Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 2481 21.u.22.u.23.9.1942

Fall der Engel ....
Wesenhaftes ....
Wille und Kraft ....
Freier Entscheid ....

Uranfänglich war das Wesenhafte lichtvoll, es war aus Gott hervorgegangen, es war vollkommen, d.h. kraft- und machtvoll, weil es Gott ähnlich war .... Es stand im gleichen Willen mit Gott, also sein freier Wille war Gott zugewandt .... Es war Gott gleich .... Doch weil es Gott gleich war, mußte es auch fähig sein, Gleiches schaffen zu können, also es ging aus ihm wieder Wesenhaftes hervor, es entstanden Wesen kraft des Willens des vollkommen aus Gott hervorgegangenen Wesens, jedoch unter Nützung der diesem Wesenhaften von Gott zuströmenden Kraft. Und daß das Wesen die Kraft aus Gott bezog, war der Anlaß des Auflehnens gegen Gott, denn es dünkte sich das Wesen so machtvoll, daß es aus sich selbst heraus das gleiche schaffen zu können glaubte .... daß es also Gott als Kraftquell ausschalten wollte ....

Es war dies eine Überheblichkeit einerseits und ein Mißbrauch des Willens andererseits, und beides war gegen Gott gerichtet. Daß sich nun das Wesenhafte gegen Gott stellte, konnte nur zur Folge haben eine Schwächung, jedoch niemals das Entziehen der ihm zugehenden Kraft. Es hielt sich nun das Wesen selbst für fähig, schaffen zu können aus eigener Kraft .... Und Gott ließ es schaffen .... Was ursprünglich aus Ihm war, konnte weiter Seine Kraft gebrauchen nach eigenem Ermessen .... es wurde ihm die Kraft nicht entzogen, obgleich der Wille des Schaffenden sich gegen Gott wandte.

Doch nun entstand Wesenhaftes mit schon Gott entgegengewandtem Willen, es wurden Wesen geschaffen, die eine Gegenströmung zu (gegen) Gott bedeuteten und die deshalb als Kinder des Satans gelten mußten .... also als Wesen, die der Gott entgegengewandte Wille schuf unter Nutzung der Kraft aus Gott. Es fiel also das einst vollkommene Wesenhafte (Wesen) von Gott ab und unterstand einem Wesen, das einstmals Lichtträger war und das sein Licht nun in Finsternis gewandelt hatte. Denn sowie es sich von Gott trennte, sowie es sich Gott entgegenstellte, war es völlig lichtlos. Es stürzte also aus der höchsten Höhe in die tiefste Tiefe, es wurde aus einem Gott-ähnlichen Wesen ein gänzlich Gott-fremdes Wesen, das sich immer weiter von Gott entfernte und als Gegenmacht nun tätig war ....

Aus diesem Wesen gingen zahllose Wesen hervor, die alle Gott-abgewandten Sinnes waren .... (22.9.1942) Und also ward die Kraft aus Gott mißbraucht, sie wurde verwandt, um etwas zu schaffen, das gegen Gott eingestellt war, und dieses Geschaffene vermehrte sich, weil die Macht des einstmals vollkommenen Wesens unbegrenzt war, es also erschaffen konnte, ohne daß die ihm zugehende Kraft geschmälert wurde. Die geschaffenen Wesen waren nun aber Produkte dessen, der seinen Willen tätig werden ließ, obgleich die Kraft aus Gott erst das Entstehen dieser Produkte möglich machte. Folglich war auch der gleiche Wille in dem Erschaffenen, wie ihn der Erzeuger in sich trug .... es war der Wille des Wesenhaften gleichfalls Gott-gegnerisch, weil der Erzeuger ihn in die gezeugten Wesen hineingelegt hatte, denn die Wesen, die er schuf, entsprachen ganz seinem Willen und seinem Ebenbild; sie waren also gewissermaßen unfreiwillig zu dem geworden, was sie waren ....

Also mußte ihnen von Gott aus zuvor die Willensfreiheit gegeben werden, bevor sie für ihre Gott-gegnerische Einstellung zur Rechenschaft gezogen werden konnten. Und sie erhielten nun das Selbstbestimmungsrecht, kraft dessen sie sich völlig frei entscheiden konnten für ihren Erzeuger, aus dessen Willen, oder für Den, aus Dessen Kraft sie hervorgegangen waren. Dieser freie Entscheid machte das Wesenhafte erst zum vollkommenen Wesen, sowie es sich Gott zuwandte .... Doch der Wille des Erzeugers war schon zu fest in ihm verwurzelt, und so entschied sich das Wesenhafte aus freiem Antrieb für jenen, es machte sich also an der Auflehnung gegen Gott mitschuldig, und nun gehörte es mit zu den gefallenen Engeln, die nun die offene Auflehnung gegen Gott auch büßen mußten ....

Und so wurde der Wille, den Gott dem Wesenhaften gegeben hatte zur freien Entscheidung, gebunden, so daß nun das Wesenhafte in einem gewissen Mußzustand sich Gott zuwendet, um dann in einer höheren Stufe nochmals den freien Willen zu erhalten, um sich bewußt zu entscheiden für oder gegen Gott .... (23.9.1942) In der letzten Verkörperung auf Erden wird von dem Wesen dieses freie Entscheiden für oder gegen Gott gefordert, weil es in dieser letzten Verkörperung als Mensch ausgestattet ist mit allen Gaben, die einen freien Entscheid ermöglichen. Es wird ihm nun ein Wissen unterbreitet sowohl über Gott als auch Dessen Gegner, so daß es sich völlig ungezwungen einem jeden zuwenden kann, je nach seinem Willen ....

Gott fordert nichts Unmögliches von den Menschen, Er fordert nur dessen Willen, der sich Ihm ganz und gar zuwenden soll. Diesen Willen aber muß Er fordern, weil das Wesenhafte einst geschaffen wurde aus Gott widersetzlichem Willen und weil die Kraft aus Gott dazu genützt worden ist. Ist nun der Wille Gott zugewandt, dann ist das Wesen ein göttliches Geschöpf und kann für ewig in der Gottnähe weilen .... Solange aber der Wille noch Gott widerstrebt, ist das Wesenhafte das Produkt des Gegners von Gott, denn der Wille ist bestimmend für den Grad der Göttlichkeit oder der Gottferne .... Der Wille ist das eigentliche Wesenhafte, und darum muß der Wille zu Gott streben, um das Wesenhafte zum Gottwesen werden zu lassen.

Also muß der Wille im Erdenleben als Mensch sich zu Gott wenden, es muß der Mensch den Ausgang der Kraft, die ihn erschaffen hat, in Gott erkennen und diesem Urquell der Kraft zustreben, dann hat sich das Wesenhafte frei für Gott entschieden und sich selbst in einen Zustand gebracht, der sich dem Wesen der ewigen Gottheit angleicht und damit auch eine Annäherung an Gott bewerkstelligt, die für das Wesen unsagbar beglückend ist .... Es hat sich bewußt entschieden für Gott, und dieser freie Entscheid macht es zu Seinem Geschöpf, zu Seinem Kind, das in alle Rechte eines Kindes eingesetzt wird .... Es hat das einst von Gott abgefallene Geistige (den Weg) zum Vater zurückgefunden, von Dem es sich nun nicht mehr trennen kann und also vereint bleibt mit Ihm bis in alle Ewigkeit ....

Amen

 
 
 

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