Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 6121 27.11.1954

Rechtes Maß der Eigenliebe ....
"wie dich selbst ...."

Ein Opfer zu bringen zugunsten eures Mitmenschen ist wahre uneigennützige Nächstenliebe .... dann liebet ihr den Mitmenschen mehr als euch selbst. Und gebet ihr ihm das gleiche, was euch selbst begehrlich ist, dann liebet ihr ihn wie euch selbst .... Ich fordere nur diese Nächstenliebe, d.h., auch sie muß im freien Willen geübt werden, und sie wird euch geistigen Segen eintragen .... Doch so ihr auch zu opfern bereit seid, so ihr freiwillig verzichtet, um dem Nächsten geben zu können, dann ist diese Nächstenliebe um vieles wertvoller und also auch der Erfolg für die Seele weit größer ....

Es ist dem Menschen ein Maß von Eigenliebe zugebilligt, weil solche nötig ist zur Erfüllung der Erdenaufgabe, daß der Mensch sein körperliches Leben erhalte, daß er sich selbst das zuwendet, was der Körper benötigt, um das Erdenleben zurücklegen zu können .... Nur darf diese Eigenliebe nicht das Maß übersteigen, so daß der Mensch nicht seines Nächsten gedenkt .... daß er alles nur sich selbst zuwendet, also die Liebe falsch gerichtet ist .... Darum setzte Ich die Worte hinzu: "wie dich selbst ...." Und es wird also der Mensch nun den Maßstab anlegen können an seinem Denken und Handeln .... er muß, will er Meinen Willen erfüllen, in gleicher Weise seines Nächsten gedenken, wie er sich selbst bedenkt. Und je nach der Liebewilligkeit des Herzens wird der Mensch nun leichter oder schwerer Mein Gebot erfüllen.

Wer aber sich selbst hinter den Nächsten zurückstellt, dessen Herz ist überaus liebewillig, und er wird sehr leicht zur Vollkommenheit gelangen .... Doch alles ist euch freigestellt .... Ich gab euch zwar das Liebegebot, doch wer es nicht erfüllen will, der achtet nicht des Gebotes .... wer aber die Liebe in sich hat, der benötigt Mein Gebot nicht. Und dieses erst ist die rechte Liebe, die aus sich heraus tätig wird, ohne durch Gebote dazu angehalten zu werden. Es kann aber der Mensch, der aufmerksam gemacht wird auf Mein Liebegebot, auch ohne inneres Drängen Werke der Liebe verrichten, anfangs nur angeregt durch dieses Gebot .... bis dann der Liebefunke in ihm sich mehr und mehr entzündet und es den Menschen selbst beglückt, so er sich dem Nächsten gegenüber liebend betätigt. Doch erst das wird bewertet, was die Liebe zum Mitmenschen zum Anlaß hat ....

Liebe deinen Nächsten wie dich selbst .... Eigenliebe besitzet jeder Mensch, und auch berechtigt, aber sie darf nicht die Liebe zum Mitmenschen übertreffen, was jedoch der Fall ist, wenn der Mensch an dessen Not vorübergeht, wenn er glaubt, nichts abgeben zu können, weil er selbst nicht viel besitzt .... Er soll auch das wenige mit ihm teilen, und er wird nicht zum Schaden kommen dadurch, denn so er es aus Liebe tut, wird es ihm reichlich vergolten werden .... denn Ich Selbst messe ihm zu, wie er ausgemessen hat .... Der liebende Mensch aber bedenkt nicht erst, er gibt auch unter Opfern, und sein Lohn wird wahrlich groß sein im Himmel .... Denn er wird stets reicher, je mehr er opfert, je mehr er den Mitmenschen beglückt .... Er wird viel Liebe empfangen dürfen und verbunden sein mit Mir, weil er sich selbst zur Liebe gewandelt hat ....

Amen

 
 
 

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