Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 3328 13.11.1944

Übereinstimmung geistiger Ergebnisse ....
Wahrheit ....

Völlige Übereinstimmung ihrer Gedanken und ihrer Worte wird sich ergeben bei allen denen, die vom Geist Gottes erleuchtet sind, denn alle diese werden vom Geist Gottes Selbst gelehrt und können nur die gleiche Wahrheit vertreten, weil sie solche empfangen haben von Gott durch Seinen Geist. Die Übereinstimmung der Gedanken ist aber nicht davon abhängig, daß die Menschen der gleichen Glaubensrichtung angehören, sondern sie müssen nur geistig auf dem gleichen Wege sein, d.h., ihr Leben muß dem Willen Gottes entsprechen durch Ausübung werktätiger Nächstenliebe. Denn durch diese wird der Geist in ihnen zum Leben erweckt, der sie nun belehren, d.h. in die Wahrheit leiten kann.

Die vom Geist Gottes erweckten Menschen werden aber zumeist andere Ziele verfolgen, als im allgemeinen von kirchlichen Organisationen gefordert wird. Sie werden sich nicht so sehr an Äußerlichkeiten halten, sondern den Kern der Sache, die Liebelehre Christi, sich zur Richtschnur des Lebens machen, also ihren Lebenswandel entsprechend dieser Liebelehre führen, wenngleich sie auch im Gehorsam gegen die Kirche, der sie angehören, deren Gebote erfüllen. Die Erfüllung der kirchlichen Gebote aber verhilft ihnen nicht zur Erweckung des Geistes, sondern nur die Erfüllung der göttlichen Gebote, die Liebe fordern, weshalb nun auch der Mensch erweckten Geistes sein kann, der keiner äußeren Kirchengemeinde angehört, aber in der Liebe lebt. Denn er gehört zur Kirche Christi, zu der Kirche, die die Gemeinschaft der Gläubigen umfaßt, zu der Kirche, die Christus gegründet hat mit den Worten: "Du bist Petrus, der Fels, auf dir will Ich Meine Kirche bauen ...."

Und diese Gemeinschaft der Gläubigen kann sich zusammensetzen aus den verschiedensten kirchlichen Organisationen, denn in einer jeden werden wahrhaft gläubige, die Liebe übende Menschen sein, in denen der Geist Gottes wirken kann. Diese aber werden gleichen Geistes sein, gleiche Gedankenrichtung vertreten, das gleiche Verständnis aufbringen für geistige Probleme, das gleiche geistige Ziel anstreben, weil sie vom Geist Gottes in die Wahrheit eingeführt werden und diese sich niemals widersprechen kann. Und das ist das Wahrzeichen, das Merkmal der Kirche Christi, daß alle ihre Mitglieder eines Sinnes sind, daß sie aber nicht äußerlich erworbenes, also durch Mitmenschen ihnen vermitteltes Gedankengut vertreten, sondern von innen heraus die Wahrheit empfangen haben, denn auch das ihnen von außen vermittelte Gedankengut muß erst durch das Wirken des Geistes im Menschen zu seinem Eigentum geworden sein, bevor er es vertreten kann.

Irdisch kirchliche Organisationen aber verlangen bedingungslose Annahme von Lehren, die ihnen durch jene übermittelt werden; sie stellen ein Dogma auf, dessen Ablehnen sie dann als Sünde hinstellen, den Menschen also jede Stellungnahme dazu untersagt ist. Dies ist kein Glaube .... es ist kein geistig erworbenes Gedankengut, das voller Überzeugung vertreten werden kann, wenn der Mensch nicht zuvor ernstlich dazu Stellung genommen hat. Also kann auch der Geist Gottes in jenen Menschen nicht tätig sein, weil sie ihm nicht durch ernstes Nachdenken die Möglichkeit geben, ihnen zu antworten auf ihre Fragen, sie zu belehren und Irrtum richtigzustellen ....

Dem Geist Gottes wird also das Wirken unmöglich gemacht, er kann sich nicht äußern, weil er nicht darum angegangen wird, eine Aufklärung zu geben. Darum werden jene Menschen wohl auch übereinstimmen in ihren Meinungen und Gedanken, jedoch nur nachsprechen, was ihnen zur Pflicht gemacht wurde, aber keine eigen gewonnenen Gedanken vertreten, die tiefstes Verlangen nach der reinen Wahrheit in ihnen geboren hat .... Es ist also kein eigenes Gedankengut, sondern von anderen Menschen übernommenes und folglich kein Wirken des eigenen Geistesfunken ....

Dennoch wird das Wirken des göttlichen Geistes auch den Ergebnissen zugesprochen, die der Wahrheit fernstehen, weil die Menschen nicht wissen, wann und wo der Geist Gottes wirken kann .... weil sie das Wirken des Geistes mit einer Person verbinden, mit einem Rang oder einer Würde .... Der Geist Gottes wirket, wo er will .... immer aber nur dort, wo ein liebefähiges und liebewilliges Herz dieses Wirken zuläßt, wo die Vorbedingungen erfüllt werden, die Gott gestellt hat, um die reine Wahrheit durch Seinen Geist den Menschen vermitteln zu können .... Und diese Vorbedingung erfüllen können alle Menschen, ganz gleich, welcher Geistesrichtung sie angehören und welchen Rang sie auf Erden bekleiden ....

Und darum wird die Wahrheit auch nur dort sein können, wo der Geist Gottes wirkt, immer aber übereinstimmen. Und sowie verschiedene geistige Ergebnisse und Gedanken zutage treten, kann nicht von Geisteswirken gesprochen werden, und es muß geprüft werden, wo das Erfüllen der Vorbedingungen außer acht gelassen wurde. Denn der Geist Gottes unterweiset die Menschen immer in der gleichen Wahrheit, die ewig ist und unveränderlich .... die aber immer wieder zur Erde geleitet wird in Reinheit, wo die Menschen durch ein uneigennütziges Liebeleben ihren Geist erwecken, der sie nun von innen heraus belehrt ....

Amen

 
 
 

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