Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 3289 11.10.1944

Maßnahmen der Welt gegen geistiges Streben ....

Weltliche Bestrebungen werden immer Zustimmung finden bei den Kindern der Welt, doch die dem geistigen Reich zugewandt sind, die werden sie verurteilen, denn sie richten sich gegen alles Geistige und bedeuten sonach eine Bedrohung derer, die geistig streben. Den Kindern der Welt aber sagen geistige Bestrebungen nicht zu, sie fühlen sich dadurch behindert und sind folglich einverstanden damit, daß letztere bekämpft werden. Und so werden sich die Menschen bald scheiden in Kinder des Geistes und Kinder der Welt, nur werden letztere die ersteren zahlenmäßig überwiegen und darum ihre Maßnahmen durchdrücken, weil die anderen zu schwach sind, um sich dagegen aufzulehnen. Und es hat dies eine starke Bedrückung derer zufolge, die im Glauben stehen und also das geistige Reich anstreben, und sie sind vielen Leiden und Drangsalen ausgesetzt um ihres Glaubens willen.

Die Kinder der Welt sind völlig glaubenslos, sie wähnen sich aufgeklärt und den anderen geistig überlegen, und also fühlen sie sich berechtigt, vorzugehen gegen jene und jeglichen Glauben auszurotten, denn sie wissen nicht, welchen Segen sie sich selbst verscherzen durch ihre Glaubenslosigkeit. Ihr Sinnen und Trachten gilt nur irdischen Gütern, und ihrer Seelen gedenken sie nicht, weil sie nicht daran glauben, daß nach ihrem Erdenleben die Seele das geistige Reich betritt. Sie erkennen ein geistiges Reich nicht an, weil es nicht zu beweisen ist. Und von der Erde die größtmöglichsten Vorteile zu ziehen für den Körper ist des Menschen einzigste Sorge ....

Und so stehen sich beide Parteien gegenüber, zahlenmäßig klein die eine, jedoch stark durch den Glauben an einen allmächtigen Gott, Der in Seiner Liebe ihnen beistehen wird .... und die große Masse, die wohl äußerlich stark erscheint, jedoch zu schwach ist, um gegen den Glauben anzurennen, um die kleine Schar abzubringen davon oder sie ihren Wünschen gefügig zu machen. Denn die Macht und Kraft ist bei denen, die mit Gott und für Gott kämpfen .... Die Kinder der Welt aber werden immer härter vorgehen, je unerschütterlicher die geistig Strebenden in ihrem Glauben verharren. Denn die Kinder der Welt sind auch Kinder des Satans, und dieser wendet alle Mittel an, um Gott Seine Anhänger zu entreißen. Und darum bedienet er sich auch der Welt und ihrer Reize .... Es wird für die Gläubigen eine Zeit bitterster Not kommen, die sie wohl leicht beheben könnten, so sie sich den Anforderungen der Welt fügen würden.

Und daher wird es einen Kampf kosten, Gott treu zu bleiben, angesichts der Verlockungen durch die Welt und der äußerst kargen Lebensverhältnisse, unter denen die Gläubigen zu leiden haben. Doch die Welt wird die Anhänger des Glaubens nicht entwurzeln können. Sie haben die Welt schon überwunden und keine Freude mehr an Dingen, die vergänglich sind und nicht aus dem geistigen Reich kommen. Sie haben die Gnaden des geistigen Reiches verkostet, und diese geben sie nimmermehr hin für den irdischen Tand, für vergängliche Güter und alles, was der Welt angehört. Denn auch in den Zeiten bitterster Not strömen ihnen die Gnadengaben zu aus dem geistigen Reich, und diese entschädigen sie für alle Einschränkungen und Trübsale, die ihnen aus den weltlichen Maßnahmen erwachsen.

Der feindliche Ansturm wird zwar sehr heftig sein und überzeugten Glauben erfordern, doch die kleine Schar der Streiter Gottes steht mit Jesus Christus in innigem Verband, und Er führet sie siegreich aus dem Kampf hervor. Denn Er leitet ihnen die Kraft zu, Er führet sie in den Kampf, und Er hilft ihnen alles Ungemach tragen, so daß sie nimmermehr überwunden werden können, wenngleich der Gegner noch so stark ist und brutal vorgeht. Denn im Glauben an Jesus Christus liegt die größte Kraft, und sie kämpfen mit den Waffen der Liebe, und gegen diese ist der Gegner machtlos .... Wer die Welt liebt, der wird auch der Welt verfallen, doch die dem geistigen Reich zustreben, die locket die Welt nicht mehr, und also empfangen sie auch nur die Gaben aus dem geistigen Reich, sie werden aber auch unterstützt von den Kräften dieses Reiches, und deren Macht ist wahrlich größer als irdische Macht.

Die Zeit des Kampfes ist kurz und also auch die Zeit der Leiden für die Gläubigen .... Doch sie tragen den Sieg davon, denn sie werden ewig leben, während die Kinder der Welt ihren Tod finden körperlich und geistig .... doch nimmermehr aufhören zu sein .... Und dieser geistige Tod ist äußerst qualvoll, und sie haben ihn der Welt zu verdanken, die ihre Seelen in Fesseln schlug und von der sie sich nicht zu lösen vermochten .... Sie suchten die Welt und fanden dabei den Tod. Die Gläubigen aber werden die Welt überwinden und das ewige Leben finden ....

Amen

 
 
 

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