Bertha Dudde 1891 - 1965
Aktuelles Gottesoffenbarung Suche - Volltext Kontakt Read in English
  Willkommen Zum Werk Leseauswahl Schriftenangebot Downloads
     
BD 0182-1000 BD 1001-2000 BD 2001-3000 BD 3001-4000 BD 4001-5000
BD 5001-6000 BD 6001-7000 BD 7001-8000 BD 8001-9030 Dudde-Bücher
 
 

BD 3717 18.3.1946

Lebendiger Glaube und seine Kraft ....

Der lebendige Glaube kann Berge versetzen .... Dies ist euch allen nur eine Redensart, denn ihr habt die Kraft des Glaubens noch nicht erprobt, und also wisset ihr nicht um ihre Wirksamkeit, ihr wisset nicht, daß der tief gläubige Mensch sich Meiner Kraft bedienet und ihm daher auch alles möglich ist. Doch wie tief muß dieser Glaube sein, daß er alles zuwege bringt, was der Mensch will? .... Um solche Glaubensstärke zu besitzen, muß der Mensch so innig mit Mir verbunden sein, daß er sich nicht mehr als Einzelwesen fühlt, sondern als ein Teil von Mir, das untrennbar ist von Mir und daher auch von der Kraft durchflutet ist, die von Mir ausgeht.

Er muß Mich stets und ständig um sich fühlen, es muß ihm Meine Gegenwart so zur Gewißheit geworden sein, daß er in dieser Überzeugung denkt, spricht und handelt. Und da er Mich als höchste Liebe, Weisheit und Allmacht anerkennt, also dieser Glaube in ihm ebenfalls zur festen Überzeugung geworden ist, gibt es für ihn auch keine Grenzen Meines Wirkens und also auch nicht für ihn, der sich als Teil Meiner Selbst und von Meiner Kraft durchdrungen fühlt. Ein solcher Glaube vermag alles und so auch Dinge zu vollbringen, die außerhalb menschlichen Könnens liegen.

Er wirket dann Wunder, und doch sind diese nur natürliche Vorgänge eines Menschen, der so ist, wie er sein soll auf Erden, der sein Ziel erreicht hat und seine Seele in einen Reifezustand versetzt hat, der ihrem Urzustand nahekommt. Ein solch starker Glaube bedingt völlige Hingabe an Mich, ein völliges Lösen vom Irdischen, es bedingt den Zusammenschluß mit Mir durch die Liebe .... Fest und tief glauben kann nur ein Mensch, der unausgesetzt liebetätig ist, denn der Zusammenschluß mit Mir muß erst stattgefunden haben, bevor der Mensch Mich nun so nahe fühlt, daß ihm Meine Gegenwart Garantie ist für jegliches Wirken nach seinem Willen.

Die Liebekraft, die ihm zuströmt als Folge seines Liebewirkens, muß seinen Glauben vertiefen, weil sie von Mir Selbst und Meiner Gegenwart zeuget, und wer Mich Selbst in sich und neben sich fühlt, der weiß auch, daß es ein Lösen von Mir für ihn ewiglich nicht mehr gibt, daß er sich also auch Meiner Kraft ungestraft bedienen kann, weil Ich Selbst es so will, daß er wirke an Meiner Statt, um den Mitmenschen die Kraft des Glaubens und der Liebe zu beweisen, um ihnen ein Zeugnis zu geben von Meiner Liebe und Allmacht, die das zur Liebe gewordene Geschöpf also ausstattet mit Kraft in aller Fülle.

Der Glaube versetzt Berge .... Machet euch alle diesen tiefen Glauben zu eigen, und ihr werdet alles vermögen auch auf dieser Erde .... Gestaltet euch vorerst zur Liebe, und dann wird auch euer Glaube an Stärke zunehmen, es wird der Glaube ein lebendiger werden, d.h., er wird tätig werden können, während ein Glaube ohne die Liebe ein toter Glaube bleibt, ein Glaube nur dem Wort nach, dem aber jede Kraft mangelt. Nicht die Worte .... ich glaube .... genügen, um Mich zum Wirken durch euch zu veranlassen, sondern lebendig in eurem Herzen müsset ihr glauben können, und dieser lebendige Glaube ist nur möglich durch immerwährende Liebetätigkeit, durch die ihr die Kraft von Mir in Empfang nehmet, um nun zu wirken und sogar unmöglich Scheinendes zur Ausführung zu bringen.

Ein tiefer Glaube vermag alles .... Jedoch er erfordert Meine Gegenwart, und diese könnet ihr euch nur sichern durch Wirken in Liebe .... Also ist die Liebe das Erste, und so ihr die Liebe nicht habt, habt ihr auch keinen Glauben, und ob ihr auch immer wieder durch Worte den Glauben zu versichern sucht. Und nun wird es euch auch verständlich sein, warum Ich immer und immer wieder Liebe predige, warum Ich Meine Jünger in die Welt hinaussende, um Meine Liebelehre zu verbreiten. Ihr könnet euch wohl auch verstandesmäßig den Glauben aneignen an eine Macht, Die überaus liebevoll, mächtig und weise ist, doch in Verbindung treten mit dieser Macht könnet ihr erst durch Wirken in Liebe, und dann erst gewinnt auch der Glaube an Bedeutung, denn dann erst könnet ihr euch Meiner Kraft bedienen und im starken Glauben an Mich sie wirksam werden lassen, wie Ich es euch verheißen habe ....

Amen

 
 
 

Druckversion

Kundgabe teilen / weitersagen auf:  
 
  | Vorige Kundgabe | | Seitenanfang | | Nächste Kundgabe |  
 
 

 

Home - Wort Gottes

Handschrift: Prolog 1

Handschrift: Prolog 2

 

 

Willkommen

Bertha Dudde - eine Einführung

Autobiographie von Bertha Dudde

Dudde - Bücher

 

     Stellungnahmen zum Werk

Archiv der Originale

Lorber - Dudde

Bezugsadressen

Links

Impressum

 

Copyright © 2002-2016  by bertha-dudde.info - berthadudde.de - gottesoffenbarung.de - wortgottes.info   -   Alle Rechte vorbehalten