Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 3434 10.u.11.2.1945

Göttliche Schöpferkraft und Gestaltungswille ....

Die Erde in ihrer Beschaffenheit legt Zeugnis ab von dem Gestaltungswillen Gottes, Der unentwegt Seine Kraft ausstrahlt und in Seinen Schöpfungswerken Form gewinnen läßt. Tiefste Weisheit ist erkennbar für jeden Menschen, der jene Werke näher betrachtet, und sowie er nachdenkt über Sinn und Zweck derer, erkennt er auch die Liebe Gottes. Daß Gott Sich Selbst manifestiert in Seinen Werken, geht daraus hervor, daß diese Werke unzerstörbar sind in ihrer geistigen Substanz .... daß also die Form wohl vor den Augen der Menschen sich verändert, jedoch niemals gänzlich vernichtet werden kann ihrer Substanz nach, weil diese Kraft aus Gott ist, die nimmermehr aufhört zu sein.

Der Veränderungsprozeß geht aber nach göttlichem Gesetz vor sich, solange nicht der menschliche Wille diesem zuwiderhandelt. Was aus Gott hervorgegangen ist, wird also immer wieder eine andere Gestalt annehmen, sowie es sichtbar ist dem menschlichen Auge, jedoch in seiner Substanz immer das gleiche bleiben .... Geistiges, also Kraft aus Gott, das, in verschiedenem Reifegrad stehend, sich stets seiner selbst unbewußt ist, doch frei oder unfrei sein kann.

Ursprünglich ist dieses Geistige frei aus Gott hervorgegangen und, weil es die Ausstrahlung Seiner Selbst war, auch höchst vollkommen .... Daß es unfrei wurde, war die Folge davon, daß es abdrängte von Gott, daß es sich selbst von Gott entfernte durch seinen Willen .... Dennoch blieb es Kraft aus Gott, es konnte sich ewiglich nicht lösen vom Urquell der ewigen Kraft, nur wurde es durch seinen Willen unvollkommen. Und darum ließ Gott ständig Schöpfungswerke entstehen, Er bannte die Kraft in der Form, die Sein Wille als Gesetz dem Geistigen zur Fessel gab .... das nun gebunden wurde dadurch, aber nicht aufhörte zu sein ....

Es ist die göttliche Schöpferkraft unvergänglich, sie ist Ausstrahlung Gottes und es kann ewiglich nicht vernichtet werden, was von Gott ausgeht, also in Ihm seinen Ursprung hat. In irdischen Schöpfungen kommt sie sichtbar zum Ausdruck, doch es birgt das Sichtbare wieder unsichtbares Geistiges, das gleichfalls als Ausstrahlung Gottes erkannt werden muß. Der Wille, die Weisheit und die Liebe Gottes sind unentwegt tätig, um die von Ihm ausgehende und fortstrebende Kraft wieder zu Sich zurückzuleiten, was Er wohl kraft Seiner Allmacht tun kann im Zwang, es aber nicht tun will, weil Seine unendliche Liebe ihn daran hindert, das ursprünglich Freie unfrei zu machen. Denn Unfreiheit ist der Zustand der Unvollkommenheit.

Gott in Seiner Vollkommenheit will aber nur Vollkommenes in Seiner Nähe haben .... Also sucht Er, das durch eigenen Willen, durch sein Abstreben von Gott unvollkommen-gewordene Geistige zu Sich zurückzuleiten, indem Er es bindet, um es zu veranlassen, freiwillig Ihm wieder zuzustreben .... Und also bindet Er es in der Form, in den mannigfaltigen Schöpfungswerken, die Sein Gestaltungswille entstehen läßt stets und ständig; denn da die Kraft nie und nimmer verlorengehen kann, gibt es nur zwei Möglichkeiten .... immer größere Entfernung von Gott und daraus folgende Unwirksamkeit oder Zurückfluten zur Urkraft, was höchste Wirksamkeit bedeutet, was unbegrenzte Kraft und Macht für das Wesenhafte zur Folge hat, das nun schaffen und gestalten kann gleich Gott, d.h. im Gott-gleichen Willen zu seiner eigenen unbegrenzten Seligkeit ....

Amen

 
 
 

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