Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 2421 27.7.1942

Wahre Seelengemeinschaft aus innerem Antrieb ....

Eine innige Seelengemeinschaft soll die Menschen miteinander verbinden, auf daß sie gemeinsam zur Höhe streben und sich anspornen zu einem Leben in Liebe und tiefer Gläubigkeit. Wahre Gemeinschaft ist förderlich für das Ausreifen der Seelen, doch es müssen die Menschen aus eigenem Antrieb eine solche anstreben, sie müssen sich im Herzen gedrängt fühlen, ihre Liebe dem Mitmenschen zu geben, und sich also gegenseitig suchen, um geistigen Gedankenaustausch zu pflegen, um zu geben und zu empfangen, was sie an geistigem Gut besitzen oder begehren.

Sowie ein Zwang ausgeübt wird, also eine Gemeinschaft planmäßig gebildet wird, der sich die Menschen anschließen sollen, wird ihr Wert herabgesetzt, denn ihr fehlt dann die Innigkeit, die erst den Wert einer Gemeinschaft ausmacht. Und darum werden auch selten solche Bestrebungen von Nutzen sein für die Seele, die als Liebeswirken gelten sollen, jedoch im besten Falle nur vorschriftsmäßige Handlungen sind, die den Gemeinschaftssinn bezeugen sollen .... die Werke der Nächstenliebe sein sollen, aber ohne Drang des Herzens ausgeübt werden .... die nur getan werden, um nach außen eine Gemeinschaft vorzutäuschen, die jedoch des inneren Liebesgeistes entbehrt.

Es ist dies vielmehr eine mechanische Ausübung gewisser Pflichten, die mit der tätigen Nächstenliebe nichts gemein haben, denn nicht die Tat an sich macht den Wert einer Handlung aus, sondern der Liebesgrad des Herzens des Menschen, der diese Tat vollbringt. Der Mensch ist aber in Gefahr, selbst das Liebeswirken einzustellen, so er in einer Gemeinschaft planmäßig dazu angehalten wird. Innige Seelengemeinschaft dagegen fördert die Liebetätigkeit aus eigenem Antrieb, und die Menschen fühlen sich gedrängt zu guten Handlungen, weil solche nicht von ihnen gefordert, sondern in völlig freiem Willen ausgeübt werden und darum auch vor Gott erst rechten Wert haben ....

Amen

 
 
 

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