Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 5401 26.5.1952

Ausreifungsprozeß erfordert immer neue Schöpfungen ....

Mein Reich ist übergroß, unzählige Welten stehen Mir zur Verfügung, um den Ausreifungsprozeß des Geistigen erfolgreich zu Ende zu führen; alle diese Welten dienen nur dem Zweck der Zurückführung des einst abgefallenen Geistigen zu Mir. Also wird es euch Menschen auch verständlich sein, daß einmal das Ziel, die Freiwerdung alles Geistigen, erreicht wird, daß einmal auch die irdisch materiellen Welten vergeistigt sein werden, daß aber endlos lange Zeiten noch vergehen, bis auch das letzte Geistige zurückgefunden hat.

Betrachtet ihr nun die irdische Schöpfung um euch in der Erkenntnis, daß ihr selbst der Schlußstein seid eines endlos langen Weges auf dieser Erde, dann könnet ihr euch auch vorstellen, welche Zeit noch erforderlich ist, um auch das in der harten Materie noch gebundene Geistige diesen Schlußstein erreichen zu lassen, und es wird euch verständlich sein, daß noch Ewigkeiten vergehen, bis der Erlösungsprozeß zu Ende ist .... Ihr werdet ferner einsehen, daß es keine Rückführung zu Mir geben kann außerhalb der von Mir eingesetzten Ordnung, daß es also keine plötzliche Erlösung geben kann durch Meine Liebe, sondern eine langsame Aufwärtsentwicklung nur das Geistige so richtet, daß es selbst seinen Widerstand gegen Mich aufgibt und zuletzt die Vereinigung mit Mir ersehnet ....

Selbst eine plötzliche Umkehr Meines Gegners könnte diese Meine ewige Ordnung nicht umstoßen, weil er über das gebundene Geistige nicht mehr die Gewalt hat, daß er auf dieses seinen gewandelten Willen übertragen könnte, da es gleich ihm etwas selbständig Hinausgestelltes ist, das sich auch selbst entwickeln muß. Eine Umkehr Meines Gegners aber ist wiederum erst dann zu erwarten, wenn er erkennt, daß ihm das Geistige entwunden wurde, das er fest in seinem Besitz wähnte. Erst die eigene Macht- und Kraftlosigkeit wandelt seinen Willen und sein Denken, doch solange ihm noch Geistiges hörig ist, das als Mensch ihm zu Willen ist, indem es verstößt gegen die Liebe zu Mir und zum Nächsten, verharrt er auch noch in seinem Widerstand gegen Mich.

Und ebendarum haben so unendlich viele Schöpfungswerke die Aufgabe, der Aufwärtsentwicklung des Geistigen zu dienen. Und diese Schöpfungswerke bestehen so lange, wie es noch unerlöstes Geistiges gibt, denn solange Geistiges in den Schöpfungswerken gebunden ist, hat Mein Gegner über dieses keine Macht. Nur der Mensch ist seinem Einfluß ausgesetzt und darum richtet er gerade unter den Menschen heilloses Unglück an .... Er bestimmt sie, Mir Widerstand zu leisten, und zieht dadurch einen neuen Abfall von Mir herbei. Er stärkt seine Macht, und die ihm dazu verhelfen, das sind die Menschen, die nicht an Mich glauben. Aber auch an Gläubige dränget er sich heran und suchet dort Verheerungen anzurichten.

Der Satan ist keineswegs gewillt, zu Mir zurückzukehren, doch ihm sind alle Mittel recht, wenn er dadurch Verstärkung seiner Macht erreichen kann. Er sucht überall Verwirrung zu stiften und dadurch wieder Menschen zu gewinnen, die nahe daran sind, den Entwicklungsprozeß beendigt zu haben. Er sucht Finsternis zu verbreiten, wo er nur kann, weil das Licht ihn entlarvt, weil er den Kampf verliert, wo die Wahrheit aufgedeckt wird.

Ein Erlösungsabschnitt geht zu Ende, ein neuer beginnt wieder, und es wird sich das wiederholen, solange noch Geistiges von der Materie gefangengehalten wird. Es muß diesem Geistigen aber auch die Möglichkeit gegeben werden, sich frei zu machen, nur daß die Schöpfungen immer leichtere Stoffe benötigen, weil der Widerstand in dem Geistigen nachläßt und immer kürzere Zeit zur Auflösung der Form erfordert. Und die so sich ändernden Schöpfungen bedeuten stets neue Erlösungsperioden, was eine Zerstörung und Wandlung der Erde sowie auch anderer Gestirne für euch Menschen nun verständlicher werden lässet. Denn Meine Weisheit übersah alles von Anbeginn bis in Ewigkeit .... Weisheit und Liebe sind unentwegt bemüht, das unfreie Geistige zu befreien aus seinem unglückseligen Zustand und ihm ein Los zu bereiten, wo es die uranfängliche Beschaffenheit wiedererlangt haben muß, um unbeschreiblich selig zu sein ....

Amen

 
 
 

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