Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 1857 22.3.1941

Einwand der Menschen, daß das Wort Gottes abgeschlossen ist ....

Eine ungemein irrige Annahme ist es, das geschriebene Wort Gottes für abgeschlossen zu halten und jegliche göttlichen Offenbarungen als Machwerk böser Kräfte abzuweisen. Es gibt gute und böse Kräfte, die ihren Einfluß auf den Menschen geltend zu machen versuchen. Alle guten Kräfte führen den göttlichen Willen aus, die schlechten Kräfte arbeiten dem göttlichen Willen entgegen.

Unwissende Kräfte werden niemals gute Gedanken übertragen wollen und können, da sie in ihrem Dunkelheitszustand noch unter der Gewalt des Gegners Gottes stehen, also dessen Einfluß zugänglicher sind als dem Einfluß der Lichtwesen. Sobald sie jedoch erkannt haben, überlassen sie sich den Lichtwesen und ordnen sich dem göttlichen Willen unter, erkennen ihr mangelndes Wissen und geben nun nur das weiter, was sie durch die Lichtwesen übermittelt bekommen haben.

Dies muß erst klargestellt sein, um die irrige Annahme zu widerlegen, daß sich willkürlich die Kräfte des Jenseits äußern, wo solche Offenbarungen der Menschheit geschenkt werden. Es hat der Herr auf Erden gelehrt und Sein Wort den Menschen nahegebracht. Es war Sein Wille, daß dieses Wort niedergeschrieben wurde, um der Nachwelt erhalten zu bleiben. Er hat durch dieses Sein Wort den Menschen Sein Geisteswirken angekündigt. Er hat ihnen gleichsam die Zusicherung gegeben, bei ihnen zu bleiben im Wort bis in alle Ewigkeit .... "Ich werde euch den Tröster senden, den Geist der Wahrheit ...."

Es gibt jedoch keinen Ausspruch des Herrn, aus dem zu entnehmen ist, daß Sein Wort als abgeschlossen betrachtet werden müsse .... Es sollte unverändert bestehenbleiben, und also sollte dem Evangelium, das der Herr den Menschen brachte, kein Wort hinzugefügt noch hinweggenommen werden, was den Sinn des göttlichen Wortes verändern könnte ....

Doch die menschliche Weisheit suchte zu verändern und zu verbessern .... Im Willen, der Menschheit das Wort Gottes verständlicher zu machen, ist oft der Sinn dessen entstellt oder verschleiert worden, was dazu geführt hat, daß selbst das von Ihm angekündigte Wirken des Geistes nicht mehr recht verstanden und daher auch nicht anerkannt wird. Es ist der Menschheit völlig das Wissen darum verlorengegangen, daß Gott immer und immer wieder zu den Menschen spricht und sprechen möchte, daß das Hören des Wortes Gottes in direkter Verbindung ja das ist, was der Mensch auf Erden anstreben soll. Statt dessen schrecken die Menschen vor der Äußerung des göttlichen Willens in dieser Form zurück. Es naht Sich Gott ihnen mit Seinem Wort, doch sie erkennen Ihn nicht mehr ....

Es ist das Wort Gottes nicht mehr lebendig in den Menschen, sie lesen das tote Wort, fassen aber nicht den Sinn desselben. Es ist eine öde Dürre eingetreten, der Quell ist nahe am Versiegen. Und Gott läßt erneut einen Strahl des lebendigen Wassers hervorbrechen aus den Felsen inmitten aller Unwirtlichkeit .... Er läßt Ströme des lebendigen Wassers aus den Lenden dieser fließen, die verlangend nach dem köstlichen Labetrank Herz und Ohr öffnen und Sein göttliches Wort in Empfang nehmen. Und es erfüllet sich damit die hl. Schrift ....

Es wären ja die Worte des Herrn bei Seinem Erdenwandel hinfällig, so Gott Sich nicht mehr offenbaren würde und Er nicht im Wort bei den Menschen wäre. Es hat der Mensch keine Berechtigung, Sein Wirken für abgeschlossen zu erachten; tut er das, so beweist er nur seine Unkenntnis des geschriebenen Wortes und sein Unverständnis diesem gegenüber. Denn die zahlreichen Hinweise auf das Wirken des göttlichen Geistes würde er dann ungültig machen wollen, also selbst das göttliche Wort nicht sinngemäß erfassen.

Folglich gehört er zu denen, die selbst irren und ihren Irrtum den Menschen weitergeben wollen, während sie die reine Wahrheit nicht erkennen und sie den Mitmenschen darum vorenthalten. Gottes Liebe ist unbegrenzt, und sie verausgabt sich nie .... Es wird immer und ewig sich diese Liebe äußern, also geben wollen, und immer wird empfangen dürfen, wer selbst in der Liebe steht und göttliche Liebe begehrt. Gott ist die Liebe, Gott ist das Wort .... Wer die Liebe Gottes begehrt und empfängt, der empfängt Sein Wort und wird es empfangen dürfen bis in alle Ewigkeit ....

Amen

 
 
 

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