Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 4652 27.5.1949

Entgegennahme der Kundgaben im wachen Zustand ....
Lichtkräfte ....

Wachen Sinnes sollet ihr die Kundgaben aus dem geistigen Reich entgegennehmen, ihr sollt euch in Gedanken mit Mir verbinden und auf jede Frage, die ihr beantwortet haben möchtet, bewußt Meine Äußerung erwarten, also durch Zwiesprache mit Mir euch belehren lassen in vollem Bewußtsein. Denn dann wirket in euch Mein Geist .... wohingegen mit aller Vorsicht solche Kundgaben aufgenommen werden müssen, die unbewußt ein Mensch entgegennimmt, wo also der Wille ausscheidet, bzw. von einem stärkeren Willen, von einer geistigen Kraft unter seinen Einfluß gezwungen wird, weil er sich nicht wehrt, was er im bewußten Zustand sehr wohl kann. Ob der Wille nun von einer guten oder schlechten Kraft gebraucht wird, können nun die Menschen, die nicht in geistiges Wissen eingeführt sind, nicht beurteilen, und sie nehmen daher oft Irrtum als Wahrheit an, während sie die reine Wahrheit nicht als solche anerkennen ....

(28.5.1949) Sie stellen dann auch Kundgaben als von oben gegeben dar, weil sie wohl wollen, daß sie mit Lichtkräften in Verbindung stehen, jedoch durch Nichteinhaltung Meiner Forderungen diesen Lichtkräften selbst den Einfluß verwehren. Meine Forderung aber ist, bewußt mit Mir in Verbindung zu treten; Meine Forderung ist ferner, auch die Bedingungen zu erfüllen, die eine direkte Ansprache Meinerseits zur Folge haben, wie da sind: ein Lebenswandel nach Meinem Willen .... ein Leben in Liebe .... Verlangen nach der Wahrheit und nun ein Lauschen nach innen, um Mich zu hören.

Daraus geht hervor, daß nicht ein jeder Mein Wort hören kann, daß also auch Entgegennahmen aus dem geistigen Reich im unbewußten Zustand die Erfüllung dieser Bedingungen voraussetzen, wenn sie Anspruch auf Wahrheit erheben wollen. (29.5.1949) Zumeist aber sind Menschen, die sich an Meine Bedingungen halten, willensstark und geben daher ihren eigenen Willen nicht hin, so daß sich geistige Kräfte nicht dessen bedienen können, also ein unbewußter Zustand ausschaltet.

Und das müssen die Zuhörer unterscheiden, ob die Sprechweise derer, die Kundgaben von oben empfangen wollen, gewissermaßen automatisch ist, also ein fremder Wille offensichtlich zutage tritt, oder ob der Mensch natürlich spricht, als sei es eigenes Geistesprodukt. Denn Ich äußere Mich wohl durch Menschenmund, Ich wähle wohl die Form zu Meinem Wirken, doch niemals in auffälliger Weise, daß die Wesensart des Menschen völlig verändert erscheint. Denn frei soll der Mensch glauben können, und darum lasse Ich auch Meine Form frei aus sich reden, nur daß Ich ihr die Worte in den Mund lege .... daß Ich also doch Selbst durch sie rede. Warum sollte Ich auch, so Ich durch eine Form reden will, diese Form zu einem Automaten machen?

Ihr Menschen liebt wohl außergewöhnliche Erscheinungen und glaubet dann erst, wenngleich euch dasselbe in natürlicher Weise geboten wird. Ihr bedenket aber nicht, daß Ich Meinen Werken nicht das nehme, was sie als Mein Werk kennzeichnet, den freien Willen und das Bewußtsein ihrer selbst. Bedienet sich aber ein geistiges Wesen des Willens des Menschen, dann schaltet das den freien Willen aus, und der Mensch verliert das Bewußtsein seiner selbst. Es kann das niemals als Mein Wirken angesehen werden, weshalb Ich ernstlich davor warne, Ausführungen und Belehrungen dieser Art anzunehmen als Wahrheit. Wenngleich nicht alles falsch zu sein braucht, wenn der Wille des Menschen ernstlich dem Guten zugewandt ist. Doch Vorsicht ist jederzeit geboten, denn die Wahrheit wird von Meinem Gegner stets bekämpft werden, wozu ihm kein Mittel zu schlecht ist und er auch als Engel des Lichtes verkleidet sich durchzusetzen sucht ....

Amen

 
 
 

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