Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 2782 21.6.1943

Herstellung des rechten Verhältnisses zu Gott ....

In das rechte Verhältnis zu Gott tritt der Mensch dann ein, wenn er sich bittend an Ihn wendet um Hilfe. Denn dann erkennt er seine eigene Schwäche und die Macht Dessen an, Der ihn erschaffen hat. Es hat im Urzustand das Wesen kraft seines freien Willens sich von seinem Erzeuger abgewandt, indem es sich dem Willen dessen zuneigte, der die Kraft aus Gott mißbrauchte zu Schöpfungen, die nicht mehr gänzlich dem Willen Gottes entsprachen. Einer jeden Wesenheit, die aus dem Willen des Gegners von Gott und aus der Kraft von Gott hervorging, wurde es aber freigestellt, wem es sich zugehörig fühlen wollte, also es konnte sich kraft seines freien Willens selbst entscheiden für Gott oder für Dessen Gegner.

Und es wandte sich ab von Gott, dem Urquell der Kraft, aus Dem es hervorgegangen war .... Nicht anders aber kann der Urzustand wiederhergestellt werden, als daß sich das Wesenhafte wieder voll und ganz zu Gott bekennt. In dieses rechte Verhältnis zu Gott wird das Wesenhafte nicht gezwungen, sondern sein freier Wille muß selbst zu Ihm finden, und alles, was Gott geschaffen hat, dient nur dazu, diesen freien Willen so zu wandeln, daß er von selbst zu Gott strebt. Darum hat das Wesen sein Ziel fast erreicht, so es als Mensch zu Gott betet .... Es ist dann nicht mehr Gott-abgewandten Willens, und es gehört nun nur noch eine kurze Probezeit dazu, um reif zu werden für das Leben in der Ewigkeit, für das Reich, wo keine irdische Außenform es beschwert, wo es seine eigentliche Bestimmung erfüllen kann und selig ist.

Der freie Wille des Menschen darf nicht angetastet werden weder von Gott noch von schlechter Kraft, und daher kann er niemals zum rechten Verhältnis zu Gott bestimmt werden, sondern er muß es von selbst eingehen. Je härter und unbeugsamer nun dieser menschliche Wille ist, desto größere Drangsale benötigt er, um diesen Widerstand gegen Gott aufzugeben. Es ist dies das einzige Mittel, das Gott anwendet, daß Er sein Erdenleben so gestaltet, daß es ihm untragbar erscheint, um ihn indirekt zu veranlassen, sich an Ihn um Hilfe zu wenden. Er wird dies auch tun, sowie er an ein höheres machtvolles Wesen glaubt.

Doch gerade dieser Glaube mangelt den Menschen, die noch gänzlich verkehrten Willen in sich tragen. Es ist dies das Bestreben des Gegners von Gott, jeglichen Glauben an Ihn zu zerstören und das Denken der Menschen zu verwirren. Doch auch hier steht Gott den Menschen bei, und Er sucht durch leidvolle Erlebnisse sie zum Nachdenken zu bewegen; Er gibt ihnen so oft Möglichkeiten, ernstlich zu der Frage Stellung zu nehmen: In welchem Verhältnis steht das Geschöpf zu seinem Schöpfer .... Gott gibt Sich auch den Ihn ableugnenden Menschen zu erkennen, so sie nur allen Geschehnissen Beachtung schenken, die ihr Erdenleben begleiten. Er sucht nur ihren Willen zu wandeln, und so eine unerträgliche Not es zuwege bringt, daß der Mensch sich bittend an Ihn wendet um Hilfe, dann ist der Bann gebrochen, dann gehört er nicht mehr restlos dem Gegner Gottes an, sondern er sucht sich zu lösen von dessen Macht und unterstellt sich aus freiem Willen seinem Schöpfer von Ewigkeit.

Und darum ist das Gebet das erste. Es ist das Eingeständnis der eigenen Schwäche und das Anerkennen einer Macht von so großer Bedeutung, ist doch der Mensch nun bereit, sich von dieser Macht lenken und führen zu lassen, und nun kann er sich unbesorgt dieser göttlichen Führung überlassen, und sowie sein Wille sich Gott zuneigt, wird er von der Liebe Gottes erfaßt und sicher zur Höhe geleitet. Wer Gott anruft um Hilfe, der bekennt sich als Ihm zugehörig, als Sein Kind, und also stellt er das rechte Verhältnis her eines Kindes zum Vater und wird nun auch mit Seiner Vaterliebe bedacht .... ihm wird Kraft und Gnade zugehen ungemessen, und das Erdenleben wird ihm nun die Reife eintragen, die es benötigt, um als Kind des Vaters eingehen zu können in Sein Reich ....

Amen

 
 
 

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