Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 1787 26.1.1941

Innere Auflehnung gegen Gott ....
Heimlicher Widerstand ....

Das Unvermögen, geistige Ergebnisse zu beurteilen, ist wieder eine Folge der inneren Auflehnung gegen Gott .... Es braucht ein Mensch durchaus kein öffentlicher Gottesleugner zu sein, und doch kann sein inneres Empfinden sich gegen alles richten, was zum Glauben an Ihn gemahnt. Denn ist seine Seele noch in weitester Entfernung von Gott, so trägt sie noch den heimlichen Widerstand in sich, obwohl sie mit dem Willen, sich frei zu machen von jeglicher Form, die Verkörperung auf Erden einging. Es ist diese Seele noch zu sehr beherrscht vom Dämon, von ihrem größten Feind, der das Wesen wieder zurückgewinnen möchte für sein Reich.

Er lehnt die Seele gleichsam auf gegen alles Göttliche, er hält ihr das Blendwerk des irdischen Lebens dagegen, und er sucht ihr den Erdenweg als letztes Stadium des Seins vorzustellen. Und nun will die Seele alles ausnützen zu irdischem Genuß. Die Gotterkenntnis aber kann nur gewonnen werden in der Hintenanstellung des irdischen Genusses. Es muß der Mensch letzteren verachten, und er darf nicht zum Sklaven dessen werden, was Anteil ist der Gegenmacht Gottes. Er muß sich lösen können von allem, was er lieb hat, und dies seinem Mitmenschen vermitteln in Bereitwilligkeit, so es diesem mangelt; dann erst wird der Einfluß des Bösen geringer und somit auch die Abneigung gegen das Göttliche.

Einem offenen Gottesleugner kann noch leichter entgegengetreten werden, indem offen über etwas gesprochen werden kann, was er abweist. Denen aber, welche die Ablehnung nicht offen zeigen, sie desto hartnäckiger aber im Herzen tragen, ist schwer eine Belehrung zu geben, denn sie werden nur selten darauf eingehen, sich weder bejahend noch verneinend dazu äußern, sie werden auch, unter schlechtem Einfluß stehend, wenig darüber nachdenken. Und um solcher Menschen willen äußert Sich Gott vernehmlich, wenn auch in ihnen wenig zusagender Weise. Ein Naturgeschehen gibt oft auch weltlich Gesinnten Anlaß zum Nachdenken. Sie beginnen dann mitunter, sich das Endergebnis ihres Lebenswandelns vor Augen zu halten, und es steigt dann in ihnen die Frage empor: Wozu ist alles? .... Ohne Zweck ist nichts .... Was ist der Zweck des Erdenlebens? ....

Und dann kann eine Wandlung des Denkens einsetzen, weil gleichzeitig der Hang zum irdischen Gut schwächer geworden ist durch die Erkenntnis der Vergänglichkeit dessen, die ihnen das Vernichtungswerk eingetragen hat. Denn Gottes Liebe sucht alle Seine Geschöpfe zu gewinnen für Sich und Sein Reich, und wer die Liebe Gottes nicht erkennt in einem sorglosen Erdendasein, der muß Not und Sorgen erfahren, um eben durch solche zum Erkennen dessen zu kommen, was er versäumt hat .... Er muß sich und sein Denken umgestalten, er muß zur Liebe werden, um die höchste Liebe erkennen zu können ....

Amen

 
 
 

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