Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 5784 9.10.1953

Geistiges Wissen abhängig vom Reifegrad ....

Völlige Unkenntnis ist ein Zeichen geistigen Tiefstandes, denn das Wissen um Göttlich-Geistiges hängt nicht von der Verstandestätigkeit eines Menschen ab oder von dem Maße ihm zugeführten Wissens durch Mitmenschen, sondern allein von seiner Seelenreife, von dem Grade seiner geistigen Entwicklung, so daß also der einfältigste Mensch, dessen Seele schon über einen Reifegrad verfügt als Folge eines Lebenswandels in Liebe, sich selbst ein wahrheitsgetreues Bild machen wird über Gott, über seinen Erdenlebenszweck, über sein Verhältnis zu Gott, seinem Vater von Ewigkeit .... Er wird gefühlsmäßig nur die Lehren annehmen, die der Wahrheit entsprechen, er wird irdisch seines Verstandeswissens wegen vielleicht nicht sehr geschätzt sein, er wird einfältigen Geistes sein und doch richtiger denken auf geistigem Gebiet .... Und die geringe Erkenntnis genügt, um ihn zu einem Lebenswandel zu veranlassen, der dem Willen Gottes entspricht, der dann aber nach seinem Tode ihm blitzschnell hellstes Licht einträgt im geistigen Reich ....

Nicht das vollständige Wissen auf Erden ist Beweis eines hohen Reifegrades der Seele, denn auch geistiges Wissen kann sich der Mensch verstandesmäßig aneignen, nur ist es dann auch mehr Verstandeswissen als geistiges Gut, wenn des Menschen Lebenswandel entsprechend ist, und ein Wissen, das also noch nicht als geistiger Schatz anzusprechen ist, kann dem Menschen mit dem Moment des Todes auch wieder verlorengehen, sofern es nicht vom Herzen, sondern nur vom Verstand angenommen wurde. Denn auch geistiges Wissen kann zu reinem Verstandeswissen werden durch eifriges Studium, wenn die Aufwärtsentwicklung der Seele außer acht gelassen wird, wenn der Reifegrad der Seele also noch ein sehr niedriger ist, der Verstand jedoch als hochentwickelt sich mit Problemen beschäftigt, die geistige Gebiete berühren.

Dann kann also nicht von Unkenntnis gesprochen werden .... doch eines mangelt dem "Wissenden" .... das Licht .... Denn noch so vieles Wissen auf diesem Wege erworben, gibt ihm doch kein Licht, daß er hell und klar nun alle Zusammenhänge erkennen könnte, daß er beglückt wäre ob seines Wissens. Licht kann ihm nur von innen werden als Folge eines Lebenswandels in Liebe .... Denn Licht strahlet allein der Geist aus Gott aus, der erst dem Verstandeswissen das rechte Leben gibt .... Und dann erst ist es ein Wissen, das als geistiger Schatz gewertet werden kann, das unvergänglich ist und mit hinübergenommen wird in das geistige Reich ....

Und darum kann selbst die reine Wahrheit erst dann begriffen werden, wenn der Geist aus Gott dem Menschen Erhellung gibt, was immer einen Grad von Seelenreife voraussetzt, der nur durch einen Lebenswandel nach dem Willen Gottes erreicht werden kann .... Entsprechend ist dann auch der Lichtzustand, die Erkenntnis, nach dem Tode des Menschen, und ein guter, aber einfältiger Mensch, der auf Erden über wenig Wissen verfügte, kann von strahlenderem Licht umflossen sein bei seinem Eintritt in das jenseitige Reich als ein im geistigen Wissen stehender Mensch, dem es auf Erden an Liebe mangelte und zu dem der Geist aus Gott noch keinen Zutritt fand ....

Amen

 
 
 

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