß das gleiche Verhältnis auch auf Erden bestehen soll zwischen dem Volk und seinem Herrscher, wie es Gott für Sich von den Menschen fordert ....

Es soll sich der Mensch willig unterstellen der Macht, die als Obrigkeit von Gott ihm gegeben wurde. Wo das Volk weise regiert wird, dort wird es auch der Obrigkeit zugetan sein, und es wird alles tun, um das beste Einvernehmen herzustellen .... es wird die Obrigkeit, d.h. der Herrscher, stets als der göttliche Vertreter angesehen und geehrt werden, und es ist dieses Verhältnis zwischen dem Volk und seinem Herrscher dem göttlichen Willen entsprechend, also wird Er sowohl den Herrscher als auch das Volk segnen, weil beide den göttlichen Willen sich zur Richtschnur machen und füreinander leben ....

Amen

 
 
 

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