Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 3243 3.9.1944

Segen des Gebetes ....
Kraft aus Gott ....

Das ist die Macht des Gebetes, daß ihr euch mit Gott verbindet und dadurch euer Herz öffnet zum Kraftempfang. Ihr betretet die Brücke zu Ihm, und Er kommt euch entgegen, und Er teilet aus, was euch mangelt, was ihr nur von Ihm in Empfang nehmen könnt .... Kraft aus Gott .... Denn diese benötigt ihr, und sie kann euch nur zugeführt werden, so ihr sie anfordert, so ihr Gott anerkennet durch das Gebet. Denn durch das Gebet beweiset ihr den Glauben an Ihn, an Seine Macht und Seine Liebe, ansonsten ihr nicht zu Ihm beten würdet. Und der Glaube ist erste Voraussetzung, daß die Kraft Gottes euch zuströmen und an euch wirksam werden kann, denn nur im Glauben an Ihn und Seine Macht und Liebe öffnet ihr euch dem Zustrom Seiner Kraft und empfanget sie also bewußt. Ihr setzet ihr keinen Widerstand entgegen, und eure Seele wird diese Kraft verspüren als Anregung, als Streben nach Vollkommenheit.

Es ist dies der Segen des Gebetes, auch wenn es eine irdische Bitte ist, die Gott nicht erfüllt um des Seelenheiles willen, kommt doch die Kraft, die aus der Verbindung mit Gott erwächst, der Seele zugute, sie gereicht ihr zum geistigen Fortschritt, denn jede Verbindung mit Gott trägt ihren Segen in sich, äußerlich nicht immer erkennbar, doch von der Seele wohltätig empfunden. Sowie ein Erdenkind betet, ist es der Macht des Gegners von Gott entronnen; ein betender Mensch wird von der Liebe Gottes ergriffen, und er steht in Seinem Schutz. Ein betender Mensch ist demütig und empfängt darum auch Gnade, denn so der Mensch überheblichen Geistes ist, betet er nicht, oder aber sein Gebet ist Form, ohne tiefes Empfinden, denn zum rechten Gebet gehört die Demut des Herzens, das Eingeständnis der Schwäche und das Unterwerfen dem Willen Gottes ....

Dem Demütigen aber gibt Gott Seine Gnade .... Und in der Gnade Gottes zu stehen muß der Seele geistigen Erfolg eintragen, denn Gnade empfangen heißt immer der Hilfe Gottes gewiß sein, die er zu seinem Aufstieg benötigt. Sowie der Mensch betet, verringert er die Entfernung von sich zu Gott, er tritt Ihm näher, und Gott entziehet Sich ihm nicht. Er neigt Sich voller Liebe dem zu Ihm flehenden Kind entgegen, und jede Annäherung an Gott stärkt die Seele, weil von Gott Kraft ausstrahlt auf das Wesen, das solche begehrt.

Und darum ist das Gebet das erste, um geistig reifen zu können, es ist die bewußte Verbindung mit Gott ein unbewußtes Glaubensbekenntnis, und der gläubige Mensch kann ständig der Hilfe Gottes gewiß sein, selbst wenn die Hilfe in anderer Form ihm geboten wird, als er sie begehrt hat. Niemals aber bleibt ein Gebet ohne Wirkung auf die Seele, weil es dieser immer die Kraft aus Gott eintragen wird, ohne welche der Mensch niemals reifen kann, und weil diese Kraft das köstlichste Gut ist, das dem Menschen auf Erden vermittelt werden kann, trägt sie ihm doch die geistige Reife ein, die unbedingt nötig ist zum ewigen Leben ....

Amen

 
 
 

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