Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 1845 11.3.1941

Liebe zu Gott ....
Erkennen Seines Wortes ....

Die Bereitwilligkeit, Gott zu dienen, setzt die Liebe zu Ihm voraus, denn es erkennt der Mensch über sich ein Wesen, Dem er sich untertan fühlt, Dem er aber auch ergeben ist und alles zu tun für dieses Wesen bereit ist, er also Liebe für Gott empfindet. Da nun der Mensch in völlig freiem Willen Gott seinen Dienst anbietet, ist dies ein bewußtes Zuwenden und Nach-Ihm-Verlangen. Es ist ein Bewußtsein seiner Zugehörigkeit zu Gott, und somit ist die Trennung von Ihm schon überwunden, wenngleich der Mensch noch nicht den Vollkommenheitszustand erreicht hat, den zu erreichen ihm auf Erden möglich ist. Die Liebe zu Gott aber ist in ihm erwacht und der Wille, Ihm zum Wohlgefallen zu leben ....

Es sind keine besonderen Merkmale, die rein äußerlich schon die Gottverbundenheit erkennen lassen, denn alles nach außen hin Wirkende hält nicht stand den vielen Prüfungen, die Gott zur Stählung des Willens gerade über jene Erdenkinder kommen läßt, die in Seinen Dienst treten wollen. Diese Prüfungen sollen das innere Verlangen nach Gott erhöhen, es soll der Mensch in größter Not sich Ihm anvertrauen und allzeit in Ihm seinen Vater sehen, seinen Ausgang und auch sein Ende. Und das alles kann er nur, wenn er tief innerlich ist, wenn ihm alles Äußere nicht anhängt, wenn ihn nur das erfüllt .... die Sehnsucht, mit Gott vereinigt zu sein.

Also muß die Liebe zu Gott ihm innewohnen, sie muß ihn bestimmen zu allem Handeln, Denken und Reden. Und ein Erdenkind, das in der Liebe steht, d.h., das Gott im Herzen trägt wird nun auch nicht anders als liebetätig sein können, und dadurch wird das Band der Liebe immer inniger geknüpft. Gott Selbst bewertet das Gefühl, das der Mensch für Ihn im Herzen trägt, und Er weiß es wahrlich am besten, wieweit das Herz des Menschen gestaltet ist zur Aufnahme des göttlichen Herrn.

Der Mensch legt zwar viel Wert auf eine sichtbare Äußerung Gottes .... Er will immer wieder Beweise haben und glaubt daher erst dann, wenn sich so offensichtliche wunderbare Zeichen mehren, daß ein Zweifel ausgeschlossen ist. Gott aber will nicht, daß der Mensch erst dann glaubt, so Er Zeichen und Wunder wirkt .... Er will, daß das göttliche Wort angenommen werde ohne Zeichen, Er will, daß der Mensch es erkenne als das Wort Gottes, denn es ist der Verdienst des Menschen unstreitbar höher, wenn er die Wahrheit aus den Himmeln annimmt, ohne daß sie ihm bewiesen wird durch Zeichen.

Es ist der Mensch dann auch leichter geneigt, zu glauben, daß seine Liebe noch nicht groß genug ist, um von Gott des inneren Wortes gewürdigt zu werden. Es sieht der Herr auf die Herzen der Seinen, und welches Er nun ohne Fehl findet, das wird Er unsagbar beglücken, indem Er Selbst darin Wohnung nimmt. Denn Er hat dies den Menschen zugesichert, als Er auf Erden wandelte, daß Er kommen wird, um auf Erden mit den Seinen vereinigt zu sein. Und die Seinen werden Ihn auch erkennen, so Er kommen wird. Doch zuvor muß ihr Glaube so stark sein, daß sie den Herrn erkennen im Wort, denn dann sind sie schon innig verbunden mit Ihm, und so Er Selbst erscheinet, wird ihre Liebe gekrönt werden, die sie Ihm zuvor schon bewiesen haben ....

Amen

 
 
 

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