Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 2411 16.7.1942

Unvergänglichkeit der Lehre Christi ....
Göttliche Liebelehre ....

Der Kern der Lehre Christi ist die göttliche Liebelehre .... Das Geistige ist deshalb gebunden worden, weil es sich von der ewigen Liebe entfernt hatte und also lieblos geworden war. Es ist seinen Erdenweg gegangen nach dem göttlichen Willen, d.h., es diente, wenn auch im Mußzustand. Denn Dienen ist eine Folge der Liebe, sowie es freiwillig geschieht .... Also mußte dem Geistigen, das sich Gott wieder nähern wollte, auch die Gelegenheit gegeben werden, sich freiwillig dienend zu betätigen, d.h. die Liebe zur Entfaltung bringen, was im Stadium als Mensch nun möglich ist.

Es muß dieses Dienen in Liebe ohne jeglichen Zwang ausgeführt werden, weshalb dem Wesen auch das Wissen um den gebundenen Zustand zuvor mangelt, um nicht durch dieses Wissen beeinflußt zu werden. Im Stadium als Mensch aber muß ihm dennoch Kenntnis zugehen über seine Aufgabe, und zwar in einer Weise, die seinem Glaubenswillen Freiheit läßt. Also kann ihm diese Kenntnis nur in Form von Lehren zugeführt werden, die er nun annehmen oder auch verwerfen kann, je nach seinem Willen, die also nicht bewiesen werden können, sondern nur geglaubt werden müssen.

Das Wichtigste, was er erkennen muß, ist die Liebe, ihre Auswirkung und ihre Segnungen, auf daß er selbst sich in ihr übe und die Wirkungen an sich selbst spüren kann. Seine weitere geistige Entwicklung ist allein von der Liebe abhängig, und darum muß den Menschen das Wissen darum erschlossen werden, es muß ihnen die Liebe gelehrt werden, was Jesus Christus getan hat, indem Er ihnen mit Wort und Tat die Liebe predigte und ihnen das Liebeleben vorgelebt hat. Nur die Liebe kann das Wesen erlösen aus der Gebundenheit, und es kann nicht genugsam den Menschen dies vorgehalten werden, sie können nicht genugsam ermahnt werden, ein Leben in Liebe zu führen, und darum hat Jesus Christus Seine Jünger beauftragt, in die Welt zu gehen und den Völkern die Liebelehre zu bringen ....

Sie sollten den Menschen den rechten Weg weisen, den Weg der Liebe, den alle gehen müssen, soll das Erdenleben ihnen den geistigen Erfolg eintragen, der Ziel alles Geistigen ist .... die völlige Freiwerdung aus der Form. Die Lehre nun, die Liebe predigt, ist göttlichen Ursprungs, es ist die Lehre, die Jesus Christus Selbst den Menschen auf Erden verkündet hat, die also Gott durch Jesus Christus Seinen Geschöpfen übermittelt hat. Und diese Lehre kann nie und nimmer ausgerottet werden, nur das Befolgen der Lehre Christi wird von den Menschen außer acht gelassen, und daher nehmen sie auch keinen Anstand daran, daß die Liebelehre gänzlich ausgerottet werden soll, weil deren Anforderungen und Gebote unbequem und dem irdischen Verlangen hinderlich ist.

Die göttliche Liebelehre predigt das Lösen von der Materie, es soll der Mensch bereitwillig von seinem Besitz dem Nächsten abgeben, er soll also das eigene Verlangen überwinden und sich zugunsten des Nächsten entäußern. Es erfordert dies wahre Liebe zum Nächsten, und zu dieser Liebe soll sich der Mensch erziehen .... Die Menschheit aber strebt das Vermehren der irdischen Güter an, und gewissermaßen handelt sie nun dem Gesetz der Liebe entgegen, indem sie irdisches Gut dem Nächsten entziehen und sich selbst aneignen will. Es ist dies gesetzlich zulässig, d.h., es begeht der Mensch nicht immer Ungerechtigkeiten, so er seinen Besitz vermehrt, jedoch das Gefühl der Liebe in ihm wird dadurch ertötet, die Ichliebe dagegen verstärkt und also die geistige Höherentwicklung unmöglich gemacht.

Die Liebe zum Mitmenschen aber würde das Streben nach irdischem Gut verringern, und da die Menschheit in vermehrtem Besitz und körperlichem Wohlbehagen (ergehen) das einzige Erstrebenswerte erblickt und dies allein für sie Fortschritt bedeutet, will sie die göttliche Liebelehre verdrängen. Sie will nicht, daß die Menschen in ihrem weltlichen Streben gehemmt werden, sie sieht in dieser göttlichen Liebelehre eine Beschränkung der irdischen Lebenskraft und kämpft nun mit allen Mitteln gegen die angebliche Verminderung der Lebenskraft an, die für sie die göttliche Liebelehre bedeutet. Und so ist die Menschheit in einer ungeheuren geistigen Gefahr .... sich immer mehr dem Liebeleben zu entziehen und in desto härtere geistige Fesseln zu geraten, aus denen sie sich nicht mehr lösen kann, denn Lösungsmittel ist allein die Liebe .... wo diese verdrängt wird, ist ein Freiwerden ganz unmöglich.

Es wird die Welt ankämpfen gegen die göttliche Liebelehre und größten geistigen Schaden anrichten unter denen, die der Welt angehören, verdrängen wird sie aber die Lehre Christi nie und nimmer, denn alles wird vergehen, was Menschenwerk ist, die göttliche Liebelehre aber .... das Wort Gottes, das Christus Selbst zur Erde geleitet hat, und es durch Seine Jünger hinaustragen ließ unter alle Völker .... wird bestehenbleiben, denn es ist von Gott gekommen, durch Gott in Jesus Christus auf Erden gelehrt und gelebt worden und es wird von Gott immer wieder zur Erde geleitet in aller Reinheit .... Und was von Gott ist, das ist unvergänglich, also wird auch die göttliche Liebelehre nicht vergehen können bis in alle Ewigkeit ....

Amen

 
 
 

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