Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 2747 20.5.1943

Ermahnung zur Liebe ....
Not der Zeit ....

Das ist das Gebot der Stunde, daß ihr einander Liebe gebet, denn das Leid auf Erden wird so groß sein, daß ihr es nur dadurch verringern könnt, so einer dem anderen hilfreich zur Seite steht, so ihr euch die Liebe zur Richtschnur des Lebens macht. Je weniger ihr an euch selbst denkt, je mehr ihr eure Ichliebe zurückstellt, desto eher werdet ihr das Leid zu bannen vermögen, denn so ihr in der Liebe steht, benötigt ihr solches nicht mehr zu eurer Entwicklung, und Gott kann es von euch nehmen. Es sind die Herzen der Menschen verhärtet, sie nehmen nicht mehr Anteil an dem Schicksal des Mitmenschen, sie gehen unberührt daran vorüber, und ihre Seelen kranken an zu großer Eigenliebe, die aber ein geistiger Rückschritt ist ....

Solange die Seele noch im gebundenen Willen stand, mußte sie dienen und konnte sich dadurch zur Höhe entwickeln, so daß ihr der freie Wille nun gegeben wurde in der letzten Verkörperung auf Erden. Diesen freien Willen soll sie wieder nützen zum Dienen .... sie soll aus Liebe dienen und sich dadurch erlösen .... Denn der Mußzustand zuvor konnte ihr die endgültige Freiwerdung nicht eintragen, wenn er sie auch erheblich dem Ziel näherbrachte. Nun aber hat sie die Möglichkeit, ihrer Fesseln sich zu entledigen, wenn sie sich selbst zur Liebe gestaltet, wenn sie dienet aus eigenem Antrieb, wenn dieser Antrieb Liebe zu den Mitmenschen ist ....

Doch die Liebe ist erkaltet unter den Menschen .... Und darum ist ein ständiger Kampf ihr Los, ein Kampf im großen wie im kleinen .... ein Kampf der Lieblosigkeit gegeneinander. Jeder sucht nur seinen eigenen Vorteil, jeder sucht nur sein Ich zu befriedigen, und es hat dies auch eine völlige Unkenntnis zur Folge, eine Glaubenslosigkeit, weil der Mensch nur erkennen kann, so er in der Liebe steht. Er ist in einem Chaos von Gedanken und findet daraus keinen Ausweg, er weiß nicht, was er glauben soll und kann, er hat kein Urteilsvermögen, und daher verwirft er alles, was zu glauben von ihm gefordert wird, weil die Eigenliebe ihn unfähig macht, die Wahrheit zu erkennen.

Und es ist dies ein Zustand äußerster Gefahr, der unsägliches Leid und Elend nach sich zieht, weil solches allein nur den Menschen wandeln kann, weil es ihn zur Liebe erziehen kann, wenn er nicht ganz verstockten Sinnes ist und er sich nur noch mehr verbittern läßt. Das Verlangen nach der Welt und ihren Gütern ist die Ursache zur verkehrten Liebe im Menschen, zur Ichliebe, die das Wohl des Mitmenschen unbeachtet läßt. Wo dieses Verlangen überwunden wird, dort läßt auch die Eigenliebe nach... es entäußert sich der Mensch der irdischen Güter, um dem Mitmenschen diese zuzuwenden, und sein Zustand wird freier und lichter.

Denn ihm ist auch nicht schwer, zu glauben, sowie er nur die Liebe übet. Und es ist das große Elend auf Erden nur noch zu bannen durch die Liebe, es kann verringert werden auch für den einzelnen, so er in Liebe sich betätigt, weil Gott allein bestimmt durch Seinen Willen, was dem einzelnen beschieden ist. Der Mensch, der unbewußt Fühlung nimmt mit Gott durch Wirken in Liebe, ist nicht mehr schutzlos denen preisgegeben, die das Leid indirekt veranlaßt haben. Gott Selbst nimmt Sich seiner an, und Er wendet das Leid zum Guten, so es seinen Zweck erfüllt hat .... daß es zur Liebetätigkeit erzogen und des Menschen verkehrtes Leben gewandelt hat zu eifrigem, uneigennützigem Liebeswirken.

Gehet in euch und erkennet die Not der Zeit .... Wisset, daß nur die Lieblosigkeit die Ursache jeglichen Leides ist, und daß ihr letzteres nur beheben könnt, wenn ihr selbst euch wandelt .... Denn ohne die Liebe könnt ihr euch nicht erlösen, ohne Liebe könnt ihr nicht selig werden .... Gott als die ewige Liebe kann euch nur dann nahe sein, so ihr selbst zur Liebe werdet und die ewige Seligkeit ist nur denkbar in Gottnähe, so Seine Liebe euch erfaßt und euch beglücken kann ....

Amen

 
 
 

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