Bertha Dudde 1891 - 1965
Aktuelles Gottesoffenbarung Suche - Volltext Kontakt Read in English
  Willkommen Zum Werk Leseauswahl Schriftenangebot Downloads
     
BD 0182-1000 BD 1001-2000 BD 2001-3000 BD 3001-4000 BD 4001-5000
BD 5001-6000 BD 6001-7000 BD 7001-8000 BD 8001-9030 Dudde-Bücher
 
 

BD 1879 7.4.1941

Materieller Vorteil der Tätigkeit ....
Rechtes Nützen dessen ....

Was zur Vermehrung der Materie beiträgt, braucht nicht durchaus dem göttlichen Willen entgegengerichtet sein, sofern die Liebe zum Nächsten Triebkraft ist zur irdischen Tätigkeit. Es soll der Mensch seiner Erdenaufgabe nachkommen, und es wird ihm dies auch materiellen Vorteil eintragen. Dies ist nicht gegen den göttlichen Willen. Nur das ist von Bedeutung, wie er das gewonnene irdische Gut nun nützet. Hat er nur sein eigenes körperliches Wohl vor Augen, dann wird er sich des Besitzes um seiner selbst willen freuen, und er gefährdet damit seine Seele.

Lindert er jedoch damit die Not des Nächsten oder verwendet er seine Güter so, daß er körperliche oder geistige Hilfe leistet, wo solche nötig ist, so wird Gott Selbst seinen Besitz segnen und mehren, denn es entspricht dies Seinem Willen. Unglaublichen Vorteil kann der Mensch für seine Seele gewinnen, so er rastlos tätig ist immer im Hinblick auf die seelische Höherentwicklung. Es ist dann seine irdische Tätigkeit gleichzeitig erlösend, denn sie wird ausgeführt in der rechten Erkenntnis. Es wird nicht mehr damit jenseitige böse Kraft unterstützt, sondern deren Wirken entkräftet, indem Materie erlöst und wieder eine neue Verformung für das Geistige in ihr ermöglicht wird, gleichzeitig aber der nun gewonnene Besitz so angewendet wird, daß er wieder irdische Not behebt.

Immer muß der Erfolg irdischer Tätigkeit ein Liebeswirken begünstigen, dann ist er Gott-gewollt, und die Tätigkeit wird gesegnet sein. Wer aber nur darauf bedacht ist, sich sein Erdenleben erträglich zu gestalten, wer rastlos arbeitet um irdischer Vorteile willen, wer nur sein eigenes Ich liebt und diese Liebe Triebkraft ist zu irdischer Tätigkeit, wer seinen Besitz ständig vermehrt zur eigenen Freude, der vermehrt gleichzeitig die Kraft des Bösen, denn er erlöst das unreife Geistige nicht aus seiner Form, sondern er verlängert den gebundenen Zustand dessen und überliefert sich selbst jenen Kräften, die ihn ungünstig beeinflussen, indem sie den Hang danach zu vermehren suchen, was der Mensch schon längst überwunden hat .... Dann freut sich der Mensch seines Besitzes und trägt weder zur eigenen Erlösung noch zur Erlösung des gebundenen Geistigen bei, sondern er bindet sich und das Geistige in der Materie von neuem durch seine Begierde nach irdischem Gut ....

Amen

 
 
 

Druckversion

Kundgabe teilen / weitersagen auf:  
 
  | Vorige Kundgabe | | Seitenanfang | | Nächste Kundgabe |  
 
 

 

Home - Wort Gottes

Handschrift: Prolog 1

Handschrift: Prolog 2

 

 

Willkommen

Bertha Dudde - eine Einführung

Autobiographie von Bertha Dudde

Dudde - Bücher

 

     Stellungnahmen zum Werk

Archiv der Originale

Lorber - Dudde

Bezugsadressen

Links

Impressum

 

Copyright © 2002-2016  by bertha-dudde.info - berthadudde.de - gottesoffenbarung.de - wortgottes.info   -   Alle Rechte vorbehalten