Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 2141 5.11.1941

Geben, um zu empfangen ....
Opfer bringen ....

Bringet dem Herrn des Himmels und der Erde jedes Opfer, auf daß Er euch bedenken kann eurer Liebe gemäß. Die Seele verlangt zumeist nach der Welt, sie verlangt nach dem, was dem Körper zuträglich ist, und dies hindert sie, mit dem Geist in ihr in Verbindung zu treten, es hindert sie, dem Begehren des Geistes nachzukommen. Vorteil kann ihr aber nur die Erfüllung dessen eintragen, was der Geist in ihr sie zu tun heißt.

Sowie euch nun der Körper drängt nach Erfüllung seiner Begierde, sollt ihr ihm widerstehen, denn dann erst kann sich der Geist in euch entfalten, und was euch der Geist vermittelt, wiegt alle irdischen Genüsse und Freuden auf. Der Geist aber, der sich in euch äußert, so ihr ihm dazu die Möglichkeit gebt durch euren Willen, ist ein Funke des göttlichen Liebegeistes, er ist eine Ausstrahlung Gottes, also ein Teil von Ihm, und dieser göttliche Liebesfunke soll in euch zu einer helleuchtenden Flamme werden, und es ist dazu nichts weiter nötig, als daß ihr diesem Funken ständig Nahrung zuführt, daß er sich zu einer hellen Flamme entwickeln kann.

Ihr müsset ständig geben, auf daß ihr empfangen könnt, d.h. alles Irdische hingeben, um Geistiges zu empfangen. Also muß eure Seele nur mehr das befolgen, was der Geist in euch fordert, und alles Verlangen des Körpers unbeachtet lassen. Sie muß opfern, was dem Körper Freude macht, und darf dafür ungeahnte geistige Schätze entgegennehmen, die jedes Opfer ausgleichen. Wer hingibt, der empfängt; wer aber nimmt, dem wird gleichfalls genommen werden.

Geistiges Gut aber wiegt jedes Opfer auf, denn es ist wertvoller als jegliche irdischen Reichtümer. Die Zuwendung geistigen Gutes ist immer ein Akt der Liebe, es schließt Gott das Erdenkind voller Innigkeit an Sein Herz, Er teilet also Seine Liebe aus, und (es = d. Hg.) empfängt der Mensch etwas überaus Kostbares, wenn diese Liebe sich in eine äußere Form kleidet, wenn Gott dem Menschen Sein Wort vermittelt.

Das göttliche Wort ist sonach ein sichtbares Zeichen der Liebe Gottes zu den Menschen .... Das göttliche Wort ist aber auch nur dann entgegenzunehmen, wenn der Mensch gibt .... wenn er dahingibt, was dem Körper bisher Freude bereitet hat. Es muß der Mensch opfern, um empfangen zu können, denn Opfer bringen bezeuget Liebe ....

Gibt der Mensch selbst etwas hin, was ihm wertvoll erschien, so beweist er diese Liebe, und Gott lohnet ihm seinen Willen. Er bedenket den Menschen nun mit Seiner Gnade, denn Seine Liebe ist unendlich, und Er will nicht, daß das Erdenkind darbet, sondern daß es empfängt, doch es darf ihm dann nichts Irdisches wertvoller erscheinen, so daß es dieses begehrt .... Dann verwehrt es der göttlichen Liebe den Eingang zu seinem Herzen. Dann unterbindet der Mensch das Wirken des göttlichen Geistes, und dann ist des Menschen Herz noch nicht aufnahmefähig für die Gabe, die Gott ihm bieten möchte .... denn er kann nur empfangen von Gott, wenn er dahingibt, was der Welt angehört ....

Amen

 
 
 

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