Bertha Dudde 1891 - 1965
Aktuelles Gottesoffenbarung Suche - Volltext Kontakt Read in English
  Willkommen Zum Werk Leseauswahl Schriftenangebot Downloads
     
BD 0182-1000 BD 1001-2000 BD 2001-3000 BD 3001-4000 BD 4001-5000
BD 5001-6000 BD 6001-7000 BD 7001-8000 BD 8001-9030 Dudde-Bücher
 
 

BD 5611 27.2.1953

Langsamer Entwicklungsgang ....

Alles braucht seine Zeit .... Die Entwicklung des Geistigen kann nicht plötzlich vor sich gehen, weil der Weg von der Tiefe zur Höhe zu weit ist, so daß eine plötzliche Rückkehr nur durch einen Gnadenakt Gottes möglich wäre, der aber den freien Willen des Wesens ausschaltet, denn das Wesen in der Tiefe hat nicht den Willen zur Höhe. Dieser muß nun erst langsam gewandelt werden, und wenn dies auch anfangs im Mußgesetz geschieht, so wird er doch einmal wieder in Freiheit sich äußern müssen.

Doch das Wesen hat auf dem langen Weg zuvor etwas abgetragen, es hat seinen verkehrten Willen, der eine Sünde war, schon zu einem Teil gesühnt, indem es, zwar unfreiwillig, Aufbauarbeit verrichtete, die zur Erhaltung dessen beitrug, was erlösende Bestimmung hat, und das Einfügen in die göttliche Ordnung, in Seinen Willen, für das Wesen schon etwas leichter geworden ist. Verringerter Widerstand ist Gott erkennbar und wird auch sofort mit Seiner Liebe erwidert, indem das Geistige schneller seine Außenform wechseln darf und also auch schneller zur Höhe gelangt. Die Willensprobe in aller Freiheit aber muß jedes Wesen ablegen, denn diese erst entscheidet den Grad der Reife, der von jeglicher Form befreit.

Das Wesen selbst also bestimmt die Zeitdauer seiner Entwicklung, weil das Wesen selbst den Abstand von Gott verringern muß im Zustand als Mensch, und es hat dann wahrlich noch genug zu ringen und zu kämpfen, ist aber auch fähig dazu durch das Gnadenmaß, das ihm zur Verfügung steht. Es wäre aber niemals fähig, sich aus der tiefsten Tiefe allein emporzuarbeiten; dazu braucht es Hilfe, die ihm von Gott gewährt wird eben durch den Gang durch die Schöpfung im Mußgesetz, der es in jenen Zustand versetzt, wo es aus eigener Kraft kann, wenn es nur will .... d.h., wo es sich selbst durch eigenen Willen Kraft erwerben kann, den Anforderungen nachzukommen, die gestellt werden, um restlos frei werden zu können aus der Form.

Es braucht alles seine Zeit .... Vor Gott aber sind tausend Jahre wie ein Tag .... Es geht um die Ewigkeit, um ein seliges ewig währendes Leben .... Und ob ein Wesen noch sooft zurückfällt in die Tiefe, ob sein Entwicklungsgang immer und immer wieder erfolglos bleibt, ob es also endlos lange Zeit in unfreiem Zustand ist .... es ist die längste Zeit immer noch kurz zu nennen im Vergleich zur Ewigkeit, und es erreichet einmal sicher das Ziel .... Gott tut alles, um diesen gebundenen Zustand zu verkürzen, doch die Willensfreiheit tastet Er nicht an, weil Er Sich Kinder ziehen will, die zu Seinem Ebenbild werden sollen. Der Mensch aber kann in der kurzen Erdenzeit sein Ziel erreichen, sein Wille allein entscheidet, und wie sein Wille ist, so ist sein Los ....

Amen

 
 
 

Druckversion

Kundgabe teilen / weitersagen auf:  
 
  | Vorige Kundgabe | | Seitenanfang | | Nächste Kundgabe |  
 
 

 

Home - Wort Gottes

Handschrift: Prolog 1

Handschrift: Prolog 2

 

 

Willkommen

Bertha Dudde - eine Einführung

Autobiographie von Bertha Dudde

Dudde - Bücher

 

     Stellungnahmen zum Werk

Archiv der Originale

Lorber - Dudde

Bezugsadressen

Links

Impressum

 

Copyright © 2002-2016  by bertha-dudde.info - berthadudde.de - gottesoffenbarung.de - wortgottes.info   -   Alle Rechte vorbehalten