Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 3264 22.9.1944

Neue Schöpfungswunder der neuen Erde ....
Spröde Materie ....

In jeder einzelnen Entwicklungsphase wird das Wesenhafte so lange gebunden gehalten, bis es die Reife erlangt hat, die es zur letzten Verkörperung als Mensch benötigt, also .... es beginnt wieder mit der Fessel in der harten Materie, sowie es in der Entwicklungsphase zuvor als Mensch versagt hat, um durch die Stein-, Pflanzen- und Tierwelt den Gang bis zum Menschen wieder zurückzulegen. Das Geistige dagegen, das in der vergangenen Epoche das letzte Stadium noch nicht erreicht hat, jedoch durch die letzte Zerstörung der Erde von seiten Gottes frei geworden ist, wird in den Außenformen gebunden, die wieder seiner Reife entsprechen, d.h., der unterbrochene Entwicklungsgang in der alten Epoche wird fortgesetzt in der neuen Entwicklungsphase .... auf der neuen Erde ....

Und darum wird auch die neue Erde wieder mit den verschiedensten Schöpfungen versehen sein, nur in ganz neuer, von denen der alten Erde abweichender Art. Und so vollziehen sich wieder neue Wunder der Schöpfung, die den zuerst die neue Erde belebenden Menschen auch als Wunder vor Augen treten, als Beweise der Herrlichkeit Gottes, als Beweise Seiner Liebe, Allmacht und Weisheit. Denn was die neue Erde aufweisen wird, das setzt die Menschen in höchstes Erstaunen, und in Bewunderung werden sie Gott lobpreisen, Ihn lieben und aus vollstem Herzen danken. Und das Wesenhafte schreitet nun in seiner Entwicklung vorwärts ....

Das in der festen Materie Gebundene jedoch empfindet seine Fessel als große Qual und sucht sie zu sprengen. Je nach der Härte seines Willens wird es ihm gelingen, oder sein Versuch wird vergeblich sein; doch Gott trägt dem Willen des Wesenhaften Rechnung, ist doch die Materie auf der neuen Erde von größter Festigkeit und Härte, damit der Wille des darin gebundenen Wesenhaften gebrochen werde, damit das Wesenhafte seinen Widerstand endlich aufgebe. Daher wird bei dem geringsten Wandel des Willens die Form gelockert .... was irdisch soviel besagt, daß die feste Materie auf der neuen Erde wohl außergewöhnlich hart, aber auch sehr spröde ist und daher entsprechend leicht zerspringen oder zerbersten kann, sowie der Wille Gottes das Befreien aus dieser Gefangenschaft vorgesehen hat.

Und ebenso sind auch die anderen Schöpfungen von kürzerer Lebensdauer, denn es soll eine schnelle Wandlung des Geistigen vor sich gehen, was wohl auch möglich ist, jedoch gleichfalls von der Willigkeit des Geistigen zum Dienen abhängt. Nur soll das Wesenhafte schneller die letzte Verformung als Mensch erreichen können als in den bisherigen Entwicklungsphasen, so es nicht gänzlich Gott-widersetzlichen Willens ist. Und darum werden die ersten Menschen der neuen Erde Wunder über Wunder erleben, sie werden von diesen auch berührt werden, so daß in ihnen die Liebe zu Gott stets größer wird, daß sie durch diese Liebe Ihm immer inniger sich anschließen und in Seiner Gnade leben, doch ihnen sind auch diese Wunder verständlich, sie wissen, daß es nur Zeichen der übergroßen Liebe Gottes sind, Der alles Geistige gewinnen will für Sich und ihm jede Möglichkeit bietet zum Wandel seines Willens.

Und es wird dies lange Zeit so sein, bis auch das zu Anfang noch in der Pflanzen- und Tierwelt Gebundene das Stadium der Verkörperung als Mensch erreicht .... Dann wird mehr und mehr das Verständnis für das Wunderbare der göttlichen Schöpfung im Menschen verschwinden, es wird der Sinn nach der Materie wieder geweckt sein und dadurch auch der Einfluß des Satans wieder stärker auf den Menschen (sich auswirken) durch dessen eigene Begierde nach dem, was noch unreifes Geistiges in sich birgt. Und dann wird die Verbindung mit Gott nachlassen, und der Kampf zwischen Licht und Finsternis wird sich wieder verstärken, der anfangs ruhen konnte, weil alles lichtdurchströmt war, was im freien Willen die Erde bewohnt.

Denn der Entwicklungsgang des Wesenhaften bleibt in jeder Phase der gleiche .... es muß sich das Geistige in der festen Form so lange aufhalten, bis es willig ist, den Weg des Dienens zu gehen durch Schöpfungswerke, die nicht mehr so harte Fesseln bedeuten, und es muß nun in diesen dienen, bis es eine gewisse Reife erlangt hat, die ihm nun einen Zustand einträgt, wo es im freien Willen dienen soll, aber nicht mehr dazu gezwungen wird wie in den Vorstadien. Und dann darf es nicht versagen, ansonsten der ganze Entwicklungsgang zuvor nutzlos zurückgelegt ist. Denn der freie Wille des Menschen entscheidet, ob dies seine letzte Verkörperung auf Erden ist oder er wieder von neuem durch die gesamte Schöpfung hindurchgehen muß, ob er sich im letzten Stadium dem Licht zuwendet oder von finsteren Kräften sich gefangennehmen läßt und er wieder in der festen Materie gebannt werden muß auf ewige Zeiten ....

Amen

 
 
 

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