Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 5484 10.u.12.9.1952

Gedanken sind Verbindungsströme vom Jenseits und der Erde ....

Die Bindung von der Erde zur geistigen Welt kann jederzeit bestehen, weil die Gedanken hin und her gehen können, d.h., weil die Gedanken im Grunde die Verbindungsstrahlen sind, die im geistigen Reich ausgesendet werden und von den Menschen auf der Erde aufgefangen und auch wieder in anderer Form zurückgesendet werden können. Also besteht gleichfort die Verbindung von oben zu unten, die nicht geleugnet werden kann. Doch zumeist sind diese Verbindungen noch unbewußt dem Menschen, denn solange er noch nicht gläubig ist und durch die Liebe zu einer gewissen Erkenntnis gelangt ist, weiß er noch nicht um den Zusammenhang der geistigen mit der irdischen Welt. Und darum kann er auch nicht kontrollieren, mit welchem Reich er in Verbindung steht durch sein Denken .... Denn sowohl aus dem Reiche des Lichtes als auch aus dem Reiche der Finsternis können die Gedankenströmungen kommen, die er aufnimmt, die er aber selbst bestimmen kann durch seinen Willen.

Sowie er gläubig ist, verlangt er auch nach Licht, sein Wille ist Gott als dem ewigen Licht zugewandt und wird ihm nun auch die Zuleitung aus dem Reiche des Lichtes sichern. Sein Denken wird gut sein, denn er nimmt bewußt gute Gedankenströme auf, und er wehret ab, was aus dem Reiche der Finsternis ihm zugetragen wird. Sein Wille bestimmt das Herz, aufzunehmen und dem Verstand weiterzugeben, was als Gedankenströmung aus dem Reiche des Lichtes ihn berührt ....

So also ist das gute, Gott-gewollte Denken zu erklären, das unweigerlich der Mensch von sich geben wird, der im Glauben und in der Liebe lebt. Das Verlangen, Gott zu dienen, wird nun einen solchen recht denkenden Menschen dazu treiben, seine Erkenntnisse, seine Gedanken, dem Mitmenschen mitzuteilen, ihn gleichsam in das gleiche Denken zu leiten, weil es ihn selbst beglückt. Und dieser Wille ist Gott wohlgefällig .... Und er wird auch stets Unterstützung finden, denn ein rechter Wille ist das erste, um die Menschen zur Höhe gelangen zu lassen.

Es hat nun jeder gute Gedanke gleichsam bei Gott seinen Ursprung, er kann niemals als widergöttlich abgetan werden, er ist die von Gott ausgehende Kraft, die von Lichtwesen aufgefangen und weitergeleitet wird, bis er das Herz des Menschen berührt und von diesem angenommen wird .... Und solche guten Gedanken werden auch niemals ihre Wirkung verfehlen auf die Mitmenschen, die eines guten Willens sind .... Es ist aber dennoch ein großer Unterschied zwischen dem durch Verstandestätigkeit gewonnenen Gedankengut .... also dem Nützen geistiger Kraft durch den Verstand .... und dem direkten Zuleiten geistigen Gedankengutes durch Gottes große Liebe ....

(11.9.1952) Es stellt der Verstand für die Zeit des Zuleitens seine Tätigkeit ein, dafür aber tritt die Seele als Empfangsgerät in Tätigkeit. Das geistige Ohr öffnet sich, und die Gedankenströme aus dem geistigen Reich ergießen sich, und sie werden aufgefangen. Die Strahlungen aus dem Lichtreich berühren das geistige Ohr, dieses leitet es der Seele zu, sie fühlt sich angesprochen, sie "empfängt", gibt es weiter an den Verstand, der es mechanisch aufnimmt, die körperlichen Organe in Tätigkeit setzt, es festzuhalten, und nachher erst sich mit dem Empfangenen auseinandersetzt, d.h. durch eigenes Nachdenken, durch Verstandestätigkeit, zu geistigem Eigentum werden lässet. Empfangen setzt immer einen Geber oder Sender voraus, im Gegensatz zur Eigenproduktion, zu einem Ergebnis durch eigene Arbeit, in diesem Falle reger Verstandestätigkeit.

Gott Selbst will etwas geben, was die Menschen nicht besitzen und auch sich nicht selbst schaffen können .... Darum leitet Er Sein Wort zur Erde und durch das Wort ein Wissen, das der Wahrheit entspricht, das kein Mensch aus eigener Kraft erstehen lassen könnte, das nur angenommen zu werden braucht, um es zu besitzen. Gott belehrt den Menschen, die Lichtwelt belehrt ihn .... immer aber durch den Geist, der in dem Menschen selbst untätig ruht so lange, bis der Wille des Menschen ihn bestimmt, sich zu entäußern .... bis das geistige Reich dem Menschen mehr gilt als das irdische Reich .... bis der Mensch die Bindung eingeht mit Gott und dadurch Zugang findet zu dem Reich, von dem ihm die Wahrheit kommt ....

(12.9.1952) So Gott Selbst aber den Menschen belehrt, wird ihm die Wahrheit, als das rechte Wissen, gegeben .... Es wird nicht von ihm verlangt, eine Verstandesarbeit zu leisten, sondern aus dem Herzen steigen die Gedanken empor, die der Geist im Menschen erweckt .... der, weil er Anteil ist des göttlichen Vatergeistes, nur wahrheitsgemäße Gedanken erzeugen kann, die das Seelenohr vernimmt und sie anerkennet, sie darum anerkennen muß, weil dem Menschen zugleich mit der Wahrheit auch die Urteilsfähigkeit gegeben wird für das Rechte und Wahre. Es kann sich wohl auch der Mensch als von Gott gelehrt betrachten, dessen Verstand eifrig tätig ist durch inniges Gebet zu Gott um Seine Erleuchtung .... Dann glaubt er, das gedankliche Ergebnis sich selbst erarbeitet zu haben, es ist ihm aber dennoch durch seinen Geist zugegangen, doch in nicht ungewöhnlicher Weise.

Anders aber ist es, wenn die Wahrheit von Gott zur Erde geleitet wird, wenn Gott einen Menschen belehret durch das innere Wort .... Dann empfängt dieser unmittelbar durch wörtliche Übertragung ein umfangreiches Wissen, das er zuvor nicht besaß, das nicht als Unterbewußtsein in ihm schlummert und das er nicht durch Gedankenarbeit gewinnt .... Und doch kommt es von innen, denn es ist der göttliche Geist im Menschen, der zu ihm spricht, der ihm das Wissen so vermittelt, daß es als gesprochenes Wort die Seele berührt, daß es im Herzen als Gedanke auftaucht, der nicht vom Menschen geformt wird nach eigenem Willen, sondern der sich selbst formt zu Worten tiefster Bedeutung, die der Mensch als bereitwilliger Empfänger, so wie vernommen, niederschreibt ....

Es ist dies ein ungewöhnlicher Vorgang insofern, als daß kein anderer Quell zu entdecken ist als das Innere des Menschen; es ist das lebendige Wasser, das dem Leib dessen entströmt, den Gott Selbst belehret durch Seinen Geist .... Denn der göttliche Geist ist der Urquell, der wahrlich des Lebenswassers hat in Fülle .... Doch die Menschheit geht daran vorüber, nur sehr wenige erquicken sich an dem Wasser des Lebens, nur sehr wenige Menschen wissen um die reine Wahrheit aus Gott und stärken sich daran und stehen dadurch auch in Verbindung mit der geistigen Welt, aus der das Licht kommt, die Wahrheit und das Leben ....

Amen

 
 
 

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