Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 3361 9.12.1944

Geistige Not ....
Großes irdisches Leid ....
Gebet ....

Es ist eine große geistige Not auf der Erde, und Meine Liebe vermag nicht sie zu bannen, denn der Wille der Menschen sträubt sich gegen Meine Hilfe. Es ist ein Chaos ohnegleichen, und doch findet die Menschheit nicht zu Mir zurück, weil sie sich schon zu weit entfernt hat und Mich nicht mehr erkennt. Sie hat keinen Glauben, sie lebt ohne Liebe und darum auch ohne Erkennen der Wahrheit. Die Menschen leben und sind doch geistig tot, sie nützen ihren Verstand und ihren Willen in verkehrter Weise, sie grübeln und forschen, sie denken und handeln, doch ohne Mich zu Rate zu ziehen, sie sind in völliger Unkenntnis Meines Willens, weil sie nicht auf Mein Wort hören, so Ich es ihnen nahebringe. Sie lassen sich nicht von Mir belehren, sondern hören auf die, die selbst unwissend sind; sie sind unfähig, Meine Stimme selbst zu vernehmen, weil ihnen die Liebe mangelt, und ihr Geist bleibt unerweckt.

Und dennoch glauben sie, in der Wahrheit zu stehen, oder sie sind mit dem zufrieden, was ihnen geboten wurde aus Tradition. Und ihnen kann Ich keine Hilfe bringen, weil sie diese nicht annehmen. Und es wird sich die Not steigern, es werden die Menschen nicht mehr wissen, wohin sie sich wenden sollen, und jegliche Kraft wird ihnen mangeln, auszuhalten in der kommenden schweren Zeit. Denn die geistige Not kann nur noch behoben werden durch körperliche Not, durch irdische Drangsal und Leiden außergewöhnlicher Art .... letzteres soll bezwecken, daß sie sich hilfesuchend an Mich wenden, auf daß Ich ihnen beistehen kann, doch ihren Willen muß Ich zuvor besitzen ....

Der Wille aber wird erst fügsam werden, so der Mensch keine irdische Hoffnung mehr hat, so er erkennt, daß es keinen Ausweg mehr gibt für ihn und daß er rettungslos verloren ist, wenn ihm nicht Hilfe von oben kommt .... Es muß der Glaube geboren werden aus dieser Not .... wenn alles um den Menschen zerbricht, wenn ihm nur das Leben begehrenswert ist; dann rufet er zu Dem, Der ihm das Leben gab .... dann gibt er jeden Widerstand auf und beugt sich vor dem Herrn und Schöpfer, und dann betet er ....

Und soweit muß Ich die Menschen führen, trotz Meiner Liebe .... eben weil Ich sie liebe .... Ich muß die Not verschärfen, so sie anders nicht zu gewinnen sind, Ich muß Mich ihnen zuvor verborgen halten, auf daß Ich Mich ihnen dann offenbaren kann .... Ich muß sie absinken lassen, wenn sie Meine Hand nicht ergreifen, die ihnen Rettung bringen will .... Ich muß scheinbar erbarmungslos handeln, weil sie sich Meiner Liebe nicht fügen. Und doch ist Meine Liebe unentwegt tätig und um ihr Seelenheil bedacht.

Und darum sende Ich stets Meine Boten denen entgegen, die sich in geistiger Not befinden, die dem Chaos entfliehen wollen und es nicht vermögen aus eigener Kraft. Denn sie sind zu schwach, weil sie nicht glauben und daher auch nicht um Kraft bitten. Den Glauben aber müssen sie selbst gewinnen, indem sie ihren Verstand tätig werden lassen und nachdenken im Streben nach der reinen Wahrheit .... Dann offenbare Ich Mich ihnen, und sie werden Mich auch erkennen, sowie sie Mir Liebe entgegenbringen, die sie durch uneigennützige Nächstenliebe beweisen .... Denn Ich erbarme Mich eines jeden, der guten Willens ist ....

Amen

 
 
 

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