Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 3508 8.8.1945

Wille zum Aufstieg ist Gewähr für Ziel ....

Der Wille zum geistigen Aufstieg, das bewußte Streben nach der Erkenntnis, ist die sicherste Gewähr, daß der Mensch sein Ziel erreicht, denn Gott läßt keinen in der Dunkelheit, der nach Licht verlangt. Es ist der Mensch zu Beginn seiner Verkörperung ohne jegliche Kenntnis; es muß ihm diese vermittelt werden, und seinem Willen entsprechend wird auch das Maß sein, der Grad seiner seelischen Entwicklung, die ihm Erkenntnis einträgt. Zuerst geht ihm ein Wissen von außen zu, das er selbst nur verwerten muß, d.h. nachdenken und prüfen, ob er es annehmen kann als Wahrheit. Letzteres läßt schon den Willen nach Wahrheit erkennen. Die Urteilskraft aber ist seinem Lebenswandel entsprechend. Nur ein Gott-gefälliger Lebenswandel trägt ihm volle Urteilskraft ein, denn dann strebt der Mensch Gott zu, und er kommt somit der Wahrheit näher.

Anfangs ist sich die Seele ihrer Erdenaufgabe nicht bewußt, und dennoch kann sie auch ohne Wissen um Gott, um Sinn und Zweck des Erdenlebens das Gute anstreben, das Böse verabscheuen. Dann strebt sie unbewußt Gott zu, und das Erkennen der Wahrheit wird ihr nicht schwerfallen, so ihr diese von außen geboten wird. Dennoch muß sie das ihr Dargebotene innerlich verarbeiten, soll es Frucht-bringend wirken, also ihren Aufstieg fördern. Die Fähigkeit zum Prüfen hat der Mensch, weil Gott ihn mit der Gabe des Verstandes ausstattet, die er nützen muß. Der unbewußt Gott zustrebende Mensch wird von seinem Geist getrieben, seinen Verstand tätig werden zu lassen, sowie es um die Erkenntnis geht, sowie dem Menschen Geistesgut geboten wird.

Und seine Seele wird dem Geist keinen Widerstand entgegensetzen, sie wird tun, wozu sie vom Geistesfunken in sich gedrängt wird, denn die Seele eines Gott-zustrebenden Menschen, also eines Menschen, der dem Guten zu- und dem Schlechten abgewandt ist, verlangt nach Licht .... Sie läßt sich nicht genügen an mangelhaftem Wissen, sie prüft und grübelt, und ihr wird wahrlich die rechte Antwort gedanklich zugehen, weil dies Gottes Wille ist, daß die Seele in die Wahrheit geleitet wird.

Sowie ein bestimmter Reifegrad erzielt ist, sowie der Mensch zur Erkenntnis gelangt ist, d.h. Geistesgut als reine Wahrheit erkannt hat, strebt sie nun bewußt Gott entgegen, sie trachtet nach immer tieferem Wissen, nach ständiger Aufwärtsentwicklung .... Sie trachtet danach, vollkommen zu werden, weil das Verlangen nach Gott immer stärker wird und sie sich Gott anzugleichen sucht, um in Seine Nähe zu gelangen .... Und sie wird wahrlich ihr Ziel erreichen, denn Gott ziehet sie unausgesetzt zu Sich, Er gibt der Seele ihrem Verlangen entsprechend .... Licht und Kraft ....

Er lässet sie nimmermehr zurücksinken in den Zustand der Dunkelheit, so sie einmal die Wohltat des Lichtes empfunden hat, so sie wissend geworden und also ihr Geist erwacht ist zum Leben .... Dieser ist nun ständig tätig, und er strebt die Vereinigung an mit dem Vatergeist von Ewigkeit .... Der erweckte Geist fällt aber nimmermehr in den Schlaf zurück, sondern er ruhet nicht, bis diese Vereinigung mit dem Vatergeist stattgefunden hat, die letztes Ziel des Menschen auf der Erde ist ....

Amen

 
 
 

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