Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 5689 31.5.1953

Gott will durch die Schöpfung als Liebe erkannt werden ....

Der Lenker des Alls kennt keine Hindernisse, Ihm ist alles untertan, Seinem Willen muß sich fügen alle Kreatur, jedes geschöpfliche Wesen, sei es geistiger Art oder in irdischer Form gebannt. Sein Wille regieret allein, wenngleich Er dem Menschen Willensfreiheit gewährt, die jedoch Seine Macht und Seinen Willen niemals in Frage stellt, denn Er ist allein der Herr über Himmel und Erde, über die selige Geisterwelt und auch über das Reich der Finsternis.

Diesen Herrn nun anzuerkennen dürfte für die Menschen nicht schwer sein, denn alles, was den Menschen umgibt, beweiset Ihn und Seinen Willen. Denn ob auch dem Menschen die Willensfreiheit gegeben ist, so ist er doch nicht fähig, gegen den Willen Gottes anzugehen, er ist auch nicht fähig, Gottes Willen sich gefügig zu machen; er ist aber auch nicht fähig, aus sich heraus das entstehen zu lassen, was sein Auge erblickt und seine Sinne empfinden .... Er kann Gott anerkennen, und so er Ihn also nicht anerkennt, ist er gegen sich selbst unwahr, und er trotzet durch diese Lüge gegen den Geist, Der ihn erschaffen hat.

Und er spricht sich gleichsam selbst das Urteil .... Verbannung aus der Nähe Gottes .... wenn dieser Gott nicht auch die Liebe wäre von Ewigkeit .... Gottes Kraft und Macht kann nicht geleugnet werden, und daß sie sich offenbaret durch die Schöpfung, ist ein Beweis Seiner Liebe zu Seinen Geschöpfen. Denn Er will, daß sie Ihn erkennen können, Er will, daß sie an Ihn glauben, und gibt Sich Selbst ihnen zu erkennen, indem Er Seine Macht und Kraft offenbar werden lässet .... Denn Er verlangt nach der Liebe Seiner Geschöpfe, die Er nur gewinnen kann, wenn Er Sich auch als Gott der Liebe offenbaret .... Und darum sind Seine Schöpfungen als für Seine Geschöpfe erstanden deutlich erkennbar.

Die Kraft, die Ihn tätig werden lässet zum Erstehen immer neuer Schöpfungen, ist Liebe, also müssen auch die Schöpfungen einem Zweck entsprechen, der Liebe erkennen lässet, es müssen Seine Schöpfungen dazu dienen, Glück und Seligkeit zu schaffen oder zu Glück und Seligkeit zu verhelfen. Wer diesen Gestaltungswillen der Liebe ersehen will und kann, der wird selbst in Liebe erglühen zu seinem Schöpfer von Ewigkeit, denn wo ein Beweis der Liebe erbracht wird, dort wird auch Liebe erweckt. Seine Macht und Kraft zu beweisen ist nicht allein der Zweck Seiner Schöpfung, sondern Seine Liebe soll darin erkenntlich werden, die Ihn veranlaßte zu jeglicher Schöpfung.

Doch bevor die Liebe eines Wesens erkannt werden kann, muß erst das Wesen Selbst erkannt werden, es muß geglaubt werden können, daß dieses Wesen eine unübertreffliche Macht ist, daß Es in höchster Vollkommenheit steht; und es kann dies geglaubt werden, weil diese Macht Sich Selbst durch jegliche Schöpfung beweiset. Doch der Glaube an Seine Macht und Kraft allein genügt Gott nicht, Er will als Liebe erkannt werden, weshalb alle Seine Schöpfungen auch eine Liebeausstrahlung Gottes beweisen, indem sie eine nützliche und heilsame Bestimmung haben, daß sie dienen zur Rückführung des von Gott Fernen zu Gott ....

Dieser letzte Zweck aber ist nur denen ersichtlich, die Gott schon als höchst vollkommenes Wesen, als Liebe, erkannt haben; doch jeder denkende Mensch soll die ihn umgebenden Schöpfungen betrachten fragenden Gedankens, auf daß ihm Antwort gegeben werden kann: .... daß Gott Selbst Sich offenbart durch die Schöpfung, daß Sein Wille überall hervortritt, daß kein Wesen diesen Willen bestimmen kann, also die Macht und Kraft allein bei Ihm liegt, daß aber Seine Macht und Kraft nur Gestaltung gewinnt durch Seine alles überstrahlende Liebe, die sich darum zu erkennen gibt, weil sie Gegenliebe finden will .... weil sie ewig nur beglücken möchte. Die Liebe Gottes kann ewig nicht geleugnet werden wie auch der machtvolle Wille des Lenkers aller Welten, Dem nichts widerstehen kann, Der erkannt werden muß und erkannt werden kann, wo der Wille dazu vorhanden ist ....

Amen

 
 
 

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