Bertha Dudde 1891 - 1965
Aktuelles Gottesoffenbarung Suche - Volltext Kontakt Read in English
  Willkommen Zum Werk Leseauswahl Schriftenangebot Downloads
     
BD 0182-1000 BD 1001-2000 BD 2001-3000 BD 3001-4000 BD 4001-5000
BD 5001-6000 BD 6001-7000 BD 7001-8000 BD 8001-9030 Dudde-Bücher
 
 

BD 2477 18.u.19.9.1942

Umgestaltungswerk der Seele ....
Anschauung Gottes ....

Die Menschen müssen sich vergegenwärtigen, wie wenig sie die Gestaltung ihrer Seelen berücksichtigen und wie wenig sie daher fähig sind, geistige Strömungen entgegenzunehmen und sie auf sich wirken zu lassen. Und es ist die Folge davon, daß ihr Erdenlebenswandel ihnen keinen geistigen Fortschritt einträgt und das Leben nach dem Tode entsprechend ist, d.h., daß die Seele als unvollkommenes Wesen weder die Nähe Gottes noch Dessen Liebesausstrahlung spüren kann und somit das Leben im Jenseits freudlos ist, was gleichkommt einem qualvollen Zustand, weil nur die Nähe Gottes das Glücksempfinden auslöst, das Inbegriff der ewigen Glückseligkeit ist ....

Es ist dieses Entbehrenmüssen qualvoll, weil es gleichbedeutend ist mit Kraftlosigkeit und ein Leben in Kraftlosigkeit ein Leben in Untätigkeit ist und eigentlich kein Leben genannt werden kann. Und es gibt kein anderes Mittel, zur Anschauung Gottes und also auch zur Kraftzufuhr aus Gott zu kommen, als daß die Seele im Jenseits nachholen muß, was sie auf Erden versäumte .... sich zu gestalten zur Liebe und somit zu allen Tugenden, die sie auf Erden unbeachtet ließ. Es kann nur eine vollkommene Seele zur Anschauung Gottes gelangen, und daher müssen alle Fehler und Schwächen zuvor abgelegt werden, es muß sich die Seele wandeln, sie muß sich so formen, daß sie Gott gleich wird, weil die Anschauung Gottes den Zusammenschluß mit Gott erfordert.

Auf Erden ist dieses Umgestaltungswerk der Seele ein leichtes, weil der Mensch alles kann, was er will, vermöge der ständig ihm zugehenden Lebenskraft; und diese nützen die Menschen nicht für die Umformung ihrer Seelen, sondern nur zu irdischer Tätigkeit, die für das jenseitige Leben nutzlos ist, wenn sie nicht im Liebeswirken besteht. Nur die Tätigkeit, die gleichzeitig ein Dienen in Liebe ist, trägt zur Umgestaltung der Seele bei, und diese dienende Liebetätigkeit wird zumeist erst dann ausgeführt, wenn der Mitmensch sich in Not befindet.

Die Menschen aber achten der kleinen Nöte des Mitmenschen nicht mehr, und das veranlaßt Gott, eine allgemeine Not über die Menschheit zu senden, um in ihr die Regung zu helfen, zu erwecken oder zu verstärken. Denn nur die tätige Nächstenliebe formt die menschliche Seele so, daß ihr jenseitiger Zustand ein glückvoller ist, daß sie fähig ist, die Ausstrahlung Gottes entgegenzunehmen, und in der Anschauung Gottes die ewige Glückseligkeit verkosten kann ....

Amen

 
 
 

Druckversion

Kundgabe teilen / weitersagen auf:  
 
  | Vorige Kundgabe | | Seitenanfang | | Nächste Kundgabe |  
 
 

 

Home - Wort Gottes

Handschrift: Prolog 1

Handschrift: Prolog 2

 

 

Willkommen

Bertha Dudde - eine Einführung

Autobiographie von Bertha Dudde

Dudde - Bücher

 

     Stellungnahmen zum Werk

Archiv der Originale

Lorber - Dudde

Bezugsadressen

Links

Impressum

 

Copyright © 2002-2016  by bertha-dudde.info - berthadudde.de - gottesoffenbarung.de - wortgottes.info   -   Alle Rechte vorbehalten