Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 4681 2.7.1949

Ausgießung des Geistes ....
Aufgabe des Dieners Gottes ....

Wer Meines Wirkens durch den Geist Erwähnung tut, der stellt das Verhältnis von Mir zu Meinen Geschöpfen dar, wie es ist, und woran der Mensch zumeist nicht glaubt, weil er die Gottheit endlos weit von sich wähnt und darum auch nicht Ihre Liebe erkennt. Ich aber will die Menschen für Mich gewinnen, Ich will, daß sie Mich in ihrer Nähe wissen, Ich will, daß sie ein vertrautes Verhältnis zu Mir herstellen und darum will Ich Mich ihnen offenbaren durch euch, die ihr Meinen Geist in euch wirken lasset.

Der Glaube an eine so innige Verbindung zwischen Mir und den Menschen, der das Hören Meiner Stimme zur Folge hat, ist den Menschen völlig abhanden gekommen, und so sie von Mir reden, sprechen sie nur von einer Macht, Die sie anerkennen; sie sprechen wohl von Mir als von ihrem und des Weltalls Schöpfer, aber nicht von ihrem Vater, Der Ich bin und auch sein will für sie in ihrem Bewußtsein, denn ehe sie Mich nicht als Vater erkennen, werden sie Mich auch nicht lieben und nach Mir verlangen.

Ihr sollt es darum euren Mitmenschen immer wieder verkünden, daß ihr Meine Stimme höret, daß Ich zu euch spreche und euch ständig belehre, daß Ich euch ein Wissen zuführe auf ungewöhnliche Weise, das menschliche Beihilfe ausschaltet, also nachweislich nicht von außen kommen kann, sondern aus euch selbst hervorgeht, was nur als Beweis dessen anzusehen ist, daß Ich Selbst Mich durch Meinen Geist im Menschen kundgebe. Die Erleuchtung durch den Geist ist den Menschen wohl vom Hören ein Begriff, jedoch nicht anders vorstellbar als in rechtem Denken bestehend .... daß aber diktatmäßig ein Wissen dem Menschen vermittelt wird, stellt diesen Begriff erst richtig, und davon sollet ihr als lebender Beweis zeugen.

Ihr sollt die Menschen aufklären über die Voraussetzungen für Meine Gegenwart, ihr sollt ihnen vor allem die Kraft der Liebe und die Folgen eines Liebelebens darstellen, das Voraussetzung für Mein Wirken, für Meine Gegenwart im Herzen des Menschen ist und für die Fähigkeit der Seele, Meine Stimme in sich zu vernehmen. Ihr sollt Mich als ein väterlich für Seine Geschöpfe sorgendes Wesen hinstellen, Das nichts anderes will, als verbunden zu sein mit ihnen, die aus Meiner Liebe hervorgegangen sind. Erst das Bewußtsein, den ewigen Schöpfer auch als Vater anrufen zu können, erweckt im Menschen das Vertrauen und die Liebe zu Ihm, und um diese Liebe werbe Ich ununterbrochen und brauche daher euch, Meine Diener auf Erden, als Mittler.

Denn durch euch will Ich zu Meinen Geschöpfen Worte der Liebe reden, und auf daß sie es glauben, daß Ich Selbst es bin, Der Sich durch euch kundtut, müsset ihr fortgesetzt euch den Mitmenschen mitteilen und Meines Wirkens in euch Erwähnung tun. Ihr müsset sie hinweisen auf Meine sichtliche Hilfe an euch, so ihr in Not seid, auf das Übermaß von Wissen, das euch geboten wurde und mit dem ihr den Mitmenschen gegenüber Mein Einwirken beweisen könnet.

Ihr müsset ihnen Meine Worte ins Gedächtnis rufen: "Ich bleibe bei euch bis an der Welt Ende .... Ich will euch den Tröster senden, den Geist der Wahrheit ...." So die Menschen für diese Meine Worte keine rechte Erklärung finden können, werden sie dieses Mein Wirken an euch gelten lassen als ausreichende Erklärung und nachzudenken beginnen über das rechte Verhältnis des Schöpfers zu Seinen Geschöpfen .... und, so sie guten Willens sind, Mich als Vater anerkennen und gleichfalls Mir zustreben. Und dann habt ihr eine schöne Aufgabe erfüllt, und euer Lohn in der Ewigkeit wird nicht gering sein ....

Amen

 
 
 

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