Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 3542 9.9.1945

Härte des Glaubenskampfes ....

Eine große Verwirrung wird herrschen während des letzten Glaubenskampfes unter den Menschen, die nicht im lebendigen Glauben stehen, die nur den Formglauben aus Tradition angenommen haben und ihn nicht lebendig werden ließen durch die Liebe und durch Nützen ihres Verstandes, auf daß der Glaube in ihnen ein überzeugter wurde. Es werden die Ereignisse sich überstürzen und viele wankend machen im Glauben, weil ihnen die Erkenntnis fehlt aus Mangel an Liebeswirken. Denn dieses hat die Weisheit zur Folge, also auch Erkennen und Wissen um den ewigen Heilsplan Gottes, der allem Geschehen zugrunde liegt.

Es nützen die Menschen die Gaben des Verstandes zu wenig, indem sie versäumen, nachzudenken über Glaubenslehren, die ihnen von außen vermittelt worden sind. Und solche Glaubenslehren sind noch nicht gedankliches Eigentum geworden, sie sind nicht ernstlich geprüft worden auf ihre Wahrhaftigkeit und werden daher auch nicht überzeugt vertreten werden können, vielmehr wird der Mensch stark erschüttert werden und selbst in der Gefahr stehen, den Glauben fortzuwerfen und das aus eigener Schuld. Gott hat dem Menschen die Gabe des Verstandes gegeben, auf daß er sie nütze, auf daß er alles durchdenke, was ihm an geistigem Gut geboten wird durch Mitmenschen.

Glaubenslehren, die kritiklos angenommen werden, ohne selbst Stellung dazu genommen zu haben, sind kein eigenes Geistesgut, und sie werden nicht Widerstand halten der starken Erschütterung des Denkens, die der kommende Glaubenskampf bringen wird. Dann werden die Menschen ernstlich vor Fragen gestellt, die sie beantworten müssen sich selbst und der Welt gegenüber und deren Antworten stark im Widerspruch stehen zu den Glaubenslehren und, da ihr Glaube ein toter ist, sie ihn bedenkenlos fallenlassen. Selbst die vor der Welt gläubig Erscheinenden halten nicht stand, denn ihnen fehlt selbst die Überzeugung, da sie ohne jedes tiefere Wissen, ohne Erkenntnis sind.

In einer Zeit, wo Entscheidung gefordert wird, tritt die geistige Armut ganz besonders zutage .... Denn selbst die werden versagen, die sich feststehend wähnten, angesichts der Bedrohungen durch die Welt. Denn in dieser Zeit gibt nur eines die Kraft .... das von Gott Selbst zur Erde geleitete Wort, das aus der innigen Verbindung mit Ihm als Folge des lebendigen Glaubens den Menschen zugeht .... Denn dieses Wort gibt den Menschen volle Erkenntnis und so überzeugten Glauben, daß sie fest stehen zu Gott und sich auch durch die ärgsten Bedrohungen nicht wankend machen lassen. Und dieses Wort muß vernommen werden, soll der noch tote Glaube ein überzeugter, lebendiger werden ....

Es ist der Kraftquell, an dem sich die Schwach-Werdenden stärken können, aus dem sie unentwegt ein Wissen schöpfen können, das ihnen helles Licht gibt und ihren Glauben zu solcher Stärke wachsen läßt, daß sie ihn nimmermehr hingeben um irdischer Güter willen, daß sie Widerstand leisten dem Begehren der Welt und treu verharren in ihrer Liebe zu Gott, Den sie bekennen vor aller Welt. Die Zeit des Kampfes wird kurz sein, aber hart, doch ohne Kraft zum Widerstand wird niemand bleiben, der das reine Wort Gottes hört und es annimmt, denn es wird ihm die Glaubensstärke eintragen, die alles überwinden hilft, und Gott Selbst wird mit ihm sein ....

Amen

 
 
 

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