Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 5455 3.8.1952

Gottes Wille ....
Gottes Zulassung ....

Ich als der Herr des Himmels und der Erde, als Herr des seligen Geisterreiches und auch der tiefsten Finsternis habe wahrlich die Macht, zu lösen und zu binden, d.h., alles Unfreie frei zu machen und Meine Gegenkräfte zu hindern an der Nützung ihrer Kraft, wenn es nicht nach Meinem Willen ist. Und doch ziehe Ich Meinen Willen möglichst zurück, weil Ich alle Wesen, ob gut oder böse, auf sich selbst stellen will, weil Ich will, daß sie als selbständige Wesen frei aus sich heraus über ihren Zustand bestimmen sollen, weil Ich will, daß sie einstmals vollkommen werden. Ich lasse darum oft zu, was Meinem Willen nicht entspricht, doch immer nur zu dem Zweck, daß das Wesen selbst das Falsche seines Denkens und Handelns erkennt und sich von selbst in seinem Wesen wandelt.

Doch so Ich will, muß Mir alles gehorchen, und auch die finstersten Mächte können Mir dann keinen Widerstand leisten. Und Ich würde auch diese Meine Macht den Menschen auf der Erde beweisen können, doch es liegt Mir viel mehr an der Liebe Meiner Geschöpfe als an der Furcht, die wohl auch einen Gehorsam zeitigen würde, der Mir aber keine Freude ist .... Ich will die Liebe Meiner Geschöpfe gewinnen, und auch die Wesen aus der tiefsten Finsternis sollen von Zeit zu Zeit Meine Liebestrahlungen spüren, auf daß sie freiwillig sich Mir wieder zuwenden. Und darum lasse Ich Meine Macht nicht immer wirksam werden, auch wenn das Handeln der Menschen und auch des Geistigen in der Finsternis oft ein Eingreifen Meiner Macht erforderte ....

Doch allzu große Mißgriffe Meiner Gegner schwäche Ich ab in ihrer Auswirkung, d.h., Ich lasse Meinen Geschöpfen die Freiheit, zu denken und zu handeln nach ihrem Willen, auch wenn es oft schlecht über schlecht ist, was sie tun .... Aber Ich schütze die, denen die Angriffe jener gelten, indem Ich die Auswirkung abschwäche oder verkehre ins Gegenteil .... indem also das, was z.B. irdisch ein Mensch dem Mitmenschen zufügt in böser Absicht, diesem dienet zum Heil seiner Seele. Dann hat der Mensch wohl scheinbar erreicht, was er anstrebte, dem Mitmenschen irgendwie zu schaden, doch die Seele dessen kann einen Nutzen daraus ziehen, der den irdischen Schaden reichlich aufwiegt ....

Und doch habe Ich nicht den ersteren an der Ausführung seines Vorhabens gehindert .... Ich könnte es wohl, tue es aber nicht, weil nur so das Wesen selbst zur Erkenntnis seiner Sündhaftigkeit kommen kann. Und doch geschieht nichts im gesamten Universum ohne Mein Wissen .... Und dies soll euch Menschen stets die Gewißheit geben, daß nichts über euch kommt, als was Ich Selbst für euch als gut erkenne. Insofern dienen auch die bösen Kräfte Mir, denn auch sie führen nichts aus, was Ich nicht wüßte .... Und sie können euch Menschen nicht schaden, solange ihr mit Mir in Verbindung steht, wohl aber über euch Gewalt bekommen, so ihr euch löset von Mir durch Unglauben und Lieblosigkeit .... Dann hat euch Mein Gegner wohl in der Gewalt, doch auch das lasse Ich zu, weil Ich euch nicht zwingen will, euch Mir zuzuwenden, sondern die freiwillige Rückkehr stattfinden muß, die dann wohl sich noch endlose Zeiten hinausschieben kann, weil dies euer freier Wille ist.

Ihr dürfet also niemals den schlechten Kräften die Schuld geben, wenn ihr ihnen verfallen seid .... sie können euch nicht zwingen, wie Ich euch auch nicht zwinge, Mir zu folgen, und sie werden auch von Mir nicht gehindert in ihrem Wirken, es sei denn, ihr strecket in einem Fall der Gefahr von ihrer Seite die Hände verlangend nach Mir aus .... Dann ist euch Meine Hilfe gewiß, so wahr Ich der Herr bin über Himmel und Erde, über das selige Geisterreich und auch über das Reich der Finsternis .... Wer Mich rufet, den befreie Ich aus ihren Händen, und er wird nimmermehr die Kräfte zu fürchten brauchen, die ihn verderben wollen ....

Amen

 
 
 

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